Den digitalen Wandel gestalten

27.03.2018

Den digitalen Wandel gestalten

TU war Gastgeberin des DAAD-Stipendiatentreffens

Unter dem Motto „Den digitalen Wandel gestalten“ fand vom 23. bis zum 25. März das Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der TU Darmstadt statt. Zu Gast waren rund 500 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 82 Ländern, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland studieren oder promovieren.

Im Hörsaal- und Medienzentrum der TU wurden die DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten begrüßt. Foto: Thomas Ott.
Im Hörsaal- und Medienzentrum der TU wurden die DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten begrüßt. Foto: Thomas Ott.

„Digitalisierung ist längst zu einem der Schlagworte der internationalen Hochschulpolitik geworden“, sagte DAAD-Präsidentin Professorin Margret Wintermantel im Vorfeld der Veranstaltung. „Dabei darf es jedoch nicht bleiben. Wie wir den Wandel aus wissenschaftlicher Perspektive gestalten und im internationalen Austausch Chancen und Risiken erkennen können, möchten wir in Darmstadt mit unseren Stipendiaten diskutieren.“

DAAD-Vizepräsident Professor Joybrato Mukherjee unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung im Hinblick auf die Persönlichkeitsentfaltung der Stipendiaten: „Das Zusammentreffen so vieler Nationen stärkt die interkulturelle Kompetenz unserer Studierenden und bereitet sie auf ein Leben und Denken in der weltweiten Wissenschaftsgemeinde vor.“

Zusammen mit Professor Ralph Bruder, dem Vizepräsidenten der TU Darmstadt, begrüßte Mukherjee am 23. März die 473 DAAD-Geförderten, die sich bis zum 25. März in der hessischen Wissenschaftsstadt kennenlernen und austauschen konnten. Zur Begrüßung sagte Bruder: „Wir fühlen uns als internationale Universitäten und wollen uns noch weiter entwickeln. Dabei gewinnt das Thema Vernetzung während der Studien-, Promotions- und Post-Doc Phase zunehmend an Bedeutung. Da für gute Wissenschaft der Austausch über alle Ländergrenzen hinweg unabdingbar ist, ist der Aufbau eines internationalen Netzwerks enorm wichtig. Ich freue mich deshalb, dass die TU Darmstadt Ihnen und dem DAAD ein Forum bietet, um sich fachlich auszutauschen, kennenzulernen und international zu vernetzen.“

Den Eröffnungsvortrag hielt Reinhold Bertrand, Leiter des Research and Technology Managemnt Office am European Space Operations Centre und tätig am Institut für Flugsysteme und Regelungstechnik an der TU Darmstadt.

Leitfaden der Vorträge bildete das Motto „Den digitalen Wandel gestalten“. Neben den Referenten kamen die Stipendiaten zu Wort und präsentieren Ausschnitte aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit. So bot das Treffen die Chance, Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ähnlichen Interessen und Forschungsfragen früh zusammenzubringen.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien.

Der DAAD fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit. Der DAAD unterhält dafür ein Netzwerk mit 71 Außenstellen und Informationszentren und rund 500 Lektorate weltweit sowie die internationale DAAD-Akademie (iDA).

2016 hat der DAAD über 130.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Der DAAD wird überwiegend aus Mitteln des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Europäischen Union finanziert.

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