Ausgezeichnet!

19.11.2015

Ausgezeichnet!

Nachwuchspreise 2015 für Abschlussarbeiten an der TU Darmstadt vergeben

Die Technische Universität Darmstadt hat zwölf studentische Preisträgerinnen und Preisträger für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Im Rahmen der Veranstaltung „Ausgezeichnet!“ übergaben Stifter und Universität gemeinsam die Preise, außerdem stellten die Studierenden ihre Arbeiten in prägnanten Kurzvorträgen vor.

Tischdeko bei der Preisverleihung von Ausgezeichnet! Bild: Gregor Rynkowski
Eine bunte Veranstaltung war die Preisverleihung von Ausgezeichnet! Bild: Gregor Rynkowski

Erstmals wurde in diesem Jahr der mit 3000 Euro dotierte Harald Rose-Preis vergeben. Daniel Ohl de Mello (Fachbereich Physik) erhiellt ihn für seine Masterarbeit zum Thema „Experimental demonstration of 100+ qubit registers and fast atom transport“. Mit dem Preis, der an das wissenschaftliche Werk des Elektronenmikroskopie-Pioniers Harald Rose erinnert, werden hervorragende Masterarbeiten aus den Bereichen Bildgebende oder Analytische Verfahren, Angewandte Physik, Materialwissenschaft oder Chemie, die einen Bezug zur Elektronenmikroskopie haben, ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich im Wechsel an der TU Darmstadt und der Universität Ulm, den früheren Wirkungsstätten von Harald Rose, verliehen. Gestiftet wird er von der Firma CEOS GmbH.

Christoph Dann, Milan Schmittner, Patrick Holzer und Maria Pelevina bekamen den von der Datenlotsen Informationssysteme GmbH gestifteten Datenlotsen-Preis. Die Datenlotsen-Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert. Sie werden jährlich an Absolventen und Absolventinnen auf dem Gebiet der Informatik, der Mathematik oder des Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Darmstadt vergeben. Ihre Master-Arbeiten stellten Christoph Dann (Fachbereich Informatik) mit dem Vortrag „Value function based reinforcement learning with temporal differences“ und Milan Schmittner (Fachbereich Informatik) mit „Scalable and Secure Multicast Routing for Mobile Ad-hoc Networks“ vor. Patrick Holzer (Fachbereich Mathematik) präsentierte seine Bachelor-Arbeit zum Thema „Konstruierbarkeit mit Origami im Vergleich zu Zirkel und Lineal mit Winkeldreiteilung“, Maria Pelevina (Fachbereich Informatik) ihre Bachelor-Arbeit zum Thema „Realization and Extension of Abstract Operation contracts for Programm Logic“.

Omair Ghori und Daniel Hueske, beide Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, wurden für ihre Abschlussarbeiten mit dem ISRA Machine Vision Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis sollen junge Menschen motiviert werden, ihr Studium im Bereich der digitalen Bildverarbeitung weiter zu verfolgen oder sich in diese Richtung zu orientieren. Der Preis wird jährlich an zwei Studierende oder Absolventinnen und Absolventen der TU Darmstadt für ihre Abschlussarbeiten im Bereich der digitalen Bildverarbeitung vergeben. Das Preisgeld beträgt für Bachelorarbeiten 2.000 Euro und für Diplom- oder Masterarbeiten 2.500 Euro. Ghori forschte in seiner Masterarbeit zum Thema „Video Based Smoke Detection“, Hueske in seiner Bachelorarbeit zum Thema „Datensegmentierung“.

Der Abend in Bildern

Der Lotte-Köhler-Studienpreis ging an Madeleine Georg, Fachbereich Humanwissenschaften, und Judith Mathis, Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften. Der Lotte-Köhler-Preis wird seit 2011 jährlich an zwei Studierende oder Absolventinnen und Absolventen für herausragende Studienleistungen in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Psychologie und Pädagogik vergeben. Er ist mit 2.000 Euro für Bachelorarbeiten und 2.500 Euro für Masterarbeiten dotiert. Georg untersuchte in ihrer Bachelorarbeit „Unterschiede in der Führungsmotivation von Frauen und Männern: Ein Vergleich impliziter und expliziter Messmethoden und Ausdifferenzierung führungsrelevanter Basismotive“, Mathis forschte in ihrer Masterarbeit zum Thema „Opening veins, opening minds. Linguistische Analyse von Patientenrollen in Medizindiskursen“.

Yvonne Späck-Leigsnering, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, erhielt den Heinrich und Margarete Liebig-Preis für ihre Masterarbeit zum Thema „Modeling and Simulation of a Station Class Surge Arrester“. Der mit 2.000 Euro dotierte Liebig-Preis wird von der Liebig Gruppe Pfungstadt gestiftet und seit 2010 jährlich für hervorragende Leistungen an Studierende aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik sowie Maschinenbau verliehen.

Zwei Studierende wurden mit dem Dreßler-Bau-Preis ausgezeichnet und erhalten jeweils 1500 Euro. Max Fritzsche (Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) erforschte in seiner Bachelorarbeit die „Erhebung von Lasten auf Laborflächen“; Alexander Weiß (Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) befasste sich in seiner Bachelorarbeit mit dem Thema „Analyse des Deckungsanteils der Stromerzeugung einer KWK-Anlage am Strombedarf eines Gebäudes“. Der von der Dreßler Bau GmbH gestiftete Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert und kann jährlich auf bis zu drei Studierende aufgeteilt werden. Geehrt werden Bachelorarbeiten in den Fachdisziplinen Baubetrieb und Massivbau am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, die einen Beitrag leisten, den fachlich-wissenschaftlichen Kenntnisstand zu entwickeln.

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