Messe für Studierende von morgen

28.01.2014

Messe für Studierende von morgen

hobit 2014: Schülerinnen und Schüler auf Informationssuche

Es ist viel los bei den 18. Hochschul- und Berufsinformationstagen (hobit). Bis zum 30. Januar können sich Schüler hier über ihre Zukunftsmöglichkeiten in Südhessen informieren – von Studium bis Ausbildung. Auch die Zentrale Studienberatung und Fachbereiche der TU Darmstadt beraten die Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Ständen.

Plasmaball. Copyright: Patrick Bal
Ein Plasmaball am Stand des Fachbereichs Physik lockt Interessierte an. Bild: Patrick Bal

Die Messe ist für viele Besucher eine erste Orientierungshilfe für die Zeit nach der Schule. Die Fachbereiche der TU Darmstadt greifen zu ganz eigenen Mitteln, um die Besucher zu begeistern. Die Materialwissenschaften locken mit Nagellack, die Chemie mit Live-Experimenten.

In einem dunklen Kasten leuchtet ein Plasmaball am Info-Stand des Fachbereichs Physik. In dem transparenten Ball herrscht Hochspannung, die sich an der Oberfläche entlädt. Berührt ein Finger den Plasmaball kommt es zu einer Gasentladung und ein heller Blitz leuchtet auf. Die Standleute beantworten gerne alle Fragen, ob zum Fach oder zu den Ausstellungsstücken.

Natalie Faber, Informatik-Studentin im dritten Mastersemester, empfängt die Schülerinnen und Schüler am Stand ihres Fachbereichs. „Manche beschäftigen sich schon in Schule und Freizeit mit Programmiersprache. Andere wissen wenig über das Fach und erhoffen sich Antworten“, erzählt sie.

Zentrale Fragen im Vorfeld ausarbeiten

Dipl.-Päd. Michael Kremer berät Schülerinnen auf der hobit. Copyright: Patrick Bal
Bei der Zentralen Studienberatung weisen Mitarbeiter die Richtung. Bild: Patrick Bal

Diese unterschiedlichen Typen erkennt auch Dr. Claudia Breuer von der Zentralen Studienberatung der TU Darmstadt. Sie und ihr Team beantworten Fragen rund ums Studium an der TU. „Viele haben schon eine Richtung, viele sind aber auch schlecht vorbereitet“, sagt sie. Die Ahnungslosen könnten sich auf der Hobit erste Informationen beschaffen. „Doch auch das bedarf einer Vorbereitung. Jeder sollte sich im Vorfeld Gedanken machen und zentrale Fragen ausarbeiten“, erklärt sie.

So wie Marius. Er ist in der 11. Klasse und interessiert sich für Politikwissenschaft und Sport. Er würde diese Fächer gerne auf Lehramt studieren. „Am Politikwissenschafts-Stand habe ich mich zu den Themen im Studium informiert und den Tipp bekommen, wo ich im Internet die entsprechenden Infos bekomme“, sagt er.

Der Student Jan Doser sitzt dort und berät die Schülerinnen und Schüler. Er studiert im Master Governance und Public Policy. „Die häufigsten Fragen drehen sich um den Beruf nach einem Politikwissenschaftsstudium, den NC-Wert und die allgemeinen Voraussetzungen“, erzählt er.

Informationssuche im Darmstadtium

Mann erklärt Gasturbinen-Modell. Copyright: Patrick Bal
Das Modell einer Gasturbine: Technisch Interessierte informieren sich beim Fachbereich Maschinenbau. Bild: Patrick Bal

In den Wirren des Darmstadtiums tummeln sich noch bis zum 30. Januar Schülerinnen, Schüler – und Studierende. Denn auch wer eine neue Richtung einschlagen möchte, findet Antworten. Amin hat bereits ein Semester Bauingenieurswesen studiert und möchte jetzt in die Informatik wechseln. „Das Standpersonal konnte mir sehr weiterhelfen, was Spezialisierungen angeht“, sagt er.

Die Schülerin Miriam dagegen ist mit ihren Freundinnen gerade erst angekommen. Die Schülerinnen der 11. Klasse haben sich Zuhause einen Plan gemacht, welche Stände sie besuchen möchten. „Ich will später vielleicht etwas mit Medizin oder Technik machen“, sagt sie, verschwindet und macht sich auf Informationssuche.

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