TU Darmstadt kompakt

20.06.2014

TU Darmstadt kompakt

Veranstaltungstipps für die Woche vom 23.6. – 29.6.2014

Ob Ausstellungen, Führungen oder öffentliche Vorlesungen: Regelmäßig finden an der TU Darmstadt spannende Veranstaltungen statt. Eine Auswahl für die kommende Woche: Die Schnuppertage für Schülerinnen, antike Welten und Verbrennung im Fokus.

Einblicke für Schülerinnen. Bild: Andreas Arnold
Einblicke für Schülerinnen. Bild: Andreas Arnold

Schnuppertage für Schülerinnen

Los geht’s: Startplatz MINT

Den Auftakt zu den Schnuppertagen für Schülerinnen in der darauffolgenden Woche vom 30.6.-4.7.2014 bildet diese fachübergreifende Einführungsveranstaltung. Beim „Startplatz MINT“ können Schülerinnen der Klassen 10-13 auf einem kleinen „Parcours“ Vertreterinnen von MINT-Fächern, des Zentrums für Lehrerbildung, des Hochschulrechenzentrums und der Zentralen Studienberatung kennenlernen und ihre Fragen stellen. Dies ist verbunden mit einer Einführung zu allgemein und fachübergreifend wichtigen Fragen wie z.B.:

  • den Aufbau der verschiedenen Studiengänge,
  • die verschiedenen Abschlussmöglichkeiten,
  • MINT im Lehramt an beruflichen Schulen und an Gymnasien,
  • die Bedeutung von Mathematik und Fremdsprachenkenntnissen in den MINT-Fächern,
  • Ausbildungsmöglichkeiten im IT-Bereich des Hochschulrechenzentrums der TU Darmstadt,
  • Bewerbungs-Basics.

Ort: Maschinenhaus, Gebäude S1|05, Magdalenenstraße 12, EG, Raum 24
Zeit: Samstag, 28.6., 10:00-12:00 Uhr

Informationen und Anmeldung zu den Schnuppertagen


Fahrzeug- und Motortechnisches Seminar

Fahrerassistenzsysteme bei Traktoren
Marco Reinards, John Deere

Das Fahrzeug- und Motortechnische Seminar wird seit mehreren Jahren gemeinsam vom Fachgebiet Fahrzeugtechnik und dem Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe ausgetragen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden interessante Vorträge zu aktuellen fahrzeugtechnischen Themen von namhaften Referenten aus der Industrie und der universitären Forschung angeboten.

Diese öffentliche Vortragsreihe richtet sich in erster Linie an Studenten, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren sowie Vertreter der Automobil- und Zuliefererindustrie. Sie soll dazu dienen, den Kontakt zwischen Industrie, Studenten und Forschungseinrichtungen zu vertiefen.

Die Seminarreihe verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen. Die Teilnahme ist daher kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

Ort: Campus Lichtwiese, Gebäude L1|01, Otto-Berndt-Str. 2, Hörsaal 24K
Zeit: Montag, 23.6., 17:30-19:00 Uhr

Mehr Informationen zur Veranstaltung


Vorlesungsreihe: Was steckt dahinter?

Verbrennung im Fokus
Prof. Dr. Andreas Dreizler, Fachbereich Maschinenbau

Global betrachtet beruhen ca. 80 Prozent der Energiewandlungsprozesse auf der Verbrennung fossiler und zunehmend auch nachwachsender Brennstoffe. Trotz intensiver Bemühungen, alternative Energiewandlungskonzepte zu entwickeln, werden Verbrennungsprozesse in den nächsten Jahrzehnten ihre hohe Bedeutung beibehalten. Aus Gründen der Luftreinhaltung, der Emission von Treibhausgasen wie Kohlendioxid sowie begrenzten Rohstoffreserven ist es zwingend erforderlich, Verbrennungssysteme hinsichtlich Ökologie und Ökonomie zu verbessern.

Eine gezielte Verbesserung technischer Verbrennungsprozesse setzt die Kenntnis der zugrunde liegenden physikalisch-chemischen Prozesse voraus. Um diese meist nicht-linear gekoppelten Prozesse zu verstehen, werden „Einblicke“ in Details von Verbrennungssystemen benötigt. Hierfür eignet sich in besonderer Weise Laserlicht als Messwerkzeug. Prof. Dreizler gibt Einblicke in die Energiewirtschaft und stellt exemplarisch dar, wie Verbrennungsprozesse unter Nutzung moderner physikalischer Messmethoden untersucht werden. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt er auf, wie solche Untersuchungen die Entwicklung neuer Technologien unterstützen.

Ort: Audimax-Gebäude (S1|01), Karolinenplatz 5, Hörsaal A04 (Untergeschoss)
Zeit: Dienstag, 24.6., 17:15-18:45 Uhr

Mehr Informationen zur Veranstaltung


Global Challenges – Wertvolle Wissenschaft

Zur Integration gesellschaftlicher Anforderungen in den Forschungsprozess
Architektur entwerfen: Wert-sensible Fragestellungen
Sabine Ammon

Die Ringvorlesung versucht den Brückenschlag zwischen modellhaft zukunftsweisender Forschung in Darmstadt und allgemeinen technik- und designtheoretischen Ansätzen, die einen wert-sensiblen Designprozess einfordern.

Ort: Campus Stadtmitte, Darmstädter Schloss (S3|13), Marktplatz 15, Hörsaal 36
Zeit: Dienstag, 24.6., 18:05-19:35 Uhr

Mehr Informationen zur Veranstaltung


Forschungskolloquium zur Alten Geschichte

The international association of competitors: On global exchange and discrimination on the highest levels of Greek athletics
Juniorprof. Dr.Sofie Remijsen, Universität Mannheim

Ort: Campus Stadtmitte, Darmstädter Schloss (S3|13), Marktplatz 15, Raum 334
Zeit: Dienstag, 24.6., 18:15-19:45 Uhr

Mehr Informationen zur Veranstaltung


Eisenbahntechnisches Kolloquium 2014

Störung im Griff oder im Griff der Störung? – Management von(Groß-)Störungen

Das Themenfeld „Störung“ wird hierbei sowohl aus Sicht der Forschung als auch der Praxis des Schienenverkehrs in Nah-, Fern- und Güterverkehr betrachtet. Das diesjährige ETK soll den Dialog aller Betroffenen fördern um die gemeinsame Entwicklung voranzutreiben – von standardisierten Arbeitsabläufen in der Disposition und effizienten Ressourcennutzung über interne Kommunikation bis hin zum intermodalen Kundenservice. Ein gegenseitiges Lernen der unterschiedlichen Schienenverkehre wird ebenso möglich wie ein Erfahrungsaustausch mit Entscheidern und Logistik.

Teilnahmegebühr: 145 Euro, Hochschulangehörige: 90 Euro, Studierende: 10 Euro

Ort: Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus, Dieburger Str. 241
Zeit: Donnerstag, 26.6., 9:00-17:00 Uhr

Informationen und Anmeldung zum Kolliquium


Vortragsreihe Antike Welten

Eine Residenz über den Dächern der Stadt. Faktische und symbolische Dimensionen eines urbanen Großprojekts im antiken Ephesos
Juniorprof. Dr. Christof Baier, Universität Düsseldorf

An topographisch besonders hervorgehobener Stelle des Stadtgebietes von Ephesos – oberhalb des großen Theaters – befinden sich die Ruinen eines monumentalen Stadthauses. Der dominanten Position des Gebäudes innerhalb der Stadt entsprach auch seine bauliche Gestaltung. Mehrere groß angelegte Bauprogramme zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem 6. Jahrhundert n. Chr. scheinen wiederholt von zeitgenössischer Palastarchitektur inspiriert gewesen zu sein. Auch über den Kernbereich des Stadthauses hinaus entwickelte sich das Areal oberhalb des Theaters im Laufe der Jahrhunderte zu einem höchst repräsentativen Quartier. Der Referent informiert über die neuen Feldforschungen, die seit 2009 an unterschiedlichen Stellen des Stadtviertels durchgeführt wurden.

Ort: Campus Stadtmitte, Audimax-Gebäude (S1|01), Karolinenplatz 5, Hörsaal A2
Zeit: Donnerstag, 26.6., 18:15-19:45 Uhr

Mehr Informationen zur Veranstaltung


zur Liste