Saubere Trennung in 30 Sekunden

09.02.2010

Saubere Trennung in 30 Sekunden

Wettbewerb der Schoko-Doppelkeks-Trenn-Roboter an der TU Darmstadt entschieden

Den zweiten Platz im Wettbewerb der Schoko-Doppelkeks-Trenn-Roboter erreichte das „Krümelmonster“. Axel Jäger erläutert, wie es geht: Das „Krümelmonster“ trennt die Kekse, in dem es sie durch eine Doppelklinge drückt. Bild: Roman Größer / TU
Den zweiten Platz im Wettbewerb der Schoko-Doppelkeks-Trenn-Roboter erreichte das „Krümelmonster“. Axel Jäger erläutert, wie es geht: Das „Krümelmonster“ trennt die Kekse, in dem es sie durch eine Doppelklinge drückt. Bild: Roman Größer / TU

Der Sieger im Wettbewerb der Schoko-Doppelkeks-Trenn-Roboter steht fest. Der „KookieCruncher“ der Darmstädter Studierenden Armen Baghshetsyan, Carlos Faria, Khishigjargal Naidandorj und Sebastian Steinmetz trennte den Keks innerhalb von 30 Sekunden sauber in seine Einzelteile.

Vollautomatisch Schokoladen-Doppelkekse in die zwei Kekshälften und die Schokocreme trennen – das war die Aufgabe des diesjährigen Projektseminars „Praktische Entwicklungsmethodik“ am Institut für elektromechanische Konstruktionen (EMK) der TU Darmstadt. 14 Studierende in drei Teams stellten sich dieser Herausforderung. Mit einem Semester Entwicklungszeit und einem Budget von 75 Euro entwickelten sie Schoko-Doppelkeks-Trenn-Roboter und stellten sich am Vormittag dem Wettbewerb. Bewertungskriterien waren die Schnelligkeit und das Aussehen der Einzelteile nach der Trennung, das von einer Jury bewertet wurde. Dabei hatte das Team von Armen Baghshetsyan, Carlos Faria, Khishigjargal Naidandorj und Sebastian Steinmetz die Nase vorn: Ihr „KookieCruncher“ trennte den Keks innerhalb von 30 Sekunden sauber in seine Einzelteile. Damit arbeitete er schneller und sauberer als die Konkurrenz-Roboter mit den Namen „Klappe“ und „Krümelmonster“.

Traditionell lernen Studierende am EMK anhand eines motivierenden Beispiels, wie sie systematisch und methodisch vorgehen müssen, um eine technische Aufgabenstellung zu lösen. „Auf diese Weise sammeln die Studierenden schon früh in ihrer Ausbildung Erfahrungen, die sie als Ingenieure in der Industrie sofort einsetzen können. Neben technischem Wissen wird durch die Teamarbeit auch die soziale Kompetenz gefördert“, sagt Seminarleiter Matthias Staab. In den vergangenen Jahren entstanden so bereits elektromechanische Nussknacker, Dartwerfer oder Weizenbier-Einschenker.

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