Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Presseschau: TU-Präsident Prömel zum March for Science

21. April 2017

Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen, darunter auch die TU Darmstadt, rufen zum March for Science am Samstag, 22. April, auf. Weltweit werden an diesem Tag Menschen auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Im Darmstädter Echo spricht TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel über die Botschaft des Science Marchs und die besorgniserregenden Entwicklungen, die zu einer solchen Aktion geführt haben.

Der nächstgelegene Science March von Darmstadt aus findet in Frankfurt statt und startet um 13 Uhr an der Bockenheimer Warte. bjb

Presseschau: Porträt von Juniorprofessor Kai Schulze

11. April 2017

In der heutigen Ausgabe des Darmstädter Echos wird TU-Juniorprofessor Kai Schulze porträtiert. Der Politikwissenschaftler hat die Stiftungs-Juniorprofessur „Modelle der Wohnungs- und Energiepolitik in Städten“ inne. Die Personalkosten trägt das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU), Schulze lehrt und forscht am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Umwelt- und Energiepolitikanalyse. Hierzu verknüpft er Theorien und Ansätze der Policy-Analyse, Vergleichenden Politikwissenschaft und Europäisierung. bjb

TestDaF nun auch an der TU Darmstadt

Studienkolleg der TU Darmstadt am Darmstädter Hauptbahnhof. Bild: Barbara Hennig
Studienkolleg der TU Darmstadt. Bild: Barbara Hennig

11. April 2017

Seit April 2017 ist das Studienkolleg der TU Darmstadt lizensiertes Testzentrum für die deutsche Sprachprüfung TestDaF (Test Deutsch als Fremdsprache), das von der Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V. (g.a.s.t.) entwickelt und in 96 Ländern weltweit angeboten wird.

Der TestDaF ist eine internationale, von der Kultusministerkonferenz offiziell anerkannte Sprachprüfung, durch die ausreichende Deutschkenntnisse zur Aufnahme eines Studiums in Deutschland nachgewiesen werden. Die Prüfung richtet sich jedoch nicht nur an Studieninteressierte, sondern auch an internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an einer Hochschule tätig werden und ihre Sprachkenntnisse überprüfen möchten.

Mit dem TestDaF erweitert das Studienkolleg das Betreuungsangebot der TU Darmstadt zur Studienvorbereitung für internationale Studierende. Studieninteressierte haben nunmehr die Möglichkeit, neben der DSH (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang), die ebenfalls am Studienkolleg abgenommen wird, an zusätzlichen Terminen durch den TestDaF ihren Sprachnachweis zu erwerben und ihr Studium in Deutschland aufzunehmen. Mit diesem Angebot reagiert das Studienkolleg auf die stark steigende Nachfrage nach zertifizierten Sprachprüfungen und ermöglicht noch mehr internationalen Bewerberinnen und Bewerbern, den sprachlichen Hochschulzugang zu erreichen. Hennig

Welcome Day an der TU Darmstadt

Austauschstudierende informieren sich beim Welcome Day der TU Darmstadt. Bild: Dezernat Internationales
Austauschstudierende informieren sich beim Welcome Day der TU Darmstadt. Bild: Dezernat Internationales

07. April 2017

Am 6. April wurden im Rahmen des Welcome Days im Maschinenhaus rund 125 neue Austauschstudierende von Partneruniversitäten offiziell an der TU Darmstadt begrüßt.

Die internationalen Studierenden, die mit verschiedenen Austauschprogrammen aus über 20 Ländern an die TU Darmstadt gekommen sind, wurden zunächst vom Präsidenten der TU Darmstadt, Professor Hans Jürgen Prömel, und von der Baudezernentin der Stadt Darmstadt, Dr. Barbara Boczek, willkommen geheißen. Dr. Jana Freihöfer, die anschließend für das Dezernat Internationales sprach, betonte die große Bereicherung, die die internationalen Studierenden für die Universität darstellen.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung nahmen sich Repräsentanten der Fachbereiche sowie zentraler Einrichtungen und Servicestellen der TU Darmstadt und des Studierendenwerks Zeit, die Studierenden bei Getränken und Snacks über ihre Angebote zu informieren und Fragen zu beantworten.

Abgerundet wurde der Welcome Day durch die ebenfalls vom Internationalen Studierenden Service des Dezernats Internationales veranstaltete Welcome Party „TU be international“ im Schlosskeller, bei der die neuen Austauschstudierenden zusammen mit Studierenden der TU Darmstadt den Tag ausklingen ließen. Beim Karaoke-Special – von Tutor International und dem Internationalen Tutoren Team organisiert – und internationalen Klängen konnten die neuen internationalen Studierenden einen ersten Eindruck vom Studentenleben in Darmstadt gewinnen. Dezernat Internationales

Start des TU Darmstadt Open Innovation Marketplace

04. April 2017

Als Teil des EU-geförderten Projekts „Science2Society” hat das Fachgebiet Systemzuverlässigkeit, Adaptronik und Maschinenakustik im Fachbereich Maschinenbau gemeinsam mit seinem Partner INNOGET einen „Open Innovation Marketplace“ etabliert. Auf der kürzlich lancierten Plattform treffen offene Forschungsfragen aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften („technology calls“) auf Forschungslösungen („technology offers“). Forschende bieten hier Know-how an, während Industrieunternehmen Unterstützung bei der Lösung von aktuellen offenen Forschungsfragen suchen. Forscherinnen und Forscher sind nun eingeladen, ihre Forschungsergebnisse, Technologien, Patente und Forschungsdienstleistungen der Industrie zu präsentieren, um eine Finanzierungsmöglichkeit für Forschungsvorhaben zu finden. Der TU Darmstadt Open Innovation Marketplace bietet für alle Forscher, Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine risiko- und kostenfreie Möglichkeit, neue Forschungspartner zu finden.

Im Rahmen des Dachprojekts „Science2Society“ arbeiten 18 Partner aus ganz Europa daran, Innovationspotenziale der Universitäten, der Industrie und der Gesellschaft stärker auszuschöpfen.
Neubauer / sip

Besser zu Fuß: Forschungsprojekt entwickelt Navi-App

04. April 2017

Hochschule Fresenius, TU Darmstadt und DB Systel haben ein Forschungsprojekt gestartet, an dessen Ende eine neuartige Navigations-App stehen soll. Das „Per-Pedes-Routing“ ist für Menschen gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und betrifft vor allem Wege zu Fuß, bezieht aber auch den öffentlichen Nahverkehr ein. Das System soll die individuelle Leistungsfähigkeit der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen. Finanziert wird das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Forschungspartner an der TU ist das Fachgebiet Algorithmik am Fachbereich Informatik. „Barrierefreie Mobilität zu Fuß und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr erfordert neuartige Algorithmen zur IT-basierten Navigation“, erklärt Leiter Prof. Dr. Karsten Weihe. „Durch ihre langjährige Kooperation mit verschiedenen Bereichen der Deutschen Bahn und anderen Dienstleistern ist die Arbeitsgruppe hervorragend aufgestellt.“ Im Fachgebiet wurde bereits das System MOTIS entwickelt, das ähnliche Funktionen wie das Fahrplanauskunftssystem der Deutschen Bahn bietet und für experimentelle Weiterentwicklungen genutzt wird. In den letzten Jahren lag ein Schwerpunkt auf intermodalen Verbindungen, das heißt der Verknüpfung fahrplangebundener Verkehrsbewegungen mit verschiedenen individuellen Verkehrsarten. Hier fügt sich „Per-Pedes-Routing“ mit seinem auf Fußwegen liegenden Fokus nahtlos ein. Zentrale Aufgabe der TU Darmstadt im „Per-Pedes“-Projekt ist die Weiterentwicklung der Navigationsalgorithmen in MOTIS, so dass Reisende mit verschiedensten Mobilitätseinschränkungen Navigationsvorschläge erhalten, die sie möglichst schnell, kostengünstig und sicher ans Ziel bringen. Fresenius / sip

Ausführliche Pressemitteilung beim Informationsdienst Wissenschaft

Die ersten Athene Young Investigators ernannt

Die ersten Athene Young Investigators (v.l.n.r.): Dr. Amr Rizk, Dr. Alesia A. Tietze, Vizepräsidentin Prof. Dr. Mira Mezini, Dr. Christina Birkel, Dr. Jurij Koruza und Dr. Philipp R. John. Bild: Patrick Bal
Die ersten Athene Young Investigators (v.l.n.r.): Dr. Amr Rizk, Dr. Alesia A. Tietze, Vizepräsidentin Prof. Dr. Mira Mezini, Dr. Christina Birkel, Dr. Jurij Koruza und Dr. Philipp R. John. Bild: Patrick Bal

31. März 2017

Die Postdoc Career Programmes der TU zur Förderung des akademischen Nachwuchsens laufen an. Die ersten fünf „Athene Young Investigators“ sind ernannt und nehmen am morgigen 1. April ihre Arbeit auf.

Dr. Christina Birkel (Fachbereich Chemie), Dr. Philipp R. John (Fachbereich Physik), Dr. Jurij Koruza (Fachbereich Material- und Geowissenschaften), Dr. Amr Rizk (Fachbereich Elektro- und Informationstechnik) und Dr. Alesia A. Tietze (Fachbereich Chemie) qualifizierten sich für das Programm. Im hochkompetitiven Ernennungsverfahren attestierten ihnen nationale und internationale Gutachter hohes Potenzial für Forschung und Lehre.

Die TU unterstützt mit vielfältigen Fördermaßnahmen seit der Gründung ihrer Förder-Dachorganisation Ingenium im Jahr 2011 Forscherinnen und Forscher in der Promotions- und der frühen Postdoc-Phase. Im Jahr 2016 wurde die Ausweitung der Angebote mit dem Ziel beschlossen, herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Karriereziel „Professur“ in der fortgeschrittenen Postdoc-Phase attraktive Entwicklungsmöglichkeiten mit hohen qualitätssichernden Standards zu eröffnen. Die Athene Young Investigators bekommen beispielsweise ein eigenes Budget und individuelle Promotionsrechte. Zielgruppe sind Postdoktorandinnen und Postdoktoranden mit finanzierter Stelle an der TU Darmstadt, die bereits eine nachgewiesene wissenschaftliche Eigenständigkeit erlangt haben.

Im Rahmen weiterer Förderlinien der Postdoc Career Programmes werden in der kommenden Woche 15 internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die ersten Postdoc Career Days an der TU Darmstadt besuchen. Zudem wurden vier Career Bridging Grants bewilligt, Förderungen, die eine Finanzierungslücke während der Bewilligung eines neuen Förderantrags schließen.

Nächster Bewerbungsschluss für die TU-Föderlinie Athene Young Investigator sowie die Career Bridging Grants ist der 15. April 2017. Rückfragen zur TU-Förderlinie Athene Young Investigator bitte an Dezernat Forschung und Transfer, Frau Barbara Solbach, Rückfragen zur TU-Förderlinie Career Bridging Grants bitte an Dezernat Forschung und Transfer, Frau Nina Greßhoff.Ingenium / sip

Automatische Analyse von Texten – Karin Wolff besucht UKP Lab

31. März 2017

In Zeiten der angeblichen und tatsächlichen „Fake News“ steht die Forschung zur automatischen Analyse von Texten ganz besonders im Fokus. Hierzu trafen sich am 31. März Karin Wolff, ehemals stellvertretende hessische Ministerpräsidentin und Kultusministerin, sowie Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel zum Gespräch mit Prof. Dr. Iryna Gurevych und ihrem Fachgebiet Ubiquitous Knowledge Processing.

Schwerpunkte der Gespräche zur Argumentationsanalyse waren die Extraktion von Pro/Contra-Argumenten, die Erkennung und Filterung von Fake-News sowie das Serious Game „Argotario“ zur Erkennung von rhetorischen Fehlschlüssen. Anschließend tauschte sich Frau Wolff mit den Forschenden zum geplanten Modellworkshop mit dem Titel „Abenteuer Datenjournalismus“ zur Gleichstellung und Steigerung der Informatikkompetenz von Schülerinnen und Schülern aus.

Abschließend wurde sich über das Thema kognitive Suchtechnologie ausgetauscht. Etwa um IBM-Watsons intelligente Suche nach Informationen im Sozialen Web oder um die Arbeit mit unserem kulturellen Erbe am Beispiel der Altorientalistik sowie um „BrightFutures“ – die Frage wie KI helfen kann, Zukunftsszenarien zu entwickeln. UKP Lab / pb

Girls' Day an der TU Darmstadt

29. März 2017

Labors und Werkstätten, Computersimulationen und spannende Vorlesungen in den technischen, handwerklichen und IT-Bereichen der TU warten beim diesjährigen Girls' Day – Mädchenzukunftstag 2017 am Donnerstag, 27. April, auf neugierige und begeisterungsfähige Schülerinnen. Sie können dann in Ausbildungsberufe und Studiengänge hineinschnuppern, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.

Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Dem soll der Girls'Day – Mädchenzukunftstag durch Information und spannende, erlebbare Berufspraxis abhelfen. Er ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit.

Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2016 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften. An der TU findet der Girls' Day von 8.30 bis 13.00 Uhr statt. Noch sind einige wenige Plätze frei. Fragen zum Girls's Day beantwortet . Anmeldungen sind über die Internetplattform Girls' Day 2017 möglich. sip

Jahresbericht 2016 der Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt erschienen

Neuer Jahresbericht erschienen. Bild: Katrin Binner
Neuer Jahresbericht erschienen. Bild: Katrin Binner

28. März 2017

Die vor knapp 100 Jahren als Ernst-Ludwig-Hochschulgesellschaft gegründete Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt e.V., mit derzeit rund 2.500 Mitgliedern sowie 100 Unternehmen, fördert Wissenschaft in Forschung und Lehre an der TU Darmstadt.

Der kürzlich erschienene Jahresbericht informiert über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ausführlich beschreibt er, wofür die Vereinigung in 2016 ihre Spenden und Beiträge verwendete, welche Personen und Projekte im letzten Jahr gefördert wurden, welche Wahlergebnisse und Satzungsänderungen es bei der Mitgliederversammlung gegeben hat. Die Träger des Preises für hervorragende wissenschaftliche Leistungen werden vorgestellt sowie die neue Zusammenarbeit mit TU-Einrichtungen wie das Kunstforum und die Wissenschaftliche Weiterbildung der TU Darmstadt. Der Bericht gibt ferner Informationen über die Entwicklung des Fördervereins und seiner Mitglieder und stimmt auf das hundertjährige Jubiläum im kommenden Jahr ein.

Mitglieder der Vereinigung erhalten den Jahresbericht auf postalischem Weg. Interessierte können ihn in der Geschäftsstelle bekommen oder online auf dem Webauftritt der Vereinigung lesen. Katharina Krickow / pb

TU Darmstadt unterstützt den weltweiten March for Science am 22. April 2017

23. März 2017

Die TU Darmstadt unterstützt den March for Science offiziell als Institution – das hat das Präsidium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Zu den weiteren Institutionen, die den March for Science unterstützen, zählen unter anderem die Alexander von Humboldt-Stiftung oder der Deutsche Akademischer Austauschdienst (DAAD).

Der March for Science oder Science March ist eine weltweite Initiative für den Wert von Wissenschaft, Forschung und Fakten. Sie richtet sich dagegen, dass wissenschaftlich fundierte Tatsachen geleugnet, relativiert oder lediglich „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen.

Am 22. April 2017 werden deshalb Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Zu den Kundgebungen sind alle Sympathisanten eingeladen, nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der March for Science findet in fast 400 Städten rund um den Globus statt. In Deutschland gibt es Kundgebungen in über einem Dutzend Städte, darunter auch Frankfurt am Main. Los geht es hier um 13:00 Uhr an der Bockenheimer Warte. pg

 
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