Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Langer Nachmittag der Studienberatung

23. Juni 2017

Die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester endet am 15. Juli 2017. Höchste Zeit für unentschlossene Studieninteressierte, wichtige Informationen zu Studieninhalten, Studienanforderungen, Studienplatzaussichten und den eventuellen Alternativen einzuholen.

Am Mittwoch, 28. Juni, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr, berät und unterstützt das Team der Zentralen Studienberatung und -orientierung ZSB alle Spät-, Kurz- und Unentschlossenen bei Fragen von Studienangebot, Studienwahl und Bewerbung. Ort: Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt, Gebäude S1|01, Räume 101 und 116.

Interessierte an den umfangreichen Teilzeitstudiums-Angeboten der TU können sich beim „Langen Nachmittag“ ebenfalls beraten lassen. Ort: Karolinenplatz 5, 64289 Darmstadt, Gebäude S1|01, Raum 216.

Von 15.00 bis 17.00 Uhr findet innerhalb des „Langen Nachmittags“ der Workshop „In 3 Schritten zum Studium“ mit der Psychologin Svitlana Tronenko, M.Sc., statt. Ort: Hochschulstraße 1, 64289 Darmstadt, Gebäude S1|03, Raum 110. Anmeldungen für den Workshop bitte an info@zsb.tu-darmstadt.de.

sip

Newcomer Darmstadt gewinnt Uni-Challenge 2017

Uni-Challenge an der TU Darmstadt: Riesenbeteiligung beim letzten 3.000 m-Lauf. Bild: BKK24
Uni-Challenge an der TU Darmstadt: Riesenbeteiligung beim letzten 3.000 m-Lauf. Bild: BKK24

22. Juni 2017

Um 19.30 Uhr war gestern Abend die Sensation perfekt: Die 350 Aktiven der TU Darmstadt, die erstmals bei einer Sportabzeichen-Uni-Challenge dabei waren, hatten die konkurrierenden Hochschulen hinter sich gelassen. Mit einem großartigen Endspurt und mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim abschließenden 3000-Meter-Lauf kamen sie mit insgesamt 2395 Punkten auf den ersten Platz. Bis kurz vor Schluss hatte die zweitplatzierte Leibniz Universität Hannover geführt, die am Ende 2162 Punkte erreichte, vor der Universität Vechta (2011 Punkte), der TU Braunschweig (1604 Punkte) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (1040 Punkte). Als Siegprämie bekam die TU Darmstadt 1.500 Euro.

Studierende, Beschäftigte der Universitäten sowie Alumni hatten an den fünf Hochschulstandorten leichtathletische Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens abgelegt und dabei Punkte gesammelt. Für eine regelkonform bestandene Disziplin in der jeweiligen Altersklasse in Bronze-Norm gab es einen Punkt, für Silber zwei und für Gold drei Punkte. Als Sportbotschafterin für die Challenge ging in Darmstadt auch Triathletin und Sportstudentin Susan Blatt beim 3000-Meter-Lauf an den Start. Initiiert wurde die Challenge unter anderem vom Deutschen Olympischen Sportbund.

Rheinmaintv berichtete in einem Beitrag von den Wettkämpfen im Hochschulstadion der TU. Wirkhaus/DOSB/sip

etit-Projektwoche: Schülerinnen lassen Roboter tanzen

22. Juni 2017

Um mehr Schülerinnen für ein Ingenieursstudium zu begeistern, startete in dieser Woche eine neue Projektwoche des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik (etit) in Zusammenarbeit mit der Eleonorenschule. Zehn Kinder aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 bauten, kalibrierten und programmierten einen eigenen kleinen Roboter. Die Idee zu dieser mehrjährig angelegten Kooperation hatte das neue Team der Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs. In den kommenden Jahren möchte der Fachbereich weitere parallele Workshops für andere Jahrgangsstufen anbieten. In diesem Jahr war die Projektwoche thematisch am Fachgebiet Mess- und Sensortechnik der TU Darmstadt angesiedelt.

„Die Kinder bringen schon ein riesiges Interesse an Technik mit. Wir möchten mit diesem Workshop diese schon vorhandene Begeisterung aufgreifen und erste Grundkenntnisse der Elektrotechnik und IT-Wissen spielerisch vermitteln“, so Carolin Reimann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mikrowellentechnik und Photonik und Hauptorganisatorin der Projektwoche. Am Ende des dreitägigen Workshops tanzten auf den Tischen zehn kleine Plastikroboter, und dank der integrierten Ultraschallsensoren wichen sie auch Hindernissen eigenständig aus.

Die theoretischen Grundlagen vermittelte Professor Mario Kupnik vom Fachgebiet Mess- und Sensortechnik in einer kurzen kindgerechten Vorlesung. „Ich finde, man kann gar nicht früh genug damit anfangen, Kinder in ihrer Begeisterung für Technik und Naturwissenschaft zu fördern“, so Professor Kupnik. has/sip

CEDI-Konferenz: „Gewa(e)hrte Freiheit – Freiheit in und durch Währung“?

21. Juni 2017

Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard) und Prof. Dr. Dirk Schiereck veranstalten am 07. Juli 2017 von 9 bis 16 Uhr im Lichtenberg-Haus eine „Wissenschafts-Praxis-Konferenz“ mit dem Titel: „Gewa(e)hrte Freiheit – Freiheit in und durch Währung“?

Die Konferenz findet im Rahmen der Forschungssäule Governance, Compliance & Regulation (GoCore!) am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und des Jean Monnet Centre of Excellence „EU in Global Dialogue“ (CEDI) statt. Damit werden sowohl Brücken zwischen den Disziplinen geschlagen (Rechts- und Wirtschaftswissenschaft) als auch ein Beitrag zur strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten geleistet.

Die Konferenzbeiträge widmen sich dem Verhältnis zwischen Freiheit, Währung, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit. Bewegt hat die Veranstalter, dass aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht die „unsichtbare Hand“ Vertrauen verlangt wie aus rechtswissenschaftlicher Sicht vor enttäuschtem Vertrauen geschützt werden muss. In den Beiträgen werden u.a. die Themen „Vertrauensgrundlagen in (elektronisches) Geld“, „Personenbezogene Daten als Währungssurrogat“ und die „Notwendigkeit und Rechtfertigung unabhängiger Kontrolleure“ diskutiert. Zu den prominenten Gästen zählen unter anderem der Hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch, Dr. Niklas Bartelt, Geschäftsführer Paydirekt, und Dr. Ralf Köbler, Präsident des Landgerichts Darmstadt.

Konferenzanmeldungen richten Sie bitte per E-Mail an: . Anne Tews / bjb

Presseschau: Auf den Spuren von Erasmus Kittler

19. Juni 2017

1882 erkannte die TU Darmstadt die Zeichen der Zeit und gründete den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik. Als Professor beruft sie den Physiker Erasmus Kittler. Er weiß wie man das Publikum begeistert und macht aus dem Hörsaal eine Experimentierbühne mit Spulen, Elektromotoren und Messgeräten. Die lokalen Politiker überzeugt er, ein Kraftwerk und ein Stromnetz für die ganze Stadt zu bauen. Als Elektrifizierungsberater reist er durch das Deutsche Reich. Kittlers Spuren an der TU und in Darmstadt zeichnet ein Porträt Kittler im Darmstädter Echo nach. sip

Neubau für die Fraunhofer-Projektgruppe IWKS

Visualisierung des Neubaus für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Bild: hammeskrause architekten freie architekten bda
Visualisierung des Neubaus für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Bild: hammeskrause architekten freie architekten bda

19. Juni 2017

Im neu ausgewiesenen Fraunhofer-Science-Park in Hanau wurde mit einem Spatenstich der Neubau für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS eingeleitet. Die Projektgruppe wurde 2011 unter dem Dach des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung ISC ins Leben gerufen. Vor dem Hintergrund knapper und teurer werdender Rohstoffe werden hier die Voraussetzungen erforscht, wie die Rohstoffversorgung der Industrie langfristig gesichert werden kann. Dafür werden zusammen mit Industriepartnern Trenn-, Sortier-, Aufbereitungs- und Substitutionsmöglichkeiten erforscht und Strategien zum nachhaltigen Umgang mit kostbaren Ressourcen entwickelt. Prof. Dr. Liselotte Schebek und Prof. Dr. Oliver Gutfleisch von der TU Darmstadt sind als wissenschaftliche Leiter für zwei Bereiche an der Projektgruppe beteiligt.

Das offizielle Startsignal für den Neubau gaben Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein, Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Dr. Lorenz Kaiser für den Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft. Damit wird die Fraunhofer-Projektgruppe für ihren Standort in Hanau ein eigenes Forschungsgebäude bekommen.

Seit ihrer Gründung hat die Projektgruppe IWKS erfolgreich neue Verfahren und Technologien entwickelt – so wird beispielsweise ein Rohstoffkataster erarbeitet, das genaue Auskunft über die Verfügbarkeit von Rohstoffen gibt, die essenziell für die Produktion von innovativen Produkten in Deutschland sind. Darüber hinaus werden Technologien für die ressourceneffiziente Rückgewinnung und Aufarbeitung von funktionellen Elementen aus Solarzellen, Batterien und mobilen Endgeräten entwickelt. Eine dritte Säule ist die Substitution von Rohstoffen, die bereits jetzt knapp sind oder in absehbarer Zeit nicht mehr zuverlässig verfügbar sein werden. Fraunhofer ISC / pg

Erasmus-Kittler-Medaille für Professor Dietmar K. Hennecke

TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Professor Dietmar K. Hennecke (v.li.). Bild: Dr. Volker Schultz
TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Professor Dietmar K. Hennecke (v.li.) bei der Medaillen-Verleihung. Bild: Dr. Volker Schultz

13. Juni 2017

Prof. Dietmar K. Hennecke, Ph.D., ist mit der Erasmus-Kittler-Medaille der TU Darmstadt ausgezeichnet worden. Verliehen wurde sie in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste um die Forschungsförderung – namentlich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender des Beirats der Fritz und Margot Faudi-Stiftung –, die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis unter anderem als Forschungsmentor seit 2015 und für Henneckes persönliches Engagement für die TU Darmstadt Stiftung.

Hennecke war bis zu seiner Pensionierung 2004 Leiter des Fachgebiets Flugantriebe, das von 1993 bis 2004 zum Fachgebiet Gasturbinen und Flugantriebe wurde und heute das Fachgebiet Gasturbinen, Luft- und Raumfahrtantriebe ist.

Mit der Erasmus-Kittler-Medaille werden Personen geehrt, die sich durch besondere persönliche Verdienste um die TU Darmstadt ausgezeichnet haben. Die Medaille ist nach Erasmus Kittler benannt, der als Professor auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt berufen wurde. bjb

Technische Universität gratuliert zum Titel „Digitale Stadt“

Siegerehrung des Wettbewebs "Digitale Stadt" des Branchenverbandes Bitkom. Bild: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bild: Wissenschaftsstadt Darmstadt

Wissenschaftsstadt Darmstadt gewinnt Wettbewerb des Branchenverbandes Bitkom

13. Juni 2017

TU-Präsident Professor Dr. Hans Jürgen Prömel hat gestern Abend Oberbürgermeister Jochen Partsch zum Sieg der Wissenschaftsstadt Darmstadt beim Wettbewerb „Digitale Stadt“ gratuliert. „Der Erfolg unterstreicht Darmstadts Stärke in den Informations- und Kommunikationstechnologien, das erfolgreiche Zusammenspiel der verschiedenen Partner aus Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft und die national wie international herausragende wissenschaftliche Infrastruktur “, so Prömel. „Die TU Darmstadt spielt hierbei als Kristallisationspunkt natürlich eine zentrale Rolle.“

Präsident Prömel sicherte dem Oberbürgermeister zu, dass die Technische Universität, die den Wettbewerbsantrag nachdrücklich unterstützt hatte, die nun anstehenden Projekte intensiv begleiten werde. „Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Digitalen Wissenschaftsstadt Darmstadt zu leisten: Selbstverständlich bringen wir das Know-how unserer Profilbereiche „Internet und Digitalisierung“ und „Cybersicherheit“ und die Erfahrung von vielfältigen Kooperationen mit der Stadt, etwa auf dem Feld der Digitalisierung von Verkehr und Mobilität, ein.“ feu

Innovationsnetzwerk für Serious Games gegründet

13. Juni 2017

Unter der Führung des Hessischen Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V. und mit der wissenschaftlichen Unterstützung des Fachgebiets Multimedia Kommunikation der Technischen Universität Darmstadt hat sich das Innovationsnetzwerk Serious Games Technologies („SGT“) formiert. Es soll als unabhängige Instanz dazu beitragen, das Potential von „ernsthaften Spielen“ in Wirtschaft und Gesellschaft auszuschöpfen.

Serious Games vereinen die Charakteristika von Spielen mit der Vermittlung ernsthafter Inhalte. Die neue Initiative, die vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, will das Konzept Serious Games auf einem hohen Niveau in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft etablieren. Das SGT-Netzwerk wurde am 9. und 10. Juni auf den GameDays erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei sollen vor allem die Qualität und die Nutzung der Entwicklungsbudgets verbessert und der Überblick auf die Anwendungsszenarien geschärft werden. Das Netzwerk will Publikationen erstellen, die erfolgreiche Best-Practice-Beispiele im Bereich der Serious Games als Inspiration und Anleitung dienen. Initiale Anwendungsbereiche sind betriebliche Bildung und Gesundheit („eHealth“). Für den zukünftigen Verlauf stehen weitere relevante Felder wie Kultur, Tourismus, Religion, Sicherheit, Energie und Bürgerbeteiligung auf der Agenda. Interessierte Unternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen oder Anwender von Serious Games sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen.

Kontakt:

Dr. Stefan Göbel, Kay Löscher, Polona Caserman, Jan Hansen:
Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V. Rundeturmstr. 10 64283 Darmstadt Telefon: (+49) 6151/16 20390 Fax: (+49) 6151/ 16 29109

Thomas Lenz / bjb

 
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