Medienschau: Professor Roth zu Fusionsenergie in den „Tagesthemen“

Arbeit an Prototyp für erstes Kernfusionskraftwerk

25.03.2026

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat am Dienstag (24.3.) erstmals einen Fusionskongress ausgerichtet. Energiegewinnung durch Kernfusion gilt als eine vielversprechende und saubere Technologie. Mit Markus Roth, Professor für Laser- und Plasmaphysik, verfügt die TU Darmstadt seit langem über eine besondere Expertise in diesem Bereich. Sein aus der TU Darmstadt ausgegründetes Unternehmen Focused Energy arbeitet daran, am ehemaligen Kernkraftwerksstandort in Biblis die Laserfusion technisch umzusetzen.

Ein Beitrag in den „Tagesthemen“ greift diese Entwicklung auf und zeigt am Beispiel des geplanten Versuchskraftwerks in Biblis, dass in Deutschland intensiv an der Laserfusion geforscht wird. Unter anderem wird berichtet, dass Forschungsministerin Dorothee Bär mit Unternehmen der Fusionsbranche über einen Fahrplan für das erste Fusionskraftwerk in Deutschland gesprochen hat. Roth plant in Biblis mit Focused Energy einen Prototyp für ein Kernfusionskraftwerk zu errichten. Im Beitrag erläutert er, dass langfristig wirtschaftliche Anlagen ab den 2040er Jahren anstrebt werden. Trotz noch bestehender technischer und praktischer Herausforderungen gilt die Kernfusion als Option für eine nachhaltige Energieversorgung. Der Bund plant, bis 2029 mindestens 2,4 Milliarden Euro in die Fusionsforschung zu investieren. cst