Prof. Dr. Matthias Rehahn

Die Vizepräsidenten der Technischen Universität Darmstadt

Prof. Dr. rer. nat. Matthias Rehahn

Prof. Dr. Matthias Rehahn. Bild: Jan-Christoph Hartung
Professor Matthias Rehahn. Bild: Jan-Christoph Hartung

Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, Alumni und Fundraising

Daran arbeite ich…

Die TU Darmstadt begreift den Transfer von Wissen und Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft schon heute in vorbildlicher Weise als eine ihrer Kernaufgaben. Dies ist wichtiges Ergebnis beständiger Bemühungen der vergangenen Jahre.

Exemplarisch sei auf die vielfältigen Kooperationen mit Unternehmen verwiesen, das sehr strukturierte Vorgehen seitens der IP-Verwertung, die wertvollen strategischen Partnerschaften mit Großunternehmen, das Modell der Kooperations-Labore, das Alumni-Netzwerk und die vielfältigen Aktivitäten der Freunde der TU Darmstadt. Diese Elemente des Transfers möchte ich auch weiterhin konsequent fortführen, fördern und weiterentwickeln.

Bei allen bisherigen Erfolgen sehe ich jedoch weiterhin auch erhebliche ungenutzte Potenziale sowie die Notwendigkeit noch präziser definierter Profile, Prozesse und Regelungen. Will die TU Darmstadt ihren Anspruch einlösen, nicht nur exzellent in Lehre und Forschung zu sein, sondern ebenso exzellent im Transfer ihrer Leistungen und Erkenntnisse, so bedarf es zusätzlich einer Intensivierung der Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und neuer Konzepte zur noch wirkungsvolleren Zusammenarbeit insbesondere mit kleinen und mittelständischen Unternehmen im In- und Ausland.

Seitens der Verbindungen zur außeruniversitären Forschung möchte ich der Schaffung neuer Brücken zu Max-Planck- und Helmholtz-Einrichtungen besonderes Gewicht geben, dabei aber die bewährten Kooperationen mit Fraunhofer-Instituten nicht vernachlässigen und diesen durch Steigerung ihres beiderseitigen Mehrwertes und ihrer Nachhaltigkeit zusätzliches Gewicht geben. Zur Förderung der Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen andererseits soll – in Anlehnung an das Forschungsprofil – ein transparentes Transferprofil entwickelt werden.

Über dieses soll sich die TU Darmstadt ein weiteres unverwechselbares Gesicht verleihen können. Die Systematisierung des Angebots flankieren sollen ein verbindliches Regelwerk zur Ausgestaltung von Kooperationen und Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung von Transfer-relevantem Knowhow in den Fachbereichen und Fachgebieten.

Mit einer solchen Schärfung von Angebotsportfolio und Kooperationsprofil soll eine intensivere Kommunikation von Transfererfolgen hinein in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verknüpft werden. Auch hierfür gilt es, wirkungsvolle Strategien und Werkzeuge zu entwickeln. Auf Basis der gesteigerten Sichtbarkeit des Transferprofils und seiner Erfolge soll dann nicht zuletzt auch eine Selbstbeschleunigung der Alumni-Aktivitäten erreicht und ein leistungsstarkes Stipendien- und Fundraising-System entwickelt werden.

Lebenslauf

geboren 1961

1981 – 1986

1987 – 1990

1990

1990 – 1993

1993 – 1994

1994 – 1997

1996

1997 – 1998

seit 1999


1999 – 2012

2012 – 2015

Studium der Chemie (Diplom) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Doktorand am Max Planck-Institut für Polymerforschung Mainz

Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Polymer-Institut, Universität Karlsruhe (TH)

Postdoktorand am Institut für Polymere, ETH Zürich

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Polymer-Institut, Universität Karlsruhe (TH)

Habilitation an der Universität Karlsruhe (TH)

Vertretung einer C4-Professur am Institut für Organische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Professor am Ernst-Berl-Institut für Technische und Makromolekulare Chemie und Leiter des Fachgebiets Chemie der Polymeren an der TU Darmstadt

Leiter des Deutschen Kunststoff-Instituts (DKI) Darmstadt

Stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter „Kunststoffe“ des Fraunhofer-Instituts LBF, Darmstadt (Nachfolge-Einrichtung des DKI)

Akademische Selbstverwaltung TU Darmstadt

2001 – 2002

2002 – 2003

2003 – 2007

seit 2003

Studiendekan im Fachbereich Chemie

Prodekan des Fachbereichs Chemie

Dekan des Fachbereichs Chemie

Zweitmitglied im Fachbereich Materialwissenschaft und Geowissenschaften

Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften

seit 2003


2004 – 2010

seit 2010

seit 2008

seit 2012

2005 – 2014

2008 – 2014

seit 2015

2005 – 2015

Fachgutachter der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen Otto von Guericke (AiF), Gutachtergruppe 1 (Werkstoffe)

Stellvertretender Vorsitzender der AiF-Gutachtergruppe 1

Vorsitzender der AiF-Gutachtergruppe 1 (Werkstoffe)

Mitglied des Wissenschaftlichen Rates und Präsidiumsmitglied der AiF

Gewählter Vorstand und Vizepräsident der AiF

Mitglied des technisch-wissenschaftlichen Beirates des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), Geesthacht

Vorsitzender des technisch-wissenschaftlichen Beirates des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), Geesthacht

Mitglied des Aufsichtsrates des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), Geesthacht

Mitglied des technisch-wissenschaftlichen Beirates des Leibniz-Instituts für Polymerforschung (IPF), Dresden