Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Presseschau: Streit um neue Stromtrassen

22. Mai 2018

Mit dem Thema „Streit um neue Stromtrassen“ beschäftigt sich das ZDF ausführlich in der neuesten Folge von „planet e.“ Die Autoren waren unter anderem zu Besuch am Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU bei Professor Dr. Ingo Sass und seinem Team (ab 16'26'' im Film). Im Labor und auf dem Erdkabeltestfeld in Griesheim gehen die Forschenden den komplexen Prozessen nach, die beim Hochspannungs-Gleichstromtransport unter der Erde in Gang kommen. Die zentrale Frage, der sich auch die ZDF-Dokumentation widmet: Wie gefährlich sind die Stromflüsse für Menschen, Tiere und Pflanzen? sip

Thomas Reiter eröffnet TU-Raumfahrtkolloquium

Prominienter Redner zur Auftaktveranstaltung: Dr. h.c. Thomas Reiter. Bild: Reinhold Bertrand
Prominienter Redner zur Auftaktveranstaltung: Dr. h.c. Thomas Reiter. Bild: Reinhold Bertrand

16. Mai 2018

Weit über 120 Besucherinnen und Besucher haben gestern (15. Mai) im Rahmen des Raumfahrtkolloquiums „Space @TU Darmstadt“ gespannt den Vortrag von Dr. h.c. Thomas Reiter über Experimente auf der Internationalen Raumstation verfolgt.

Reiter, mit über 350 Tagen im Weltraum einer der erfahrensten europäischen Astronauten, vermochte es, ein spannendes Bild über die Forschungsdisziplinen dieser Großforschungsanlage im Erdorbit zu zeichnen. Er präsentierte zahlreiche Experimentbeispiele aus den Gebieten der Physik, Materialwissenschaften, Biologie und Lebenswissenschaften. Insbesondere verblüffte er die Gäste mit den vielfältigen Nutzanwendungen und -perspektiven für die „gewöhnlichen Erdenbürger“, so z. B. die direkte Relevanz der Forschung über das Verhalten des menschlichen Organismus in Schwerelosigkeit im Hinblick auf verschiedene Phänomene oder Krankheitsbilder des alternden Menschen auf der Erde.

Natürlich durften auch Geschichten aus dem Nähkästchen eines Astronauten nicht fehlen, etwa über die Vorzüge des russischen oder amerikanischen Raumanzugs oder die Problematik des Verlierens einer Kamera während eines Außenbordeinsatzes. „Da gibt es schon einige Hasselblads im Orbit“, meinte Reiter verschmitzt und erntete so manches Schmunzeln.

Im laufenden Sommersemester stehen noch vier weitere Termine des Raumfahrtkolloquiums an. Die Themen umfassen die zukünftigen Missionen der ESA ins Sonnensystem (19.06.), Satellitenanwendungen für die Landwirtschaft (03.07.), Wiederverwendbarkeit für Trägersysteme (09.07.) sowie eine Sonderveranstaltung zum „Asteroid Day“ (29.06.). Die Vorträge finden alle im „Uhrturmhörsaal“ (S2|08 / 171) in der Hochschulstraße 4 statt und beginnen jeweils um 18:00. Reinhold Bertrand / pb

Fotoprojekt „990 Faces“ in der ULB Stadtmitte

Foto aus der Serie „990 Faces“. Bild: Hans-Jürgen Raabe
Foto aus der Serie „990 Faces“. Bild: Hans-Jürgen Raabe

14. Mai 2018

„990 Faces“ ist ein Langzeit-Fotoprojekt mit Mammutcharakter, das im Jahr 2010 vom Fotografen Hans-Jürgen Raabe zum Leben erweckt wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren entstehen an 33 Orten der Welt 30 spontane Fotos von Menschen aller Couleur und jedes Alters.

Aus dieser Formel ergeben sich 990 einzelne Gesichter, die zu einem Porträt der Menschheit im 21. Jahrhundert verschmelzen und das Menschliche, Normale, Ungeschönte in den Fokus rücken. Kategorien, die in einer Zeit der unendlichen Möglichkeiten an Bedeutung zu verlieren scheinen. 540 Porträts sind bereits entstanden und werden vom 24. April bis 08. Juli 2018 in der Kunsthalle Darmstadt gezeigt.

Vor allem aber auch – und das ist das besondere Ausstellungskonzept – an ausgewählten Orten über ganz Darmstadt hinweg. Einer dieser Orte ist die Universitäts- und Landesbibliothek in der Stadtmitte; dort sind einige Fotografien im Erdgeschoss des Gebäudes zu sehen. Auf diese Weise gelangen die Fotos wieder an den Ort ihres Entstehens zurück, in den öffentlichen Raum, unter die Menschen und in deren Alltag. Auf Plakatwänden, Displays, in öffentlichen Gebäuden können die Fotos auf Blickfang gehen, zum Innehalten einladen oder etwas Tröstliches vermitteln in einer verfremdeten Welt, die von irreführenden, nachbearbeiteten Bildern dominiert wird. ULB

FiNuT-Tagung zu Besuch in der Prozesslernfabrik CiP

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen in der Prozesslernfabrik CiP. Bild: Sibylle Scheibner
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen in der Prozesslernfabrik CiP. Bild: Sibylle Scheibner

14. Mai 2018

Im Rahmen der jährlichen Tagung „Frauen in Naturwissenschaften und Technik (FiNuT)“ besuchten die Teilnehmerinnen vergangenen Freitag (11. Mai) die Prozesslernfabrik CiP und diskutierten über die Auswirkungen der Industrie 4.0 für die Praxis und Lehre.

Das wesentliche Instrument von Industrie 4.0 ist der wertstromübergreifende Informationsaustausch zwischen beliebigen Endpunkten der Wertkette in Echtzeit. Dies geschieht auf der Basis von Digitalisierung und Internettechnologien. Aber wie lassen sich die Prinzipien der Industrie 4.0 auf die unternehmerische Praxis übertragen und welche Auswirkungen haben diese Prinzipien für die universitäre Lehre? Genau dies diskutierten die Teilnehmerinnen der FiNuT-Tagung bei Ihrem Besuch. Neben einer Vorstellung der Prozesslernfabrik CiP und des angeschlossenen Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Darmstadt stand für die Teilnehmerinnen auch ein Besuch der ETA-Lernfabrik auf dem Programm. Dabei konnten Sie sich über die verschiedenen Lösungen für die industrielle Produktion informieren, die am Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) entwickelt wurden.

Die FiNuT-Tagung findet jedes Jahr am Himmelfahrtswochenende für vier Tage statt. Die Themen spannen sich vom Erfahrungsaustausch über Fachvorträge bis zu politischen Diskussionen. Die Besucherinnen kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Das Spektrum reicht dabei von der Schülerin bis zur Rentnerin und von der Handwerkerin bis zur Professorin. Jens Hambach / pb

Wildbirnen für den Campus

TU-Kanzler Manfred Efinger mit den neu gepflanzten Bäumen in der Rundeturmstraße. Bild: Paul Glogowski
TU-Kanzler Manfred Efinger mit den neu gepflanzten Bäumen in der Rundeturmstraße. Bild: Paul Glogowski

03. Mai 2018

Grüner Zuwachs für den Innenstadtcampus: Zehn hochstämmige Chinesische Wildbirnen hat die TU jüngst an der Rundeturmstraße entlang der Ernst-Neufert-Halle gepflanzt. Die zehn Exemplare Pyrus calleryana „Chanticleer“ bilden nun zusammen mit den bereits vorhandenen Bäumen auf der anderen Staßenseite eine Allee. Die Gestaltung des Straßenbildes war allerdings nicht allein maßgeblich für die Auswahl. Die neuen Bäume werden ihren kleinen, doch wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und durch Sauerstoffproduktion, CO2-Bindung und Staubfilterung das Stadtklima verbessern. Pyrus calleryana „Chanticleer“ gilt als anpassungsfähiger, unempfindlicher Stadtbaum und als gute Nährpflanze für Bienen und Vögel. Zudem sollen die schnellwüchsigen Wildbirnen möglichst bald mit ihrem Laubwerk die Blendung durch die Edelstahlfassade des Fraunhofer-Instituts abmildern. sip

Weiland-Stiftung ehrt Stipendiatinnen und Stipendiaten

Die Teilnehmenden der Urkundenverleihung (v.l.n.r.): Karl Ulrich Saß (Stiftungsvorstand), Felicia Müller, Nikolas Hohmann, Susanne Trick, Philipp Schaub, Thomas Weiland, Lukas Stäcker, Präsident Hans J. Prömel, Alexander Maier, Magdalena Wache, Simon Görtz, Aaron Ratschow, Robin Köster, Max Weigert, Wolfgang Müller (Stiftungsvorstand). Foto: Claus Völker
Urkundenverleihung: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Stiftungsvorsitzenden und Stiftungsvorständen. Bild: Claus Völker

02. Mai 2018

Elf Absolventinnen und Absolventen von Bachelorstudiengängen mit MINT-Ausrichtung haben ihre Stipendienurkunden der Thomas Weiland-Stiftung erhalten. Sie hatten sich in der aktuellen und in früheren Förderrunden gegen zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen können und werden nun in ihren Masterstudiengängen an der Technischen Universität Darmstadt durch die Stiftung unterstützt. Hierdurch entstehen den Studierenden finanzielle Freiräume, welche zum Beispiel für Auslandsaufenthalte und Praktika im Rahmen des Studiums genutzt werden können.

Der Stifter und Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Professor Dr.-Ing. Thomas Weiland, ehrte die Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam mit dem TU-Präsidenten und stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden Professor Dr. Hans Jürgen Prömel.

Die Thomas Weiland-Stiftung an der Technischen Universität Darmstadt vergibt seit 2015 regelmäßig Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in MINT-Fächern, also Fächern mit Bezug zur Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, an künftige Masterstudierende der TU Darmstadt. Gefördert werden jährlich acht Stipendiatinnen und Stipendiaten über jeweils vier Semester. Zu diesem Zweck stellt die Stiftung eine jährliche Fördersumme von 100.000 Euro zur Verfügung. Interessierte können sich bis zum 30. Juni für die nächste Förderrunde bewerben. Jürgen Erzgräber/sip

Ameisen-Experte bei „1, 2 oder 3“

Gruppenfoto von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Sendung "1, 2 oder 3". Bild: ZDF/Ralf Wilschewski
Die Rateteams mit Kamerakind, Moderator Elton und TU-Experte Dr. Christoph von Beeren (hinten Mitte). Bild: ZDF/Ralf Wilschewski

30. April 2018

Um das „Wunderwesen Ameise“ dreht sich die jüngste Ausgabe der ZDFtivi-Kinderquizshow „1, 2 oder 3“. Unterstützung bekam Moderator Elton diesmal von der TU Darmstadt: Dr. Christoph von Beeren, Fachbereich Biologie, war zu Gast in der Sendung und gab Rateteams und Publikum spannende Einblicke in die Welt der kleinen Krabbler und der Ameisenforschung. Mit Filmclips stellte der Ameisenexperte beeindruckende Nestbauwerke vor und eine von ihm mitentdeckte Käferart. Sie tarnt sich als Hinterteil einer Treiberameisenart und lässt sich dann huckepack von Nest zu Nest transportieren. sip

Auszeichnung für den „Walkerchair“

25. April 2018

Herausragende Ideen für digitale Start-ups wurden gestern vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf der Hannover Messe ausgezeichnet. Dr. Andreas Goerdeler, Unterabteilungsleiter nationale und europäische Digitale Agenda im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, kürte die Preisträgerteams des „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“. Einer der sechs Hauptpreise ging an das Projekt „Walkerchair“ von Freemotion Systems, an dem Oskar von Stryk, Informatik-Professor an der TU Darmstadt, sowie seine wissenschaftlichen Mitarbeiter Felix Biemüller und Johannes Geisler beteiligt sind. Es ist bereits die dritte derartige Auszeichnung für ein TU-Team in Folge: 2017 erhielten die TU-Projekte Compredict und Meshcloud diesen Preis.

Zum Projekt „Walkerchair“: Ein Rollstuhl, der bei Bedarf Hindernisse laufend überwinden kann? Der Walkerchair. Ist die Fläche eben, rollt er, ist ein Hindernis wie eine Treppe oder der Einstieg in einen Bahnwaggon zu überwinden, kann er Beine einsetzen. Die Steuerungssoftware erkennt das Hindernis automatisch, übernimmt autonom die Bewegungssteuerung und sorgt für einen jederzeit sicheren Stand. Eine Akku-Ladung ermöglicht einen ganzen Tag Barrierefreiheit und damit selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben. Freemotion Systems / bjb

Forschungsministerin zu Gast am SynErgie-Stand auf der Hannover Messe

Bildungsministerin Anja Karliczek zu Besuch am Stand des Kopernikus-Projektes SynErgie. Bild: BMBF/Hans-Joachim Rickel
Bildungsministerin Anja Karliczek zu Besuch am Stand des Kopernikus-Projektes SynErgie. Bild: BMBF/Hans-Joachim Rickel

24. April 2018

Als eines von zehn ausgewählten Projekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentiert sich das vom Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der TU Darmstadt geleitete Kopernikus-Projekt SynErgie auf dem BMBF-Gemeinschaftsstand auf der diesjährigen Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2018 in der Halle 2, Stand B22. Am Eröffnungstag informierte sich auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, über den aktuellen Stand des Projekts.

Das zukünftige Stromsystem in Deutschland wird stark durch die Energiewende geprägt sein. Auf Grund des immer größer werdenden Anteils erneuerbarer Energien und der damit verbundenen schwankenden Stromerzeugung müssen Lösungen entwickelt werden, welche das Stromnetz stabilisieren, also die Stromabnahme mit der Stromerzeugung in Einklang bringen. Dabei muss die zukünftige Stromversorgung natürlich auch weiterhin bezahlbar bleiben. In diesem Rahmen soll mit dem Projekt SynErgie in einem Konsortium aus über 100 Partnern erstmals branchenübergreifend erforscht und demonstriert werden, wie gerade energieintensive Produktionsprozesse an eine schwankende Stromversorgung anzupassen sind. Eigens für die Hannover Messe wurde hierfür ein anschaulicher Demonstrator entwickelt, mit dem die Standbesucher die Schwankungen bei der Energieerzeugung selbst generieren und erfahren können. Im direkten Vergleich wird gezeigt, welche Auswirkungen sich ohne und mit Flexibilitätsmöglichkeiten durch die Nutzung industrieller Produktionsprozesse bieten.

In den „Kopernikus-Projekten für die Energiewende“ werden gemeinsam von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für den Umbau des Energiesystems entwickelt. Durch die zehnjährige Ausrichtung der Projekte und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie sollen Ergebnisse aus der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung geführt werden. Stefan Seifermann / bjb

TU-Vizepräsident Bruder zu Gast im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst

20. April 2018

Am 19. April hat der Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professor Ralph Bruder, für die TU Darmstadt am Jahresgespräch der Hochschulpräsidien mit dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Hessischen Landtags teilgenommen. Im Zentrum der Diskussion standen die Themen Third Mission und Teilzeitstudium. Hinsichtlich des Themas Third Mission wurden in dem Gespräch die vielfältigen Aktivitäten der hessischen Hochschulen auf diesem Gebiet deutlich. Außerdem haben die Hochschulen Anregungen zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert, um das Teilzeitstudium attraktiver zu machen. Dazu zählen die Option, das Teilzeitstudium auch für zulassungsbeschränkte Studiengänge anbieten zu können sowie eine Flexibilisierung der maximal zulässigen Creditpoints pro Semester. Melanie Hanel

Antrittsbesuch Staatssekretär Burghardt

16. April 2018

Patrick Burghardt ist am 12. April zu seinem Antrittsbesuch an die TU Darmstadt gekommen. Burghardt ist seit dem 1. Januar 2018 Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Zuvor war er Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim am Main. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Kanzler Dr. Manfred Efinger stellten Burghardt die TU Darmstadt vor und tauschten sich mit ihm über zentrale Themen der Hochschulpolitik aus. An das Gespräch schloss sich ein Rundgang über den Campus Stadtmitte an. Das Präsidium der TU Darmstadt steht in regelmäßigem Austausch mit Bundes- und Landespolitik. Tanja Klein

Internationale Fachtagung zu Lüftungs- und Ventilatortechnik

16. April 2018

Der Betrieb von Kühlventilatoren und Kompressoren etwa in Windrädern oder Kraftwerken verschlingt weltweit ein Viertel der produzierten elektrischen Energie. Neue ingenieurwissenschaftliche Entwicklungen in der Lüftungs- und Ventilatortechnik stehen im Mittelpunkt der internationalen Fachtagung „FAN 2018“, die vom 18. bis 20. April im Kongresszentrum darmstadtium in Darmstadt stattfindet und zu der rund 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 30 Ländern erwartet werden. Auf dem Programm stehen Demonstrationen und Vorträge zu Themen wie Aerodynamik, Geräuschminderung, neue Anwendungen und Systemlösungen. Die Veranstaltung führt Industrie und Wissenschaft, Anwender und Hersteller zusammen.

Professor Peter Pelz, Leiter des Instituts für Fluidsystemtechnik an der TU Darmstadt, gehört dem wissenschaftlichen Komitee der Konferenz an und ist einer der verantwortlichen Organisatoren. Er übernimmt auch die Moderation einer von drei Diskussionsrunden, bei denen es internationale Normen, Marktüberwachung und Funktionsüberbrückung geht.

Darüber hinaus steuern Wissenschaftler der TU Darmstadt acht Vorträge bei. Die Vizepräsidentin für Forschung und Innovation der TU Darmstadt, Professorin Mira Mezini, wird zum Auftakt der Tagung ein Grußwort halten.

Die Tagung FAN fand zuletzt 2015 in Lyon, Frankreich statt. feu

Spenderinnen und Spender mit „Schlossgärtner“ unterwegs

Gruppenfoto der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Krönchen-Führung. Bild: Mareile Vogler
Gruppenfoto der Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Krönchen-Führung. Bild: Mareile Vogler

16. April 2018

Bei strahlender Frühlingssonne begrüßte TU-Kanzler Manfred Efinger 45 Gäste im Darmstädter Schlossgraben zur vierten Krönchenführung. Während des Rundgangs mit „Schlossgärtner“ Johannes Ehlers lernten die Besucher, welche Pflanzen, Blumenbeete und Bäume durch ihre Spende heute den Schlossgraben verschönern. Als Besitzerin des Schlosses konnte die TU Darmstadt dank der großzügigen Spendenbereitschaft von über 550 Darmstädterinnen und Darmstädtern den Schlossgraben, der seit Ende des zweiten Weltkriegs verschüttet war, wieder in einen Garten verwandeln.

Nach dem Besuch der nach historischem Vorbild angelegten Gartenabschnitte im östlichen Graben, führte der Weg unter der Wallbrücke zum jungen Geweihbaum im westlichen Garten. Der dort angedeutete Bachlauf nimmt als kleines Biotop Regenwasser auf, um seine Umgebung zu versorgen. Besondere Bewunderung fand unter den Besuchern die Eiche, die oben auf der Bastion ihren Platz hat: Sie steht, so „Schlossgärtner“ Ehlers exakt an dem Ort, wo vor vielen Jahrzehnten ebenfalls eine solche Eiche ihre Wurzeln schlug. Zum Abschluss der Führung öffnete Kanzler Efinger die ehemalige Schlosskirche für seine engagierten Gäste. Im Kirchenbau soll zum Abschluss der Schlosssanierung ein Veranstaltungsraum geschaffen werden, der allen Darmstädterinnen und Darmstädtern zur Verfügung steht. Im Anklang an seine Vergangenheit soll dort wieder eine Orgel ihren Platz finden. Für Transport und Restaurierung eines einzigartigen Instruments sammelt die Technische Universität Darmstadt erneut Spenden.

Mit den Krönchenführungen möchte die Universität der Bevölkerung „Danke“ sagen und allen Darmstädterinnen und Darmstädtern die Möglichkeit geben, über Neuigkeiten rund ums Schloss informiert zu bleiben. Auch das Darmstädter Echo berichtete. Wer an der Verlosung für die Teilnahme an der nächsten Krönchenführung am Freitag, 14. September 2018 mitmachen möchte, kann sich auf der Webseite oder telefonisch unter 06151-16 27 591 anmelden. Mareile Vogler

TU Darmstadt übernimmt die Präsidentschaft im europäischen Netzwerk CLUSTER

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Generalversammlung des Netzwerks Cluster in Darmstadt. Bild: Patrick Bal
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Generalversammlung des Netzwerks Cluster in Darmstadt. Bild: Patrick Bal

13. April 2018

Die Generalversammlung des Netzwerks führender technischer Universitäten Europas (CLUSTER) hat TU-Präsident Hans Jürgen Prömel zum Vorsitzenden des Netzwerks gewählt. Für einen Zeitraum von zwei Jahren wird Prömel von Juli an als gewählter Präsident zusammen mit einem Team der TU das Netzwerk leiten und dessen inhaltliche Ausrichtung prägen. CLUSTER ist für die TU Darmstadt strategisch bedeutsam. Die Generalversammlung fand in diesem Jahr in Darmstadt statt. Die teilnehmenden Hochschulleitungen, Lehrende und Mitarbeitende aus Hochschulverwaltungen nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung.

CLUSTER zielt auf exzellente Lehre durch gemeinsame Maßnahmen wie Doppelabschlussprogramme, strukturierten Studierendenaustausch, gemeinsame PhD-Programme, koordinierte PhD-Rahmenbedingungen sowie Einbindung von Forschung und Entrepreneurship in die Lehre. Wichtig sind auch die bessere Vernetzung in der universitären Lehre, der Austausch zu best practices sowie enge Kontakte zu Entscheidungsträgern in der EU. Um diese Ziele mit Leben zu füllen, laufen verschiedene EU-geförderte Kooperationsprojekte unter der Schirmherrschaft von CLUSTER. Zudem besteht auch eine enge Kooperation mit einem vergleichbaren chinesischen Universitätsnetzwerk, die sich in neuen Initiativen zum Doktorandenaustausch zwischen Europa und China zeigt. Diese Einzelinitiativen wurden unmittelbar vor der Generalversammlung im Netzwerk besprochen und auf den aktuellen Stand gebracht.

Das Consortium Linking Universities of Science and Technology for Education and Research (CLUSTER) besteht aus zwölf führenden technischen Universitäten in Europa, darunter der TU Darmstadt. Die TU koordiniert im Rahmen von CLUSTER ein strategisches Erasmus+-Partnerschaftsprojekt EUCRITE zur Entwicklung eines europäischen Kompetenzzentrums für Flüchtlingsintegration und ist ferner Projektpartner im EU-Projekt EU4T mit Schwerpunkt Entrepreneurial Engineering Education. Dezernat Internationales / sip

Korkgeld für Kulturförderung: TU übergibt Scheck an Studierendenwerk

Bei der Scheckübergabe (v.li.n.re.): Volker Rettig (Leitung Hochschulgastronomie), Ursula Lemmertz (Leitung Beratung und Soziales), Ulrike Laux (Geschäftsführerin des Studierendenwerks Darmstadt) und Professor Matthias Rehahn (Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, Alumni und Universitätsförderung). Bild: Dezernat 3F
Bei der Scheckübergabe (v.li.n.re.): Volker Rettig (Leitung Hochschulgastronomie), Ursula Lemmertz (Leitung Beratung und Soziales), Ulrike Laux (Geschäftsführerin des Studierendenwerks Darmstadt) und Professor Matthias Rehahn (Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer, Alumni und Universitätsförderung). Bild: Dezernat 3F

13. April 2018

Vor blühenden Kirschbäumen fand die offizielle „Korkgeldübergabe“ von Professor Dr. Matthias Rehahn, Vizepräsident für den Wissens- und Technologietransfer, Alumni und Fundraising der TU Darmstadt, an Ulrike Laux, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Darmstadt, statt. Das Korkgeld ist Teil einer Kooperationsvereinbarung beider Einrichtungen in Bezug auf Campuswerbung und Werbe-Aktivitäten. Für 2017 beläuft es sich auf 3303,50 Euro.

Die TU Darmstadt bietet werbliche Flyerverteilung, Plakataufhängungen und Promotionen-Aktivitäten seit 2017 gemeinsam mit ihrem neuen Partner UAM Media Group GmbH an. Mittels transparenter Rahmenbedingungen wird einerseits angestrebt, die Menge an Werbung zu begrenzen, andererseits werden Einnahmen generiert, die auch den Studierenden zu Gute kommen. Gelegentlich werden bei Werbeaktionen Getränke oder Snacks an Studierende verschenkt. Damit alle Akteure der TU von solchen Aktionen profitieren und auch dem Studierendenwerk keine Einbußen entstehen, erhält letzteres einen finanziellen Ausgleich, das sogenannte Korkgeld. Dieses kommt wiederum dem Bereich Kulturförderung des Studierendenwerks zu Gute, welcher über kulturelle Projekte das studentische Leben unterstützt. Vizepräsident Rehahn begrüßte daher insbesondere die fruchtbare Zusammenarbeit von Studierendenwerk und TU Darmstadt zum Vorteil aller. ib / bjb

Physiker Peter Grünberg ist tot

Peter A. Grünberg. Bild: FZ Jülich
Peter A. Grünberg. Bild: FZ Jülich

12. April 2018

Die TU Darmstadt trauert um den Nobelpreisträger Peter A. Grünberg. Er verstarb Anfang April im Alter von 78 Jahren. Der herausragende Physiker war Alumnus unserer Universität. Er studierte von 1963 bis 1966 an der TH Darmstadt. Nach seinem Diplom 1966 arbeitete er als Doktorand an der Physik-Fakultät der TH und promovierte 1969 hier zum Thema „Spektroskopische Untersuchungen an einigen Selten-Erd-Granaten“. 2007 wurde ihm und Albert Fert der Nobelpreis für Physik zu gleichen Teilen zuerkannt. Die beiden Wissenschaftler wurden damit für ihre unabhängig voneinander gelungene Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands (Giant Magnetoresistance – GMR) in den 1980er Jahren ausgezeichnet. Dieser Effekt brachte den Durchbruch zu Giga-Byte-Festplatten, die heutzutage in jedem PC eingebaut sind.

Bereits 1989 wurde Grünberg mit dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten und 2006 mit dem Erfinderpreis der Europäischen Kommission ausgezeichnet. Im März 2007 erhielt er die Stern-Gerlach-Medaille, die höchste DPG-Auszeichnung für Experimentelle Physik. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der Japan-Prize der Science and Technology Foundation of Japan (JSTF) und der Wolf-Foundation-Prize, ebenfalls beide 2007. Die RWTH Aachen, die Universitäten Bochum, Köln, Saarbrücken, Athen, Sendai (Japan) sowie das Gebze Institute of Technology in der Türkei verliehen ihm die Ehrendoktorwürde. Im Jahr 2008 ernannte ihn die Stadt Jülich zum Ehrenbürger. 2011 wurde er Ehrenmitglied der DPG. map

„Real Lounge“: Studierende entwerfen Pavillon aus Pappe

Im HMZ steht die von Studierenden entworfene "Real Lounge". Bild: Maximilian Rühl.
Im HMZ steht die von Studierenden entworfene „Real Lounge“. Bild: Maximilian Rühl

12. April 2018

Im Hörsaal und Medienzentrum (HMZ) auf dem Campus Lichtwiese ist noch bis zum 30.04.2018 der realisierte Entwurf „Real Lounge“ zu sehen. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Instituts für Konstruktives Gestalten und Baukonstruktion (KGBauko) sollten Studierende der Bau- und Umweltingenieurwissenschaften einen Pavillon konzipieren, der zwischen Lehrveranstaltungen zu einer kurzen Pause einlädt.

Das Besondere dabei: alle Einzelteile des Pavillons sollten vollständig aus Pappe bestehen und zudem schnell auf- und abbaubar sein. Außerdem sollten stabile Strukturen entstehen, die ein Höchstmaß an Tragfähigkeit gewährleisten. Durch Faltungen wurde dem Papier einerseits Steifigkeit verliehen, andererseits ergaben sich aus dem zweidimensionalen Werkstoff räumliche Strukturen mit erstaunlicher Formvielfallt und Komplexität.

Aus einer Vielzahl von Einzelentwürfen der Studierenden Saskia Erler, Oliver Fijas, Sarah-Lisa Litzendorff, Fatih Karabulut, Anna Weber wurde schließlich die „Real Lounge“ entwickelt – eine geodätische Kuppel aus unterschiedlichen stabartigen Dreiecken, Fünfecken und Sechsecken, die durch ein Raum-im-Raum-Prinzip und große Lichtdurchlässigkeit besticht. Pick/map

TU Ideenwettbewerb geht in die nächste Runde

TU Darmstadt Ideenwettbewerb 2018. Bild: Highest
Der TU Darmstadt Ideenwettbewerb 2018 hat begonen. Bild: Highest

10. April 2018

Bis zum 14.08.2018 können von Mitgliedern der TU Darmstadt wieder Produkt- und Geschäftsideen für den TU Ideenwettbewerb vorgeschlagen werden. Eine unabhängige Expertenjury aus Wirtschaft und Wissenschaft testet die eingereichten Ideen auf ihr Vermarktungs- beziehungsweise Innovationspotential. Die vielversprechendsten Vorschläge aus den Kategorien „Studierende“ und „Wissenschaftler/-innen“ werden im Rahmen des TU Innovation Day 2018 am 22. Oktober mit Preisgeldern in Höhe von 12.000€ ausgezeichnet.

Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, die Idee online einzureichen. Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden sich auf der Webseite zum Wettbewerb. Highest/cst

Bundestagsabgeordneter zu Gast

04. April 2018

Heute hat TU-Präsident Hans Jürgen Prömel den Bundestagsabgeordneten Jens Zimmermann an der TU Darmstadt empfangen. Zimmermann ist ordentliches Mitglied im Finanzausschuss des Bundestags und im Ausschuss Digitale Agenda. Er ist zudem digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Im Gespräch mit TU-Präsident Prömel informierte er sich über zentrale Themen der Hochschulpolitik. Gegenstand des Gesprächs waren auch die Entwicklung des Standorts Darmstadt sowie die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0. Das Präsidium der TU Darmstadt steht in regelmäßigem Austausch mit der Bundes- und Landespolitik. Hechler/sip

Die Zukunft von digitalem Lehren und Lernen

TU- Vizepräsident Professor Bruder stellt Zukunftsperspektiven vor. Bild: Christian Hoppe
TU- Vizepräsident Professor Bruder stellt Zukunftsperspektiven vor. Bild: Christian Hoppe

03. April 2018

Am 14.03. fand zum zweiten Mal der Tag der Digitalen Lehre an der TU Darmstadt statt. Lehrende, Mitarbeitende und Studierende diskutierten über aktuelle Herausforderungen und Projekte der digital-unterstützten Lehre. TU-Vizepräsident Professor Ralph Bruder präsentierte den Stand und die Perspektiven der digitalen Lehre an der TU Darmstadt. Professor Gerd Gidion vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) berichtete über Erfahrungen des KIT durch begleitende Videoaufzeichnungen großer Lehrveranstaltungen.

Außerdem stellten Studierende im Rahmen des Wettbewerbs „Inspire Us“ ihre Ideen für Lernvideos vor, die schwierige Fachinhalte aus dem Studium einfach und anschaulich erklären sollen. Von den Anwesenden wurde die Idee „Old but Gold?! Die PCR früher und heute“ als Gewinnerprojekt ausgewählt.

Die Einzelheiten vom Tag der Digitalen Lehre 2018 sind im E-Learning-Blog zusammengefasst. cst

Professoren analysieren UBER-Unfall

28. März 2018

Professor Dr. Hermann Winner vom Fachgebiet Fahrzeugtechnik an der TU Darmstadt hat zusammen mit Kollegen von Uni-DAS e.V. – einem Zusammenschluss von sechs deutschen Universitätsinstituten mit den Forschungsschwerpunkten Fahrzeugtechnik, Fahrerergonomie, Fahrerassistenzsystem und Automatisiertes Fahren – eine Einschätzung zu dem Unfall eines automatisierten Fahrzeugs in den USA veröffentlicht. Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass im nicht automatisierten Verkehr tödliche Kollisionen keine Seltenheit sind. Für automatisierte Fahrzeuge erwarten die Autoren mittel- bis langfristig, dass sorgfältig entwickelte und abgesicherte automatisierte Fahrzeuge dazu führen, dass die Unfallzahlen gegenüber dem heutigen Stand sinken. Deshalb hoffen sie, dass dieser bedauernswerte Unfall nicht dazu führt, die Akzeptanz der Gesellschaft für die Technologie zu vermindern. . Uni-DAS / map

 
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