Kurz gemeldet

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Darmstädter Energiekonferenz: Preise vergeben

21. Februar 2019

Im Rahmen der 11. Darmstädter Energiekonferenz wurden Preise für herausragende Studienarbeiten vergeben. Den Dissertationspreis (3.000 Euro) erhielt Kersten Reis (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, etit) für seine Arbeit „Hochausgenutzte kompakte E-Maschinen zum Einsatz in Radnabenantrieben“. Der Preis für die beste Abschlussarbeit (1.000 Euro) ging an Robin Köster, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik für „redundant gespeister PMSM-Windgenerator mit Zahnspulenwicklung“. Über den Sonderpreis (1.000 Euro) durfte sich Sven Tengeler, Fachbereich Material- und Geowissenschaften, freuen. Seine Arbeit trägt den Titel “Cubic Silicon Carbide for Direct Photoelectrochemical Water Splitting”. Die vom House of Energy vergebenen Sonderpreise (je 500 Euro) erhielten Anna Pfendler, Fachbereich etit, und Jan P. Haccius, Fachbereiche Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und Maschinenbau.

Die Darmstädter Energiekonferenz fand am 20. Februar statt und wird ausgerichtet vom Profilbereich Energiesysteme der Zukunft an der TU Darmstadt und dem TU Darmstadt Energy Center. Diesjährige Themen waren unter anderem „Wärmeversorgung für energieintensive Betriebe“, „Magnetokalorik als neues Kühlungskonzept“, „Neues zu Brennstoffzellenfahrzeugen“ und „Zukunft Autonomes Fahren“. bjb

Schülergruppe aus Ecuador zu Gast an der TU

Besuch aus Ecuador. Bild: Katharina Dehn
Schülerinnen und Schüler aus Ecuador besuchten die TU Darmstadt. Bild: Katharina Dehn

20. Februar 2019

Zum zweiten Mal waren ecuadorianische Schülerinnen und Schüler der Deutschen Humboldtschule aus Guayaquil an der TU-Darmstadt und am Studienkolleg zu Gast. Bei einer Informationsveranstaltung der Zentralen Studienberatung ließen sie sich zu den Studienmöglichkeiten an der TU individuell beraten und zeigten dabei großes Interesse an den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie. Neben der fachlichen Beratung beantwortete ein Tutor des Studienkollegs und Alumnus der Schule alle Fragen zum Unialltag und zum Leben am Studienkolleg.

Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten erhielten im Anschluss eine Tour über das Unigelände und konnten sich sowohl vom Campus Stadtmitte als auch vom Campus Lichtwiese einen Eindruck verschaffen. Das Dezernat VIII Internationales begrüßte die Gruppe und klärte offene Fragen zur Zulassung an der TU Darmstadt. Abgerundet wurde der Besuch durch einen weiteren Höhepunkt: Im Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor bekamen sie eine Chemie-Unterrichtstunde der besonderen Art. So durften Sie im Labor selbst aktiv werden und in einem Versuch eine Glasflasche mit verschiedenen Lösungen und Chemikalien versilbern.

Die Deutsche Humboldtschule Guayaquil ist mit circa 2000 Schülerinnen und Schülern eine von 117 Deutschen Auslandsschulen, die finanziell und personell von der Bundesrepublik Deutschland gefördert werden. Katharina Dehn

TU Darmstadt würdigt Orchestermitglied

TU-Präsident Prömel ehrt Dr. Heiko Gerdes für seine Verdienste für das TU-Orchester. Bild: Georg Bednarek – © Georg Bednarek
TU-Präsident Prömel ehrt Dr. Heiko Gerdes für seine Verdienste für das TU-Orchester. Bild: Georg Bednarek

18. Februar 2019

Für seine 50-jährige aktive Mitgliedschaft im Orchester der TU Darmstadt und seine große Treue und Verbundenheit zur Universität wurde Dr.-Ing. Heiko Gerdes am vergangenen Sonntag (17. Februar) mit der TU Darmstadt Medaille geehrt. TU-Präsident Hans Jürgen Prömel überreichte Gerdes im Rahmen des Semesterabschlusskonzerts die Medaille und würdigte dessen Tätigkeit als Konzertmeister, seine Leistungen rund um die Organisation zahlreicher Konzertreisen und sein insgesamt überaus großes Engagement im Orchester.

Heiko Gerdes ist seit 1968 Mitglied im Orchester der TU Darmstadt und war von 1980 bis 2011 Konzertmeister. Über viele Jahre übernahm er maßgeblich die Organisation von internationalen Konzertreisen. Dazu gehörte auch die Suche nach Sponsoren und sonstigen Finanzierungsmöglichkeiten, insbesondere für Studierende. Gerdes wirkt bis heute als Erster Geiger im Orchester mit. Anja Zimmermann

Vier TU-Start-ups unter den Top 50

6. Februar 2019

Vier Start-ups der TU Darmstadt haben es beim Jahresranking des Internetportals fuer-gruender.de in die Liste der Top 50 geschafft: die Gründungen MagnoTherm (Platz 21), Xelera (22), Freemotion Systems (31) und Compredict (37). Insgesamt wurden 672 junge Unternehmen gerankt.

Bei den mehr als 160 Gründerwettbewerben in Deutschland bewerben sich jedes Jahr tausende Start-ups. Das Portal fuer-gruender.de, an dem unter anderem die FAZ-Gruppe beteiligt ist, bildet ein Ranking der Gewinner all dieser Gründerwettbewerbe und ermittelt die Top 50. Berücksichtigt werden unter anderem die Art des Wettbewerbs, die Zahl der Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben, die Höhe der gewonnenen Preisgelder sowie die Platzierungen bei den jeweiligen Wettbewerben, die zu einer Punktzahl verrechnet werden.

Die TU Darmstadt hat sich der Gründungsförderung verschrieben. Das TU-Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST hilft jungen Gründerinnen und Gründern bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle sowie bei der Suche nach Kapitalgebern und passenden Förderprogrammen. sip

Sichere Signaturen: TU in Runde zwei

1. Februar 2019

Um Herstellern von Software eine Orientierung zu geben, welches neu entwickelte Post-Quantum-Verfahren wirklich sicher und gleichzeitig effizient ist, gibt es – ähnlich einem Gütesiegel – sogenannte Standards. Das renommierte amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) hat deswegen 2017 das „Post Quantum Standardization Project“ gestartet. Am 30. Januar wurden die Teilnehmer für die zweite Auswahlrunde verkündet, zu denen auch ein Verfahren der TU Darmstadt gehört. Ein großer Erfolg für das Signaturverfahren „qTESLA“, das sich gegen zahlreiche internationale Konkurrenten durchsetzen konnte.

Hauptverantwortlich für die Entwicklung von qTESLA, einer internationalen Kooperation, ist Dr. Nina Bindel, die bei Professor Johannes Buchmann an der TU Darmstadt promoviert hat. Eine digitale Signatur garantiert die Authentizität des Absenders und die Integrität der Nachricht oder der Daten. „qTESLA besticht durch seine gute Effizienz, sein simples und einfach zu implementierendes Design und seine Sicherheitsgarantien gegen Quantenangreifer und ist daher ein vielversprechender Kandidat um herkömmliche Signaturverfahren zu ersetzen.“, erklärt sie.

Ob WhatsApp, Onlineshopping oder Software-Updates: Bewusst oder unbewusst nutzen wir pro Tag viele Male kryptographische Verfahren, um unsere Daten vor unliebsamen Mithörern zu schützen. Im Zeitalter der Quantencomputer werden allerdings neue Algorithmen zur Absicherung benötigt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln seit Jahren sogenannte „Post-Quantum-Verfahren“, die Quantencomputern trotzen können. Ann-Kathrin Braun

Besuch von Bundestagsmitglied Sauer

1. Februar 2019

Der Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer (CDU/CSU) hat Ende Januar die TU Darmstadt besucht, um sich vor Ort über die aktuelle Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) zu informieren. Sauer ist stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestags.

Einem Gespräch mit dem Präsidenten, Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, und der Vizepräsidentin für Forschung und Innovation, Professorin Dr.-Ing. Mira Mezini, folgte ein Austausch mit KI-Experten der TU Darmstadt. Ziel dieses Treffens, an dem von Seiten der TU unter anderem die Professoren Jan Peters, Stefan Roth, Constantin Rothkopf, Oskar von Stryk, Ralf Steinmetz, Carsten Binnig, Kristian Kersting und Dr. Dirk Balfanz teilnahmen, war es, gemeinsam zu aktuellen Fragestellungen ins Gespräch zu kommen, die KI-Strategie der Bundesregierung zu reflektieren und die internationale Spitzenstellung der TU Darmstadt auf dem Feld der KI vorzustellen.

Damit KI ihre Rolle als Motor der Wirtschaft und Gesellschaft einnimmt, braucht es eine Bündelung von exzellenter und breit aufgestellter KI-Expertise, eine enge Verschränkung mit strategisch wichtigen Anwendungsfeldern sowie Strukturen zur Überführung der KI-Expertise in die Wirtschaft und Gesellschaft. Alle drei Aspekte sind an der TU Darmstadt und in ihrem Umfeld wie an kaum einem anderen Standort in Deutschland vorhanden. Zimmermann/sip

„hobit“ endet erfolgreich

Erfolgreiche „hobit“ 2019: Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich im darmstadtium. Bild: Ulrike Albrecht – © Ulrike Albrecht
Erfolgreiche „hobit“ 2019: Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich im darmstadtium. Bild: Ulrike Albrecht

31. Januar 2019

Die 23. Darmstädter Hochschul- und Berufsinformationstage „hobit“ sind heute zu Ende gegangen. Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich im darmstadtium zu Studium, Ausbildung und Berufseinstieg zu informieren. Mitveranstalterin TU Darmstadt präsentierte sich an rund 30 Ständen und mit zahlreichen Vorträgen rund ums Studium.

Die TU Darmstadt war mit zentralen Einrichtungen ebenso vertreten wie mit kompletten Fach- und Studienbereichen sowie Angeboten von einzelnen Studiengängen. Insgesamt boten mehr als 150 Messestände und gut 250 Vorträge Orientierung zur Berufswahl aus erster Hand. Für volle Säle sorgten beispielsweise Vorträge zum Lehramtsstudium, zum Wirtschaftsingenieurwesen sowie zu Informatik und Psychologie.

Das noch neue, interaktive „hobit“-Format „und du so?“ stieß ebenfalls auf Anklang. Besucherinnen und Besucher nutzten rege die Möglichkeit, per Handy-App abzustimmen, zu welchen Themen sie in der noch laufenden Veranstaltung Antworten auf ihre Fragen bekommen wollten.

Die diesjährige „hobit“ sei reibungslos verlaufen, so „hobit“-Projektleiter Uli Knoth. Die Rückmeldungen von Ausstellern seien durchweg positiv: Die meisten Schülerinnen und Schüler hätten sich gut auf ihren „hobit“-Besuch vorbereitet. „Viele, die kamen, hatten einen genauen Plan und konnten dann an den Ständen schon vertiefende Fragen stellen und so umfassende Informationen bekommen.“

Die hobit fand in diesem Jahr zum 23. Mal statt. Was 1997 im Luisencenter begann, hat sich zu einer riesigen Bildungsmesse entwickelt. Jährlich zieht es rund 20.000 Besucherinnen und Besucher aus Darmstadt und umliegenden Kreisen und Städten an den drei hobit-Tagen ins darmstadtium. sip

TU-Informatik-Team gewinnt „Hack the News Datathon“

31. Januar 2019

Die gezielte Verwendung von Nachrichten für Propagandazwecke ist ein Problem, welches durch die digitalen Verbreitungswege zunehmend an Bedeutung und Komplexität gewinnt. Diesen neuen Herausforderungen mit Hilfe von intelligenten Methoden zur automatischen Propagandaerkennung in Nachrichten zu begegnen, war das Ziel des internationalen Wettbewerbs „Hack the News Datathon” der Data Science Society.

Im Wettbewerb traten 40 Teams aus 53 Ländern an und entwickelten verschiedene sprachbasierte Systeme, um mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Propaganda in Nachrichten zu erkennen. Die Veranstaltung fand Ende Januar online und offline an unterschiedlichen Orten auf der Welt gleichzeitig statt. Die umfassende Aufgabe der Propagandaerkennung war in Teilaufgaben unterteilt, die zunehmende Schwierigkeitsgrade enthielten. So sollte in Zeitungen, in Sätzen und in Satzteilen identifiziert werden, ob Propaganda vorliegt.

Forschende des UKP Labs am Fachbereich Informatik haben sich online an dieser herausfordernden Aufgabe beteiligt und konnten unter der Leitung von Prof. Dr. Iryna Gurevych den Wettbewerb gewinnen. Besonders die schwierigste Aufgabe, die Erkennung einzelner Satzteile mit unzähligen unterschiedlichen Klassen, konnte das Darmstädter Informatik-Team mit Hilfe von künstlicher Intelligenz besonders gut lösen. Es belegte dabei den ersten Platz in der Gesamtwertung. Der Wettbewerb ist mit 1.000 Euro dotiert sowie zusätzlich 3.500 Euro für Rechenressourcen und Workshops. UKP/Jessica Bagnoli/cst

Training für Chemie-Olympiade

30. Januar 2019

Die jeweils zehn besten hessischen und thüringischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Chemie-Olympiade 2019 sind derzeit zu Gast im Merck-TU Darmstadt-Juniorlabor Chemie. Im Rahmen ihres Aufenthalts in Darmstadt bereiten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf das Auswahlseminar zum Bundesentscheid der Chemie-Olympiade vor. Die Besten des Auswahlseminars fahren schließlich zum Bundesentscheid nach Kiel, bei dem sie neben theoretischen auch experimentelle Aufgaben meistern müssen.

Im Juniorlabor haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre praktischen Fähigkeiten zu trainieren. An den von Dr. Andrea-Katharina Schmidt geplanten und durchgeführten Tagen werden sie verschiedene Versuche zum Thema „Farbstoffe“ machen, die ihnen einen Eindruck der modernen Laborpraxis und den Analysemethoden vermitteln.

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO) ist ein Wettbewerb, in dem Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen ihre Leistungen im Bereich Chemie miteinander messen. Deutschland beteiligt sich seit 1974 regelmäßig daran. Die Sieger des Bundesentscheids stellen die deutsche Mannschaft, die an der 51. Internationalen Chemie-Olympiade im Juli 2019 in Paris (Frankreich) teilnimmt.

TU richtet Treffen zur Neurowissenschaft aus

25. Januar 2019

Am 11. Februar wird zum fünften Mal vom Rhein-Main-Neuroscience Network (rmn²) die „rmn² lecture“ ausgerichtet. Als Gastredner wird TU-Informatikprofessor Kristian Kersting über „Die automatische Datenanalyse: Mensch und Maschine“ referieren. „Wie können Maschinen aus ihren Erfahrungen und den Erfahrungen anderer ihre Performanz verbessern?” und wie kann man erreichen, dass „Maschinen so einfach und schnell lernen wie der Mensch” sind zwei von vielen Fragestellungen, mit denen sich Prof. Kersting auseinandersetzt.

Im Fokus seines Vortrags stehen Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML). Wie schafft es das Gehirn, Schlussfolgerungen zu ziehen, die weit darüber hinausgehen, was an typischen Aufgaben in der Datenwissenschaft möglich ist? Kerstin zeigt einen anderen Blickwinkel auf die Datenwissenschaften, der Maschinen näher an menschliche Fähigkeiten heranbringt, indem abstrakte Programmiersprachen und Datenbanken mit Methoden des statistischen Lernens, der Optimierung und des Deep Learnings kombiniert werden. Organisiert wird die Veranstaltung vom Center for Cognitive Science der TU.

Im Rhein-Main Neuronetz (rmn²) hat sich die Hirnforschung in der Metropolregion Frankfurt/Mainz zu einem starken Verbund zusammengefunden. Hierzu gehören die Goethe-Universität mit dem Interdisziplinären Centrum für Neurowisssenschaften und die Johannes Gutenberg-Universität mit dem Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften sowie die TU Darmstadt zusammen mit dem Institut für Molekulare Biologie Mainz, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies sowie dem Ernst Strüngmann Institut gemeinsam mit den Max-Planck-Instituten für Hirnforschung und Empirische Ästhetik in Frankfurt. rmn²/cst

Bio-Olympioniken zu Gast an der TU

23. Januar 2019

Zehn Landessiegerinnen und Landessieger des Schülerwettbewerbs „Internationale Biologie-Olympiade“ treffen sich von heute (23.) bis Samstag (26.) zu einem Forschungsseminar an der TU Darmstadt. Der wissenschaftliche Nachwuchs ist zu Gast am Fachbereich Biologie und wird betreut von PD Dr. Arnulf Kletzin.

Vier Tage lang werden die Oberstufenschülerinnen und -schüler unter anderem Bakterien züchten und untersuchen, anspruchsvolle biochemische Experimente ausführen und Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten und die aktuelle Forschung gewinnen. Eingebunden ist zudem das Merck livfe BioLab an der TU Darmstadt.

Die Internationale Biologieolympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb unter 50 Nationen, der besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Fach Biologie fördert. In diesem Jahr beteiligten sich 166 Schülerinnen und Schüler aus Hessen. Auf nationaler Ebene wird die vierköpfige „Olympiamannschaft“ ermittelt, die bei der Internationalen Olympiade – in diesem Jahr in Shiraz, Iran – antritt. sip

Medienschau: Erfolgreiches Juniorlabor Chemie

22. Januar 2019

Seit zehn Jahren betreiben die TU Darmstadt und der Pharma- und Chemiekonzern Merck auf dem Campus Lichtwiese ein gemeinsames Juniorlabor. Mehr als 28.000 Schülerinnen und Schüler haben dort seither chemische Experimente und ihr naturwissenschaftliches Wissen vertiefen können. Das Darmstädter Echo berichtet anlässlich des Jubiläums über die erfolgreiche Kooperation und gibt in einem Video Einblicke in das Juniorlabor. pb

Ökonomen-Ranking: Forschungsstarke Betriebswirtschaft

18. Januar 2019

Die Betriebswirtinnen und Betriebswirte der TU Darmstadt zählen nach einem kürzlich erschienenen Ranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche zu den besten im deutschsprachigen Raum.

Sechs Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften erreichten Platzierungen unter den Top 50 der mit „Die Überflieger der BWL“ überschriebenen Liste der 100 forschungsstärksten Betriebswirte. Dabei handelt es sich um Alexander Benlian (Rang 5), Christoph Glock (Rang 11), Dirk Schiereck (Rang 18), Simon Emde (Rang 26), Ruth Stock-Homburg (Rang 34) und Peter Buxmann (Rang 47).

Auch in den parallel erschienenen Top 25 der forschungsstärksten Betriebswirte unter 40 Jahren sind mit Christoph Glock (Platz 3) und Simon Emde (Platz 11) zwei Mitglieder der TU Darmstadt sehr gut platziert. Alexander Benlian ist zudem in der Kategorie Lebenswerk auf Platz 11 unter den Top 25 gelistet.

Neben diesen hervorragenden Platzierungen in den personenbezogenen Listen schneidet die TU Darmstadt auch im zugehörigen Fakultätenranking mit Rang 11 sehr gut ab. Setzt man die Zahl der berücksichtigten Publikationen zur zugehörigen Zahl der Professoren ins Verhältnis, liegt die TU Darmstadt sogar an der Spitze der 25 veröffentlichten Hochschulen.

Das Ranking wurde vom Forschungsinstitut KOF der ETH Zürich sowie dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) erstellt und basiert auf der Auswertung von Publikationen in renommierten Journalen. Birgitta Zielbauer

Meistzitierte Publikationen der Plasmaphysik

17. Januar 2019

Das renommierte Journal „Physics of Plasmas“ feiert sein 25-jähriges Bestehen in diesem Jahr und stellt aus diesem Anlass die 25 meistzitierten Artikel seiner Geschichte noch einmal frei zur Verfügung. Gleich zwei Mal findet sich Professor Markus Roth, AG Laser- und Plasmaphysik am Institut für Kernphysik der TU, in dieser internationalen Zusammenstellung. Die Beiträge „Energetic proton generation in ultra-intense laser-solid interactions“ (2001) und „Electron, photon, and ion beams from the relativistic interaction of Petawatt laser pulses with solid targets“ (2000), an denen Roth beteiligt war, kamen auf die Bestenliste.

„Physics of Plasmas“ wird seit 1994 vom American Institute of Physics (AIP) herausgegeben und ist nach eigenen Angaben die größte, meistzitierte und umfassendste Publikation im Bereich der Plasmaphysik.sip

Delegation der thailändischen Partner-Universität besucht die TU

Die thailändischen Gäste wurden im Senatssaal der TU empfangen. Bild: Babette Chabilan – © Babette Chabilan
Die thailändischen Gäste wurden im Senatssaal der TU empfangen. Bild: Babette Chabilan

16. Januar 2019

Eine Besuchergruppe des Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT) war am 15. Januar zu Gast an der TU. Die 10-köpfige Delegation wurde von TU-Vizepräsident Professor Ralph Bruder begrüßt und diskutierte gemeinsam mit Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachbereiche mögliche Kooperationen in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Chemie. Mit dem SIIT, das 1992 als teilautonome Einrichtung der zweitältesten Universität Thailands, der Thammasat University, gegründet wurde, verbindet die TU Darmstadt eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft. Zuletzt waren TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Regina Sonntag-Krupp, die Leiterin des Dezernats Internationales, 2017 in Bangkok zu Gesprächen eingeladen. Pia Schmitt/cst

Medienschau: Suche nach Daten-Sicherheit

14. Januar 2019

Seit dem Bekanntwerden des Diebstahls von Politikern- und Prominenten-Daten durch einen hessischen Schüler ist das Thema Datensicherheit wieder in aller Munde. Die Sendung 17:30 SAT1 Live war am 11. Januar zu Gast am Fachbereich Informatik und dem Sonderforschungsbereich CROSSING und sprach mit Professor Johannes Buchmann über neue Sicherheitstechnologien wie Post-Quanten-Verfahren, die an der TU Darmstadt entwickelt werden. pb

Medienschau: Geschichte der Straßenbahn

11. Januar 2019

Das SWR-Fernsehen hat in der neuesten Folge seiner „Technikgeschichten“ die Historie der Trambahn nachgezeichnet – und den langen Weg von der Pferdebahn bis hin zu modernen Großraum-Waggons. Professor Dieter Schott, Fachgebiet Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Stadt- und Umweltgeschichte an der TU Darmstadt, ordnet die revolutionäre Neuerung der „Elektrisch“ historisch ein. Er spricht über Nutzung, Akzeptanz und soziale wie räumliche Folgen der elektrischen Straßenbahn in den ersten Jahren ihrer Einführung um 1900. So bot die Tram – als für die breite Bevölkerung gut erreichbares und bezahlbares Verkehrsmittel – unbegleiteten Frauen ein respektables Beförderungsmittel und damit größere Unabhängigkeit und Mobilität. Auch in der Arbeitswelt hinterließ die Tram ihre Spuren, denn nun konnten größere Massen von Arbeitern erstmals über längere Strecken zum Arbeitsplatz pendeln. Das Stadtbild veränderte sich ebenfalls: Kaufhäuser ließen sich in den Innenstädten vorzugsweise an den Kreuzungspunkten von Straßenbahnen nieder, Oberleitungen hielten Einzug. sip

TU Darmstadt und Universitätsbibliothek trauern um Dr. Yorck A. Haase

Dr. Yorck A. Haase (rechts) im Gespräch mit den nachfolgenden ULB-Direktoren Prof. Dr. Thomas Stäcker (links) und Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer (Mitte). Bild: Jakob Nonnen
Dr. Yorck A. Haase (rechts) im Gespräch mit den beiden nachfolgenden ULB-Direktoren Prof. Dr. Thomas Stäcker (links) und Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer (Mitte). Bild: Jakob Nonnen

7. Januar 2019

An Silvester ist Dr. Yorck Alexander Haase im Alter von 84 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Haase leitete die damals noch eigenständige Hessische Landes- und Hochschulbibliothek bis zum Jahr 1999. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften, der Kunstgeschichte und Geschichte absolvierte er an der Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel die bibliothekarische Ausbildung und blieb dort, bis er 1977 die Leitung in Darmstadt übernahm. Daneben engagierte Haase sich für den wissenschaftlichen Bibliotheksnachwuchs als stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses für die Staatsprüfung an der inzwischen aufgelösten Bibliotheksschule in Frankfurt.

In Haases Amtszeit fallen unter anderem die Erweiterung der Bibliothek im Residenzschloss, die Einführung der Datenverarbeitung, die erste „Corporate Identitiy“ der Bibliothek mit eigenem Logo und die Vorbereitung der Integration in die Technische Universität.

Auch nach seiner Pensionierung bis kurz vor seinem Tod blieb Hasse der ULB und seiner großen Leidenschaft, dem Theater, verbunden. Ehrenamtlich kam er wenigstens einmal wöchentlich in die Historischen Sammlungen, um die von ihm mitbegründete Theatersammlung zu betreuen und Nutzerwünsche und -anfragen zu bearbeiten. Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt trauert um einen feinsinnigen, warmherzigen Menschen.

Nachruf von Johannes Breckner im Darmstädter Echo vom 04. Januar 2019.ULB / pb

TU Darmstadt-Bot gewinnt gegen Schachprofi

JannLee im Schachduell mit dem TU-Bot CrazyAra.
JannLee im Schachduell mit dem TU-Bot CrazyAra.

3. Januar 2019

Studierende des Fachbereichs Informatik haben einen auf neuronale Netze basierten Bot entwickelt, der gegen Menschen beim Schachspielen antritt. CrazyAra, benannt nach der Papageienart Ara, die für ihre Imitationsgabe bekannt ist, wurde von drei Studierenden des Masterstudiengangs Visual Computing ins Leben gerufen. Johannes Czech, Moritz Willig und Alena Beyer entwickelten den Bot im Rahmen eines Semesterprojekts für den von den Professoren Kristian Kersting und Johannes Fürnkranz gehaltenen Kurs „Deep Learning: Architectures & Methods“.

Der Anspruch des Trios lag nicht nur darin, einen Bot zu entwickeln, der das menschliche Spielverhalten erlernt und generalisiert, er sollte auch außerhalb des Trainingsbereichs funktionieren und vorausschauend Entscheidungen treffen können. Dazu trainierten sie CrazyAra mit rund 650.000 heruntergeladenen Schachspielen. Diese ambitionierte Vorgehensweise zahlte sich nun aus, denn so konnte CrazyAra Ende Dezember seine Fähigkeiten erfolgreich unter Beweis stellen. Justin Tan, mehrfacher World-Champion, aktueller Vize-Champion in der populären Schachvariante „Crazhouse“ und in der Schach-Community als JannLee bekannt, erklärte sich bereit, öffentlich gegen CrazyAra anzutreten.

Insgesamt wurden fünf Partien gespielt, die CrazyAra 4:1 gegen JannLee gewann. Der australische Schachprofi zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten des Darmstädter Bots und teilte nach den Spielen mit, dass er über das Spielverhalten sehr überrascht war, da er das Gefühl hatte gegen einen Menschen und nicht gegen eine Maschine angetreten zu sein.

Crazyhouse ist eine populäre Schachvariante, bei der zwei Spieler gegeneinander antreten. Schlägt ein Spieler die gegnerische Figur, wird ihm diese in seiner Farbe ausgehändigt und kann dann gegen den Gegner eingesetzt werden. Tan kommentierte die Partien über einen Livestream. Jessica Bagnoli

 
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