Neues aus der TU

Neues aus der Technischen Universität Darmstadt

  • 29.09.2016

    Schwerste Atome im Rampenlicht

    Das Innere der optischen Zelle zur Laser-Resonanzionisationsspektroskopie an Nobelium. Die Fusionsprodukte gelangen durch eine dünne Mylar-Folie (links) in die Zelle bevor sie im Gas gestoppt und auf einem glühend heißen Filamentdraht (rechts) gesammelt werden. Dies erlaubt eine effiziente Präparation der Atome zur Laserspektroskopie. (Copyright: M. Laatiaoui, GSI Helmholtzzentrum/HIM)

    Erste spektroskopische Untersuchung des Elements Nobelium

    Die Analyse von Atomspektren ist von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Atomstruktur. Bislang waren die schwersten Elemente für Untersuchungen mit optischer Spektroskopie nicht zugänglich, da sie weder in der Natur vorkommen noch in wägbaren Mengen künstlich erzeugt werden können. An Atomen des Elements Nobelium mit der Ordnungszahl Z=102, die sie an der GSI-Beschleunigeranlage erzeugten, ist es Wissenschaftlern gelungen einen Blick in den inneren Aufbau sehr schwerer Atome zu werfen.

  • 28.09.2016

    Hochleistungsrechner-Infrastruktur überzeugt

    Der Lichtenberg-Hochleistungsrechner. Bild: Katrin Binner

    DFG-Förderung für Projekt von Rhein-Main-Universitäten und TU Kaiserslautern

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert im Rahmen des Programms „Performance Engineering für wissenschaftliche Software“ ein umfangreiches Projekt der Allianz der Rhein-Main-Universitäten (TU Darmstadt, Goethe-Universität Frankfurt und Johannes Gutenberg-Universität Mainz) im Verbund mit der TU Kaiserslautern.

  • 28.09.2016

    Das Pendeln hat ein Ende

    Optimale Arbeitsbedingungen für das Institut für Fluidsystemtechnik

    Das Institut für Fluidsystemtechnik der TU Darmstadt ist von der Innenstadt auf den Campus Lichtwiese umgezogen. Büroräume, Werkstätten und Versuchslabore sind nun an einem Standort vereint.

  • 27.09.2016

    Erster quantenphotonischer Schaltkreis mit elektrischer Lichtquelle

    Kohlenstoff-Röhrchen (Mitte) als Photonen-Quelle und supraleitende Nanodrähte als Empfänger bilden einen Teil des optischen Chips. Bild: W. Pernice/ WWU

    Veröffentlichung in „Nature Photonics“

    Ob für abhörsichere Datenverschlüsselung oder die ultraschnelle Berechnung riesiger Datenmengen: Optische Quantenrechner sind ein Hoffnungsträger für die Computertechnologie von morgen. Forschern, darunter TU- und KIT-Professor Ralph Krupke, ist es nun erstmals gelungen, einen vollständigen quantenoptischen Aufbau auf einem Chip zu platzieren. Damit ist eine Voraussetzung erfüllt, um photonische Schaltkreise für optische Quantencomputer nutzbar machen zu können.

  • 22.09.2016

    Mode – mehr als Schutz und Verhüllung

    Wams mit Spitzenbesatz aus der Ausstellung Chic!, vermutlich England, um 1660 © Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Bild: Wolfgang Fuhrmannek

    „Kleider | Zeichen – Mode im 17. Jahrhundert“ – Symposium am 6. und 7. Oktober

    Die Mode des 17. Jahrhunderts und ihre Symbolik stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Kleider/Zeichen – Mode im 17. Jahrhundert“, das im Rahmen der Ausstellung „CHIC! Mode im 17. Jahrhundert“ des Hessischen Landesmuseums Darmstadt stattfindet. Organisiert und geleitet wird das Symposium von Prof. Dr. Alexandra Karentzos und Miriam Oesterreich M.A., Arbeitsbereich Mode und Ästhetik an der TU Darmstadt, und Dr. Wolfgang Glüber, Kurator am Hessischen Landesmuseum.

  • 22.09.2016

    Lauschen verboten

    Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner

    Prof. Mira Mezini macht mit ihrer Forschung die Web-Kommunikation sicherer

    Wenn zwei Menschen oder Software-Anwendungen im Web miteinander kommunizieren, liest ­manchmal ein Dritter heimlich mit. Kryptographische Verfahren könnten dies verhindern, aber Software-Entwickler tun sich mit der ­Umsetzung schwer. Deshalb wollen TU-Forscher die Verschlüsselung automatisieren.

  • 21.09.2016

    Wasser ist ihr Element

    Der Ruder-Vierer bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. Bild: Binh Truong / DBS

    Prof. Susanne Lackner ruderte bei den Paralympics in Rio auf den vierten Platz

    Susanne Lackner, Professorin am Institut IWAR des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, hat als Ruderin an den Paralympics in Rio de Janeiro teilgenommen. Auch beruflich ist sie dem Wasser verbunden: Ihr Forschungsgebiet ist die Abwassertechnik.

  • 20.09.2016

    Hotspot für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

    MSE 2014 im karo 5. Bild: MSE

    MSE-Kongress mit 1.400 Teilnehmern an der TU Darmstadt

    Die TU Darmstadt ist auch in diesem Jahr Gastgeberin des Treffens europäischer Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MatWerk). Vom 27. bis 29. September treffen sich rund 1.400 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen hier auf der „Materials Science and Engineering“ (MSE) Darmstadt. Mehrere Panels werden von Forschern aus den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fachbereichen der TU Darmstadt geleitet oder mitgestaltet.

  • 20.09.2016

    Firmen bieten TU-Absolventen Top-Einstiegsgehälter

    Bild: Stepstone Gehaltsreport 2016

    Masterabschluss in Ingenieurwissenschaften und IT lohnt besonders

    Absolventinnen und Absolventen der TU Darmstadt mit Masterabschluss in Ingenieurwissenschaften oder Informationstechnologie zählen beim Berufseinstieg in Deutschland zu den Top-Verdienern.

  • 19.09.2016

    Spielen um Daten

    Spielszene GTA 5 mit Overlay. Bild: Overlays und Labels: Rockstar Games / Visual Inference Group

    Informatiker gewinnen Daten für visuelles Szenenverstehen aus Computerspielen

    Das Verstehen visueller Szenen mit dem Computer ist ein wichtiger Baustein autonomer Fahrzeuge und intelligenter Assistenten. Die dabei eingesetzten Verfahren benötigen sehr große Mengen von Beispieldaten, um das Aussehen von Objekten des täglichen Umfelds zu lernen. Gewöhnlich müssen solche Beispieldaten zeitraubend von Hand aufgezeichnet werden. TU-Forscher haben in Kollaboration mit Intel Labs nun ein Verfahren entwickelt, das solche Daten mit deutlich geringerem Aufwand aus Computerspielen gewinnt.