HighTech für FinTech

18.11.2016

HighTech für FinTech

TU Darmstadt beteiligt sich an Frankfurter Tech Quartier

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat am Donnerstag, 17. November, in Frankfurt am Main das „Tech Quartier“ offiziell eröffnet, das sich als internationales Zentrum für Finanztechnologie-Unternehmen (FinTechs) und Treffpunkt für Investoren und Anbieter, Start-ups und Gründungsprojekte entwickeln soll. Die Bundesregierung hat Frankfurt als einen von deutschlandweit fünf Knotenpunkten der Digitalisierung („Digital Hubs“) benannt. Auch die TU Darmstadt schließt sich dem Kreis der Gründungsgesellschafter an.

Frankfurter Skyline. Bild: Epizentrum, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Blick auf das Frankfurter Bankenviertel. Bild: Epizentrum, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Bisher sind die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und die Goethe-Universität Frankfurt Gründungsgesellschafter des Tech Quartiers. Die TU Darmstadt und die Stadt Frankfurt werden folgen.

Die Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer der TU, Professorin Mira Mezini, erläutert die Hintergründe des Engagements.

Warum beteiligt sich die TU Darmstadt an der FinTech Community Frankfurt GmbH?

Mit dem Gründungszentrum HIGHEST verfügt die TU Darmstadt über eine zentrale Anlaufstelle für innovative, digitale und technologieorientierte Gründungen. HIGHEST unterstützt im gesamten Prozess von der Ideenfindung bis hin zu Realisierung der Businesspläne. Die Aktivitäten der neuen GmbH sollen diejenigen des Gründungszentrums HIGHEST komplementär ergänzen. Durch die Beteiligung an der Gesellschaft ermöglichen wir unseren Gründern den Zugang zu neuen, wichtigen Kontakten, wie beispielsweise den verschiedenen Partnern des TechQuartiers oder Investoren in den Bereichen FinTech und HighTech. Durch die Beteiligung tragen wir zudem zur Bündelung der Aktivitäten im Themenfeld Entrepreneurship in der Metropolregion FrankfurtRheinMain bei und vermeiden, dass Doppelstrukturen aufgebaut werden. Gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern und Partnern können wir die Sichtbarkeit der Gründerregion steigern.

Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner

Welche Kompetenzen bringt die TU Darmstadt ein?

Finanztechnologien werden seit einiger Zeit verkürzt unter dem Begriff FinTech zusammengefasst. FinTech-Startups verfolgen Geschäftsideen, die Kunden beispielsweise dabei helfen, ihr Geld zu investieren, die Einnahmen und Ausgaben zu kontrollieren oder Geld sicher zu überweisen. Solche Innovationen in der Finanztechnologie stehen oft im engen Kontext zu den Themen Big Data und Cloud-Computing. Aufgrund unseres Forschungsprofils und der Stärken in den Bereichen IT-Sicherheit sowie Internet und Digitalisierung und unseren Stärken im Bereich der Gründungs- und Innovationsförderung sind wir als Partner der FinTech GmbH prädestiniert. Da sich die Initiative nicht nur auf den Bereich FinTech beschränkt, sondern vielmehr ein Netzwerk für alle Tech-Unternehmen in der Rhein-Main-Region aufgebaut werden soll, bringt die TU Darmstadt noch weitaus mehr fachliche Kompetenzen ein.

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