Medienschau: Kühlen ohne Treibhausgase

Prof. Gutfleisch und Magnotherm im Spiegel

07.08.2026

Die magnetokalorische Festkörperkühlung könnte eine klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Kühlsystemen sein. Statt energieintensiver Gasverdichtung nutzt sie spezielle Legierungen, die durch Magnetfelder Wärme aufnehmen – ganz ohne chemische Kältemittel. Im Spiegel (hier kostenpflichtig zu lesen) erläutert TU-Professor Oliver Gutfleisch, Sprecher des Sonderforschungsbereichs/Transregio 270 HoMMage und Mitgründer der TU-Ausgründung Magnotherm, das Potenzial der Technologie. Magnotherm hat bereits magnetokalorische Kühlvitrinen an einen Darmstädter Supermarkt geliefert, wie auch die FAZ berichtete (hier zu lesen für Mitglieder der TU Darmstadt). Sie arbeiten laut Unternehmen bis zu 20 Prozent energieeffizienter als die besten konventionellen Systeme und kommen ohne chemische Gase aus. dr/red