„Heiner“ herzlich willkommen

28.04.2010

„Heiner“ herzlich willkommen

TU Darmstadt öffnet karo 5 für das Heinerfest 2010

EMKurler
Die Curling-Maschinen des Instituts für Elektromechanische Konstruktionen sind ein Highlight des Heinerfest-Programms der TU. Foto: Wolf Hertlein/TU Darmstadt

Die Technische Universität Darmstadt wird ihr Angebot auf dem Heinerfest 2010 im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich erweitern und öffnet am Sonntagnachmittag (4. Juli) das karo 5 auf dem Karolinenplatz für Besucher. Experimente und Einblicke in die praxisnahe Forschung und Lehre an der TU sollen vor allem junge Familien anlocken. Die Freunde der TU Darmstadt bieten zudem allen Ehemaligen ein attraktives Besuchsprogramm zum Heinerfest.

Die TU Darmstadt ist mit den Hofanlagen und der Bastion des Darmstädter Schlosses traditionell ein wichtiger Veranstaltungsort für das Darmstädter Heinerfest. In diesem Jahr wird die TU Darmstadt darüber hinaus am Sonntagnachmittag (4. Juli) das karo 5 für Besucher öffnen. Von 14 bis 17 Uhr geben Wissenschaftler und Studierende am Karolinenplatz Einblicke in Forschung und Lehre. „Das Heinerfest ist nicht nur ein großes Vergnügen, sondern drückt auch den Stolz der Darmstädter auf ihre Heimatstadt aus, die sich völlig zu Recht ‚Wissenschaftsstadt’ nennt. Wir wollen diesen Titel beim Heinerfest erlebbar machen und zeigen, dass Wissenschaft auch Spaß macht“, so Dr. Manfred Efinger, Kanzler der TU Darmstadt.

Der Fachbereich Chemie spricht mit seinen Experimenten alle Sinne an: Besucher ertasten in einer Wanne mit völlig klar erscheinendem Wasser Kugeln und erfahren, warum diese unsichtbar sind, hören, wie unterschiedliche Metalle klingen, lernen, warum Kümmel- und Pfefferminzöl zwar chemisch fast exakt identisch sind, aber trotzdem ganz unterschiedlich riechen, und staunen über eine Flüssigkeit, die ihre Farbe ändert, je nachdem wie stark man sie schüttelt.

Das TU Darmstadt Racing Team stellt seinen selbstgebauten Formel-Rennwagen „epsilon 2010“ vor und erklärt, wie es mit modernen Werkstoffen und viel Geschick ihre Boliden Jahr für Jahr verbessert.

Das Institut für Elektromechanische Konstruktionen zeigt, wie Studierende in den vergangenen Jahren knifflige Konstruktionsaufgaben gelöst haben: Einige Maschinen zerlegen Schoko-Doppelkekse sauber in ihre Bestandteile, andere können tauchen, Basketball spielen oder gegeneinander Curling spielen.

Alle, die nicht nur ihren Wissensdurst, sondern auch ihren Hunger stillen wollen, profitieren vor dem karo 5 von einem weiteren praxisorientierten Studienprojekt der TU Darmstadt: Ein von Maschinenbau-Studenten entwickelter Großgrill brät rekordverdächtige 600 Würstchen pro Stunde.

Bereits für den Freitag (2. Juli) hat die Vereinigung der Freunde der TU Darmstadt die Ehemaligen eingeladen, das Heinerfest zu einem Besuch der Stadt zu nutzen. Zwischen 13 und 17 Uhr können die Alumni zwischen vielen attraktiven Programmpunkten wählen: Unter anderem sind Besichtungen des Botanischen Gartens, des Solarhauses auf der Lichtwiese, der ESOC oder des Jugendstilbades geplant, bevor es am Abend zum Heinerfest geht.

Zum Thema:

Pressemeldung vom 28.04.2010

Heinerfest 2010

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