Kurzmeldungen-Archiv der TU Darmstadt

Kurzmeldungen-Archiv der TU Darmstadt

Ein Blick zurück: Auf dieser Archivseite finden Sie die gesammelten Kurzmeldungen der vergangenen Monate.

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August 2017

 

Best Paper Award für Veröffentlichung zu automatischer Dokumentenzusammenfassung

17. August 2017

Das Papier „Bringing Structure into Summaries: Crowdsourcing a Benchmark Corpus of Concept Maps“ von Tobias Falke und Iryna Gurevych wurde mit dem Best Resource / Application Paper Award der Conference on Empirical Methods in Natural Language Processing (EMNLP) 2017 ausgezeichnet. Die Veröffentlichung untersucht eine Variante von automatischer Multidokument-Zusammenfassung, in der automatisch Zusammenfassungen von Dokumenten in Form von Concept Maps erstellt werden. Eine Concept Map – ein Graph, der wichtige Konzepte und Beziehungen zwischen diesen darstellt – kann dazu genutzt werden, wichtige Informationen prägnant zusammenzufassen und Struktur in große Dokumentensammlungen zu bringen.

Um eine stärkere Erforschung und Weiterentwicklung von Methoden, die automatisch solche Zusammenfassungen aus Texten erstellen, zu ermöglichen, präsentieren die Autoren in ihrem Papier einen neu geschaffenen Benchmark-Korpus. Er bietet manuell erstellte Referenz-Concept Maps, die heterogene Sammlungen von Webdokumenten zu pädagogischen Themen zusammenfassen. Zusammen mit mehreren vorgeschlagenen Evaluierungsmetriken kann er verwendet werden, um verschiedene Methoden zur automatischen Erstellung von Concept Maps zu evaluieren und zu vergleichen.

Zudem präsentiert das Papier eine neue Methodik, mit der der Korpus erstellt wurde. Mit einem mehrstufigen Prozess, der automatische linguistische Vorverarbeitung, skalierbares Crowdsourcing und manuelle Experten-Annotationen kombiniert, konnte die komplexe Annotationsaufgabe trotz der großen Dokumentencluster effizient durchgeführt werden. Als ein wichtiger Schritt enthält der Prozess einen neuartigen Crowdsourcing-Ansatz, der es ermöglicht, wichtige Elemente in großen Dokumentensammlungen mit Hilfe von Hunderten von Crowd-Workern zu bestimmen. Tiefere Einblicke gibt es in der Web-Demo. UKP-Lab / bjb

Gruppenmentoring „Heute Schülerin – morgen Studentin“ an der TU Darmstadt

14. August 2017

Schülerinnen der 10. bis 13. Klasse, die sich für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Zusammenhänge interessieren und neugierig darauf sind, welche naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge es an der TU Darmstadt gibt, sind herzlich eingeladen, sich für das Gruppenmentoring „Heute Schülerin – morgen Studentin“ zu bewerben.

Das Mentoring soll Schülerinnen beim Übergang von der Schule in den MINT-Studiengang (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) unterstützen.

Eine Menteegruppe, bestehend aus zwei bis fünf Schülerinnen, wird dabei über drei Monate von einer Mentorin begleitet. Die Treffen werden individuell mit der Gruppe vereinbart und können je nach Bedarf ein bis mehrmals im Monat stattfinden.

Die Mentorin ist Studentin und stammt aus einem der Wunschstudiengänge, die Bewerberinnen bei der Anmeldung aussuchen können. Sie gibt Orientierungshilfe bei Studien- und Berufswahl, Einblicke in den Studentinnen-Alltag und unterstützt bei Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige Entscheidungen. Die Teilnehmerinnen erfahren Genaueres über Stundenplangestaltung, Studienschwerpunkt, Stipendien und vieles mehr.

Die nächste Mentoringphase ist von Oktober bis Dezember 2017. Anmeldeschluss ist der 10. September 2017. / bjb

Merck-Medaille an Professor Achim Richter verliehen

10. August 2017

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den Physiker Professor Achim Richter für seine Verdienste um die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Johann-Heinrich-Merck-Medaille ausgezeichnet. Richter ist Professor am Institut für Kernphysik der TU Darmstadt. Richter erhielt die Ehrung für seine wissenschaftlichen Verdienste.

Mit seiner Forschung habe Richter nicht nur die Technische Universität Darmstadt zu einem führenden Zentrum der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung ausgebaut, sondern auch zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Darmstadt maßgeblich beigetragen, so der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch. Die Stadt Darmstadt verleiht die Johann-Heinrich-Merck-Medaille an herausragende Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. map

Das Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST unterstützt Startups bei der EXIST-Bewerbung

10. August 2017

In einem Interview mit dem Startup-Portal „Gründerszene“ erklärt Startup-Manager Bartosz Kajdas worauf Gründer bei einer EXIST-Bewerbung achten müssen. Mit dem Förderprogramm EXIST unterstützt der Bund Gründungen aus der Wissenschaft und bietet eine Möglichkeit, sich vollständig auf eine Gründungsidee konzentrieren zu können. Die Förderprogramme sicheren für bis zu 18 Monate den persönlichen Lebensunterhalt und vergeben zusätzlich Sach- und Coachingmittel. Mit dem Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU Darmstadt begleiten die Startup-Berater und -Beraterinnen die Gründerteams bei der Antragsstellung und realisierten im Jahr 2016 mit sieben eingereichten EXIST-Anträgen eine Förderquote von 100 Prozent.

Gründungsinteressierte finden nähere Informationen zu den Förderprogrammen sowohl bei den kostenlosen Beratungsterminen als auch auf der Homepage des Gründungszentrums. Einen ersten Einblick in die Gründerszene bekommen Studenten bei den Seminaren zu dem Thema „Entrepreneurship“ des Fachgebiets Gründungsmanagement (Prof. Dr. Carolin Bock) am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften vermittelt. Speziell für Doktoranden bietet die Dachorganisation Ingenium der TU Darmstadt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein breites Angebot an Veranstaltungen zur Vermarktung von Forschungsergebnissen.

Zu den derzeit geförderten Startups der TU Darmstadt gehören:

EXIST-Gründerstipendium

  • VideoAthlyzer
  • QuantiCor
  • Wingcopter
  • Meshcloud
  • Nelumbox
  • Privalino

EXIST-Forschungstransfer

  • NanoWired
  • F-Technologies
  • Carbon Drive

Bartosz Kajdas

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries besucht Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau

Bundeswirtschaftsministerin Zypries mit Mitarbeitern des Instituts auf dem August-Euler-Flugplatz. Bild: HIGHEST
Bundeswirtschaftsministerin Zypries mit Mitarbeitern des Instituts auf dem August-Euler-Flugplatz. Bild: HIGHEST

8. August 2017

Am Freitag, den 04. August 2017 hat sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries von Prof. Dr. Stephan Rinderknecht über aktuelle Projekte des Instituts zum Thema Fahrzeugsysteme informiert. Bei den Fahrzeugsystemen sind mechatronische Systemansätze nicht mehr wegzudenken, sie erschließen wesentliche Potenziale zur Steigerung der Effizienz, des Komforts und der Sicherheit. Das am Institut für Mechatronische Systeme betrachtete Spektrum reicht dabei von konventionellen Antriebssträngen mit Verbrennungsmotor und mechatronischen Getriebesystemen bis hin zu reinen Elektroantrieben.

Die Forschungsergebnisse aus dieser Thematik konnten erfolgreich in einem Gründungsprojekt umgesetzt werden. Das von wissenschaftlichen Mitarbeitern gegründete Unternehmen Compredict hat eine Software entwickelt, die während des Fahrzeugbetriebs und anonym anhand der tatsächlichen Fahrweise der Fahrerin oder des Fahrers berechnet, wann ein Fahrzeugteil gewartet werden soll und darüber hinaus, wie künftige Komponenten besser ausgelegt werden können. Um die Software nutzen zu können, müssen keine zusätzlichen Sensoren verbaut werden. Davon konnte sich Brigitte Zypries auf dem Gelände des August-Euler Flugplatzes überzeugen. Bartosz Kajdas

Ausgründung NanoWired ist „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ 2017

Farough Roustaie, Leiter Produktion bei NanoWired, nahm die Ehrung entgegen. Foto: Deutschland – Land der Ideen, Bernd Brundert
Farough Roustaie, Leiter Produktion bei NanoWired, nahm die Ehrung entgegen. Foto: Deutschland – Land der Ideen, Bernd Brundert

7. August 2017

Beim diesjährigen Wettbewerb Land der Ideen wurde die NanoWired GmbH als einer von 100 „ausgezeichneten Orten“ prämiert. Die erfolgreiche Ausgründung NanoWired wurde 2016 als TU-Start-up von Wissenschaftlern des Instituts für Elektromechanische Konstruktionen am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik ins Leben gerufen.

Die von den Darmstädtern prämierte innovative Verbindungstechnologie ermöglicht es, elektrische Bauelemente bei Raumtemperatur zusammenzufügen. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei einem Klettverschluss: Kontaktpads werden mit einem Rasen aus Metall-Nanodrähten beschichtet. Um die Chips zu verbinden, müssen sie nur aufeinander gedrückt werden. Hohe Temperaturen, lange Aushärtezeiten oder extreme mechanische Belastungen durch hohe Drücke und Ultraschall entfallen vollständig. Das Resultat ist eine dauerhaft feste, sehr gut elektrisch und thermisch leitende Verbindung. Dabei ist die Herstellung der Drähte nicht aufwändiger als die Herstellung konventioneller Löt-Bumps.

Das Verfahren, das auf galvanischer Abscheidung basiert, erlaubt es, tausende Kontakte auf kleinstem Raum bei hoher Festigkeit und exzellenter Leitfähigkeit zu realisieren. Nach dem Zusammenfügen ist die Verbindung außerordentlich haltbar und hochtemperaturfest. Die gekletteten Bauteile können daher beispielsweise auch extremer Umgebungshitze ausgesetzt werden oder sich stark erwärmen: Bedingungen unter denen herkömmliche Löt- oder Klebeverbindungen längst zerstört werden.

Das diesjährige Thema des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte“ lautete „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank würdigen damit Ideen und Projekte, die das Potential von Offenheit nutzen, um neue Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. sas

Architektur-Studierende zeigen Ideen für den Umbau des Kurhauses in Bad Vilbel

4. August 2017

Das Entwurfsseminar am Fachgebiet Baugestaltung (Prof. Wolfgang Lorch) des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt befasste sich im vergangenen Sommersemester auf Anregung der Bad Vilbeler Wiechers-Stiftung mit der Neuinterpretation des dortigen 1927/28 entstandenen Kurhauses. Die vier besten Arbeiten wurden Anfang August bei der Eröffnung einer Ausstellung der entstandenen Entwürfe im Foyer des Rathauses von Bad Vilbel ausgezeichnet. Die Präsentation der Arbeiten ist noch bis Ende August zu sehen.

Das Kurhaus in Bad Vilbel wurde in den Jahren 1927/28 im Auftrag des örtlichen Arbeitervereins als Volkshaus errichtet. Aufgrund der zahlreichen Heilquellen erhielt die Stadt später das Prädikat „Bad“ und das Volkshaus wurde zum Kurhaus umgewidmet. Eine Fülle von Anbauten veränderte seine Nutzung grundlegend. Heute entspricht das denkmalgeschützte Gebäude nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen und Bestimmungen. Aus diesem Grund plant die Stadt neben einem Rückbau der Anbauten aus den 1950er und 1960er Jahren auch eine Sanierung des Gebäudes, das zudem durch einen Saal und einen Tagungsbereich zur Stadthalle erweitert werden soll. Am offiziellen Wettbewerb sind acht Architekturbüros beteiligt.

Parallel zu den laufenden Planungen hat die Bad Vilbeler Wiechers-Stiftung „Städte für Menschen“ gemeinsam mit dem Fachgebiet Baugestaltung einen Entwurf herausgegeben, um die Potenziale des Kurhaus-Umbaus auszuloten. 31 Bachelor- und Masterstudierende des Fachbereichs bearbeiteten das Thema. Die vier besten Arbeiten wurden nun im Rahmen der Ausstellungseröffnung im Foyer des Bad Vilbeler Rathauses prämiert: Den mit 1.200 Euro dotierten ersten Preis erhielt Jasmin Moor, den zweiten Platz (800 Euro) belegte Carsten Schütz. Annerkennungen (500 Euro) gingen an Julian Weber und Lisa Jung.

Es ist vorgesehen, die am offiziellen Wettbewerb um die Neugestaltung beteiligten Architekturbüros über die Ergebnisse der Studierenden zu informieren. Die Ausstellung ist noch bis Ende August zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Frank Metzger

Richtfest der Wohnanlage Riedeselstraße: Land fördert 294 Wohnheimplätze

3. August 2017

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat heute (3.8.) das Richtfest für die „Wohnanlage Riedeselstraße“ des Studierendenwerks Darmstadt begangen. Der Baufortschritt verläuft planmäßig, so dass voraussichtlich zum Sommersemester 2018 insgesamt 294 Wohnheimplätze für Studierende dort zur Verfügung stehen. Das sind fast 100 Wohnheimplätze mehr als vor dem altersbedingten Abriss der Anlage. Das Land Hessen unterstützt den Bau durch das Förderprogramm Studentisches Wohnen mit insgesamt rund 6,7 Millionen Euro.

Das neue Wohnheim ist als Atriumgebäude mit vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss geplant. Hinzu kommt eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen. Zur Auswahl stehen Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen; den größten Anteil bilden die Zwei-Zimmer-Wohnungen.

„Nach der Fertigstellung des Wohnheims in der Riedeselstraße stehen in Darmstadt über 3.500 Wohnheimplätze zur Verfügung. Das macht deutlich, dass die Unterstützung des Landes Hessen durch das Förderprogramm Studentisches Wohnen Wirkung zeigt. Gleichzeitig holt Hessen mit diesem Engagement im Bundesvergleich deutlich auf. Bis 2019 wollen wir 2.000 neue Wohnheimplätze in ganz Hessen schaffen“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein. HMWK / pb

Prof. Pfnür ist RICS-Fellow

2. August 2017

Prof. Dr. Andreas Pfnür wurde von der RICS (Royal Institution of Chartered Surveyors) zum Fellow ehrenhalber ernannt. Die RICS ist die mit 125.000 Mitgliedern weltweit wohl größte Organisation der Immobilienwirtschaft. Sie ernennt durch das „Fellowship by Nomination“ herausragende Persönlichkeiten zum Fellow, die einen wesentlichen Beitrag zur Professionalisierung der Immobilienwirtschaft geleistet haben.

Prof. Dr. Pfnür lehrt seit 2003 an der Technischen Universität Darmstadt am Fachgebiet Immobilien- und Baubetriebswirtschaft, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif), dem Bundesverband Public Private Partnership sowie im ZIA ist er u.a. ehrenamtlich tätig. Mit seinen zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat Prof. Dr. Pfnür einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung der Branche beigetragen. map

Juli 2017

 

Gewinner bei Krönchen-Führung im Darmstädter Schlossgraben

Gewinner bei Krönchen-Führung im Darmstädter Schlossgraben. Bild: Mareile Vogler
Bild: Mareile Vogler

31. Juli 2017

Am vergangenen Samstag lösten 40 Besucherinnen und Besucher ihren Gewinn, eine Führung durch den neu angelegten Schlossgarten, ein. Als Besitzerin des Schlosses konnte die TU Darmstadt dank der großzügigen Spendenbereitschaft von über 550 Darmstädterinnen und Darmstädtern den östlichen und westlichen Schlossgraben, der seit Ende des zweiten Weltkriegs verschüttet war, wieder in einen Garten verwandeln.

An neun Stationen folgten die Besucher unter kundiger Führung von Anette Hochberg vom Baudezernat der Universität den Spuren der Großen Landgräfin Karoline Henriette von Pfalz-Zweibrücken (1721-1774), die im Darmstädter Residenzschloss zwischen Wallbrücke, Mittelbastion, Teepavillon und Wallhäuschen Hof hielt. Die Strecke zum Wallhäuschen war für die Besucher ein besonderes Highlight, denn der Weg läuft – von den Augen der Öffentlichkeit verborgen – durch einen versteckten, halb unterirdischen Gang.

Mit der Verlosung von Krönchen-Führungen möchte die TU Darmstadt der Bevölkerung „Danke“ sagen und allen Darmstädterinnen und Darmstädtern die Möglichkeit bieten, über Neuigkeiten rund ums Schloss informiert zu bleiben. Wer an der Verlosung für die nächste Krönchen-Führung am 13. Oktober teilnehmen möchte, kann sich unter www.tu-darmstadt.de/aktion-schloss oder telefonisch unter 06151 16 27 591 anmelden. Mareile Vogler / bjb

TU Darmstadt und IBM vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich Cyber Security

28. Juli 2017

Die Bedrohung durch potentielle Cyber-Angriffe gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Schutz von privaten Geräten, Unternehmensnetzen und kritischen Infrastrukturen ist ein weitreichendes Anliegen, das nur mit speziellen Kenntnissen und Methoden umgesetzt werden kann. Am „Open Digital Lab“ der TU Darmstadt können Studierende, Wissenschaftler und auch Unternehmen ab Herbst lernen, wie man innovative Anwendungen und Lösungen in den Bereichen Cybersecurity, Big Data Analytics und Artificial Intelligence entwickelt und gleichzeitig absichert. IBM stellt neben einer Vielzahl von Cloud-Diensten auch eine Plattform zum Austausch von Sicherheitsinformationen (X-Force Exchange) zur Verfügung, die es ermöglicht, auch komplexe Bedrohungsszenarien zu erkennen. Mit der im Juli unterzeichneten Zusammenarbeit wollen beide Partner eine offene Einrichtung schaffen, in der Industrie-Unternehmen, Studierende, Forscher der Region die Gelegenheit haben, innovative Ideen gemeinsam umzusetzen und dabei dem wachsenden Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen. IBM / Buxmann

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries zu Gast beim Innovations- und Gründerzentrum HIGHEST

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries im Gespräch mit einem Gründer. Bild: HIGHEST
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries im Gespräch mit einem Gründer. Bild: HIGHEST

25. Juli 2017

Die TU Darmstadt ist ein Inkubator für unternehmerische Persönlichkeiten und innovative Gründungsvorhaben. Hiervon konnte sich Bundesministerin Brigitte Zypries bei einem Besuch beim Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU Darmstadt überzeugen.

Am Montag, den 24. Juli 2017 hat sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries über das TU-Startup Privalino informiert. Das Team von Privalino hat eine Lösung entwickelt, um Instant Messaging besonders für Kinder und Jugendliche sicherer zu gestalten. Hierzu setzt das Team auf eigene Expertise im Bereich des Maschinellen Lernens und Bots. Privalino wird zurzeit vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms „EXIST – Gründerstipendium“ gefördert. Bartosz Kajdas

Parlamentarier zu Besuch in der ETA-Fabrik

Parlamentarier zu Besuch in der ETA-Fabrik. Bild: Claus Völker
Einblicke in die Energieforschung. Bild: Claus Völker

24. Juli 2017

Die ETA-Fabrik an der TU Darmstadt war am vergangenen Freitag Ziel von Christoph Degen (SPD), Michael Siebel (SPD) und Ministerialdirigent Dr. Rolf Bernhardt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). Die Gäste besuchten die TU, um sich über den aktuellen Stand dieses wichtigen Projekts zu informieren. Neben einer Führung durch die ETA-Fabrik erhielten sie Einblicke in den Profilbereich Energiesysteme der Zukunft, diskutierten mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Energieeffizienz in der Industrie und nahmen an den Kurz-Workshop „Energieeffizienz erleben – Potenzialanalyse in der laufenden Produktion“ teil.

Die TU Darmstadt lädt seit geraumer Zeit Parlamentarier ein, um sie über spannende aktuelle Projekte an der TU zu informieren und zu diskutieren. Letztes Jahr informierte die TU Darmstadt Landtags-Abgeordneten über den Profilbereich Cysec. In diesem Projekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an zentralen Themen der Cybersicherheit und des Privatheitsschutzes. map

Ausstellung von Masterarbeiten Architektur

21. Juli 2017

Rund 70 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt präsentieren ihre Abschlussarbeiten in den Bereichen Hoch- und Städtebau. Drei Themen standen zur Auswahl: „Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom“, „Die Erfindung der Natur“ und „Landshut, Laptop und Lederhose – Entwicklungspotentiale einer Mittelstadt in der Metropolregion München“. Die Ausstellung ist vom 21. bis 28. Juli auf den Galerien im 1. und 2. Obergeschoss des Fachbereichsgebäudes L3|01 auf dem Campus Lichtwiese (El-Lissitzky-Straße 1, 64287 Darmstadt) zu sehen. sip

Erste TU-Studierendenbefragung abgeschlossen

19. Juli 2017

Vom 1. Juni bis zum 7. Juli waren alle Studierenden der TU Darmstadt eingeladen, sich an der ersten zentralen Online-Befragung zu beteiligen und ihre Perspektiven einzubringen. Diese Möglichkeit haben 21 Prozent der TU-Studierenden genutzt und ihre Einschätzungen zu Studiengängen, Studienbedingungen, Lernerfahrungen und eigener Studienmotivation gegeben.

Der Fragebogen umfasst über 50 Kernfragen und eine Reihe von fachspezifischen Fragen. Die Antworten der Studierenden ermöglichen umfangreiche Analysen. Es folgt nun eine intensive Auswertungsphase, in der die Ergebnisse umfassend aufbereitet werden. Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA), die mit der Durchführung der ersten TU-Studierendenbefragung beauftragt war, konzipiert die Aufbereitung der Befragungsergebnisse.

Mit der Veröffentlichung des hochschulweiten Gesamtberichts ist Mitte November zu rechnen. Gemeinsam mit dem Hochschulbericht wird eine Grundauszählung aller hochschulweiten Fragen der Hochschulöffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es folgen Berichte für Fachbereiche, die auch die fachbereichsspezifischen Rückmeldungen umfassen. Die Ergebnisse der Studierendenbefragung sind ein wichtiger Beitrag der TU-Studierenden für die Studiengangentwicklung im Rahmen der Institutionellen Evaluation. Darüber hinaus fließen die Ergebnisse auch in hochschulstrategische Entscheidungen ein und können für die Evaluation zentraler Angebote genutzt werden. Die Studierendenbefragung ist Teil der Qualitätssicherung von Studium und Lehre im Rahmen der Systemakkreditierung der TU.

Weitere Informationen sind online zu finden. HDA / bjb

Jugend-forscht-Sieger zu Gast

17. Juli 2017

Die Gewinner des TU Darmstadt-Sonderpreises beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ beginnen heute (17.7.) ihr Forschungspraktikum am Fachbereich Chemie. Lisa-Marie Müller, Katharina Krebs und Johannes Alexander Füßler von der Max-Beckmann-Schule in Frankfurt am Main überzeugten die Jury mit ihrem Beitrag „Voller Gastmoleküle – Netzwerke der Zukunft“. Beim Bundeswettbewerb gewannen die drei den Sonderpreis für eine Arbeit auf dem Gebiet der chemischen Nanotechnologie. Müller, Krebs und Füßler setzten sich mit Metallorganischen Gerüstverbindungen auseinander, synthetisierten diese, lagerten in dieses Gerüst ein Antibiotikum ein und setzten dieses gezielt wieder frei. Bis zum 28. Juli sind die drei nun zu Gast an der TU. Zunächst werden sie bei Dr. Markus Gallei Einblicke in die Welt der Makromolekularchemie bekommen und an künstlichen Opalen forschen. Im Anschluss beschäftigt sich das Team unter Betreuung von Professor Michael Reggelin mit organischer Chemie. sip

Sommerperlen unter Maibaum

Merckbaum. Bild: Oskar Gerspach
Der „Merckbaum“. Bild: Oskar Gerspach

11. Juli 2017

Eine stimmungsvolle Inszenierung für den Platz vor dem Gebäude der Centralstation hat das Fachgebiet Plastisches Gestalten am Fachbereich Architektur geschaffen. Während der diesjährigen Merck-Sommerperlen lädt ein abstrahierter Maibaum – Sinnbild für Gemeinschaft – in sommerlichen Farben die Gäste der Veranstaltung zum Verweilen ein. Für Entwurf und Realisierung des „Merckbaums“ zeichnete ein Team um Professor Ariel Auslender in Kooperation mit der Centralstation Veranstaltungs GmbH und der Merck KGaA verantwortlich.

Das Fachgebiet Plastisches Gestalten möchte im Rahmen von Projektseminaren unter dem Titel „1:1“ den Studierenden die Umsetzung ihrer Gestaltungsideen ermöglichen. Das prozesshafte Arbeiten im Team an einer realen Aufgabe – eine der Kernkompetenzen von Architekten, Architektinnen sowie Gestalterinnen und Gestaltern – steht dabei im Zentrum. Die Projektseminare fördern darüber hinaus auch den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Kontexten. Das Festival läuft bis zum 28. Juli.sip

Zweiter Philipp Schwartz-Stipendiat an der TU

11. Juli 2017

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die TU Darmstadt für die dritte Runde der Philipp Schwartz-Initiative ausgewählt. Somit kann im August ein zweiter gefährdeter ausländischer Wissenschaftler als Philipp Schwartz-Stipendiat die Forschungsarbeit an der TU aufnehmen. Insgesamt werden im Rahmen der dritten Runde 56 Forscherinnen und Forscher gefördert, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Die Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung mit Unterstützung des Auswärtigen Amts ins Leben gerufen und ist benannt nach dem Pathologen jüdischer Abstammung Philipp Schwartz, der 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen musste und die „Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland“ gründete. sip

Informatik-Labore eröffnet

Bild: Natalie Wocko
Bild: Natalie Wocko

07. Juli 2017

Mit einer feierlichen Eröffnung, Führungen und Demonstrationen sind die neuen Labore des Fachbereichs Informatik gestern ihrer Bestimmung übergeben worden. Im Sockelgeschoss des Alten Hauptgebäudes S1|03 – früher Heimat der Werkstätten des Technischen Betriebs – forschen künftig die Fachgebiete Telekooperation (TK), Simulation, Systemoptimierung und Robotik (SIM), Intelligent Autonomous Systems (IAS), Visuelle Inferenz sowie der Sonderforschungsbereich MAKI (Multi-Mechanismen-Adaption für das künftige Internet).

An zahlreichen Demo-Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher Einblick in die Forschung nehmen. Gezeigt wurden zum Beispiel „Argonaut“, der siegreiche Roboter der ARGOS-Challenge, Smart Living & Interactive Surfaces und Forschung zu Schwarmintelligenz für autonomes Versammeln.

Die Sanierung des Geschosses kostete rund vier Millionen Euro und wurde aus Hochschulpaktmitteln des Landes finanziert. Die Eröffnung fand im Rahmen eines Fachkolloquiums und parallel zum Sommerfest der Fachschaft statt. sip/bjb

Anderl neuer Präsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur

05. Juli 2017

Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl ist von den Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz zum neuen Präsidenten gewählt worden. Das teilt die Akademie mit. Er trat zum 1. Juli die Nachfolge von Prof. Dr. Gernot Wilhelm an, der vier Jahre lang an der Spitze der Akademie stand. Prof. Dr. rer. nat. Burkhard Hillebrands, Universität Kaiserslautern, wurde zum Vizepräsidenten und Vorsitzenden der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse gewählt.

Reiner Anderl, Jahrgang 1955, studierte Allgemeinen Maschinenbau an der Universität Karlsruhe (TH) und wurde dort 1984 promoviert. Auf Tätigkeiten im mittelständischen Anlagenbau folgte 1991 die Habilitation an der Universität Karlsruhe. Seit 1993 ist er als Universitätsprofessor für Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) im Fachbereich Maschinenbau an der Technischen Universität Darmstadt tätig. Von 2005 bis 2010 war er dort Vizepräsident, davor von 1999 bis 2001 Dekan sowie von 2001 bis 2003 Prodekan des Fachbereichs Maschinenbau.

Neben seiner Professur bekleidet Reiner Anderl eine Reihe weiterer Funktionen. Seit 2003 fungiert er als Leiter der internationalen PACE-Aktivitäten (Partners for the Advancement of Collaborative Engineering Education) der Technischen Universität Darmstadt. Seit 2005 ist er Adjunct Professor an der Virginia Tech University (USA) sowie seit 2006 Gastprofessor der UNIMEP, Piracicaba (Brasilien). 2006 wurde Professor Reiner Anderl als ordentliches Mitglied in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz gewählt.

Zu seinen Kompetenzbereichen zählen neben der virtuellen Produktentstehung und dem rechnerunterstützten Konstruieren auch kooperative und verteilte Produktentwicklung, Informationsmodellierung mit Schwerpunkt Produktdatenmodellierung sowie wissensbasierte Produktentwicklung. Akademie der Wissenschaften und der Literatur / bjb

Buxmann beim Tag der Deutschen Industrie

05. Juli 2017

Thema beim Tag der Deutschen Industrie 2017 des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) war die Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft. Einer der Experten bei der Podiumsdiskussion in Berlin zu den Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung war Peter Buxmann, Professor für Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt. Er warnte davor, dass viele Führungskräfte die Folgen der Digitalisierung für ihr eigenes Unternehmen unterschätzten. Gäste des diesjährigen Tages der Deutschen Industrie waren unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und Karl-Heinz Streibich, CEO der Software AG. bjb

„221qm Café“ eröffnet: Klasse Kaffee für den Campus

03. Juli 2017

Im Erdgeschoss des Karl Plagge-Hauses an der Alexanderstraße hat seit heute das „221 qm Café“ geöffnet. In unmittelbarer Nähe zum Universitätszentrum und zur ULB locken nun gemütliche Einrichtung, eine sonnige Terrasse und eine original italienische Siebträgermaschine, so der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), der das Café betreibt. Die Kaffeebohnen stammen aus nachhaltigem Anbau in Nicaragua und sind fair gehandelt. Zum Sortiment gehören außerdem unter anderem Tees, Limonaden und Schorlen regionaler Hersteller. Das Café kehrt mit der Wiedereröffnung an seinen angestammten Platz zurück. Seit 2003 hatte es in der Stoeferlehalle, dem Vorgängerbau des Karl Plagge-Hauses residiert und war während der Bauphase in einem Container an der Magdalenenstraße beheimatet. Auf den 221 Quadratmetern des Cafés werden künftig auch Ausstellungen, Lesungen, Vorträge und kleine Konzerte stattfinden, die so die AStA-Kulturveranstaltungen in den großen Räumen im Untergeschoss ergänzen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr. sip

Juni 2017

 

Zu Gast: Professorin Klara Nahrstedt im Interview

30. Juni 2017

Beim Forschen über den Tellerrand hinauszublicken – das ist die Passion von Professorin Klara Nahrstedt (University of Illinois), die zur Zeit als Gast des Fachgebiets Multimedia Kommunikation an der TU Darmstadt weilt. Nahrstedt war maßgeblich an der Konzeption des Sonderforschungsbereichs MAKI beteiligt und ist unter anderem Mitglied der Leopoldina. Im Interview im Blog des Fachgebiets Multimedia Kommunikation spricht sie über ihre Forschung, die Symbiose von Kunst und Wissenschaft, die großen interdisziplinären Herausforderungen der Zukunft sowie die Rolle, die Ingenieurinnen und Ingenieure bei deren Bewältigung übernehmen müssen: „Wir haben eine Verantwortung, die Dingwelt, die Welt der Menschen besser zu verstehen, um adäquate Cyberlösungen zu entwickeln.“ sip

Science4Life Energy Cup 2017 für TU-Start-up

Gruppenbild mit den Siegern des Science4Life Business-Wettbewerbs. Bild: Science4Life
Die Gründer mit dem Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (links) und Dr. Markus Pfuhl von der Viessmann Group (Preissponsor) (rechts). Bild: Science4Life

30. Juni 2017

Die Adaptive Balancing Power GmbH, ein Start-up der TU Darmstadt, wurde am 26. Juni 2017 beim Science4Life Business-Wettbewerb mit den Science4Life Energy Cup 2017 ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis für die Idee einer Stromnetzstabilisierung mit einem Schwungmassenspeicher. Wenn zu viel Strom im Netz zur Verfügung steht, wird der Speicher mit Hilfe eines Motors in Rotation versetzt. Ist zu wenig Strom im Netz, wird der Speicher abgebremst und der Strom über einen Generator zurück ins Netz gespeist. Der Nutzen: Heute übernehmen Kraftwerke die Netzstabilisierung. Nach deren Abschaltung müssen neuen Technologien diese Aufgabe übernehmen. Der entwickelte Schwungmassenspeicher kann dies verschleißfrei und deutlich günstiger als bestehende Alternativen wie z.B. Batterien.

Der Preis dient der gezielten Förderung von Gründern mit Geschäftsideen, die die Energiewende voranbringen. Insgesamt nahmen dieses Jahr 529 Gründer teil, 72 Businesspläne wurden eingereicht. Adaptive Balancing Power trät mit seinem innovativen Schwungmassenspeicher und dem Konzept zur dynamischen Netzstabilisierung zur Energiewende bei und konnte sich so gegenüber den anderen Teilnehmern behaupten. map

Ein Stadthotel für Darmstadt

29. Juni 2017

Der Georg-Moller-Preis 2017 geht an die Studierenden Philipp Trenzen, Tobias Wowra, Nuria Safi und Stefania Staltari. In Erinnerung an Georg Moller vergibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 27. Mal den Mollerpreis an Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt. Am Mittwochabend, 28. Juni, wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von Oberbürgermeister Jochen Partsch ausgezeichnet und eine Begleitausstellung im Sparkasse-Center am Luisenplatz eröffnet.

Alle Arbeiten der Ausstellung entstanden im Rahmen der im Wintersemester 2016/17 gestellten Entwurfsaufgabe „Stadthotel in Darmstadt“ des Fachgebiets Entwerfen und Gebäudelehre von Prof. Meinrad Morger. Die Aufgabenstellung bestand im Entwurf eines Stadthotels an einem selbst zu wählenden innerstädtischen Ort in Darmstadt. Die Wahl des Ortes war ein integraler Teil der Aufgabe. Das Hotel sollte 30 großzügige Zimmer und Suiten aufweisen. Zudem wurde eine umfassende Infrastruktur mit Spa-Bereich, Restaurant, Bar und Seminarräumen verlangt.

Die Jury würdigte die intensive Auseinandersetzung der Arbeiten mit der Stadt Darmstadt, sowohl in Bezug auf die Ortsfindung, als auch bei der Einpassung in das städtische Umfeld. Zudem lobte sie den hohen Durcharbeitungsgrad und die qualitativ hochwertige Darstellung der Arbeiten. Die Preissumme von insgesamt 2.600 Euro wurde wie folgt aufgeteilt: Vier Arbeiten wurden zur Prämierung ausgewählt, wobei zwei mit einem gleichwertigen Sonderpreis ausgezeichnet werden. Alle vier Arbeiten erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 500 Euro. Für alle zwölf vorgestellten Arbeiten wurde eine Aufwandsvergütung von jeweils 50 Euro festgesetzt.

Der Georg-Moller-Preis wird seit 1989 in Erinnerung an das Werk Georg Mollers für Studienarbeiten vergeben, die sich auf Darmstädter Bau- und Planungsaufgaben beziehen. Der Preis soll „in schöpferischer Verknüpfung mit Theorie und Praxis die Auseinandersetzung mit realen und städtebaulichen Fragestellungen unserer Stadt fördern“. Zudem soll laut Satzung „das fachliche Gespräch zwischen der Stadt Darmstadt, der Bauverein AG und der Technischen Universität belebt werden“. Der bedeutende Architekt und Bauforscher Georg Moller (1784-1852) hatte als Leiter des Hessischen Staatsbauwesens mit seinen städtebaulichen Planungen die bürgerlich-klassizistische Struktur des Darmstädter Stadtgrundrisses und das Stadtbild mit wesentlichen Bauwerken maßgebend geprägt. Fachbereich Architektur / pg

Positionspapier zur Zukunft des Diesels

26. Juni 2017

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik (WKM) hat sich mit einem Positionspapier „Die Zukunft des Verbrennungsmotors – Bewertung der dieselmotorischen Situation“ in die aktuelle Debatte um Dieselantriebe eingebracht. Mitherausgeber und Mitunterzeichner des Papiers ist TU-Professor Dr. Hermann Winner, Fachgebiet Fahrzeugtechnik, in seiner Funktion als Vorsitzender des WKM-Vorstands, zudem gehört Prof. Dr.-Ing. Christian Beidl, Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe, zum Unterzeichnerkreis.

Man betrachte die Entwicklung mit großer Sorge, insbesondere, dass statt einer nüchternen, faktenbasierten Information eine überwiegend voreingenommene und sehr emotionale Berichterstattung zu beobachten sei. Im Positionspapier sind drei Kernaussagen der WKM festgehalten und ausführlich kommentiert. Unter anderem sehen die Motorenexperten die Vorteile eines Verbrennungsmotors in der hohen Mobilität und in der effizienten und flexiblen Nutzung von Kraftstoffen mit hoher Energiedichte. Diese Möglichkeiten würden durch elektrische Antriebe ergänzt, jedoch nicht ersetzt. Auch zum Thema Umweltverträglichkeit positioniert sich die WKM und nimmt die Wissenschaft in die Pflicht: „Auf Basis intensiver Forschung sind vollständig umweltneutrale verbrennungsmotorische Antriebe darstellbar.“ sip

Langer Nachmittag der Studienberatung

23. Juni 2017

Die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester endet am 15. Juli 2017. Höchste Zeit für unentschlossene Studieninteressierte, wichtige Informationen zu Studieninhalten, Studienanforderungen, Studienplatzaussichten und den eventuellen Alternativen einzuholen.

Am Mittwoch, 28. Juni, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, berät und unterstützt das Team der Zentralen Studienberatung und -orientierung ZSB alle Spät-, Kurz- und Unentschlossenen bei Fragen von Studienangebot, Studienwahl und Bewerbung. Ort: Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt, Gebäude S1|01, Räume 101 und 116.

Interessierte an den umfangreichen Teilzeitstudiums-Angeboten der TU können sich beim „Langen Nachmittag“ ebenfalls beraten lassen. Ort: Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt, Gebäude S1|01, Raum 216.

Von 15.00 bis 17.00 Uhr findet innerhalb des „Langen Nachmittags“ der Workshop „In 3 Schritten zum Studium“ mit der Psychologin Svitlana Tronenko, M.Sc., statt. Ort: Hochschulstraße 1, 64289 Darmstadt, Gebäude S1|03, Raum 110. Anmeldungen für den Workshop bitte an info@zsb.tu-darmstadt.de.

sip

Newcomer Darmstadt gewinnt Uni-Challenge 2017

Uni-Challenge an der TU Darmstadt: Riesenbeteiligung beim letzten 3.000 m-Lauf. Bild: BKK24
Uni-Challenge an der TU Darmstadt: Riesenbeteiligung beim letzten 3.000 m-Lauf. Bild: BKK24

22. Juni 2017

Um 19.30 Uhr war gestern Abend die Sensation perfekt: Die 350 Aktiven der TU Darmstadt, die erstmals bei einer Sportabzeichen-Uni-Challenge dabei waren, hatten die konkurrierenden Hochschulen hinter sich gelassen. Mit einem großartigen Endspurt und mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim abschließenden 3000-Meter-Lauf kamen sie mit insgesamt 2395 Punkten auf den ersten Platz. Bis kurz vor Schluss hatte die zweitplatzierte Leibniz Universität Hannover geführt, die am Ende 2162 Punkte erreichte, vor der Universität Vechta (2011 Punkte), der TU Braunschweig (1604 Punkte) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (1040 Punkte). Als Siegprämie bekam die TU Darmstadt 1.500 Euro.

Studierende, Beschäftigte der Universitäten sowie Alumni hatten an den fünf Hochschulstandorten leichtathletische Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens abgelegt und dabei Punkte gesammelt. Für eine regelkonform bestandene Disziplin in der jeweiligen Altersklasse in Bronze-Norm gab es einen Punkt, für Silber zwei und für Gold drei Punkte. Als Sportbotschafterin für die Challenge ging in Darmstadt auch Triathletin und Sportstudentin Susan Blatt beim 3000-Meter-Lauf an den Start. Initiiert wurde die Challenge unter anderem vom Deutschen Olympischen Sportbund.

Rheinmaintv berichtete in einem Beitrag von den Wettkämpfen im Hochschulstadion der TU. Wirkhaus/DOSB/sip

etit-Projektwoche: Schülerinnen lassen Roboter tanzen

22. Juni 2017

Um mehr Schülerinnen für ein Ingenieursstudium zu begeistern, startete in dieser Woche eine neue Projektwoche des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik (etit) in Zusammenarbeit mit der Eleonorenschule. Zehn Kinder aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 bauten, kalibrierten und programmierten einen eigenen kleinen Roboter. Die Idee zu dieser mehrjährig angelegten Kooperation hatte das neue Team der Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs. In den kommenden Jahren möchte der Fachbereich weitere parallele Workshops für andere Jahrgangsstufen anbieten. In diesem Jahr war die Projektwoche thematisch am Fachgebiet Mess- und Sensortechnik der TU Darmstadt angesiedelt.

„Die Kinder bringen schon ein riesiges Interesse an Technik mit. Wir möchten mit diesem Workshop diese schon vorhandene Begeisterung aufgreifen und erste Grundkenntnisse der Elektrotechnik und IT-Wissen spielerisch vermitteln“, so Carolin Reimann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mikrowellentechnik und Photonik und Hauptorganisatorin der Projektwoche. Am Ende des dreitägigen Workshops tanzten auf den Tischen zehn kleine Plastikroboter, und dank der integrierten Ultraschallsensoren wichen sie auch Hindernissen eigenständig aus.

Die theoretischen Grundlagen vermittelte Professor Mario Kupnik vom Fachgebiet Mess- und Sensortechnik in einer kurzen kindgerechten Vorlesung. „Ich finde, man kann gar nicht früh genug damit anfangen, Kinder in ihrer Begeisterung für Technik und Naturwissenschaft zu fördern“, so Professor Kupnik. has/sip

CEDI-Konferenz: „Gewa(e)hrte Freiheit – Freiheit in und durch Währung“?

21. Juni 2017

Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard) und Prof. Dr. Dirk Schiereck veranstalten am 07. Juli 2017 von 9 bis 16 Uhr im Lichtenberg-Haus eine „Wissenschafts-Praxis-Konferenz“ mit dem Titel: „Gewa(e)hrte Freiheit – Freiheit in und durch Währung“?

Die Konferenz findet im Rahmen der Forschungssäule Governance, Compliance & Regulation (GoCore!) am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und des Jean Monnet Centre of Excellence „EU in Global Dialogue“ (CEDI) statt. Damit werden sowohl Brücken zwischen den Disziplinen geschlagen (Rechts- und Wirtschaftswissenschaft) als auch ein Beitrag zur strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten geleistet.

Die Konferenzbeiträge widmen sich dem Verhältnis zwischen Freiheit, Währung, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit. Bewegt hat die Veranstalter, dass aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht die „unsichtbare Hand“ Vertrauen verlangt wie aus rechtswissenschaftlicher Sicht vor enttäuschtem Vertrauen geschützt werden muss. In den Beiträgen werden u.a. die Themen „Vertrauensgrundlagen in (elektronisches) Geld“, „Personenbezogene Daten als Währungssurrogat“ und die „Notwendigkeit und Rechtfertigung unabhängiger Kontrolleure“ diskutiert. Zu den prominenten Gästen zählen unter anderem der Hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch, Dr. Niklas Bartelt, Geschäftsführer Paydirekt, und Dr. Ralf Köbler, Präsident des Landgerichts Darmstadt.

Konferenzanmeldungen richten Sie bitte per E-Mail an: . Anne Tews / bjb

Presseschau: Auf den Spuren von Erasmus Kittler

19. Juni 2017

1882 erkannte die TU Darmstadt die Zeichen der Zeit und gründete den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik. Als Professor beruft sie den Physiker Erasmus Kittler. Er weiß wie man das Publikum begeistert und macht aus dem Hörsaal eine Experimentierbühne mit Spulen, Elektromotoren und Messgeräten. Die lokalen Politiker überzeugt er, ein Kraftwerk und ein Stromnetz für die ganze Stadt zu bauen. Als Elektrifizierungsberater reist er durch das Deutsche Reich. Kittlers Spuren an der TU und in Darmstadt zeichnet ein Porträt Kittler im Darmstädter Echo nach. sip

Neubau für die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Visualisierung des Neubaus für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Bild: hammeskrause architekten freie architekten bda
Visualisierung des Neubaus für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Bild: hammeskrause architekten freie architekten bda

19. Juni 2017

Im neu ausgewiesenen Fraunhofer-Science-Park in Hanau wurde mit einem Spatenstich der Neubau für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS eingeleitet. Die Projektgruppe wurde 2011 unter dem Dach des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung ISC ins Leben gerufen. Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Rohstoffe werden hier die Voraussetzungen erforscht, wie die Rohstoffversorgung der Industrie langfristig gesichert werden kann. Dafür werden zusammen mit Industriepartnern Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten erforscht und Strategien zum nachhaltigen Umgang mit kostbaren Ressourcen entwickelt. Prof. Dr. Liselotte Schebek und Prof. Dr. Oliver Gutfleisch von der TU Darmstadt sind als wissenschaftliche Leiter für zwei Bereiche an der Projektgruppe beteiligt.

Das offizielle Startsignal für den Neubau gaben Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein, Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Dr. Lorenz Kaiser für den Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft. Damit wird die Fraunhofer-Projektgruppe für ihren Standort in Hanau ein eigenes Forschungsgebäude bekommen.

Seit ihrer Gründung hat die Projektgruppe IWKS erfolgreich neue Verfahren und Technologien entwickelt – so wird beispielsweise ein Rohstoffkataster erarbeitet, das genaue Auskunft über die Verfügbarkeit von Rohstoffen gibt, die essenziell für die Produktion von innovativen Produkten in Deutschland sind. Darüber hinaus werden Technologien für die ressourceneffiziente Rückgewinnung und Aufarbeitung von funktionellen Elementen aus Solarzellen, Batterien und mobilen Endgeräten entwickelt. Eine dritte Säule ist die Substitution von Rohstoffen, die bereits jetzt knapp sind oder in absehbarer Zeit nicht mehr zuverlässig verfügbar sein werden. Fraunhofer ISC / pg

Erasmus-Kittler-Medaille für Professor Dietmar K. Hennecke

TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Professor Dietmar K. Hennecke (v.li.). Bild: Dr. Volker Schultz
TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Professor Dietmar K. Hennecke (v.li.) bei der Medaillen-Verleihung. Bild: Dr. Volker Schultz

13. Juni 2017

Prof. Dietmar K. Hennecke, Ph.D., ist mit der Erasmus-Kittler-Medaille der TU Darmstadt ausgezeichnet worden. Verliehen wurde sie in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste um die Forschungsförderung – namentlich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender des Beirats der Fritz und Margot Faudi-Stiftung –, die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis unter anderem als Forschungsmentor seit 2015 und für Henneckes persönliches Engagement für die TU Darmstadt Stiftung.

Hennecke war bis zu seiner Pensionierung 2004 Leiter des Fachgebiets Flugantriebe, das von 1993 bis 2004 zum Fachgebiet Gasturbinen und Flugantriebe wurde und heute das Fachgebiet Gasturbinen, Luft- und Raumfahrtantriebe ist.

Mit der Erasmus-Kittler-Medaille werden Personen geehrt, die sich durch besondere persönliche Verdienste um die TU Darmstadt ausgezeichnet haben. Die Medaille ist nach Erasmus Kittler benannt, der als Professor auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt berufen wurde. Die Erasmus-Kittler-Medaille wird an der TU seit 1977 vergeben. Der erste Träger war Karl Marguerre.

bjb

Technische Universität gratuliert zum Titel „Digitale Stadt“

Siegerehrung des Wettbewebs "Digitale Stadt" des Branchenverbandes Bitkom. Bild: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bild: Wissenschaftsstadt Darmstadt

Wissenschaftsstadt Darmstadt gewinnt Wettbewerb des Branchenverbandes Bitkom

13. Juni 2017

TU-Präsident Professor Dr. Hans Jürgen Prömel hat gestern Abend Oberbürgermeister Jochen Partsch zum Sieg der Wissenschaftsstadt Darmstadt beim Wettbewerb „Digitale Stadt“ gratuliert. „Der Erfolg unterstreicht Darmstadts Stärke in den Informations- und Kommunikationstechnologien, das erfolgreiche Zusammenspiel der verschiedenen Partner aus Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft und die national wie international herausragende wissenschaftliche Infrastruktur “, so Prömel. „Die TU Darmstadt spielt hierbei als Kristallisationspunkt natürlich eine zentrale Rolle.“

Präsident Prömel sicherte dem Oberbürgermeister zu, dass die Technische Universität, die den Wettbewerbsantrag nachdrücklich unterstützt hatte, die nun anstehenden Projekte intensiv begleiten werde. „Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Digitalen Wissenschaftsstadt Darmstadt zu leisten: Selbstverständlich bringen wir das Know-how unserer Profilbereiche „Internet und Digitalisierung“ und „Cybersicherheit“ und die Erfahrung von vielfältigen Kooperationen mit der Stadt, etwa auf dem Feld der Digitalisierung von Verkehr und Mobilität, ein.“ feu

Innovationsnetzwerk für Serious Games gegründet

13. Juni 2017

Unter der Führung des Hessischen Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V. und mit der wissenschaftlichen Unterstützung des Fachgebiets Multimedia Kommunikation der Technischen Universität Darmstadt hat sich das Innovationsnetzwerk Serious Games Technologies („SGT“) formiert. Es soll als unabhängige Instanz dazu beitragen, das Potential von „ernsthaften Spielen“ in Wirtschaft und Gesellschaft auszuschöpfen.

Serious Games vereinen die Charakteristika von Spielen mit der Vermittlung ernsthafter Inhalte. Die neue Initiative, die vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, will das Konzept Serious Games auf einem hohen Niveau in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft etablieren. Das SGT-Netzwerk wurde am 9. und 10. Juni auf den GameDays erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei sollen vor allem die Qualität und die Nutzung der Entwicklungsbudgets verbessert und der Überblick auf die Anwendungsszenarien geschärft werden. Das Netzwerk will Publikationen erstellen, die erfolgreiche Best-Practice-Beispiele im Bereich der Serious Games als Inspiration und Anleitung dienen. Initiale Anwendungsbereiche sind betriebliche Bildung und Gesundheit („eHealth“). Für den zukünftigen Verlauf stehen weitere relevante Felder wie Kultur, Tourismus, Religion, Sicherheit, Energie und Bürgerbeteiligung auf der Agenda. Interessierte Unternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen oder Anwender von Serious Games sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen.

Kontakt:

Dr. Stefan Göbel, Kay Löscher, Polona Caserman, Jan Hansen:
Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V. Rundeturmstr. 10 64283 Darmstadt Telefon: (+49) 6151/16 20390 Fax: (+49) 6151/ 16 29109

Thomas Lenz / bjb

Die Publikationen der TU Darmstadt im Vergleich

13. Juni 2017

Im Mai wurde das jährlich erscheinende CWTS Ranking der Universität Leiden veröffentlicht. Darin werden Anzahl der Publikationen sowie die Top 1 %, Top 10 % und Top 50 % der meist zitierten Publikationen (jeweils der gesamten Universität sowie auf Fächergruppenebene) ausgewertet.

Zusätzlich gibt es sogenannte „Collaboration-Indikatoren“, die z.B. auswerten, wie hoch der Anteil der gemeinsam mit internationalen Partnern oder der Industrie veröffentlichten Publikationen ist. Besonders positiv ist das Abscheiden der TU Darmstadt insgesamt beim Anteil der Top 10 %-Publikationen: dieser liegt mit 12 % über dem weltweiten Mittelwert. Damit erreicht die TU Darmstadt Rang 184 weltweit und hat sich im deutschlandweiten Vergleich von Platz 22 auf Platz 8 verbessert. Im Vergleich der TU9-Universitäten liegt sie für diesen Indikator auf Platz 2 von 9.

Auch beim Anteil der Top 1 %-Publikationen ist die Platzierung mit Rang 9 in Deutschland weiterhin gut.

Bei den Kriterien der Zusammenarbeit kann die TU Darmstadt vor allem beim Anteil der Publikationen mit internationalen Einrichtungen und der Industrie mit den Rängen 209 und 203 international gute Platzierungen erzielen.

Auf Fächergruppenebene ist besonders das Abschneiden im Bereich „Physical sciences and engineering“ hervorzuheben. Dort hat sich die TU Darmstadt beim Anteil der Top 10 %-Publikationen deutschlandweit auf Rang 6 verbessert (2016 lag sie noch auf Rang 17).

Die Ergebnisse des Rankings sind online abrufbar: www.leidenranking.com Birgitta Zielbauer

Geschlechtergerechtigkeit im Mittelpunkt

09. Juni 2017

Auf Geschlechtergerechitgkeit wird am Sonderforschungsbereich MAKI der TU Darmstadt großer Wert gelegt: Das Vernetzungstreffen Networking of Women in Computing, die Ruzena Bajcsy Lectures on Communications und der MAKI Female Travel Award sind Best-Practice-Beispiele für eine gelebte Gleichstellungspolitik. MAKI hat Ideen und Impulse aufgegriffen und in einem wegweisenden Gleichstellungskonzept vereint, das mit dem Franziska-Braun-Preis ausgezeichnet wurde. Im Blog des Fachgebiets Multimedia Kommunikation stellt Thomas Lenz das Konzept vor. bjb

Serious Games Challenge in der Innenstadt

Serious Game "Dance with Alfred" in Aktion. Bild: GameDays 2017
Serious Game „Dance with Alfred“ in Aktion. Bild: GameDays 2017

08. Juni 2017

Die 13. Auflage der GameDays bringt den Spiele-Testbetrieb in die Darmstädter Innenstadt: Beim Publikumstag am 10. Juni können ab 9.30 Uhr Interessierte einzeln oder in Teams an den Stationen des Fachgebiets Multimedia Kommunikation am Fachbereich etit der TU aktuelle „ernsthafte“ Spiele zu den Themen Bildung und Gesundheit (Rundeturmstr. 10) und Mobilität und Tourismus (Marktplatz) als Rallye ausprobieren. Letzte Startzeit ist 13.00 Uhr, die Siegerehrung ist um 15.00 Uhr.

Parallel finden Workshops statt, bei denen Kinder und Jugendliche in kurzer Zeit ein eigenes Spiel entwickeln oder Lehrerinnen und Lehrer die Einsatzmöglichkeiten von Serious Games in der Schule kennenlernen können. Die Teilnahme ist entgeltfrei möglich. Bereits am Vortag diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Anwenderinnen und Anwender sowie Entwicklerinnen und Entwickler aktuelle Trends im Bereich Serious Games. sip

Presseschau: TU-Solarhaus im Darmstädter Echo

07. Juni 2017

Das Darmstädter Echo berichtet in seiner heutigen Ausgabe über die Sanierung des TU-Solarhauses. In dem Haus, das vor zehn Jahren in Washington den Solar Decathlon – einen vom amerikanischen Energieministerium initiierten Wettbewerb – gewann, arbeiten heute zwei Mitarbeiterinnen an dem Projekt „Eneff:Stadt Campus Lichtwiese“ mit, dessen Ziel es ist, mithilfe innovativer Ansätze die Energieeffizienz auf dem Campus zu erhöhen. bjb

Startup-Wettbewerb zu Geodaten

06. Juni 2017

Der Countdown läuft – denn am 20. Juni schließt das Bewerbungsportal für alle Gründungswilligen, die eine Idee für ein Startup mit satellitengestützten Geodaten in die Tat umsetzen wollen. Beim Startup-Wettbewerb für Geodaten sind noch wenige Plätze verfügbar. Der von Fabspace 2.0 und der Software AG ausgeschriebene Startup-Wettbewerb richtet sich an alle, die an satellitengestützten Daten interessiert sind und die Gründung eines eigenen Unternehmens in Erwägung ziehen.

Alle Bewerberinnen und Bewerber nehmen an einer kostenlosen Einführungswoche in Darmstadt teil, während der sie wichtige Informationen zur Nutzung von Geodaten, zu Auswertungstechnologien und Gründungsmöglichkeiten erhalten. Im weiteren Verlauf der Woche arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Prototyp sowie an einem Business-Pitch, der einer Jury vorgestellt wird. Die Jury belohnt die zwei besten Ideengeber mit einer Reise ins Land der Innovationen – in das Silicon Valley.

Die zwölf besten Pitches qualifizieren sich automatisch auch für das Fabspace Bootcamp, bei dem in einer Mischung aus e-Learning Kursen, Live-Vorträgen und Workshops Details der Unternehmensgründung weiter ausgearbeitet werden. Das Bootcamp findet im November 2017 über einen Zeitraum von vier Wochen statt und führt bei erfolgreichem Abschluss in eine mögliche Inkubationsphase, z.B. über das cesah in Darmstadt.

Veranstalter des Wettbewerbs sind die FabSpace 2.0 Projektpartner, das Institut für Geodäsie der Technischen Universität Darmstadt, sowie das Centrum für Satellitennavigation in Hessen GmbH (cesah), zusammen mit besonderer Unterstützung der Software AG. Institut für Geodäsie / bjb

Ehrenprofessorwürde in Peking für Professor Rödel

Prof. Dr. Jürgen Rödel. Photo: Claus Völker
Prof. Dr. Jürgen Rödel. Bild: Claus Völker

01. Juni 2017

Prof. Dr. Jürgen Rödel, Leiter des Fachgebiets Nichtmetallische-Anorganische Werkstoffe im Fachbereich Materialwissenschaften und ehemaliger Vizepräsident der TU, ist der Ehrentitel Prof. E.h. der University of Science and Technology, Beijing (USTB) verliehen worden. Die USTB gehört in der Materialwissenschaft zu den fünf besten Universitäten in China. Jürgen Rödel befindet sich zur Zeit zu Forschungsaufenthalten in China und Japan. Er ist seit 1994 Professor der TU Darmstadt. 2009 wurde er mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet, 2014 zum Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften ernannt. sip

Herbstferien 2017: Ferien im Labor

Die Praktika bieten den Schülerhilfskräften die Chance, Einblick in aktuelle materialwissenschaftliche Forschung zu erhalten. Bild: Claudiu Mortan
Die Praktika bieten den Schülerhilfskräften die Chance, Einblick in aktuelle materialwissenschaftliche Forschung zu erhalten. Bild: Claudiu Mortan

01. Juni 2017

Die Materialwissenschaft an der TU Darmstadt bietet Schülerinnen und Schülern der Q-Phase in den Herbstferien vom 9. Oktober bis 20. Oktober 2017 die Möglichkeit, als Praktikantin bzw. Praktikant an wissenschaftlichen Projekten in Fachgebieten der Materialwissenschaft mitzuarbeiten und so Einblick in aktuelle materialwissenschaftliche Forschung zu erhalten.

Voraussetzung für eine Beschäftigung sind Leistungskurse in Naturwissenschaften wie Mathematik, Physik oder Chemie sowie Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen.Das Praktikum dauert zwei Wochen, die Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche und wird mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet. Die Schüler erhalten bei erfolgreicher Teilnahme ein Zeugnis. Bewerbungen sind online bis zum 5. Juli 2017 möglich. map

Alarich-Weiss-Preis 2017 verliehen

Herr Thomas Fuchs (li.) und Herr Torben Schmidt (re.) wurden für ihre herausragenden Masterarbeiten mit dem diesjährigen Alarich-Weiss-Preis ausgezeichnet. Bilder: privat
Thomas Fuchs (li.) und Torben Schmidt (re.) wurden für ihre herausragenden Masterarbeiten mit dem Alarich-Weiss-Preis 2017 ausgezeichnet. Bilder: privat

01. Juni 2017

Die Chemiker M.Sc. Thomas Fuchs und M.Sc. Torben Schmidt wurden am 31. Mai 2017 mit dem Alarich-Weiss-Preis 2017 ausgezeichnet. Beide Preisträger haben den mit je 500 Euro dotierten Preis für ihre Masterarbeiten erhalten, die sie im Arbeitskreis von Prof. Dr. Rolf Schäfer, Physikalische Chemie, bearbeitet haben. Thomas Fuchs erhielt die Auszeichnung für seine Masterarbeit „Simulation eines Molekularstrahl-Elektronenspinresonanz-Experiments“, Torben Schmidt für seine Masterarbeit „Vereinigung von Theorie und Experiment zur Beschreibung einer Clusterdepositionsapparatur“.

Aus Anlass seines 70. Geburtstages haben die Schüler von Professor Alarich Weiss 1995 einen Preis für exzellente Arbeiten in Physikalischer Chemie an der Technischen Universität Darmstadt gestiftet. Mit dem Alarich-Weiss-Preis werden jährlich hervorragende Master-Arbeiten von Studierenden ausgezeichnet. Der Alarich-Weiss-Preis ist mit 500 Euro dotiert. Über die Auswahl entscheidet ein Kuratorium bestehend aus Vertretern der Industrie und der Hochschule. map

 

Mai 2017

 

Verbindungen nach Lateinamerika intensiviert

Hessische Wissenschaftsdelegation mit Vertreterinnen und Vertretern der Universidad de Los Andes in Bogotá, Kolumbien. Bild: Universidad de Los Andes
Hessische Wissenschaftsdelegation mit Vertreterinnen und Vertretern der Universidad de Los Andes in Bogotá, Kolumbien. Bild: Universidad de Los Andes

29. Mai 2017

Um die Zusammenarbeit mit starken Partnereinrichtungen zu intensivieren, begleitete eine Wissenschaftsdelegation den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier auf dessen jüngster Reise nach Mexiko und Kolumbien. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel repräsentierte Hessens einzige technische Universität in der Abordnung.

Die mitreisenden Vertreterinnen und Vertreter hessischer Hochschulen trafen unter anderem mit Kolleginnen und Kollegen der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) zusammen. Die in Mexico City angesiedelte Universität hat derzeit mehr als 350.000 Studierende. Zwischen der TU Darmstadt und der UNAM sollen Kontakte im Fachbereich Architektur, die seit einigen Jahren bestehen, nun formal besiegelt werden. Ein entsprechendes Abkommen ist nunmehr unterschriftsreif. Unter anderem sollen Studierende aus Darmstadt künftig gemeinsam mit mexikanischen Studierenden forschen und Projekte entwickeln. „Gerade in kreativen Fächern wie der Architektur ist es sehr inspirierend für Studierende, wenn sie sich mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis austauschen können“, begründete Prömel das Interesse an der Kooperation.

Die rund 60-köpfige Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft besuchte zunächst Mexiko, dann Kolumbien. Hessens Ministerpräsident Bouffier und die hessische Europaministerin Lucia Puttrich unterstrichen die bisherige gute Zusammenarbeit sowie das große Ausbaupotenzial für Kooperationen. Unter anderem engagieren sich hessische Universitäten und die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung im kolumbianischen Friedensprozess. Dies geschah auf Bitte der kolumbianischen Regierung und der ehemaligen Rebellen der FARC. Zwischen mexikanischen Universitäten und ihren deutschen Partnerhochschulen gibt es bereits mehr als 370 Kooperationsabkommen. „In Mexiko finden unsere Hochschulen für ihre wissenschaftliche Arbeit exzellente Partner auf Augenhöhe“, so Professorin Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. sip

Presseschau: How to Startup

24. Mai 2017

Immer mehr Studierende können sich vorstellen, ein Unternehmen zu gründen. Aber wie könnte das konkret ablaufen? Das zeigt derzeit eine mehrteilige Serie im Blog www.fuer-gruender.de. Aktuell ist der dritte Teil der Reihe erschienen.

Das Portal stellt alle wichtigen Schritte einer Gründung vor: von der Idee, über den Businessplan und die Finanzierung bis hin zum neuen Unternehmen. Viele der Tipps stammen von Bartosz Kajdas vom Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU Darmstadt, das schon länger Studierende bei Gründungen unterstützt. cst

TU Darmstadt-Tag an der Tongji Universität in Shanghai

Bild: Isabelle Harbrecht
Das Kommunique ist unterzeichnet: TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (li.) und Präsident Zhihua Zhong (re.). Bild: Isabelle Harbrecht

22. Mai 2017

Einen ganzen Tag lang stand die TU Darmstadt im Mittelpunkt: Präsident Hans Jürgen Prömel war in Begleitung von Mitgliedern der Verwaltung, Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus neun Fachbereichen nach Shanghai gereist, um den TU Darmstadt-Tag auf dem Campus der Tongji Universität zu begehen. Neben Mitgliedern der Tongji Universität nahmen der deutsche Generalkonsul sowie Vertreterinnen und Vertreter des DAAD und von deutschen Firmen an den Feierlichkeiten im Chinesisch-Deutschen Haus teil.

Präsident Zhihua Zhong von der Tongji Universität und TU-Präsident Prömel eröffneten den Tag. Prömel übergab eine Bücherspende der TU Darmstadt für die 2016 eingerichtete deutsche Bibliothek im Chinesisch-Deutschen Haus. Mit der Unterzeichnung eines Kommunique's wurden die Schwerpunkte der Kooperation für die nächsten fünf Jahre geregelt. Im Bereich Lehre wird die Zusammenarbeit durch den Austausch von Lehrmethoden, Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie der Entwicklung von Double Degrees gestärkt. Eine verstärkte Kooperation wird es bei Stipendienprogrammen und Forschungsprojekten geben und Alumni-Initiativen werden unterstützt. Im Bereich Materialwissenschaften ist die Einrichtung eines Double Degrees-Programms beabsichtigt und die Einrichtung eines Joint Research Labs wurde beschlossen.

Am Nachmittag nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Workshops teil, die gemeinsam von deutschen und chinesischen Professoren organisiert wurden. Abends lud die TU Darmstadt ihre Partner und Alumni zum Bankett. Im feierlichen Rahmen wurde auch die Gründung der Alumni-Gruppe Shanghai verkündet. Deren Mitglieder werden voraussichtlich Mitte Juni zum ersten Stammtisch zusammenkommen.

Die TU Darmstadt und die Tongji Universität in Shanghai haben bereits 1980 ein Kooperationsabkommen unterzeichnet und eine enge Zusammenarbeit in Forschung und Lehre vereinbart. Aus einer punktuellen Zusammenarbeit ist eine Strategische Partnerschaft mit regelmäßigen Treffen, Konsultationen und einer Vielzahl an gemeinsamen Projekten geworden. Seit 2014 unterhält die TU auch ein eigenes Verbindungsbüro an der Tongji Universität. pg

International Staff Week an der TU Darmstadt

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der International Staff Week an der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der International Staff Week an der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal

19. Mai 2017

Die TU Darmstadt bei ihren internationalen Partnern bekannter machen – das war das Ziel der ersten Internationalen Staff Week, die vom 17. bis 19. Mai unter dem Titel „Making Strategy Work – Best Practice for Strategy Implementation in Universities” stattgefunden hat. 16 Teilnehmende aus zehn verschiedenen europäischen Ländern kamen nach Darmstadt, um sich mit Kolleginnen und Kollegen über strategische Entwicklungen ihrer Universität auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie Strategie im Universitätsalltag wirklich funktionieren kann.

Wie können Strategien der Fachbereiche in Einklang gebracht werden mit denen der Universität? Wie funktioniert Qualitätsmanagement? Welche Umsetzungsmöglichkeiten für das Monitoring von Strategien gibt es? Was bedeutet es, strategische Partnerschaften im nationalen und internationalen Bereich zu managen? In Workshops konnten die Teilnehmenden eine Bandbreite von Erfahrungen und Praxisbeispielen kennen lernen und nach gemeinsamen Wegen der Umsetzung suchen. Begleitet wurden die Workshops von einem Rahmenprogramm, das von einer Campustour über eine typisch deutsche Bierprobe bis hin zu einer Führung über die Mathildenhöhe reichte. Corinna Caspar-Terizakis / bjb

Renommierter Preis für TU-Nachwuchswissenschaftlerin

19. Mai 2017

Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Cora Bogusch vom Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, hat für ihre Dissertation zum Thema Revenue-Sharing als Anreizmechanismus in Logistikbeziehungen mit Informationsasymmetrien den diesjährigen DB Schenker Award erhalten. Bogusch erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der Fachmesse transport logistic in München. Der DB Schenker Award ist der Nachwuchsförderpreis der Deutsche Bahn Stiftung. Der Preis wird jährlich international ausgelobt und gilt in der Branche als eine der höchsten europäischen Auszeichnungen im Bereich Logistik. Mit dem Preis werden akademische Arbeiten junger Wissenschaftler auf dem Themengebiet Transport, Logistik und Verkehrswesen gefördert, die neben der fachlichen Exzellenz auch einen hohen Innovationsgrad aufweisen und einen Beitrag für Umwelt und Gemeinschaft leisten. map

Wissenschaftsdelegation begleitet Ministerpräsident nach Mexiko und Kolumbien

18. Mai 2017

Zum Ende des Deutschlandjahres in Mexiko reist Ministerpräsident Volker Bouffier vom 21. bis 28. Mai zunächst nach Mexiko, anschließend nach Kolumbien. Begleitet wird der Ministerpräsident von einer großen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulleitungen der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel und der Philipps-Universität Marburg sowie der Frankfurt University of Applied Sciences und des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel begleitet den Ministerpräsidenten als Mitglied der Wissenschaftsdelegation und wird zusätzlich als Teil der Wirtschaftsdelegation in Mexiko City einen Vortrag halten zum Thema Digitalisierung und Start-ups. Hier wird Prömel darauf eingehen, wie Forschung die Wirtschaftskraft einer Region stärken kann und das Forschungsprofil sowie die Gründungsaktivität der TU hervorheben.

Zwischen den hessischen Hochschulen und Partneruniversitäten in Mexiko und Kolumbien bestehen seit über 50 Jahren starke institutionelle Verbindungen und vielfältige Kontakte, so zum Beispiel das Maria Sibylla Merian Forschungszentrum „Center for Advanced Latin American Studies“ (CALAS) und das Deutsch-Kolumbianische Friedensinstitut CAPAZ (Instituto Colombo-Aléman para la Paz). Die TU Darmstadt unterhält Partnerschaften mit der Universidad de Guadalajara und dem ITESM Tecnológico de Monterrey, Queretaro, in Mexiko sowie der Escuela Colombiana de Ingenieria und Universidad Nacional de Colombia in Kolumbien. pg

Tag der Geodäsie 2017 – Geodäsie hautnah erleben

17. Mai 2017

Am Samstag, den 20. Mai 2017, von 11 bis 18 Uhr prägen Drohnen, Satellitenaufnahmen und Tachymeter den Ludwigsplatz in Darmstadt: Das Institut für Geodäsie lädt interessierte Schülerinnen und Schüler, angehende Studierende und alle Interessierten zu einem Informationstag rund um die Geodäsie, ihr Studium und den Berufsperspektiven ein. In einem Info-Pavillon auf dem Ludwigsplatz in Darmstadt können Besucherinnen und Besucher viele praktische Demonstrationen zum Thema Geodäsie hautnah erleben.

Nicht jeder weiß, dass die Arbeit der Geodäten unserem Alltag erheblich erleichtert. Die Wissenschaftler erkunden und vermessen unsere Erde sowie das erdnahe Weltall. Aus ihren Daten entstehen Stadtpläne, Land- und Seekarten, 3D-Visualisierungen und ganze Navigationssysteme. Das Berufsfeld Geodäsie und Geoinformation ist heute eine stark naturwissenschaftlich geprägte Ingenieurdisziplin zwischen angewandter Mathematik, Physik, Informatik und Elektrotechnik einerseits und Bau- und Umweltingenieurwesen, Maschinenbau, Planungs- und Geowissenschaften andererseits. Es ist eines der Fächer, die in den nächsten Jahren einen erheblichen Personalbedarf bei sehr guten Berufsaussichten haben werden.

Der Tag der Geodäsie ist eine deutschlandweite Aktion von Universitäten, Hochschulen, Vermessungsverwaltungen, Ingenieurbüros und Berufsverbänden. Ziel ist es, das attraktive und spannende Berufsfeld der Geodätin und des Geodäten einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und über das Studium und die sehr guten beruflichen Perspektiven zu informieren. map

Rechenzentrumspreis 2017 für Johannes Oltmanns

10. Mai 2017

Johannes Oltmanns, Institut für Technische Thermodynamik am Fachbereich Maschinenbau, ist für sein Projekt „Rechenzentren als Wärmeerzeuger: Nutzungspotentiale für Rechnerabwärme“ mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis 2017 ausgezeichnet worden. Ziel des Projektes ist es, die Abwärme des Hochleistungsrechners der TU Darmstadt zukünftig möglichst energieeffizient für das TU-eigene Fernwärmenetz zu nutzen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Rechenzentrumskongresses future thinking statt. se

„Cybersicherheit und Privatheit" – acatech-Akademietag 2017

09. Mai 2017

Mehrere Wissenschaftler der TU Darmstadt prägen das Programm des diesjährigen Akademietages der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der am 18. Mai in Wiesbaden stattfindet und sich dem Thema „Cybersicherheit und Privatheit“ widmet. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik debattieren über die Herausforderungen für die Sicherheit im Internet und in der digitalen Welt.

Zum Auftakt der Konferenz spricht Professor Reiner Anderl (Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt und Vize-Präsident der Mainzer Akademie der Wissenschaften). Professor Johannes Buchmann, Sprecher des Profilbereichs Cybersicherheit der TU Darmstadt, hält einen Impulsvortrag mit dem Titel „Forschung für Cybersecurity und Privatheit: Mit Sicherheit Vertrauen schaffen“. Buchmann diskutiert anschließend auf dem Podium unter anderem mit der Hessischen Ministerin der Justiz, Eva Kühne-Hörmann, und Karl-Heinz Streibich, Vorstandschef der Software AG. Schließlich referiert Professor Ahmad Sadeghi, Informatik-Professor an der TU Darmstadt, über „Cyber-Angriffe, Social Bots, Fake News: Bedroht das freie Internet die freie Welt?“

In der Programm-Ankündigung von acatech heißt es: „Sicherheit ist die Voraussetzung, um die Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen und das Vertrauen in die Internet-Technologien zu stärken. Dabei geht es zum einen um sichere Infrastrukturen etwa für das autonome Fahren, die Finanzwirtschaft oder die Produktion in der Industrie 4.0. Zum anderen stellen sich auch Fragen der Privatheit, der Transparenz und der Spielregeln in der demokratischen Gesellschaft neu.“ feu

Die TU auf dem HESSENFORUM

08. Mai 2017

Zum Thema „Den digitalen Schlüsselmarkt 'Künstliche Intelligenz' erobern und den Menschen in den Mittelpunkt stellen!“ findet am 11. Mai 2017 das 28. HESSENFORUM in Offenbach statt.

Mit Beiträgen zahlreicher Industrieunternehmen, der TU Darmstadt sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden Visionen, Trends und Erfahrungen zum Forschungsbereich Künstliche Intelligenz beleuchtet und diskutiert.

TU-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel geht in einem Impulsvortrag auf die Potenziale und Visionen Künstlicher Intelligenz ein. Prof. Dr. Peter Buxmann, Leiter des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik der TU Darmstadt sowie des Innovations- und Gründungszentrums HIGHEST, referiert zum Verhältnis zwischen Nutzen und Privatsphäre.

Das HESSENFORUM ist die Spitzenveranstaltung des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL. Der Verband, der in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert, repräsentiert 555 Unternehmen der hessischen Metall- und Elektro-Industrie. se

Cubity-Team realisiert Anschlussprojekt in Würzburg

02. Mai 2017

In Würzburg entsteht zur Zeit auf einer Konversionsfläche ein neuer Stadtteil, welcher auch Veranstaltungsort der Landesgartenschau 2018 sein wird. Neben Wohnbauten wird dort auch der Standort der Universität Würzburg erweitert. Ein besonderer Baustein ist das neue digitale Gründerzentrum „ZDI Mainfranken“, das die Stadt Würzburg mit dem Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) plant und welches junge IT-Start-ups fördern soll.

Das Konzept besteht aus dem Ideenlabor, dem Gründerlabor und dem Inkubator: drei Instanzen, die IT-Absolventen durchlaufen können – von der Ideen- und Teamfindung, über die Start-up-Gründung, der Prototypenentwicklung bis zum eigenen Unternehmen. Das Ideenlabor und der Inkubator werden in Bestandsgebäuden untergebracht, das Gründerlabor / „Founder LAB“ wird neu errichtet und soll als Landmarke auf dem neu entstehenden Stadtteil und dem Landesgartenschau-Gelände stehen.

Mit der Planung des Founder Labs hat der Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung der Stadt Würzburg Klaus Walther das Cubity-Team vom Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetechnologie (Prof. Anett Joppien) beauftragt. Walther hat mit großem Interesse das Projekt Cubity verfolgt und sich ein ähnlich innovatives und unkonventionelles Gebäude für das „Gründerlabor“ gewünscht.

Das Team des Fachgebiets EGT hat für dieses spannende Nachfolge-Projekt das Cubity-Wohngebäude in ein modernes, kreatives Büro-Gebäude transformiert. Ende März wurde das Projekt offiziell vom Stadtrat in Würzburg freigegeben. Bereits im April 2018 sollen die ersten IT-Start-ups einziehen. Metzger / bjb

April 2017

 

Abenteuer Datenjournalismus

27. April 2017

Programmieren und der Informatikunterricht sind langweilig und öde? Mit dem Workshop „Abenteuer Datenjournalismus“ tritt das Graduiertenkolleg AIPHES (Adaptive Informationsaufbereitung aus heterogenen Quellen) im Fachbereich Informatik der TU Darmstadt den Gegenbeweis an. Beim Workshop am 8., 9. und 10. Mai werden Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzen Programmierung und Präsentation von Datenanalyse-Ergebnissen gefördert – wichtige Kompetenzen, um in technischen und interdisziplinären Disziplinen zu bestehen.

Die Aufgabe: Ein fiktives Magazin bringt einen großen Onlinebeitrag zur Debatte des Jahres heraus. Die Chefredakteurin erwartet von ihrem Datenjournalisten, neue und interessante Fakten zum Thema in einem Kurzfilm zu präsentieren. Doch das Material liegt nur in Textdateien vor. Hier sind die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert: Sie müssen dem überforderten Datenjournalisten helfen, die Informationen als Geschichte zu präsentieren.

Spielerisch öffnet der Workshop den Schülerinnen und Schülern die Welt der Programmierung anhand der visuellen Programmiersprache Scratch und gibt einen Einblick in den Datenjournalismus am Beispiel von Word Clouds. Wie ist ein Scratch-Programm aufgebaut und welche Möglichkeiten gibt es, eine interaktive Geschichte zu programmieren? Was sind Word Clouds und auf welchen Methoden der Textanalyse bauen sie auf?

„Abenteuer Datenjournalismus“ ist ein Workshop für Schulklassen, der im Rahmen des Graduiertenkollegs AIPHES entwickelt wurde und besonders den Aspekt der Gleichstellung betont. Das Graduiertenkolleg unter Leitung von Prof. Dr. Iryna Gurevych wird in Kooperation mit der Universität Heidelberg und dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien seit April 2015 von der DFG gefördert. bjb

„Future Talents“ an der TU Darmstadt

Gruppenbild mit den Teilnehmern der ersten ‚Future Talents‘ Postdoc Career Days. Bild: Angela Müller
Bild: Heike Beeres

26. April 2017

Anfang April fanden die ersten „Future Talents“ Postdoc Career Days an der TU Darmstadt statt. Die Karrieretage für besonders qualifizierte internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler sind Teil des 2016 gestarteten Förderprogramms für Postdocs. Ziel der ‚Future Talents‘ ist es, die wissenschaftliche Strahlkraft der TU im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu stärken und vielversprechende Talente zu gewinnen.

Eingeladen waren 14 Postdocs aus aller Welt, die sich für einen Forschungsaufenthalt in Darmstadt interessieren. Ein Rahmenprogramm aus Führungen und Vorträgen bot Gelegenheit, sowohl die Universität als auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt näher kennenzulernen. Begrüßt wurden die Teilnehmenden vom Vizepräsidenten für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Ralph Bruder, und von der Baudezernentin der Stadt Darmstadt, Dr. Barbara Boczek. Anschließend informierten die zentralen Einrichtungen und Servicestellen der TU über ihre Angebote und beantworteten die Fragen der internationalen Gäste.

Höhepunkt der Karrieretage war der Matching Day, in dessen Mittelpunkt der fachliche Austausch zwischen den Postdocs und den Fachgebieten stand. In ausführlichen Gesprächen wurde ausgelotet, ob eine Basis für gemeinsame Forschungsprojekte besteht. Nach etwas Bedenkzeit steht nun fest: Die ‚Future Talents‘ Postdoc Career Days sind der Auftakt einer vielversprechenden internationalen Zusammenarbeit. So wurden nicht nur erste Forschungskooperationen angebahnt, einige Postdocs werden für einen Forschungsaufenthalt an die TU kommen.

Premiere feierte der erste TU-weite Postdoc Day. Im Rahmen der ‚Future Talents‘ Postdoc Career Days waren alle Postdocs der TU Darmstadt eingeladen, ihre Universität noch besser kennenzulernen und sich zu vernetzen. Das Rahmenprogramm, bestehend aus Info-Messe, Stadtführung und einem Abendvortrag von Prof. Dietmar Gross, emeritierter Professor für Festkörpermechanik, stieß auf große Resonanz und soll auch in Zukunft ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Universität werden.

Ingenium / pg

3000 Jahre alter Tempelturm im Iran virtuell rekonstruiert

Virtuelle Rekonstruktion des Zikkurats von Tschogha Zanbil im heutigen Iran. Bild: Fachgebiet Digitales Gestalten
Virtuelle Rekonstruktion des Zikkurats von Tschogha Zanbil. Bild: Fachgebiet Digitales Gestalten

25. April 2017

Für die Ausstellung „Iran – frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ in der Bundekunsthalle Bonn rekonstruierten Studierende des Fachgebietes Digitales Gestalten (Prof. Dr. -Ing. Oliver Tessmann) die um 1300 vor Christus errichtete Zikkurat von Tschogha Zanbil im heutigen Iran. In der Ausstellung zeigt ein Film die virtuelle Rekonstruktion, gleichzeitig entstand aus dem digitalen Datensatz im rapid prototyping Verfahren ein physisches Modell, das in einer Vitrine zu sehen ist.

Initiiert wurde das Projekt durch Dr.-Ing. Marc Grellert, der gemeinsam mit Dr.-Ing. Mieke Pfarr-Harfst den Forschungsbereich Digitaler Rekonstruktion am Fachgebiet leitet. Grellert gestaltete mit der Architectura Virtualis, Kooperationspartner der TU Darmstadt, auch das Medienkonzept für die Ausstellung und realisierte zahlreiche Installationen und Filme.

Die Zikkurat, ein riesiger Tempelturm besaß vier nahezu quadratische Terrassen. Die untere hatte eine Seitenlänge von 105 Metern. Die Gesamthöhe des Tempelturms betrug wahrscheinlich rund 50 Meter. Die wissenschaftliche Beratung erfolgte durch PD Dr. Behzad Mofidi-Nasrabadi, der an der Universität Mainz forscht und jahrelang zu der Zikkurat von Tschogha Zanbil gearbeitet hat.

Mit der Arbeit zu der Zikkurat wird die lange Zusammenarbeit der TU Darmstadt mit der Bundeskunsthalle fortgesetzt, die inzwischen eine 20jährige Tradition hat.

se

Presseschau: TU-Präsident Prömel zum March for Science

21. April 2017

Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen, darunter auch die TU Darmstadt, rufen zum March for Science am Samstag, 22. April, auf. Weltweit werden an diesem Tag Menschen auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Im Darmstädter Echo spricht TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel über die Botschaft des Science Marchs und die besorgniserregenden Entwicklungen, die zu einer solchen Aktion geführt haben.

Der nächstgelegene Science March von Darmstadt aus findet in Frankfurt statt und startet um 13 Uhr an der Bockenheimer Warte. bjb

Presseschau: Porträt von Juniorprofessor Kai Schulze

11. April 2017

In der heutigen Ausgabe des Darmstädter Echos wird TU-Juniorprofessor Kai Schulze porträtiert. Der Politikwissenschaftler hat die Stiftungs-Juniorprofessur „Modelle der Wohnungs- und Energiepolitik in Städten“ inne. Die Personalkosten trägt das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU), Schulze lehrt und forscht am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umwelt- und Energiepolitikanalyse. Hierzu verknüpft er Theorien und Ansätze der Policy-Analyse, Vergleichenden Politikwissenschaft und Europäisierung. bjb

TestDaF nun auch an der TU Darmstadt

Studienkolleg der TU Darmstadt am Darmstädter Hauptbahnhof. Bild: Barbara Hennig
Studienkolleg der TU Darmstadt. Bild: Barbara Hennig

11. April 2017

Seit April 2017 ist das Studienkolleg der TU Darmstadt lizensiertes Testzentrum für die deutsche Sprachprüfung TestDaF (Test Deutsch als Fremdsprache), das von der Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V. (g.a.s.t.) entwickelt und in 96 Ländern weltweit angeboten wird.

Der TestDaF ist eine internationale, von der Kultusministerkonferenz offiziell anerkannte Sprachprüfung, durch die ausreichende Deutschkenntnisse zur Aufnahme eines Studiums in Deutschland nachgewiesen werden. Die Prüfung richtet sich jedoch nicht nur an Studieninteressierte, sondern auch an internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an einer Hochschule tätig werden und ihre Sprachkenntnisse überprüfen möchten.

Mit dem TestDaF erweitert das Studienkolleg das Betreuungsangebot der TU Darmstadt zur Studienvorbereitung für internationale Studierende. Studieninteressierte haben nunmehr die Möglichkeit, neben der DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang), die ebenfalls am Studienkolleg abgenommen wird, an zusätzlichen Terminen durch den TestDaF ihren Sprachnachweis zu erwerben und ihr Studium in Deutschland aufzunehmen. Mit diesem Angebot reagiert das Studienkolleg auf die stark steigende Nachfrage nach zertifizierten Sprachprüfungen und ermöglicht noch mehr internationalen Bewerberinnen und Bewerbern, den sprachlichen Hochschulzugang zu erreichen. Hennig

Welcome Day an der TU Darmstadt

Austauschstudierende informieren sich beim Welcome Day der TU Darmstadt. Bild: Dezernat Internationales
Austauschstudierende informieren sich beim Welcome Day der TU Darmstadt. Bild: Dezernat Internationales

07. April 2017

Am 6. April wurden im Rahmen des Welcome Days im Maschinenhaus rund 125 neue Austauschstudierende von Partneruniversitäten offiziell an der TU Darmstadt begrüßt.

Die internationalen Studierenden, die mit verschiedenen Austauschprogrammen aus über 20 Ländern an die TU Darmstadt gekommen sind, wurden zunächst vom Präsidenten der TU Darmstadt, Professor Hans Jürgen Prömel, und von der Baudezernentin der Stadt Darmstadt, Dr. Barbara Boczek, willkommen geheißen. Dr. Jana Freihöfer, die anschließend für das Dezernat Internationales sprach, betonte die große Bereicherung, die die internationalen Studierenden für die Universität darstellen.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nahmen sich Repräsentanten der Fachbereiche sowie zentraler Einrichtungen und Servicestellen der TU Darmstadt und des Studierendenwerks Zeit, die Studierenden bei Getränken und Snacks über ihre Angebote zu informieren und Fragen zu beantworten.

Abgerundet wurde der Welcome Day durch die ebenfalls vom Internationalen Studierenden Service des Dezernats Internationales veranstaltete Welcome Party „TU be international“ im Schlosskeller, bei der die neuen Austauschstudierenden zusammen mit Studierenden der TU Darmstadt den Tag ausklingen ließen. Beim Karaoke-Special – von Tutor International und dem Internationalen Tutoren Team organisiert – und internationalen Klängen konnten die neuen internationalen Studierenden einen ersten Eindruck vom Studentenleben in Darmstadt gewinnen. Dezernat Internationales

Start des TU Darmstadt Open Innovation Marketplace

04. April 2017

Als Teil des EU-geförderten Projekts „Science2Society” hat das Fachgebiet Systemzuverlässigkeit, Adaptronik und Maschinenakustik im Fachbereich Maschinenbau gemeinsam mit seinem Partner INNOGET einen „Open Innovation Marketplace“ etabliert. Auf der kürzlich lancierten Plattform treffen offene Forschungsfragen aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften („technology calls“) auf Forschungslösungen („technology offers“). Forschende bieten hier Know-how an, während Industrieunternehmen Unterstützung bei der Lösung von aktuellen offenen Forschungsfragen suchen. Forscherinnen und Forscher sind nun eingeladen, ihre Forschungsergebnisse, Technologien, Patente und Forschungsdienstleistungen der Industrie zu präsentieren, um eine Finanzierungsmöglichkeit für Forschungsvorhaben zu finden. Der TU Darmstadt Open Innovation Marketplace bietet für alle Forscher, Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine risiko- und kostenfreie Möglichkeit, neue Forschungspartner zu finden.

Im Rahmen des Dachprojekts „Science2Society“ arbeiten 18 Partner aus ganz Europa daran, Innovationspotenziale der Universitäten, der Industrie und der Gesellschaft stärker auszuschöpfen.
Neubauer / sip

Besser zu Fuß: Forschungsprojekt entwickelt Navi-App

04. April 2017

Hochschule Fresenius, TU Darmstadt und DB Systel haben ein Forschungsprojekt gestartet, an dessen Ende eine neuartige Navigations-App stehen soll. Das „Per-Pedes-Routing“ ist für Menschen gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und betrifft vor allem Wege zu Fuß, bezieht aber auch den öffentlichen Nahverkehr ein. Das System soll die individuelle Leistungsfähigkeit der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen. Finanziert wird das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Forschungspartner an der TU ist das Fachgebiet Algorithmik am Fachbereich Informatik. „Barrierefreie Mobilität zu Fuß und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr erfordert neuartige Algorithmen zur IT-basierten Navigation“, erklärt Leiter Prof. Dr. Karsten Weihe. „Durch ihre langjährige Kooperation mit verschiedenen Bereichen der Deutschen Bahn und anderen Dienstleistern ist die Arbeitsgruppe hervorragend aufgestellt.“ Im Fachgebiet wurde bereits das System MOTIS entwickelt, das ähnliche Funktionen wie das Fahrplanauskunftssystem der Deutschen Bahn bietet und für experimentelle Weiterentwicklungen genutzt wird. In den letzten Jahren lag ein Schwerpunkt auf intermodalen Verbindungen, das heißt der Verknüpfung fahrplangebundener Verkehrsbewegungen mit verschiedenen individuellen Verkehrsarten. Hier fügt sich „Per-Pedes-Routing“ mit seinem auf Fußwegen liegenden Fokus nahtlos ein. Zentrale Aufgabe der TU Darmstadt im „Per-Pedes“-Projekt ist die Weiterentwicklung der Navigationsalgorithmen in MOTIS, so dass Reisende mit verschiedensten Mobilitätseinschränkungen Navigationsvorschläge erhalten, die sie möglichst schnell, kostengünstig und sicher ans Ziel bringen. Fresenius / sip

Ausführliche Pressemitteilung beim Informationsdienst Wissenschaft

März 2017

 

Die ersten Athene Young Investigators ernannt

Die ersten Athene Young Investigators (v.l.n.r.): Dr. Amr Rizk, Dr. Alesia A. Tietze, Vizepräsidentin Prof. Dr. Mira Mezini, Dr. Christina Birkel, Dr. Jurij Koruza und Dr. Philipp R. John. Bild: Patrick Bal
Die ersten Athene Young Investigators (v.l.n.r.): Dr. Amr Rizk, Dr. Alesia A. Tietze, Vizepräsidentin Prof. Dr. Mira Mezini, Dr. Christina Birkel, Dr. Jurij Koruza und Dr. Philipp R. John. Bild: Patrick Bal

31. März 2017

Die Postdoc Career Programmes der TU zur Förderung des akademischen Nachwuchsens laufen an. Die ersten fünf „Athene Young Investigators“ sind ernannt und nehmen am morgigen 1. April ihre Arbeit auf.

Dr. Christina Birkel (Fachbereich Chemie), Dr. Philipp R. John (Fachbereich Physik), Dr. Jurij Koruza (Fachbereich Material- und Geowissenschaften), Dr. Amr Rizk (Fachbereich Elektro- und Informationstechnik) und Dr. Alesia A. Tietze (Fachbereich Chemie) qualifizierten sich für das Programm. Im hochkompetitiven Ernennungsverfahren attestierten ihnen nationale und internationale Gutachter hohes Potenzial für Forschung und Lehre.

Die TU unterstützt mit vielfältigen Fördermaßnahmen seit der Gründung ihrer Förder-Dachorganisation Ingenium im Jahr 2011 Forscherinnen und Forscher in der Promotions- und der frühen Postdoc-Phase. Im Jahr 2016 wurde die Ausweitung der Angebote mit dem Ziel beschlossen, herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Karriereziel „Professur“ in der fortgeschrittenen Postdoc-Phase attraktive Entwicklungsmöglichkeiten mit hohen qualitätssichernden Standards zu eröffnen. Die Athene Young Investigators bekommen beispielsweise ein eigenes Budget und individuelle Promotionsrechte. Zielgruppe sind Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit finanzierter Stelle an der TU Darmstadt, die bereits eine nachgewiesene wissenschaftliche Eigenständigkeit erlangt haben.

Im Rahmen weiterer Förderlinien der Postdoc Career Programmes werden in der kommenden Woche 15 internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die ersten Postdoc Career Days an der TU Darmstadt besuchen. Zudem wurden vier Career Bridging Grants bewilligt, Förderungen, die eine Finanzierungslücke während der Bewilligung eines neuen Förderantrags schließen.

Nächster Bewerbungsschluss für die TU-Föderlinie Athene Young Investigator sowie die Career Bridging Grants ist der 15. April 2017. Rückfragen zur TU-Förderlinie Athene Young Investigator bitte an Dezernat Forschung und Transfer, Frau Barbara Solbach, Rückfragen zur TU-Förderlinie Career Bridging Grants bitte an Dezernat Forschung und Transfer, Frau Nina Greßhoff.Ingenium / sip

Automatische Analyse von Texten – Karin Wolff besucht UKP Lab

31. März 2017

In Zeiten der angeblichen und tatsächlichen „Fake News“ steht die Forschung zur automatischen Analyse von Texten ganz besonders im Fokus. Hierzu trafen sich am 31. März Karin Wolff, ehemals stellvertretende hessische Ministerpräsidentin und Kultusministerin, sowie Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel zum Gespräch mit Prof. Dr. Iryna Gurevych und ihrem Fachgebiet Ubiquitous Knowledge Processing.

Schwerpunkte der Gespräche zur Argumentationsanalyse waren die Extraktion von Pro/Contra-Argumenten, die Erkennung und Filterung von Fake-News sowie das Serious Game „Argotario“ zur Erkennung von rhetorischen Fehlschlüssen. Anschließend tauschte sich Frau Wolff mit den Forschenden zum geplanten Modellworkshop mit dem Titel „Abenteuer Datenjournalismus“ zur Gleichstellung und Steigerung der Informatikkompetenz von Schülerinnen und Schülern aus.

Abschließend wurde sich über das Thema kognitive Suchtechnologie ausgetauscht. Etwa um IBM-Watsons intelligente Suche nach Informationen im Sozialen Web oder um die Arbeit mit unserem kulturellen Erbe am Beispiel der Altorientalistik sowie um „BrightFutures“ – die Frage wie KI helfen kann, Zukunftsszenarien zu entwickeln. UKP Lab / pb

Girls' Day an der TU Darmstadt

29. März 2017

Labors und Werkstätten, Computersimulationen und spannende Vorlesungen in den technischen, handwerklichen und IT-Bereichen der TU warten beim diesjährigen Girls' Day – Mädchenzukunftstag 2017 am Donnerstag, 27. April, auf neugierige und begeisterungsfähige Schülerinnen. Sie können dann in Ausbildungsberufe und Studiengänge hineinschnuppern, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.

Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Dem soll der Girls'Day – Mädchenzukunftstag durch Information und spannende, erlebbare Berufspraxis abhelfen. Er ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit.

Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2016 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften. An der TU findet der Girls' Day von 8.30 bis 13.00 Uhr statt. Noch sind einige wenige Plätze frei. Fragen zum Girls's Day beantwortet . Anmeldungen sind über die Internetplattform Girls' Day 2017 möglich. sip

Jahresbericht 2016 der Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt erschienen

Neuer Jahresbericht erschienen. Bild: Katrin Binner
Neuer Jahresbericht erschienen. Bild: Katrin Binner

28. März 2017

Die vor knapp 100 Jahren als Ernst-Ludwig-Hochschulgesellschaft gegründete Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt e.V., mit derzeit rund 2.500 Mitgliedern sowie 100 Unternehmen, fördert Wissenschaft in Forschung und Lehre an der TU Darmstadt.

Der kürzlich erschienene Jahresbericht informiert über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ausführlich beschreibt er, wofür die Vereinigung in 2016 ihre Spenden und Beiträge verwendete, welche Personen und Projekte im letzten Jahr gefördert wurden, welche Wahlergebnisse und Satzungsänderungen es bei der Mitgliederversammlung gegeben hat. Die Träger des Preises für hervorragende wissenschaftliche Leistungen werden vorgestellt sowie die neue Zusammenarbeit mit TU-Einrichtungen wie das Kunstforum und die Wissenschaftliche Weiterbildung der TU Darmstadt. Der Bericht gibt ferner Informationen über die Entwicklung des Fördervereins und seiner Mitglieder und stimmt auf das hundertjährige Jubiläum im kommenden Jahr ein.

Mitglieder der Vereinigung erhalten den Jahresbericht auf postalischem Weg. Interessierte können ihn in der Geschäftsstelle bekommen oder online auf dem Webauftritt der Vereinigung lesen. Katharina Krickow / pb

TU Darmstadt unterstützt den weltweiten March for Science am 22. April 2017

23. März 2017

Die TU Darmstadt unterstützt den March for Science offiziell als Institution – das hat das Präsidium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Zu den weiteren Institutionen, die den March for Science unterstützen, zählen unter anderem die Alexander von Humboldt-Stiftung oder der Deutsche Akademischer Austauschdienst (DAAD).

Der March for Science oder Science March ist eine weltweite Initiative für den Wert von Wissenschaft, Forschung und Fakten. Sie richtet sich dagegen, dass wissenschaftlich fundierte Tatsachen geleugnet, relativiert oder lediglich „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen.

Am 22. April 2017 werden deshalb Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Zu den Kundgebungen sind alle Sympathisanten eingeladen, nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der March for Science findet in fast 400 Städten rund um den Globus statt. In Deutschland gibt es Kundgebungen in über einem Dutzend Städte, darunter auch Frankfurt am Main. Los geht es hier um 13:00 Uhr an der Bockenheimer Warte. pg

TU im Hessischen Landtag

Der Parlamentarische Abend der TU Darmstadt im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Bild: Paul Müller
Die Gäste des Parlamentarischen Abends lauschen TU-Vizepräsidentin Prof. Andrea Rapp (re.). Bild: Paul Müller

22. März 2017

Die TU Darmstadt hat im Rahmen eines von ihr veranstalteten „Parlamentarischen Abends“ im Hessischen Landtag am 21. März mit mehr als 20 Abgeordneten aller Fraktionen über das Thema „Digital und vernetzt – wie 4.0 wollen wir sein?“ diskutiert. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel verwies in seiner Begrüßung darauf, dass die TU Darmstadt selbst „Teil des beschleunigten gesellschaftlichen Wandels“ sei und intensiv zu Herausforderungen der Zukunft forsche. Er verwies beispielhaft auf Energiesysteme der Zukunft, Cybersicherheit und Digitalisierung.

Die TU-Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infrastruktur und Professorin für Computerphilologie und Mediävistik, Professorin Andrea Rapp, erläuterte die wachsende Bedeutung der „Digitalen Geisteswissenschaften“ in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Die technologischen Möglichkeiten, um ganze Bibliothekssammlungen als „Big Data“ zu begreifen und Inhalte und Bedeutungszusammenhänge in Textmengen systematisch analysieren zu können, machten „Forschungsdaten zu einem wertvollen Rohstoff“.

Professor Reiner Anderl, Leiter des Fachgebiets Datenverarbeitung in der Konstruktion an der TU Darmstadt, skizzierte den von Jahr zu Jahr rasanter werdenden Weg zu „Industrie 4.0“ und zur „digitalen Transformation“ aufgrund ständiger Weiterentwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Es scheine, als seien immer neuen Geschäftsmodellen auf dem Weg zum Internet der Dinge, Dienste und Daten keine Phantasiegrenzen gesetzt.

Professor Ralf Steinmetz, Sprecher des TU- Profilbereichs Internet und Digitalisierung, beleuchtete, wie omnipräsent im Alltag das Netzwerk aus Web, Digitalisierung und Mobilkommunikation bereits ist und etwa das Konsumverhalten steuert. Die Gastgeber des Abends boten den Landtags-Abgeordneten einen Überblick über die Vielzahl von Forschungsschwerpunkten und Verbundprojekten der TU mit Industrie, Bund und Land, Wissenschaftsorganisationen und Verbänden. In der anschließenden Diskussion spielten Stichworte wie massive Umstrukturierungsprozesse in der Arbeitswelt, gesellschaftliche Akzeptanz, Abhängigkeit und Grenzen der Souveränität eine wichtige Rolle.

Eine Bildergalerie zur Vernastaltung gibt es auf TU intern. feu

Presseschau: TU-Politologe analysiert geringe Wahlbeteiligung

21. März 2017

Nur 43,9 Prozent der Darmstädter Wahlberechtigten gaben bei der Oberbürgermeister-Wahl am Sonntag ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung war historisch niedrig und könnte künftig noch weiter sinken, prophezeit PD Dr. Björn Egner, Institut für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU, im Gespräch mit dem „Darmstädter Echo“. Der TU-Politologe analysiert das Wahlverhalten, Gründe für Wählerträgheit und erläutert Standpunkte der Forschung zur Frage, wie legitim eine Direktwahl bei geringer Wahlbeteiligung überhaupt noch ist. sip

Nacht der Ausbildung: TU stellt Ausbildungsberufe im karo 5 vor

20. März 2017

Unter dem Motto „Entdecke deine Zukunft“ öffnen die TU Darmstadt und zwölf Darmstädter Unternehmen für interessierte Schülerinnen und Schüler am 24. März von 17 bis 23 Uhr im Rahmen der 7. Nacht der Ausbildung ihre Türen. Familien und Freunde sind ebenfalls herzlich willkommen.

Mehr als 70 Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder der TU Darmstadt stellen im zentralen Eingangsgebäude karo 5 der Universität (Karolinenplatz 5) über 15 Ausbildungsgänge vor. Mit einer Mischung aus persönlicher Beratung und „do-it-yourself“ können sich Interessierte hautnah und praxisbezogen Eindrücke über die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge an der TU Darmstadt verschaffen. Präsentiert werden Ausbildungsberufe aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung über IT bis zu dem gewerblich-technischen Bereich.

Die Nacht der Ausbildung ist kostenlos und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Für den Transfer zwischen der TU Darmstadt und den teilnehmenden Unternehmen sorgt ein kostenloser Shuttle Service. pb

Wissenschaftspreis: 20.000 Euro für Prof. Dr. Oliver Hinz

Gruppenbild mit Christoph Brenner (Otto Group), Prof. Dr. Oliver Hinz, Dr. Michael Krings (Douglas). Bild: EHI/GS1/Hauser
Christoph Brenner (Otto Group), Prof. Dr. Oliver Hinz, Dr. Michael Krings (Douglas). Bild: EHI/GS1/Hauser

16. März 2017

Prof. Dr. Oliver Hinz, Fachgebiet Electronic Markets am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU Darmstadt, hat für seine Kooperation in Zusammenarbeit mit der Otto Group und der Juniorprofessur für E-Commerce der Universität Passau den mit 20.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2017 erhalten.

Der Preis wird jährlich von der EHI-Stiftung und GS1 Germany vergeben. Ausgezeichnet wurde das Team rund um Oliver Hinz für die Entwicklung eines neuen Ansatzes, um Suchmaschinenwerbung (SEA-Kampagnen) von der Keyword-Recherche bis zum Startgebot zu automatisieren. Und das mit Erfolg: Bei Shopping24, einer Konzernfirma der Otto Group, konnten so die Zahl der Seitenaufrufe mehr als verdreifacht und der Deckungsbeitrag der Kunden, die über diesen Kanal akquiriert wurden, um das Fünffache gesteigert werden. Leonie Treber

Frühlingskonzert des Kammerorchesters an der TU Darmstadt

16. März 2017

Bundespreisträgerin von Jugend musiziert zu Gast beim Kammerorchester an der TU Darmstadt:
Am 18. und 19. März 2017 lädt das Kammerorchester an der TU Darmstadt unter der Leitung von Arndt Heyer zu seinen Frühlingskonzerten ein. Auf dem Programm stehen die Orchestersuite Nr. 1 C-Dur von Johann Sebastian Bach, die 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und das Concerto für Kontrabass und Streicher von Gordon Jacob. Solistin ist die 14-jährige Antonia Hadulla, Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert 2016“. Sie erhielt den ersten Preis in der Kategorie Kontrabass und damit den neu geschaffenen Sonderpreis des Kammerorchesters an der TU Darmstadt für junge Musikerinnen und Musiker sowie die Einladung, als Solistin mit dem Orchester aufzutreten.

Die Konzerte sind am Samstag, 18. März 2017 um 20 Uhr in der Christuskirche Darmstadt Eberstadt (Heidelberger Landstr. 155, Einlass ab 19.30 Uhr, Spende erbeten) und am Sonntag, 19. März 2017 um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Groß-Umstadt (Marktplatz) zu hören. Karten für das Konzert am 19. März in Groß-Umstadt zu 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, gibt es im Vorverkauf bei der Umstädter Bücherkiste sowie am Veranstaltungstag ab 16 Uhr an der Abendkasse (15 Euro, ermäßigt 10 Euro).

Neue Partnerschaft mit der University of Technology in Sydney

TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel und Prof. William Purcell, Deputy Vice Chancellor, International and Advancement, University of Technology Sydney. Bild: Regina Sonntag-Krupp
TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel und Prof. William Purcell, Deputy Vice Chancellor, International and Advancement, University of Technology Sydney. Bild: Regina Sonntag-Krupp

13. März 2017

Im Rahmen einer zweiwöchigen Delegationsreise vom 2. bis 14. März nach Australien hat Präsident Professor Hans Jürgen Prömel die University of Technology (UTS) in Sydney besucht und ein Abkommen zur Entwicklung einer Partnerschaft unterzeichnet. Es sieht vor, den Studierendenaustausch und die Forschungszusammenarbeit weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Präsident Prömel wurde begleitet von den Professoren Stefan Roth, Ralf Steinmetz und Gerhard Birkl aus den Fachbereichen Informatik, Elektrotechnik- und Informationstechnik und Physik, sowie der Dezernentin für Internationales, Regina Sonntag-Krupp.

Auf dem Besuchsprogramm standen ferner die langjährigen Partneruniversitäten Queensland University of Technology in Brisbane und die University of New South Wales in Sydney. Hier wurde über den Ausbau des Studierendenaustausches sowie neue Forschungskooperationen, beispielsweise im Bereich Smart Cities, gesprochen. Daneben besuchte die TU-Delegation die University of Melbourne, das Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT), die Queensland University in Brisbane sowie die University of Adelaide. Auch hier wurden bestehende wissenschaftliche Kontakte aufgefrischt und laut TU-Präsident Prömel „vielversprechende Gespräche“ geführt, um Forschungskooperationen und den Studierendenaustausch perspektivisch zu verstärken. In seiner Funktion als TU9-Präsident nahm Professor Prömel zudem noch an Treffen mit den beiden Netzwerken australischer Universitäten – der Group of Eight sowie dem Australian Technology Network (ATN) – teil. Jana Freihöfer

Presseschau: TU in den Medien

13. März 2017

Moderne LED-Scheinwerfer begeistern Autodesigner und diejenigen, deren Auto damit ausgestattet ist. Doch die Leuchten haben auch ihre Schattenseiten: Sie werden immer heller, blenden entgegenkommende Fahrerinnen und Fahrer und werden damit zur Gefahr. Über die LED-Technologie und die veraltete Gesetzgebung sprach Professor Tran Quoc Khanh, Fachgebiet Lichttechnik am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, mit dem Mitteldeutschen Rundfunk.

Die Frankfurter Rundschau interviewte Dr. habil. Oliver Nachtwey, Institut für Soziologie, Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, über Chancengleichheit und Abstiegsängste in der deutschen Gesellschaft. Das Prinzip Leistungsgesellschaft funktioniere nur noch eingeschränkt, so Nachtwey:

„Der Begriff der Leistung hat heutzutage wenig mit Aufwand und viel mit Status und Macht zu tun.“ An die Stelle der Aufstiegsgesellschaft sei eine Gesellschaft getreten, deren Mitglieder sich anstrengen müssten, um ihren Status zu halten und in der auch Bildung keine Sicherheit biete: „Wir sehen eine relative Entwertung von Qualifikationstiteln und einen intensivierten Bildungswettbewerb. Auch hier gilt das Prinzip der Rolltreppe, die nach unten fährt: Wer in der Bildungskonkurrenz nicht mitmacht, steigt ab. Wer mitmacht, der verhindert zwar vielleicht seinen Abstieg, der Aufstieg ist ihm aber nicht mehr garantiert.“ sip

European Lounge Talk: Europa zwischen Trump und Putin

08. März 2017

Das Jean Monnet Centre of Excellence „EU in Global Dialogue (CEDI)“ veranstaltet gemeinsam mit der Schader-Stiftung in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes-Gutenberg Universität Mainz am 15. März den European Lounge Talk 2017 zum Thema „Zwischen Trump und Putin: Die Zukunft der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik“.

In einer Expertenrunde werden Möglichkeiten zur Neuausrichtung der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik angesichts globaler politischer Herausforderungen diskutiert. Was bedeutet die neue Politik der USA für die globale Weltordnung und für die EU? Wie findet die EU ihren neuen Platz zwischen Wladimir Putin und Donald Trump und wie lassen sich die strategischen Partnerschaften mit den USA und Russland unter den neuen Vorzeichen ausgestalten? Muss die EU global mehr sicherheitspolitische Verantwortung übernehmen?

Darüber hinaus wird erörtert, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die EU im Inneren haben. Führt der außenpolitische Druck auf die EU zu einer stärkeren Besinnung der Europäer auf eine gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik? Wird die EU somit im Inneren stärker zusammenrücken? Oder spielt vor allem auch die Kritik Trumps an der EU und seine positive Einschätzung des Brexit den populistischen Strömungen in der EU in die Hand, was das Auseinanderfallen der EU noch beschleunigt?

Diese und andere Fragen diskutieren geladene Experten aus Wissenschaft, Politik und Kirche. Für die Teilnahme wird eine Anmeldung bis zum 13. März an erbeten. se

TU Darmstadt ist spitze in den Ingenieurwissenschaften

08. März 2017

Nach Einschätzung des kürzlich veröffentlichten QS Subject Rankings gehört die TU Darmstadt in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften (subject area „Engineering & Technology“) zu den 100 besten Universitäten weltweit. Nachdem die TU Darmstadt im vorherigen Ranking noch auf Platz 109 geführt wurde, konnte sie sich dieses Mal bei den Ingenieurwissenschaften auf Platz 88 steigern. In das Ranking fließen für die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften folgende Indikatoren ein: Reputation in der Wissenschafts-Community, Reputation bei Unternehmen, Publikationen und Zitationen.

Innerhalb der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften sticht der Maschinenbau (subject „Engineering – Mechanical, Aeronautical & Manufacturing“) besonders positiv hervor, der in der Ranggruppe Platz 51-100 weltweit gelistet wird. Für das QS Subject Ranking wurden insgesamt 4.438 Universitäten bewertet.
Dez. I / pg

Presseschau: TU-Politologe über den Darmstädter Wahlkampf

06. März 2017

Der Wahlkampf zur Wahl des Darmstädter Oberbürgermeisters am 19. März geht in die heiße Phase. Philipp Stolzenberg analysiert im Interview mit dem „Darmstädter Echo“ unter anderem das Direktwahlsystem, den Darmstädter Wahlkampf und das Prinzip Bürgerbeteiligung. „Die Konstellationen werden schwieriger“, urteilt er. „Dann ist Führungsqualität besonders gefragt und wird von den Bürgern auch erwartet.“

Stolzenberg promoviert und arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft. Er befasst sich unter anderem mit lokaler Politikforschung. Ursprünglich aus Rostock stammend, kam der Politologe für sein Masterstudium nach Darmstadt. sip / pg

Studie untersucht Studiermotivation von Schülern mit Migrationshintergrund

03. März 2017

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben keine geringere Aspiration, ein Studium aufzunehmen, als ihre einheimischen Mitschülerinnen und Mitschüler. Das zeigt die Studie „Zukunftspläne nach der Schule 2016“, die das Studierendenwerk Darmstadt heute vorgestellt hat. Das Brisante: An den Hochschulen ist diese Gruppe dennoch unterdurchschnittlich vertreten.

Für die Studie wurden 1.313 Oberstufenschüler und -schülerinnen aus Stadt und Landkreis umfassend befragt. Gefördert wurde das Forschungsprojekt im Rahmen des bundesweiten Programms „Studium + M“ der Mercator-Stiftung, das den Anteil von Studierenden mit Migrationshintergrund erhöhen soll. Die Studie entstand am Institut für Soziologie der TU und wurde betreut von Prof. Dr. Marek Fuchs und Dipl.-Soz. Moritz Grimm.

In Kürze lassen sich die Ergebnisse folgendermaßen zusammenfassen: Es liegt nicht an der Motivation von Migranten und Migrantinnen, warum sie nicht häufiger studieren als Einheimische. Allerdings wiesen die Befragten mit Migrationshintergrund im Durchschnitt schlechtere Noten auf und besuchten vor der Oberstufe seltener ein Gymnasium als einheimische Befragte. Hier sehen die Forschenden Potenzial für weitere Untersuchungen. Die hohe Motivation unter Migrantenkindern in der Studie ist nicht auf einen höheren sozialökonomischen Status des Elternhauses zurückzuführen, sondern vielmehr auf soziale Aspekte im direkten Umfeld: die Erwartungen der Eltern, dass die Kinder studieren, und den Anteil der engen Freunde, die ebenfalls studieren möchten.

Das Studierendenwerk will die Ergebnisse der Studie nutzen, um seine interkulturelle Arbeit weiter zu schärfen. sip

Energiepreise des TU Darmstadt Energy Center 2017

Dr.-Ing. Sebastian Lang. Bild: privat
Dr. Sebastian Lang. Bild: privat

03. März 2017

Im Rahmen der 9. Darmstädter Energiekonferenz wurden am Donnerstag, 2. März 2017, die Energie-Preise des TU Darmstadt Energy Center e.V. vergeben.

Mit dem Dissertationspreis wurde Dr.-Ing. Sebastian Lang ausgezeichnet. Er erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis für seine Dissertation „Entwicklung tubularer Mitteltemperatur-Brennstoffzellen. Experimentelle Untersuchungen, Modellierung und numerische Simulation“. Die Entwicklung tubularer Brennstoffzellen ist von besonderer Relevanz bei der Entwicklung dezentraler Energieversorgungssysteme im häuslichen und gewerblichen Bereich.

Wael Alkhatib, M.Sc., erhielt eine Auszeichnung für die beste Abschlussarbeit. Er erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis für seine Masterarbeit „Hybrid Large Scale Power Consumption Forecasting“. In seiner Arbeit setzt Alkhatib einen mehrstufigen analytischen Ansatz zur Interpretation und zur statistischen Analyse der Korrelationen zwischen Energieverbrauch und sozialen Wachstumsindikatoren ein­. Das Modell ermöglicht die Vorhersage des Stromverbrauchs der Gesamtbevölkerung basierend auf der Modellierung einer repräsentativen Gruppe.

Der Sonderpreis des Beirats des TU Darmstadt Energy Center e.V. geht an Martin Albrecht Coumont, M.Sc. Er erhält die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Masterarbeit „Untersuchung der spektralen Anregung von Nearest-Level-Control für Modulare Multilevel Umrichter im Frequenzbereich bis 30 MHz“.

Mit Sonderpreisen des House of Energy e.V., die jeweils mit 500 Euro dotiert sind, wurden ausgezeichnet: Sebastian Dern für seine Masterarbeit „Public-Private Partnerships in Microgrid Development”. Dern hat seine Masterarbeit am Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre erstellt. Lukas Porz, M.Sc., Fachbereich Material- und Geowissenschaften, erhielt die Auszeichnung für seine Masterarbeit „Dentrites in lithium solid electrolytes: In-situ observation and mechanical growth model for performance predictions“. map

Delegationsreise nach Neuseeland

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Jason Cushen, Deputy Director, International Office, University of Otago. Bild: Dezernat Internationales
TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (li.) und Jason Cushen, Deputy Director, International Office, University of Otago. Bild: Dezernat Internationales

02. März 2017

Im Rahmen einer Delegationsreise vom 27. Februar bis 1. März 2017 nach Neuseeland hat TU-Präsident Hans Jürgen Prömel am 1. März ein neues Partnerschaftsabkommen zum Studierendenaustausch mit der University of Otago unterzeichnet. Darüber hinaus wurden Gespräche zur Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Computer Science geführt.

Begleitet wird Präsident Prömel von den Professoren Stefan Roth und Andreas Koch aus den Fachbereichen Informatik bzw. Elektrotechnik- und Informationstechnik sowie der Dezernentin für Internationales, Regina Sonntag-Krupp. Neben der University of Otago wurden auch die Victoria University of Wellington und die University of Auckland besucht. Aufbauend auf den bestehenden wissenschaftlichen Kontakten wurden hier vielversprechende Gespräche zur Erweiterung der Kooperation im Bereich Computer Science und IT sowie zur Entwicklung des Studierendenaustausches geführt. Im Anschluss an die Treffen in Neuseeland reist die Delegation weiter zu Universitätsbesuchen in Australien. Jana Freihöfer

TU Darmstadt beeindruckt in Thailand

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (4.v.l.) und Regina Sonntag-Krupp, Dezernentin Internationales (4.v.r.) am SIIT. Foto: SIIT
TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (4.v.l.) und Regina Sonntag-Krupp, Dezernentin Internationales (4.v.r.) am SIIT. Foto: SIIT

02. März 2017

Eine Delegation der TU Darmstadt besucht derzeit Universitäten in Neuseeland und Australien. Zuvor machte die Gruppe unter Leitung von Präsident Professor Hans Jürgen Prömel Station in Thailand.

Zunächst informierte sich die Delegation über Forschung und Lehre am Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT). Das SIIT ist eine der führenden Forschungsadressen für Technik- und Ingenieurwissenschaften in Thailand und eine teilautonome Einrichtung der Thammasat Universität. Die Unterrichtssprache auf dem Campus vor den Toren Bangkoks ist Englisch – dies fördert den Studierendenaustausch zwischen TU Darmstadt und SIIT, der seit Jahren intensiv gelebt wird und der in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.

Anschließend besuchte Präsident Prömel die National Science and Technology Development Agency (NSTDA) sowie den Thailand Science Park in Pathum Thani. Dort besprach er unter anderem die Möglichkeit, dass Wissenschaftler des Darmstädter Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (Fachbereich Maschinenbau) in Kooperation mit thailändischen Partnern eine „Lernfabrik 4.0“ entwickeln könnten. Diese soll an die an die Bedingungen in dem südostasiatischen Land angepasst sein.

Hintergrund der Gespräche sind Bestrebungen der thailändischen Regierung, die Wirtschaft des Landes mit Initiativen im Bereich „Industrie 4.0“ zu stärken. Gleich zwei Minister und ein Staatssekretär haben in diesem Zusammenhang in den vergangenen Monaten die Prozesslernfabrik CiP auf dem Campus Lichtwiese besucht. Vor Ort informierte das Team der Prozesslernfabrik um Professor Eberhard Abele und Prof. Joachim Metternich die thailändischen Gäste darüber, wie die Chancen einer vernetzten Produktion auch für kleine und mittlere Unternehmen nutzbar gemacht werden können. lys/feu

Februar 2017

 

Aufnahme in die United States National Academy of Engineering

27. Februar 2017

Die United States National Academy of Engineering (NAE) hat Professor Horst Hahn für seine wissenschaftliche Arbeit im Bereich nanostrukturierte Materialien mit maßgeschneiderten und abstimmbaren Eigenschaften zu einem ihrer 22 neuen „foreign members“ gewählt. Hahn ist Leiter des Gemeinschaftslabors Nanomaterialien der TU Darmstadt und Direktor am Institut Nanotechnologie des Karlsruhe Institute of Technology.

Die NAE hat damit nun 2.281 US-amerikanische sowie 249 ausländische Mitglieder. Die neuen Mitglieder werden im Oktober im Rahmen des Jahrestreffens der NAE in Washington offiziell eingeführt.

Die 1964 gegründete United States National Academy of Engineering ist eine private, unabhängige Einrichtung, die interdisziplinäre Fragen aus den Bereichen Technik und Technologie aufgreift und ihre gesellschaftlichen Implikationen thematisiert. Zudem berät sie die US-Regierung in ingenieurwissenschaftlichen und technologischen Fragen.se

Hessens Kultusminister schaut an der TU Darmstadt in die Zukunft

Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz beim Besuch des „Future Innovation Labs“. Bild: HKM
Bild: HKM

24. Februar 2017

Der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat sich heute bei einem Besuch des „Leap in Time Lab“ an der TU Darmstadt über „Bürowelten der Zukunft“, aktuelle Digitalisierungstendenzen und deren Auswirkungen auf Berufs- und Arbeitsstrukturen informiert. Das Zukunftslabor ist eine Ausgründung der Universität und wurde vom Work Life Research Center unter Leitung von Prof. Dr. Ruth Stock-Homburg, Fachgebiet Marketing und Personalmanagement der TU Darmstadt, ins Leben gerufen.

Im Labor gibt es zum Beispiel einen Computer mit Touchscreen in der Größe eines Esstisches, an dem sich bis zu zehn Menschen treffen und arbeiten können, Die Wissenschaftler experimentieren mit mobilen Meeting-Bereichen und modernen Büroelementen, die die Kreativität und Produktivität steigern sollen. Mehrere Teams beschäftigen sich an der Schnittstelle zwischen Robotik, Informatik, Psychologie und Betriebswirtschaft mit vielschichtigen Fragen: „Wie werden wir in Zukunft leben und arbeiten?“, „Welche digitalen Innovationen beeinflussen unseren Alltag und die Arbeitswelt verändern?“ und „Wie bereiten sich Unternehmen am besten auf die rasant schnellen Veränderungen vor, um zukunftsfähig zu bleiben?“

In Anwesenheit von TU-Vizepräsident Professor Dr.-Ing. Ralph Bruder und Prof. Dr. Dirk Schiereck (Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) wurde der Kultusminister von den beiden Robotern Renée Nao und Ray auf humanoide Weise begrüßt. Am Ende eines ausführlichen Demonstrations-Programms zeigte sich Minister Lorz beeindruckt: „Hier werden Fragen beantwortet, wie zukünftig Personal ausgebildet, gewonnen, motiviert und bestmöglich unterstützt werden kann. Die Antworten liefern somit wichtige Erkenntnisse, wie sich Arbeitgeber zukünftig aufstellen müssen, um für diese Zukunft gewappnet zu sein. Sei es bei der Ausstattung von Arbeitsplätzen, sei es bei dem Thema ‚Führung‘ oder auch bei der sogenannten ‚Work-Life-Balance‘. Auch auf die zukünftige Ausbildung von jungen Frauen und Männern wird dies Auswirkungen haben.“ HKM/feu

Die Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten … und anderer Texte

Bild: Roman Grösser
Bild: Roman Grösser

24. Februar 2017

Am 2. März 2017 findet bundesweit die siebte Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten statt. Das SchreibCenter der TU Darmstadt und die Universitäts- und Landesbibliothek bieten von 16.00 – 1.00 Uhr erstmals gemeinsam für alle Interessierten ein rundes Programm in der ULB Stadtmitte an.

So wird es zahlreiche Möglichkeiten zur Schreibberatung und zur freien Stillarbeit in offenen Schreibräumen geben. Die ULB bietet Info-Snacks zur Literaturrecherche, -beschaffung und -verwaltung sowie zur Veröffentlichung von Studien- und Abschlussarbeiten an. Das SchreibCenter veranstaltet verschiedene Workshops zu diversen Themen rund ums Schreiben. Zur Entspannung gibt es zwischendurch zwei Schreibtisch-Yoga-Sessions. Nervennahrung und Kaffee stehen bis in die Nacht bereit. ULB/pg

Presseschau: „Cubity“ bei National Geographic

24. Februar 2017

Das Magazin „National Geographic“ zeichnet Impressionen aus dem Wohnprojekt „Cubity“, das am Fachbereich Architektur unter Leitung von Professorin Anett-Maud Joppien entstand und seit einigen Monaten in Frankfurt in der Realität erprobt wird. Zehn Studierende testen temporäres, platz- und energiesparendes Wohnen auf 16 mal 16 Metern Grundfläche.

Auch Galileo hat sich dem „Cubity“ gewidmet und zwölf Studierende bei ihrem Wohnexperiment begleitet.

sip/pg

Social Media in der Wissenschaft – Ingenium-Veranstaltung am 01. März

23. Februar 2017

Twitter, Facebook, Academia.edu, linked.in, Blogs – soziale Netzwerke und Medien spielen seit einigen Jahren auch in der Wissenschaft eine Rolle. Während Wissenschaftsblogs in den Naturwissenschaften schon länger verbreitet sind (SciLogs, Science Blogs), haben sie sich in den Geistes- und Sozialwissenschaften erst vor wenigen Jahren mit dem Portal hypotheses.org begonnen zu etablieren.

Ingenium lädt gemeinsam mit der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie findet am 1. März von 14:00 bis 16:00 Uhr im Schulungsraum der ULB Stadtmitte statt. Die Anmeldung ist über den Webauftritt von Ingenium möglich.

Die Veranstaltung widmet sich den „Social Media in der Wissenschaft“. Das Ziel ist die Vermittlung von Informationen zu Wissenschaftsblogs und zu sozialen Netzwerken. Gleichzeitig wird die wissenschaftliche Nutzung von Social Media als Kanäle für Fachinformationen und als Instrumente für die Wissenschaftskommunikation vorgestellt.

Ingenium – Young Researchers at TU Darmstadt ist die Dachorganisation zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der TU Darmstadt. Sie fördert im Zusammenwirken mit den Fachbereichen, Graduiertenschulen und Graduiertenkollegs den wissenschaftlichen Nachwuchs im Hinblick auf die akademische und außerakademische Karriere. pg

Auf dem Bosch-Forschungscampus

Vertreter der TU zu Besuch auf dem Bosch-Forschungscampus. Bild: Bosch
Vertreter der TU zu Besuch auf dem Bosch-Forschungscampus. Bild: Bosch

16. Februar 2017

Auf Einladung von Dirk Deuster, Leiter Personal der Bosch Rexroth AG und Bosch-Promotor für die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt, besuchte eine Delegation unter Leitung von Präsident Professor Hans Jürgen Prömel den Forschungscampus des Bosch-Konzerns in Renningen bei Stuttgart . An dem im Oktober 2015 eröffneten Standort arbeiten rund 1200 Beschäftigte sowie 500 Doktoranden und Praktikanten an technischen Herausforderungen der Zukunft – Softwareentwicklung, Sensorik, Automatisierung, Vernetzten Systemen, Batterietechnologien. Bosch ist seit 2014 strategischer Partner der TU Darmstadt. Mit Bosch kooperieren die Fachbereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Material- und Geowissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Architektur und Mathematik.

An dem ganztägigen Informationsbesuch nahmen auch Professor Matthias Rehahn, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, sowie Professorin Jutta Hanson und Professor Helmut Schlaak (Elektrotechnik), die Professoren Stephan Rinderknecht und Eberhard Abele (Maschinenbau), Professor Jan Peters (Informatik) und Dr. Thorsten Henkel (Fraunhofer SIT) teil, außerdem Professor Stefan Kurz (Elektrotechnik), der als Kooperationsprofessor gleichzeitig als Chief Expert in der Bosch-Forschung tätig ist. Sie diskutierten mit Michael Bolle (Geschäftsleiter Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung Bosch) und Klaus-Peter Schnelle (Bereichsleiter Zukünftige Komponenten und Simulationsmethoden Bosch) unter anderem über innovative Technologien, Lade-Konzepte für Elektrofahrzeuge und den Einsatz von Industrierobotern. Zum Abschluss wurden mit Herrn Deuster und Herrn Schnelle künftige Kooperationsansätze diskutiert.

Bosch und die TU Darmstadt verbindet eine lange Historie gemeinsamer Vorhaben in der Verbund- und Auftragsforschung. Seit 2013 beteiligt sich die Bosch Rexroth AG an Projekten der ETA-Modellfabrik. Im selben Jahr loteten beide Seiten in einem Kooperationsworkshop Fragestellungen zu Maschinen-Akustik, Automotive, Digitaler Fertigung, Software Engineering, Energieeffizienz und Systemzuverlässigkeit aus. In Herbst 2016 kam Dr.-Ing. Rainer Kallenbach (Vorsitzender Geschäftsführer der Bosch Software Innovations GmbH) an die TU Darmstadt, um die Zusammenarbeit auf Informatik-Feldern zu vertiefen.

Bosch bezeichnet seinen Campus in Renningen als „Knotenpunkt unseres weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerkes“, an dem auch junge Start-ups unterstützt werden. Auf dem Campus sind unter anderem die Disziplinen Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, Analytik, Chemie, Physik, Biologie und Mikrosystemtechnik vertreten. feu

Digitalisierung der Prozessanalyse

15. Februar 2017

Das Fachgebiet Telekooperation um Prof. Max Mühlhäuser hat zusammen mit der Process Analysics Factory PAF und der ServiceTrace GmbH in dem von der hessischen Landesregierung geförderten LOEWE-Verbundprojekt „Process Analytics“ Technologien für Prozessdiagnosen entwickelt: Mit der neuen PAF Process Mining Automatisierungsplattform konnte eine deutlich reduzierte Rüst- und Generierungszeit für Prozessanalysen erreicht werden.

Bis heute werden Prozessanalysen in den Unternehmen vorwiegend manuell bearbeitet; damit ist eine Identifikation von Ineffizienzen und Risiken in Geschäftsprozessen zeit- und kostenintensiv. Das Projekt „Process Analytics“ hatte das Ziel, die Wissensgewinnung anhand Process-Analytics-basierter Recherchen in großen Datenmengen zu beschleunigen. Damit entstand eine neue, einfach anzuwendende und sofort betriebsbereite Technik für die operative Prozessdiagnose. Diese Technik hilft Unternehmen, ihre Prozessstruktur besser zu verstehen. Sie gewährleistet die Realisierung von effizienten Process-Mining-Projekten und bietet eine schnelle Datentransformation für jedes Projekt und Werkzeug des Process Mining. Rüstzeiten bei der Datentransformation lassen sich von Wochen auf Stunden reduzieren. Komplexe Analyseprozesse werden viel schneller und es lassen sich bis zu 80 Prozent der Zeit und Kosten für die Datentransformation einsparen.

Es ist über das eigentliche Projektziel hinaus gelungen, eine intelligente Vorverarbeitung von Daten zu entwickeln, die es ermöglicht, nicht nur einzelne, sondern mehrere Prozessobjekte gleichzeitig in einem Prozessablauf zu verfolgen. map

Presseschau: Industrie 4.0 in der FAZ, Baustelle Bildung bei 3sat

13. Februar 2017

Wie macht man Bildung und universitäre Lehre fit für das Zeitalter der Industrie 4.0? Diese Frage griffen in den vergangenen Tagen diverse Medien auf, so etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung in der Wochenend-Ausgabe vom 11./12. Februar. Der Artikel „Studenten an die Maschinen!“ befasst sich ausführlich mit den Lernfabriken der TU im Fachbereich Maschinenbau. Die FAZ beschreibt die enge Verzahnung von Forschung und Praxis, die „Aha-Effekte“, die sich daraus ergeben und zitiert Lehrende und Studierende: „Übereinstimmend sagen die Hiwis, dass die Lernfabrik vor allem eines fördert: den Blick, wie es entlang der Produktionslinie besser laufen könnte. Ganz so, wie es sich Erfinder Abele wünscht: ,Von unseren Absolventen wird keiner so schnell einen Praxisschock erleiden‘, sagt er. ,Dafür haben sie zu viel in der Lernfabrik gesehen und erlebt.‘“

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“ widmete der „Baustelle Bildung“ eine halbstündige Sendung und besuchte ebenfalls die Prozesslernfabrik am Institut PTW der TU, um unter anderem im Gespräch mit Professor Dr.-Ing. Joachim Metternich zu erkunden, wie Bildung sich mit dem Wachsen der Industrie 4.0 konkret verändert (ab 15'50‘‘, TU ab 18'50‘‘ im Film). Zudem blickte „makro“ auf das Thema Drittmittelfinanzierung und Stiftungsprofessuren und illustrierte dies mit dem Beispiel der NATURpur-Stiftungsprofessur an der TU, die bekleidet wird vom Geothermie-Experten Prof. Dr. Ingo Sass (ab 23'45‘‘). sip

Welt der Materialien: Informationstag der Materialwissenschaft

Bild: Patrick Bal
Experiment mit einem Supraleiter: Auf dem Infotag gibt es zahlreiche Versuche zum Selbermachen und Hingucken. Bild: Patrick Bal

10. Februar 2017

In der Materialwissenschaft werden verschiedenste Materialien (Metalle, Halbleiter, Keramiken, Polymere, Nanomaterialien, Funktionswerkstoffe) erforscht. Dabei steht im Mittelpunkt, den Zusammenhang von Struktur und Eigenschaft zu verstehen, um die Leistungsfähigkeit der Materialien und ihre Herstellungsverfahren gezielt zu verbessern. Die Materialwissenschaft ist interdisziplinär am Schnittpunkt zwischen Physik, Chemie und den Ingenieurwissenschaften aufgestellt.

Interessierte, die mehr über die Welt der Materialen erfahren möchten, bietet der Informationstag des Teilfachbereichs Materialwissenschaft am Samstag, den 18. Februar 2017 von 14:00 bis 22:00 Uhr spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen moderner Materialwissenschaft mit Labor-Besichtigungen, Vorträgen und spannenden Versuchen. Der Infotag findet auf dem Campus Lichtwiese in Gebäude L2|01, Alarich-Weiss-Straße 2 statt. map

Semesterabschlusskonzert des TU-Orchesters

08. Februar 2017

Beim diesjährigen Semesterabschlusskonzert führt das TU-Orchester zusammen mit den Horbacher Chören aus Freigericht im Main-Kinzig-Kreis am Sonntag, den 19. Februar, um 17.00 Uhr die „Carmina Burana“ von Carl Orff im Darmstadtium auf. Das opulente Stück wird von Christian Weidt dirigiert. Carl Orff fand in diesem 1937 uraufgeführten Werk seine eigene Sprache. Die mittelalterlichen Texte in Latein und Mittelhochdeutsch, die im Kloster von Benediktbeuren aufgefunden wurden, inspirierten ihn nicht wie in der Romantik üblich zu Sehnsucht und Nostalgie. Vielmehr vertonte Orff sie straff und streng mit starker Vereinfachung in Rhythmik und Harmonie – ein Weg, der mit Begriffen wie „Zurück zum Elementaren“, aber auch „Primitivismus“ beschrieben wird.

Die solistischen Partien übernehmen Susanne Völker-Hill (Sopran), Christian Rohrbach (Tenor) und Johannes Hill (Bariton). Der Chor wurde von Ernie Rhein einstudiert. Weiter erklingen neben Johannes Brahms’ „Akademischer Festouvertüre“ und Edvard Griegs „Landerkennung“ zwei kürzere Chorstücke von John Rutter und Ola Gjeilo.

Kartenvorverkauf: Darmstadt Shop Luisenplatz, Eintritt 18 Euro (Schüler und Studenten 7 Euro); freie Platzwahl. Der Einlass beginnt um 16.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Darmstadtium, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt. sip

Presseschau: TU-Skisprung-Roboter in zahlreichen Medien

Bild: Patrick Bal
Bereit zum Sprung: Der Roboter „EMKöpper“ hebt ab. Bild: Patrick Bal

08. Februar 2017

Auf eine lange Tradition blickt das Seminar „Praktische Entwicklungsmethodik“ am Institut für Elektromechanische Konstruktionen (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik) zurück. Aufgabe für die Studierenden in diesem Jahr: einen Skisprung-Roboter konstruieren, der sowohl weit als auch präzise springen kann. Als Budget standen lediglich 75 Euro zur Verfügung, und das Roboter-Gewicht sollte ein Kilogramm nicht überschreiten. Vier Gruppen präsentierten gestern ihre Ergebnisse – ein Ereignis, das sich auch die lokalen Medien nicht entgehen lassen wollten: In der Hessenschau, auf Echo online und bei RTL Hessen sind die Flüge im Video zu bestaunen. Einen ausführlichen Bericht mit Bildergalerie gibt es auch auf www.tu-darmstadt.de.

Der spektakuläre Kampf der Roboter ist traditionell der Abschluss des jährlichen Seminars, in dem Studierende etablierte Entwicklungsprozesse industrienah kennenlernen. Anhand eines motivierenden Projekts wird das systematische und methodische Vorgehen zum eigenständigen Lösen einer technischen Aufgabenstellung vermittelt – eine Kompetenz, die unmittelbar fit macht fürs spätere Berufsleben. bjb

TU-Studierende präsentieren Entwürfe zur Landesgartenschau

06. Februar 2017

Mit Blick auf die geplante Landesgartenschau im Jahr 2022 soll der Osten Darmstadts wieder zu neuem Leben erweckt werden. Dies haben Studierende des Fachgebiets Stadtplanung und Entwerfen unter Leitung von Dr.-Ing. Karin Diegelmann und Dipl.-Ing Klaus Köberer zum Anlass genommen, sich näher mit dem Gebiet um den Ostbahnhof sowie den Themen Vernetzung und Aufwertung der Grünzüge, Verkehrsaufkommen und Mobilität sowie sozial gemischtes Wohnen im Edelsteinviertel auseinander zu setzen.

Im Rahmen der Ausstellung Knotenpunkt 2022 werden die Entwürfe von 37 Studierenden der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwissenschaften und Geografie vorgestellt, die zum Ziel haben, im Kleinen wie im Großen nachhaltige Verbesserungen zu etablieren. Das Spektrum reicht von behindertengerechten Sitzbänken und einer Sanitäranlage in der Rudolf-Mueller-Anlage bis hin zu einer benutzungsfreundlichen und durchgrünten Mobilitätsstation an der B 26 mit Wendeschleife für die Straßenbahn, die dann weiter in die Stadtmitte von Darmstadt fährt.

Die Ausstellung im Justus-Liebig-Haus in Darmstadt wird am Dienstag 14.02.2017, um 18 Uhr durch Oberbürgermeister Jochen Partsch eröffnet und ist bis zum 26.02.2017 im Foyer des Justus-Liebig-Hauses, Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen. se

Tagung mit hoher TU-Beteiligung

03. Februar 2017

Prof. Mira Mezini, Vizepräsidentin der TU Darmstadt für Forschung und Innovation, eröffnet die Frühjahrstagung 2017 des E-Finance Lab und der usd AG zum Thema „Cyber Security and Finance – Challenges, Counter Measures, and Application Experiences“ am Mittwoch, 15. Februar, auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt. Auch die TU-Professoren Ralf Steinmetz (Multimedia Communications Lab, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik) und Peter Buxmann (Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) halten Vorträge.

Die Aufgabe des im Jahr 2003 gegründeten, als Zentrum für interdisziplinäre Forschung und Wissenstransfer ausgewiesenen E-Finance Lab ist die Mitgestaltung der sogenannten „Digital Finance 2.0“. Die sich rasch wandelnden Anforderungen im Finanzsektor kollidieren nicht selten mit den geschichtlich gewachsenen Architekturen und Systemen bezüglich Technologie und Wissen. Darum ist es wichtig, dass die Lösungen sowohl mit den Kunden als auch den Anbietern im Finanzsektor gemeinsam erarbeitet werden. Das Lab versteht sich als Kooperationsprojekt zwischen Industrie und Universität: die Goethe-Universität Frankfurt und die TU Darmstadt sowie die Industrie-Partner Deutsche Börse, DZ BANK, Finanz Informatik, IBM etc. arbeiten zusammen.

Die Teilnahme an der Frühjahrstagung ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten. bjb

Merck-Promotionsstipendium an Thomas Fuchs

03. Februar 2017

Thomas Fuchs, Physikalische Chemie, erhält ein Promotionsstipendium der Merck’schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft. Fuchs beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit dem Thema „Elektronenspinresonanzspektroskopie an superatomaren Metallclustern im Molekularstrahl“. Im Rahmen seines Dissertationsvorhabens baut er ein Experiment zur Elektronenspinresonanz auf, um das magnetische Verhalten von superatomaren Metallclustern mit bisher nicht erreichter Genauigkeit zu untersuchen.

Mit dem Promotionsstipendium der Merck‘schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft sollen hervorragende Studienleistungen gewürdigt und hochbegabter wissenschaftlicher Nachwuchs des Fachbereichs Chemie der TU Darmstadt gefördert werden. Die Nachwuchswissenschaftler erhalten für die Dauer von zwei Jahren ein Stipendium. map

Presseschau: Schlossgraben im Darmstädter Echo

02. Februar 2017

In einem ausführlichen Artikel berichtet das Darmstädter Echo in seiner heutigen Ausgabe über die anstehende Umgestaltung des Schlossgrabens. Bis zum Heinerfest soll auch der nordwestliche Teil des Schlossgrabens fertig saniert sein. Im Rahmen dieser Umgestaltung beginnen heute Baumfällarbeiten – insgesamt neun Bäume, die teilweise nicht mehr standsicher sind, werden entfernt. Die Baumfällungen schaffen Platz, um im Frühjahr neue, stadtklimafeste Bäume pflanzen zu können.

In ihrem Kommentar lobt Echo-Redakteurin Annette Wannemacher-Saal die Idee, die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer bei der Sanierung des Schlossgraben einzubinden. Ohne deren Unterstützung sei die Neugestaltung nicht in diesem Umfang möglich gewesen.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf Echo online. Mehr Informationen auch auf TU Darmstadt intern. bjb

 

Januar 2017

 

TU-Professorinnen verstärken acatech

31. Januar 2017

Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini, Vizepräsidentin für Forschung und Innovation und Professorin am Fachbereich Informatik, und Prof. Dr. Nina Janich, Professorin und Studiendekanin am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, sind neue ordentliche Mitglieder von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften.

Die rund 500 Mitglieder von acatech werden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer hohen Reputation in die Akademie aufgenommen. Sie stammen aus den Ingenieur-, Natur- aber auch aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Bei acatech arbeiten sie in interdisziplinären Projekten mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. In diesen Projekten entstehen Handlungsoptionen und -empfehlungen für Politik und Gesellschaft. Die Themen reichen von Ressourcenfragen über die Energieversorgung, technologische Entwicklungen bis hin zu Fragen der Fachkräftesicherung und Technikkommunikation.

Im Oktober wählte acatech 35 neue Mitglieder, die inzwischen alle ihre Wahl angenommen haben, wie die Akademie jetzt mitteilte. Mit Mezini und Janich gehören nunmehr 15 amtierende und ehemalige Professorinnen und Professoren der TU Darmstadt zu dem renommierten Gremium. sip

Lesung von Anne Wizorek im Wilhelm-Köhler-Saal

31 Januar 2017

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017, liest Anne Wizorek ab 16:15 Uhr aus ihrem Buch „Weil ein #Aufschrei nicht reicht. Für einen Feminismus von heute“ und diskutiert mit dem Publikum. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars „Einführung in Literatur und Gender“ von Lisa Wille, FB2 – Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft, statt. Veranstaltungsort ist der Wilhelm-Köhler-Saal (Raum 283) auf dem Campus Stadtmitte der TU Darmstadt, Altes Hauptgebäude (Geb. S1|03), Hochschulstr. 1, 64289 Darmstadt.

Anne Wizorek löste mit ihrem Twitter-Hashtag einen riesigen Sturm im Netz aus. Tausende Frauen nutzen #aufschrei als Ventil, um ihren Erfahrungen mit dem alltäglichen Sexismus Luft zu machen. Der Erfolg der Aktion macht deutlich: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir noch weit entfernt, sexuelle Belästigung und Diskriminierung bleiben ein brennendes Problem.

Erfrischend unakademisch zeigt Anne Wizorek, warum unsere Gesellschaft dringend eine neue feministische Agenda braucht. Sehr persönlich beschreibt sie ihren Weg zur Aktivistin und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden – im Großen wie im Kleinen.

Der Eintritt ist frei. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Team der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften. map

Innovationskraft und Trends in der Kunststoffbranche

Vizepräsident Prof. Matthias Rehahn hält eine Rede. Bild: Claus Völker
Vizepräsident Prof. Matthias Rehahn. Bild: Claus Völker

30. Januar 2017

Professor Matthias Rehahn, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der TU Darmstadt, hält am 8. Februar 2017 den Eröffnungsvortrag bei einem Forum für die Kunststoffindustrie in Hessen. Rehahn wird aktuelle und zukünftige Trends in der Kunststoffbranche vorstellen – von „Kunststoffinnovationen 4.0“ bis zur modernen Polymerforschung. Veranstalter des Forums in Wiesbaden sind der Arbeitgeberverband HessenChemie und der Kunststofferzeugerverband PlasticsEurope Deutschland.

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir wird zum Auftakt der Veranstaltung ein Grußwort halten. Das Forum wird die Bandbreite an neuen Produkten und Anwendungen des Werkstoffs beleuchten – etwa als Fassadenmaterial, im Leichtbau, in Solarzellen oder als bruchsicheres OLED-Display für Tablets. Aber auch politische Entwicklungen sowie arbeits- und sozialrechtliche Themen werden erörtert.

Laut amtlicher Statistik arbeiten gut 21.000 Menschen in Hessen in der Kunststoffindustrie und erwirtschafteten 2015 einen Umsatz von knapp 3,8 Milliarden Euro Deutschland.

Das Forum richtet sich an Unternehmens- und Hochschulvertreter, Medien und weitere Interessierte. feu

Safer Internet Day (SID)

30. Januar 2017

Am Dienstag, 7. Februar 2017, ist Safer Internet Day (SID) – der von der Europäischen Union initiierte, jährliche weltweite Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. In diesem Jahr veranstalten die TU Darmstadt und die hessische Polizei erstmals einen gemeinsamen hessenweiten Aktionstag anlässlich des SID: An sieben Standorten in Hessen können Interessierte kostenlose Veranstaltungen besuchen, um sich über die Gefahren im Internet und den Schutz davor zu informieren.

In Darmstadt findet die Info-Veranstaltung zum Safer Internet Day von 10 bis 12 Uhr im Polizeipräsidium Hessen (Klappacher Straße 145, 64285 Darmstadt) statt. Dort gibt – wie auch bei den Veranstaltungen an den weiteren Standorten – ein Vertreter der Polizei zunächst einen Überblick über aktuelle Bedrohungen im Internet und verschiedene Schutzmechanismen. Im Anschluss vertieft die TU Darmstadt das Thema Phishing. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, woran sie betrügerische Nachrichten erkennen und wie man sich vor Phishing-Angriffen schützen kann.

Der Aktionstag wird seitens der TU Darmstadt von der Forschungsgruppe SECUSO (Security, Usability and Society) sowie vom Center for Research in Security and Privacy (CRISP) getragen. Gefördert wird er u.a. vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Initiative IT-Sicherheit in der Wirtschaft (Projekt „KMU AWARE – Awareness im Mittelstand“). Ausrichter vor Ort sind zum Beispiel die Verbraucherzentrale Hessen e.V., die IHK Offenbach, die Commerzbank und das Museum für Kommunikation in Frankfurt.

Weitere Informationen und eine Auflistung aller Veranstaltungsorte finden Sie auf der offiziellen Webseite des gemeinsamen Aktionstages. bjb

Erstmals Bose-Einstein Kondensat im Weltraum erzeugt

30. Januar 2017

Einem Forschungsverbund aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter Professor Reinhold Walser vom Institut für Angewandte Physik der TU Darmstadt, ist es am 23. Januar erstmals gelungen, ein Bose-Einstein Kondensat im Weltraum zu erzeugen.

Unter Federführung der Leibniz Universität Hannover wurden an Bord der Forschungsrakete MAIUS-1 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Interferenzexperimente mit „gebändigten“ ultrakalten Materiewellen, so genannten Bose-Einstein Kondensaten, durchgeführt.

Hierzu wurden Rubidium-Atome in einen extrem niedrigen Energiezustand überführt, der weniger als einem Millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet eine Wolke aus mehreren zehntausend Atomen einen neuen Materiezustand – ein Bose-Einstein Kondensat. Eine besondere Eigenschaft dieses Zustands ist sein makroskopischer Wellencharakter – die ultrakalte Atomwolke zeigt Interferenzphänomene ähnlich wie Laserlicht. Diese Überlagerung von Wellen ist prinzipiell in einem atom-optischen Instrument wie einem Materiewellen-Interferometer für Präzisionsmessungen nutzbar.

Die Materiewellen reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse, so dass schwerelose Bedingungen wie bei einem Raketenflug für das Experiment erforderlich waren.

Das Projekt wurde vom DLR-Raumfahrtmanagement in Bonn mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. se

Neues Online-Angebot „Kurz gemeldet“ gestartet

30. Januar 2017

Das Online-Nachrichtenangebot unter www.tu-darmstadt.de ist um einen Kanal reicher: schnell und übersichtlich erscheinen hier aktuelle Meldungen, die kurz, prägnant und streng nachrichtlich die Sache auf den Punkt bringen. Die Themen sind bunt sortiert und beinhalten Auszeichnungen für TU-Mitglieder, Hinweise auf die Berichterstattung über die TU in der Presse, Ankündigungen von ausgewählten Veranstaltungen oder neue Angebote an der TU. Die Seite wird stetig erweitert und ist chronologisch sortiert – die neuesten Meldungen stehen immer oben.

„Kurz gemeldet“ ist ein zusätzliches Element der Berichterstattung und erweitert das Angebot unter „Vorbeischauen“. Hier finden Sie auch weiterhin umfangreichere Online-Artikel, z.B. Nachberichte von Veranstaltungen mit Bildergalerien, Auskoppelungen aus der hoch³ oder Pressemeldungen.

Der Kanal ist zukünftig auch direkt über den Short-Link www.tu-darmstadt.de/kurz-gemeldet erreichbar.

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