Preise und Auszeichnungen

18.11.2016

Preise und Auszeichnungen

Wissenschaftler und Studierende der TU Darmstadt erbringen regelmäßig herausragende Leistungen in Forschung und Lehre. Eine Übersicht der jüngsten Preise:

Professor Dr.-Ing. Cameron Tropea. Bild: Sandra Junker
Prof. Cameron Tropea. Bild: Sandra Junker

Professor Dr.-Ing. Cameron Tropea, Leiter des Fachgebiets Strömungslehre und Aerodynamik der TU Darmstadt ist neues Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates.

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

Professor Dr.-Ing. Cameron Tropea, Leiter des Fachgebiets Strömungslehre und Aerodynamik der TU Darmstadt, gehört als einer von sieben Wissenschaftlern aus Deutschland dem 39-köpfigen Expertengremium für die neue Exzellenzstrategie zur Förderung universitärer Spitzenforschung des Bundes und der Länder an. Sie wurden gemeinsam von der DFG und dem Wissenschaftsrat vorgeschlagen und von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz berufen.

Jessica Leja, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Fachgebiet Unternehmensfinanzierung, wurde von der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (GiF) für ihre Masterarbeit „Numerische Modellierung von Wandelanleihen und ihre Bedeutung für Immobilienunternehmen“ ausgezeichnet.

Alexander Brune wurde für die beste Abschlussarbeit vom Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) im Fachbereich Maschinenbau ausgezeichnet. Für seine Master-Thesis „Konzept zur Integration von Morphing Boxen zur Formoptimierung in SIMULIA Tosca Structure und CATIA“ erhielt er den Friends@DiK-Preis. Alexander Brune befasste sich in seiner Abschlussarbeit mit der Integration der Formoptimierung in die CAx-Prozesskette und der virtuellen Produktentwicklung. Dabei thematisierte er den mathematischen Ansatz sowie die rechnerinterne Repräsentation der Morphing-Boxen zur Parametrisierung optimierter Bauteile und die prototypische Implementierung in kommerzielle CAx-Anwendungen.

Martin Oberlack vor einer Computersimulation von Turbulenzen am Fachgebiet für Strömungsdynamik. Bild: Katrin Binner
Prof. Martin Oberlack. Bild: Katrin Binner


Die renommierte American Physical Society hat Professor Martin Oberlack, Leiter des Fachgebiets Strömungsdynamik im Fachbereich Maschinenbau, zum Fellow ernannt. Die Fachgesellschaft, die die „Physical Review“, die weltweit wichtigste Fachzeitschrift für Physik herausgibt, würdigt damit international herausragende Forschungsleistungen. Oberlack erforscht unter anderem mithilfe aufwendiger numerischer Berechnungsverfahren und Höchstleistungsrechner die Verwirbelungen von Luftströmen. Solche Turbulenzen lassen sich bislang nicht präzise genug simulieren und machen so den Designern von Autos oder Flugzeugen zu schaffen, wenn sie Lärm oder Spritverbrauch vermindern wollen.

Dr. Stefan Zielonka, Absolvent im Fachbereich Chemie, Biochemie, wurde mit dem Promotionspreis der Rainer-Rudolph-Stiftung ausgezeichnet. Zielonka promovierte an der TU Darmstadt über die Isolierung von Antikörpern aus Haien für Anwendungen in der Diagnostik und Therapie.

Ziel der Rainer-Rudolph-Stiftung ist die Förderung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Proteinbiochemie und Biotechnologie. Die Stiftung spricht vor allem junge Wissenschaftler an, die in diesem Bereich außerordentliche Leistungen vollbracht haben.

M.Sc. Gael Messager, Institut für Elektrische Energiewandlung, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, wurde für seine Arbeit „Control interference of electrical maschines with double-star winding systems driven by independent current controllers“ mit dem mit 3.000 Euro dotierten ETG-Literaturpreis 2016 ausgezeichnet.

Bild: FB15
Preisverleihung des Jakob Wilhelm Mengler-Preises an Studierende der Architektur. Bild: FB15

Im Rahmen der Eröffnung der 20. Sichten-Ausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt ist der Jakob Wilhelm Mengler-Preis an Studierende des Fachbereichs verliehen worden.

Es wurden zwei Hauptpreise vergeben: Einer ging an Timo Hornemann-Scheider für seinen Entwurf eines „Performance Lab“ im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main. Durch die Aufstockung des ehemaligen Straßenbahn-Depots erhält der Kulturbau die ihm angemessene städtebauliche Prägnanz. Der zweite Hauptpreis ging an Cora Wählt für ihren Entwurf „Atelierhaus in Stuttgart“.

Zudem wurden zwei Anerkennungen vergeben: Sarah Herzog, Isabel van Randenborgh, Benjamin Wilkesmann-Altig und Stefan Zimmermann wurden für ihren Entwurf „Experimentelles Einfamilienhaus“ ausgezeichnet. Florian Böttcher und Timothy Nicolas Theune erhielten die Anerkennung für ihren Entwurf „Neues Wohnen? Entwürfe für andere Wohnformen“.

Der Darmstädter Informatiker Dr. Lucas Davi ist für seine herausragende Doktorarbeit ausgezeichnet worden: Er erhielt den mit 1.500 US-Dollar dotierten „SIGSAC Doctoral Dissertation Award“. In seiner Doktorarbeit mit dem Titel „Code-Reuse Attacks and Defenses“ stellt Davi neuartige Abwehrmethoden gegen spezielle Angriffe auf Softwareprogramme vor.

Der IT-Sicherheitsforscher arbeitet im Profilbereich für Cybersecurity (CYSEC) der TU Darmstadt und leitet dort seit 2015 eine eigene Forschungsgruppe.

Die European Conference on Machine Learning and Principles and Practice of Knowledge Discovery hat Master-Absolvent Christian Daniel, Fachbereich Informatik, für seinen Artikel „Probabilistic Inference for Determining Options in Reinforcement Learning“ mit dem Best Student Paper Award ausgezeichnet. Der Artikel wurde im Journal „Machine Learning“ veröffentlicht.

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