TUdiscover-Girls’ Camp 2026

Vier Tage voller Neugier, Wellen und Entdeckungen!

28.04.2026

Unter dem Motto „Kann man einen Regenbogen hören?„ drehte sich in diesem Jahr alles um Schwingungen, Klänge sowie sichtbare und unsichtbare Wellen. An vier abwechslungsreichen Tagen konnten die Teilnehmerinnen Physik hautnah erleben und hatten viele Gelegenheiten zum Mitmachen, Ausprobieren und Fragenstellen.

Montag: Alles schwingt!

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens und der ersten Begegnung mit dem Thema Wellen. Nach einer gemeinsamen Teambildungsrunde mit Kooperationsspielen führte eine Einführungsvorlesung „Was ist eine Welle?“ die Teilnehmerinnen von Pendeln bis zu Gitarrensaiten in die Grundlagen ein. Im Experiment untersuchten die Mädchen anschließend Pendel und Federschwinger und maßen selbst Frequenzen. In der Wellenwerkstatt wurde aktiv ausprobiert und gestaltet, und beim abschließenden Experiment zur Wellengeschwindigkeit lernten die Teilnehmerinnen, wie schnell Wellen unterwegs sein können.

Dienstag: Schall, Musik und Seifenblasen

Der zweite Tag brachte bunte Experimente rund um Schall und Musik. Zunächst erkundeten die Mädchen in einer Labortour das Thema Grenzflächen und Weiche Materie mit Seifenblasen- und Schaum-Experimenten. Eine Einführung zum Thema Seifenblasen beleuchtete dabei Farben, dünne Filme und Interferenz. Danach wurde es klanglich: In der Vorlesung „Warum hören wir Musik?„ beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit der Physik des Hörens, analysierten Stimmen und Instrumente per Spektrum-App und bauten beim kreativen Instrumentenbau eigene Panflöten, Gummibandgitarren und Hörner. Ein abschließendes Musik-und-Physik-Quiz „Erkenne den Ton!“ sorgte für Spaß und Wissensvertiefung.

Mittwoch: Wellen in Natur und Technik

Unter dem Motto „Wellen überall!„ erforschten die Mädchen am dritten Tag Erdbeben, Wasserwellen und Ultraschall. Im Wasserwellen-Becken konnten sie Interferenz und Beugung direkt beobachten, und beim Thema Schall im Festkörper wurden Sonar und Materialprüfung zum Thema. Ein besonderes Highlight war das Basteln eines eigenen Mini-Seismographen, auch mit dem Smartphone. Nachmittags erkundeten die Teilnehmerinnen beim TUdiscover-Forscherinnen-Rallye den Fachbereich Physik, lösten knifflige Aufgaben und lernten verschiedene Arbeitsbereiche kennen.

Donnerstag: Licht und unsichtbare Wellen

Der letzte Tag war dem Licht gewidmet. In der Einführungsvorlesung „Licht: eine ganz besondere Welle“ lernten die Mädchen, warum Licht so besonders ist. In Experimenten erkundeten sie Linsen, Brennpunkt, Prisma und Regenbogen, untersuchten das Spektrum verschiedener Lichtquellen und bauten ihr eigenes CD-Spektroskop. Zum Abschluss bereiteten die Teilnehmerinnen ihre Ergebnisse für die Poster-Session vor, bevor Eltern, Geschwister und Gäste beim Meet & Greet die Projekte der Woche bestaunen konnten. Es wurde erklärt, diskutiert und gestaunt, und vor allem war die Freude an der Physik überall zu spüren.

Ein großes DANKESCHÖN geht an alle, die dieses Camp möglich gemacht haben: unsere engagierten Physiker*innen, die studentischen Mentor*innen, unsere Mitarbeiter*innen sowie unsere Förderer. Besonders danken wir der Dr. Ing. Wilhelm und Maria Kirmser-Stiftung sowie Dr. Franziska Jungmann-Stadler und Eginhard Jungmann.

Weitere Infos zu Angeboten für Schüler*innen finden Sie hier:

TUdiscover – MINT-Angebote für Schüler*innen | 5.–7. Klasse

MINT-Angebote des Fachbereichs für Schüler*innen

Wir freuen uns schon auf die nächste TUdiscover-Reise in die Welt der Physik!