Programm des Präsidiums

Programm des Präsidiums

Das Programm des Präsidiums der TU Darmstadt formuliert die strategischen Entwicklungsschwerpunkte für 2014 bis 2019.

Zu den Leitideen des Programms gehört das Verständnis der TU Darmstadt als

  • ein lebendiger Ort der Wissenschaften, an dem drängende Zukunftsfragen bearbeitet werden,
  • eine wandlungsfähige Universität, die wissenschaftliche Herausforderungen sucht und offen ist für Neues,
  • eine Universität, die eine Vielfalt an Menschen, Methoden und Fächern eng mit einem sichtbaren Profil und einer hohen Identifikation verbindet
  • eine autonome Universität, die durch kontinuierliche Verbesserung in allen ihren Bereichen den Weg eines qualitativen Wachstums verfolgt
  • eine der maßgeblichen technischen Universitäten in Europa mit hoher weltweiter Sichtbarkeit.

Als Querschnittsthemen von übergreifender Bedeutung definiert das Programm:

  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen mit ihrer Neugier und hohen Mobilität noch prägender für die wissenschaftliche Dynamik und internationale Vernetzung der Universität werden.
  • Internationalisierung: Als Institution wird die TU Darmstadt von einer höheren Internationalität erheblich profitieren, wenn sie die internationale Vernetzung und die interne Diversität bewusst gestaltet und deren Chancen für Studium und Forschung nutzt.
  • Interdisziplinarität: Die gute, etablierte Kultur der Interdisziplinarität ist eine besondere Stärke der TU Darmstadt. Diese gilt es weiter zu fördern.

Die konkreten Ziele und Maßnahmen gliedern sich in fünf Handlungsfelder. Exemplarische Maßnahmen sind:

  1. Köpfe gewinnen und fördern
    • Hohe Attraktivität und große Offenheit auf den verschiedenen Stufen der wissenschaftlichen Karriere sicherstellen
    • Programm zur besseren Förderung von Postdocs auflegen
    • Qualifizierung und Weiterbildung der technischen Beschäftigten unterstützen
    • Frauenanteil in Spitzenpositionen und MINT-Fächern erhöhen

  2. Studium und Lehre in hoher Qualität ermöglichen
    • Studieneingangsphase mit strukturiertem Studieneinstieg weiter profilieren
    • Profilbildung im Masterbereich voranbringen
    • Digitale Lehre in hoher Qualität verbreiten
    • Internationale Ausrichtung des Studiums stärken

  3. Forschung profiliert und sichtbar weiterentwickeln
    • Forschungsstruktur nach Überprüfung fortentwickeln
    • Erneuerung des Forschungsprofils forcieren
    • Internationale Sichtbarkeit der Forschung erhöhen
    • Interdisziplinarität in der Forschung fördern

  4. Transfer und Vernetzung aktiv betreiben
    • Gründungskultur stärken
    • Strategische Unternehmenspartnerschaften ausbauen
    • Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen weiterentwickeln
    • Internationale Partnerschaften vertiefen
    • Aktiv in Stadt und Region engagieren

  5. Wandlungsfähige Organisation und verantwortliches Management
    • Systemakkreditierung anstreben
    • Verwaltung in hoher Qualität weiterentwickeln
    • Zusammenarbeit von zentralen und dezentralen Einheiten weiter verbessern
    • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz der Gebäude steigern

Zum Weiterlesen: Vollständiger Text des Programms

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