Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Presseschau: How to Startup

24. Mai 2017

Immer mehr Studierende können sich vorstellen, ein Unternehmen zu gründen. Aber wie könnte das konkret ablaufen? Das zeigt derzeit eine mehrteilige Serie im Blog www.fuer-gruender.de. Aktuell ist der dritte Teil der Reihe erschienen.

Das Portal stellt alle wichtigen Schritte einer Gründung vor: von der Idee, über den Businessplan und die Finanzierung bis hin zum neuen Unternehmen. Viele der Tipps stammen von Bartosz Kajdas vom Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU Darmstadt, das schon länger Studierende bei Gründungen unterstützt. cst

TU Darmstadt-Tag an der Tongji Universität in Shanghai

Bild: Isabelle Harbrecht
Das Kommunique ist unterzeichnet: TU-Präsident Hans Jürgen Prömel (li.) und Präsident Zhihua Zhong (re.). Bild: Isabelle Harbrecht

22. Mai 2017

Einen ganzen Tag lang stand die TU Darmstadt im Mittelpunkt: Präsident Hans Jürgen Prömel war in Begleitung von Mitgliedern der Verwaltung, Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus neun Fachbereichen nach Shanghai gereist, um den TU Darmstadt-Tag auf dem Campus der Tongji Universität zu begehen. Neben Mitgliedern der Tongji Universität nahmen der deutsche Generalkonsul sowie Vertreterinnen und Vertreter des DAAD und von deutschen Firmen an den Feierlichkeiten im Chinesisch-Deutschen Haus teil.

Präsident Zhihua Zhong von der Tongji Universität und TU-Präsident Prömel eröffneten den Tag. Prömel übergab eine Bücherspende der TU Darmstadt für die 2016 eingerichtete deutsche Bibliothek im Chinesisch-Deutschen Haus. Mit der Unterzeichnung eines Kommunique's wurden die Schwerpunkte der Kooperation für die nächsten fünf Jahre geregelt. Im Bereich Lehre wird die Zusammenarbeit durch den Austausch von Lehrmethoden, Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie der Entwicklung von Double Degrees gestärkt. Eine verstärkte Kooperation wird es bei Stipendienprogrammen und Forschungsprojekten geben und Alumni-Initiativen werden unterstützt. Im Bereich Materialwissenschaften ist die Einrichtung eines Double Degrees-Programms beabsichtigt und die Einrichtung eines Joint Research Labs wurde beschlossen.

Am Nachmittag nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Workshops teil, die gemeinsam von deutschen und chinesischen Professoren organisiert wurden. Abends lud die TU Darmstadt ihre Partner und Alumni zum Bankett. Im feierlichen Rahmen wurde auch die Gründung der Alumni-Gruppe Shanghai verkündet. Deren Mitglieder werden voraussichtlich Mitte Juni zum ersten Stammtisch zusammenkommen.

Die TU Darmstadt und die Tongji Universität in Shanghai haben bereits 1980 ein Kooperationsabkommen unterzeichnet und eine enge Zusammenarbeit in Forschung und Lehre vereinbart. Aus einer punktuellen Zusammenarbeit ist eine Strategische Partnerschaft mit regelmäßigen Treffen, Konsultationen und einer Vielzahl an gemeinsamen Projekten geworden. Seit 2014 unterhält die TU auch ein eigenes Verbindungsbüro an der Tongji Universität. pg

International Staff Week an der TU Darmstadt

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der International Staff Week an der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der International Staff Week an der TU Darmstadt. Bild: Patrick Bal

19. Mai 2017

Die TU Darmstadt bei ihren internationalen Partnern bekannter machen – das war das Ziel der ersten Internationalen Staff Week, die vom 17. bis 19. Mai unter dem Titel „Making Strategy Work – Best Practice for Strategy Implementation in Universities” stattgefunden hat. 16 Teilnehmende aus zehn verschiedenen europäischen Ländern kamen nach Darmstadt, um sich mit Kolleginnen und Kollegen über strategische Entwicklungen ihrer Universität auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie Strategie im Universitätsalltag wirklich funktionieren kann.

Wie können Strategien der Fachbereiche in Einklang gebracht werden mit denen der Universität? Wie funktioniert Qualitätsmanagement? Welche Umsetzungsmöglichkeiten für das Monitoring von Strategien gibt es? Was bedeutet es, strategische Partnerschaften im nationalen und internationalen Bereich zu managen? In Workshops konnten die Teilnehmenden eine Bandbreite von Erfahrungen und Praxisbeispielen kennen lernen und nach gemeinsamen Wegen der Umsetzung suchen. Begleitet wurden die Workshops von einem Rahmenprogramm, das von einer Campustour über eine typisch deutsche Bierprobe bis hin zu einer Führung über die Mathildenhöhe reichte. Corinna Caspar-Terizakis / bjb

Renommierter Preis für TU-Nachwuchswissenschaftlerin

19. Mai 2017

Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Cora Bogusch vom Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, hat für ihre Dissertation zum Thema Revenue-Sharing als Anreizmechanismus in Logistikbeziehungen mit Informationsasymmetrien den diesjährigen DB Schenker Award erhalten. Bogusch erhielt den mit 15.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der Fachmesse transport logistic in München. Der DB Schenker Award ist der Nachwuchsförderpreis der Deutsche Bahn Stiftung. Der Preis wird jährlich international ausgelobt und gilt in der Branche als eine der höchsten europäischen Auszeichnungen im Bereich Logistik. Mit dem Preis werden akademische Arbeiten junger Wissenschaftler auf dem Themengebiet Transport, Logistik und Verkehrswesen gefördert, die neben der fachlichen Exzellenz auch einen hohen Innovationsgrad aufweisen und einen Beitrag für Umwelt und Gemeinschaft leisten. map

Wissenschaftsdelegation begleitet Ministerpräsident nach Mexiko und Kolumbien

18. Mai 2017

Zum Ende des Deutschlandjahres in Mexiko reist Ministerpräsident Volker Bouffier vom 21. bis 28. Mai zunächst nach Mexiko, anschließend nach Kolumbien. Begleitet wird der Ministerpräsident von einer großen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulleitungen der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Universität Kassel und der Philipps-Universität Marburg sowie der Frankfurt University of Applied Sciences und des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.

TU-Präsident Hans Jürgen Prömel begleitet den Ministerpräsidenten als Mitglied der Wissenschaftsdelegation und wird zusätzlich als Teil der Wirtschaftsdelegation in Mexiko City einen Vortrag halten zum Thema Digitalisierung und Start-ups. Hier wird Prömel darauf eingehen, wie Forschung die Wirtschaftskraft einer Region stärken kann und das Forschungsprofil sowie die Gründungsaktivität der TU hervorheben.

Zwischen den hessischen Hochschulen und Partneruniversitäten in Mexiko und Kolumbien bestehen seit über 50 Jahren starke institutionelle Verbindungen und vielfältige Kontakte, so zum Beispiel das Maria Sibylla Merian Forschungszentrum „Center for Advanced Latin American Studies“ (CALAS) und das Deutsch-Kolumbianische Friedensinstitut CAPAZ (Instituto Colombo-Aléman para la Paz). Die TU Darmstadt unterhält Partnerschaften mit der Universidad de Guadalajara und dem ITESM Tecnológico de Monterrey, Queretaro, in Mexiko sowie der Escuela Colombiana de Ingenieria und Universidad Nacional de Colombia in Kolumbien. pg

Tag der Geodäsie 2017 – Geodäsie hautnah erleben

17. Mai 2017

Am Samstag, den 20. Mai 2017, von 11 bis 18 Uhr prägen Drohnen, Satellitenaufnahmen und Tachymeter den Ludwigsplatz in Darmstadt: Das Institut für Geodäsie lädt interessierte Schülerinnen und Schüler, angehende Studierende und alle Interessierten zu einem Informationstag rund um die Geodäsie, ihr Studium und den Berufsperspektiven ein. In einem Info-Pavillon auf dem Ludwigsplatz in Darmstadt können Besucherinnen und Besucher viele praktische Demonstrationen zum Thema Geodäsie hautnah erleben.

Nicht jeder weiß, dass die Arbeit der Geodäten unserem Alltag erheblich erleichtert. Die Wissenschaftler erkunden und vermessen unsere Erde sowie das erdnahe Weltall. Aus ihren Daten entstehen Stadtpläne, Land- und Seekarten, 3D-Visualisierungen und ganze Navigationssysteme. Das Berufsfeld Geodäsie und Geoinformation ist heute eine stark naturwissenschaftlich geprägte Ingenieurdisziplin zwischen angewandter Mathematik, Physik, Informatik und Elektrotechnik einerseits und Bau- und Umweltingenieurwesen, Maschinenbau, Planungs- und Geowissenschaften andererseits. Es ist eines der Fächer, die in den nächsten Jahren einen erheblichen Personalbedarf bei sehr guten Berufsaussichten haben werden.

Der Tag der Geodäsie ist eine deutschlandweite Aktion von Universitäten, Hochschulen, Vermessungsverwaltungen, Ingenieurbüros und Berufsverbänden. Ziel ist es, das attraktive und spannende Berufsfeld der Geodätin und des Geodäten einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und über das Studium und die sehr guten beruflichen Perspektiven zu informieren. map

Rechenzentrumspreis 2017 für Johannes Oltmanns

10. Mai 2017

Johannes Oltmanns, Institut für Technische Thermodynamik am Fachbereich Maschinenbau, ist für sein Projekt „Rechenzentren als Wärmeerzeuger: Nutzungspotentiale für Rechnerabwärme“ mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis 2017 ausgezeichnet worden. Ziel des Projektes ist es, die Abwärme des Hochleistungsrechners der TU Darmstadt zukünftig möglichst energieeffizient für das TU-eigene Fernwärmenetz zu nutzen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Rechenzentrumskongresses future thinking statt. se

„Cybersicherheit und Privatheit" – acatech-Akademietag 2017

09. Mai 2017

Mehrere Wissenschaftler der TU Darmstadt prägen das Programm des diesjährigen Akademietages der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), der am 18. Mai in Wiesbaden stattfindet und sich dem Thema „Cybersicherheit und Privatheit“ widmet. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik debattieren über die Herausforderungen für die Sicherheit im Internet und in der digitalen Welt.

Zum Auftakt der Konferenz spricht Professor Reiner Anderl (Fachbereich Maschinenbau der TU Darmstadt und Vize-Präsident der Mainzer Akademie der Wissenschaften). Professor Johannes Buchmann, Sprecher des Profilbereichs Cybersicherheit der TU Darmstadt, hält einen Impulsvortrag mit dem Titel „Forschung für Cybersecurity und Privatheit: Mit Sicherheit Vertrauen schaffen“. Buchmann diskutiert anschließend auf dem Podium unter anderem mit der Hessischen Ministerin der Justiz, Eva Kühne-Hörmann, und Karl-Heinz Streibich, Vorstandschef der Software AG. Schließlich referiert Professor Ahmad Sadeghi, Informatik-Professor an der TU Darmstadt, über „Cyber-Angriffe, Social Bots, Fake News: Bedroht das freie Internet die freie Welt?“

In der Programm-Ankündigung von acatech heißt es: „Sicherheit ist die Voraussetzung, um die Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen und das Vertrauen in die Internet-Technologien zu stärken. Dabei geht es zum einen um sichere Infrastrukturen etwa für das autonome Fahren, die Finanzwirtschaft oder die Produktion in der Industrie 4.0. Zum anderen stellen sich auch Fragen der Privatheit, der Transparenz und der Spielregeln in der demokratischen Gesellschaft neu.“ feu

Die TU auf dem HESSENFORUM

08. Mai 2017

Zum Thema „Den digitalen Schlüsselmarkt 'Künstliche Intelligenz' erobern und den Menschen in den Mittelpunkt stellen!“ findet am 11. Mai 2017 das 28. HESSENFORUM in Offenbach statt.

Mit Beiträgen zahlreicher Industrieunternehmen, der TU Darmstadt sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden Visionen, Trends und Erfahrungen zum Forschungsbereich Künstliche Intelligenz beleuchtet und diskutiert.

TU-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel geht in einem Impulsvortrag auf die Potenziale und Visionen Künstlicher Intelligenz ein. Prof. Dr. Peter Buxmann, Leiter des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik der TU Darmstadt sowie des Innovations- und Gründungszentrums HIGHEST, referiert zum Verhältnis zwischen Nutzen und Privatsphäre.

Das HESSENFORUM ist die Spitzenveranstaltung des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL. Der Verband, der in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert, repräsentiert 555 Unternehmen der hessischen Metall- und Elektro-Industrie. se

Cubity-Team realisiert Anschlussprojekt in Würzburg

02. Mai 2017

In Würzburg entsteht zur Zeit auf einer Konversionsfläche ein neuer Stadtteil, welcher auch Veranstaltungsort der Landesgartenschau 2018 sein wird. Neben Wohnbauten wird dort auch der Standort der Universität Würzburg erweitert. Ein besonderer Baustein ist das neue digitale Gründerzentrum „ZDI Mainfranken“, das die Stadt Würzburg mit dem Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) plant und welches junge IT-Start-ups fördern soll.

Das Konzept besteht aus dem Ideenlabor, dem Gründerlabor und dem Inkubator: drei Instanzen, die IT-Absolventen durchlaufen können – von der Ideen- und Teamfindung, über die Start-up-Gründung, der Prototypenentwicklung bis zum eigenen Unternehmen. Das Ideenlabor und der Inkubator werden in Bestandsgebäuden untergebracht, das Gründerlabor / „Founder LAB“ wird neu errichtet und soll als Landmarke auf dem neu entstehenden Stadtteil und dem Landesgartenschau-Gelände stehen.

Mit der Planung des Founder Labs hat der Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung der Stadt Würzburg Klaus Walther das Cubity-Team vom Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetechnologie (Prof. Anett Joppien) beauftragt. Walther hat mit großem Interesse das Projekt Cubity verfolgt und sich ein ähnlich innovatives und unkonventionelles Gebäude für das „Gründerlabor“ gewünscht.

Das Team des Fachgebiets EGT hat für dieses spannende Nachfolge-Projekt das Cubity-Wohngebäude in ein modernes, kreatives Büro-Gebäude transformiert. Ende März wurde das Projekt offiziell vom Stadtrat in Würzburg freigegeben. Bereits im April 2018 sollen die ersten IT-Start-ups einziehen. Metzger / bjb

Abenteuer Datenjournalismus

27. April 2017

Programmieren und der Informatikunterricht sind langweilig und öde? Mit dem Workshop „Abenteuer Datenjournalismus“ tritt das Graduiertenkolleg AIPHES (Adaptive Informationsaufbereitung aus heterogenen Quellen) im Fachbereich Informatik der TU Darmstadt den Gegenbeweis an. Beim Workshop am 8., 9. und 10. Mai werden Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzen Programmierung und Präsentation von Datenanalyse-Ergebnissen gefördert – wichtige Kompetenzen, um in technischen und interdisziplinären Disziplinen zu bestehen.

Die Aufgabe: Ein fiktives Magazin bringt einen großen Onlinebeitrag zur Debatte des Jahres heraus. Die Chefredakteurin erwartet von ihrem Datenjournalisten, neue und interessante Fakten zum Thema in einem Kurzfilm zu präsentieren. Doch das Material liegt nur in Textdateien vor. Hier sind die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert: Sie müssen dem überforderten Datenjournalisten helfen, die Informationen als Geschichte zu präsentieren.

Spielerisch öffnet der Workshop den Schülerinnen und Schülern die Welt der Programmierung anhand der visuellen Programmiersprache Scratch und gibt einen Einblick in den Datenjournalismus am Beispiel von Word Clouds. Wie ist ein Scratch-Programm aufgebaut und welche Möglichkeiten gibt es, eine interaktive Geschichte zu programmieren? Was sind Word Clouds und auf welchen Methoden der Textanalyse bauen sie auf?

„Abenteuer Datenjournalismus“ ist ein Workshop für Schulklassen, der im Rahmen des Graduiertenkollegs AIPHES entwickelt wurde und besonders den Aspekt der Gleichstellung betont. Das Graduiertenkolleg unter Leitung von Prof. Dr. Iryna Gurevych wird in Kooperation mit der Universität Heidelberg und dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien seit April 2015 von der DFG gefördert. bjb

„Future Talents“ an der TU Darmstadt

Gruppenbild mit den Teilnehmern der ersten ‚Future Talents‘ Postdoc Career Days. Bild: Angela Müller
Bild: Heike Beeres

26. April 2017

Anfang April fanden die ersten „Future Talents“ Postdoc Career Days an der TU Darmstadt statt. Die Karrieretage für besonders qualifizierte internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler sind Teil des 2016 gestarteten Förderprogramms für Postdocs. Ziel der ‚Future Talents‘ ist es, die wissenschaftliche Strahlkraft der TU im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu stärken und vielversprechende Talente zu gewinnen.

Eingeladen waren 14 Postdocs aus aller Welt, die sich für einen Forschungsaufenthalt in Darmstadt interessieren. Ein Rahmenprogramm aus Führungen und Vorträgen bot Gelegenheit, sowohl die Universität als auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt näher kennenzulernen. Begrüßt wurden die Teilnehmenden vom Vizepräsidenten für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Ralph Bruder, und von der Baudezernentin der Stadt Darmstadt, Dr. Barbara Boczek. Anschließend informierten die zentralen Einrichtungen und Servicestellen der TU über ihre Angebote und beantworteten die Fragen der internationalen Gäste.

Höhepunkt der Karrieretage war der Matching Day, in dessen Mittelpunkt der fachliche Austausch zwischen den Postdocs und den Fachgebieten stand. In ausführlichen Gesprächen wurde ausgelotet, ob eine Basis für gemeinsame Forschungsprojekte besteht. Nach etwas Bedenkzeit steht nun fest: Die ‚Future Talents‘ Postdoc Career Days sind der Auftakt einer vielversprechenden internationalen Zusammenarbeit. So wurden nicht nur erste Forschungskooperationen angebahnt, einige Postdocs werden für einen Forschungsaufenthalt an die TU kommen.

Premiere feierte der erste TU-weite Postdoc Day. Im Rahmen der ‚Future Talents‘ Postdoc Career Days waren alle Postdocs der TU Darmstadt eingeladen, ihre Universität noch besser kennenzulernen und sich zu vernetzen. Das Rahmenprogramm, bestehend aus Info-Messe, Stadtführung und einem Abendvortrag von Prof. Dietmar Gross, emeritierter Professor für Festkörpermechanik, stieß auf große Resonanz und soll auch in Zukunft ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Universität werden.

Ingenium / pg

3000 Jahre alter Tempelturm im Iran virtuell rekonstruiert

Virtuelle Rekonstruktion des Zikkurats von Tschogha Zanbil im heutigen Iran. Bild: Fachgebiet Digitales Gestalten
Virtuelle Rekonstruktion des Zikkurats von Tschogha Zanbil. Bild: Fachgebiet Digitales Gestalten

25. April 2017

Für die Ausstellung „Iran – frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ in der Bundekunsthalle Bonn rekonstruierten Studierende des Fachgebietes Digitales Gestalten (Prof. Dr. -Ing. Oliver Tessmann) die um 1300 vor Christus errichtete Zikkurat von Tschogha Zanbil im heutigen Iran. In der Ausstellung zeigt ein Film die virtuelle Rekonstruktion, gleichzeitig entstand aus dem digitalen Datensatz im rapid prototyping Verfahren ein physisches Modell, das in einer Vitrine zu sehen ist.

Initiiert wurde das Projekt durch Dr.-Ing. Marc Grellert, der gemeinsam mit Dr.-Ing. Mieke Pfarr-Harfst den Forschungsbereich Digitaler Rekonstruktion am Fachgebiet leitet. Grellert gestaltete mit der Architectura Virtualis, Kooperationspartner der TU Darmstadt, auch das Medienkonzept für die Ausstellung und realisierte zahlreiche Installationen und Filme.

Die Zikkurat, ein riesiger Tempelturm besaß vier nahezu quadratische Terrassen. Die untere hatte eine Seitenlänge von 105 Metern. Die Gesamthöhe des Tempelturms betrug wahrscheinlich rund 50 Meter. Die wissenschaftliche Beratung erfolgte durch PD Dr. Behzad Mofidi-Nasrabadi, der an der Universität Mainz forscht und jahrelang zu der Zikkurat von Tschogha Zanbil gearbeitet hat.

Mit der Arbeit zu der Zikkurat wird die lange Zusammenarbeit der TU Darmstadt mit der Bundeskunsthalle fortgesetzt, die inzwischen eine 20jährige Tradition hat.

se

Presseschau: TU-Präsident Prömel zum March for Science

21. April 2017

Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen, darunter auch die TU Darmstadt, rufen zum March for Science am Samstag, 22. April, auf. Weltweit werden an diesem Tag Menschen auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Im Darmstädter Echo spricht TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel über die Botschaft des Science Marchs und die besorgniserregenden Entwicklungen, die zu einer solchen Aktion geführt haben.

Der nächstgelegene Science March von Darmstadt aus findet in Frankfurt statt und startet um 13 Uhr an der Bockenheimer Warte. bjb

Presseschau: Porträt von Juniorprofessor Kai Schulze

11. April 2017

In der heutigen Ausgabe des Darmstädter Echos wird TU-Juniorprofessor Kai Schulze porträtiert. Der Politikwissenschaftler hat die Stiftungs-Juniorprofessur „Modelle der Wohnungs- und Energiepolitik in Städten“ inne. Die Personalkosten trägt das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU), Schulze lehrt und forscht am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umwelt- und Energiepolitikanalyse. Hierzu verknüpft er Theorien und Ansätze der Policy-Analyse, Vergleichenden Politikwissenschaft und Europäisierung. bjb

TestDaF nun auch an der TU Darmstadt

Studienkolleg der TU Darmstadt am Darmstädter Hauptbahnhof. Bild: Barbara Hennig
Studienkolleg der TU Darmstadt. Bild: Barbara Hennig

11. April 2017

Seit April 2017 ist das Studienkolleg der TU Darmstadt lizensiertes Testzentrum für die deutsche Sprachprüfung TestDaF (Test Deutsch als Fremdsprache), das von der Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V. (g.a.s.t.) entwickelt und in 96 Ländern weltweit angeboten wird.

Der TestDaF ist eine internationale, von der Kultusministerkonferenz offiziell anerkannte Sprachprüfung, durch die ausreichende Deutschkenntnisse zur Aufnahme eines Studiums in Deutschland nachgewiesen werden. Die Prüfung richtet sich jedoch nicht nur an Studieninteressierte, sondern auch an internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an einer Hochschule tätig werden und ihre Sprachkenntnisse überprüfen möchten.

Mit dem TestDaF erweitert das Studienkolleg das Betreuungsangebot der TU Darmstadt zur Studienvorbereitung für internationale Studierende. Studieninteressierte haben nunmehr die Möglichkeit, neben der DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang), die ebenfalls am Studienkolleg abgenommen wird, an zusätzlichen Terminen durch den TestDaF ihren Sprachnachweis zu erwerben und ihr Studium in Deutschland aufzunehmen. Mit diesem Angebot reagiert das Studienkolleg auf die stark steigende Nachfrage nach zertifizierten Sprachprüfungen und ermöglicht noch mehr internationalen Bewerberinnen und Bewerbern, den sprachlichen Hochschulzugang zu erreichen. Hennig

 
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