Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Girls' Day an der TU Darmstadt

29. März 2017

Labors und Werkstätten, Computersimulationen und spannende Vorlesungen in den technischen, handwerklichen und IT-Bereichen der TU warten beim diesjährigen Girls' Day – Mädchenzukunftstag 2017 am Donnerstag, 27. April, auf neugierige und begeisterungsfähige Schülerinnen. Sie können dann in Ausbildungsberufe und Studiengänge hineinschnuppern, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind.

Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Dem soll der Girls'Day – Mädchenzukunftstag durch Information und spannende, erlebbare Berufspraxis abhelfen. Er ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit.

Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2016 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften. An der TU findet der Girls' Day von 8.30 bis 13.00 Uhr statt. Noch sind einige wenige Plätze frei. Fragen zum Girls's Day beantwortet . Anmeldungen sind über die Internetplattform Girls' Day 2017 möglich. sip

Jahresbericht 2016 der Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt erschienen

Neuer Jahresbericht erschienen. Bild: Katrin Binner
Neuer Jahresbericht erschienen. Bild: Katrin Binner

28. März 2017

Die vor knapp 100 Jahren als Ernst-Ludwig-Hochschulgesellschaft gegründete Vereinigung von Freunden der TU Darmstadt e.V., mit derzeit rund 2.500 Mitgliedern sowie 100 Unternehmen, fördert Wissenschaft in Forschung und Lehre an der TU Darmstadt.

Der kürzlich erschienene Jahresbericht informiert über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ausführlich beschreibt er, wofür die Vereinigung in 2016 ihre Spenden und Beiträge verwendete, welche Personen und Projekte im letzten Jahr gefördert wurden, welche Wahlergebnisse und Satzungsänderungen es bei der Mitgliederversammlung gegeben hat. Die Träger des Preises für hervorragende wissenschaftliche Leistungen werden vorgestellt sowie die neue Zusammenarbeit mit TU-Einrichtungen wie das Kunstforum und die Wissenschaftliche Weiterbildung der TU Darmstadt. Der Bericht gibt ferner Informationen über die Entwicklung des Fördervereins und seiner Mitglieder und stimmt auf das hundertjährige Jubiläum im kommenden Jahr ein.

Mitglieder der Vereinigung erhalten den Jahresbericht auf postalischem Weg. Interessierte können ihn in der Geschäftsstelle bekommen oder online auf dem Webauftritt der Vereinigung lesen. Katharina Krickow / pb

TU Darmstadt unterstützt den weltweiten March for Science am 22. April 2017

23. März 2017

Die TU Darmstadt unterstützt den March for Science offiziell als Institution – das hat das Präsidium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Zu den weiteren Institutionen, die den March for Science unterstützen, zählen unter anderem die Alexander von Humboldt-Stiftung oder der Deutsche Akademischer Austauschdienst (DAAD).

Der March for Science oder Science March ist eine weltweite Initiative für den Wert von Wissenschaft, Forschung und Fakten. Sie richtet sich dagegen, dass wissenschaftlich fundierte Tatsachen geleugnet, relativiert oder lediglich „alternativen Fakten“ als gleichwertig gegenübergestellt werden, um daraus politisches Kapital zu schlagen.

Am 22. April 2017 werden deshalb Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gehen, um dafür zu demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind. Zu den Kundgebungen sind alle Sympathisanten eingeladen, nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Der March for Science findet in fast 400 Städten rund um den Globus statt. In Deutschland gibt es Kundgebungen in über einem Dutzend Städte, darunter auch Frankfurt am Main. Los geht es hier um 13:00 Uhr an der Bockenheimer Warte. pg

TU im Hessischen Landtag

Der Parlamentarische Abend der TU Darmstadt im Hessischen Landtag in Wiesbaden. Bild: Paul Müller
Die Gäste des Parlamentarischen Abends lauschen TU-Vizepräsidentin Prof. Andrea Rapp (re.). Bild: Paul Müller

22. März 2017

Die TU Darmstadt hat im Rahmen eines von ihr veranstalteten „Parlamentarischen Abends“ im Hessischen Landtag am 21. März mit mehr als 20 Abgeordneten aller Fraktionen über das Thema „Digital und vernetzt – wie 4.0 wollen wir sein?“ diskutiert. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel verwies in seiner Begrüßung darauf, dass die TU Darmstadt selbst „Teil des beschleunigten gesellschaftlichen Wandels“ sei und intensiv zu Herausforderungen der Zukunft forsche. Er verwies beispielhaft auf Energiesysteme der Zukunft, Cybersicherheit und Digitalisierung.

Die TU-Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infrastruktur und Professorin für Computerphilologie und Mediävistik, Professorin Andrea Rapp, erläuterte die wachsende Bedeutung der „Digitalen Geisteswissenschaften“ in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Die technologischen Möglichkeiten, um ganze Bibliothekssammlungen als „Big Data“ zu begreifen und Inhalte und Bedeutungszusammenhänge in Textmengen systematisch analysieren zu können, machten „Forschungsdaten zu einem wertvollen Rohstoff“.

Professor Reiner Anderl, Leiter des Fachgebiets Datenverarbeitung in der Konstruktion an der TU Darmstadt, skizzierte den von Jahr zu Jahr rasanter werdenden Weg zu „Industrie 4.0“ und zur „digitalen Transformation“ aufgrund ständiger Weiterentwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Es scheine, als seien immer neuen Geschäftsmodellen auf dem Weg zum Internet der Dinge, Dienste und Daten keine Phantasiegrenzen gesetzt.

Professor Ralf Steinmetz, Sprecher des TU- Profilbereichs Internet und Digitalisierung, beleuchtete, wie omnipräsent im Alltag das Netzwerk aus Web, Digitalisierung und Mobilkommunikation bereits ist und etwa das Konsumverhalten steuert. Die Gastgeber des Abends boten den Landtags-Abgeordneten einen Überblick über die Vielzahl von Forschungsschwerpunkten und Verbundprojekten der TU mit Industrie, Bund und Land, Wissenschaftsorganisationen und Verbänden. In der anschließenden Diskussion spielten Stichworte wie massive Umstrukturierungsprozesse in der Arbeitswelt, gesellschaftliche Akzeptanz, Abhängigkeit und Grenzen der Souveränität eine wichtige Rolle.

Eine Bildergalerie zur Vernastaltung gibt es auf TU intern. feu

Presseschau: TU-Politologe analysiert geringe Wahlbeteiligung

21. März 2017

Nur 43,9 Prozent der Darmstädter Wahlberechtigten gaben bei der Oberbürgermeister-Wahl am Sonntag ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung war historisch niedrig und könnte künftig noch weiter sinken, prophezeit PD Dr. Björn Egner, Institut für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU, im Gespräch mit dem „Darmstädter Echo“. Der TU-Politologe analysiert das Wahlverhalten, Gründe für Wählerträgheit und erläutert Standpunkte der Forschung zur Frage, wie legitim eine Direktwahl bei geringer Wahlbeteiligung überhaupt noch ist. sip

Nacht der Ausbildung: TU stellt Ausbildungsberufe im karo 5 vor

20. März 2017

Unter dem Motto „Entdecke deine Zukunft“ öffnen die TU Darmstadt und zwölf Darmstädter Unternehmen für interessierte Schülerinnen und Schüler am 24. März von 17 bis 23 Uhr im Rahmen der 7. Nacht der Ausbildung ihre Türen. Familien und Freunde sind ebenfalls herzlich willkommen.

Mehr als 70 Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder der TU Darmstadt stellen im zentralen Eingangsgebäude karo 5 der Universität (Karolinenplatz 5) über 15 Ausbildungsgänge vor. Mit einer Mischung aus persönlicher Beratung und „do-it-yourself“ können sich Interessierte hautnah und praxisbezogen Eindrücke über die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge an der TU Darmstadt verschaffen. Präsentiert werden Ausbildungsberufe aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung über IT bis zu dem gewerblich-technischen Bereich.

Die Nacht der Ausbildung ist kostenlos und kann ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Für den Transfer zwischen der TU Darmstadt und den teilnehmenden Unternehmen sorgt ein kostenloser Shuttle Service. pb

Wissenschaftspreis: 20.000 Euro für Prof. Dr. Oliver Hinz

Gruppenbild mit Christoph Brenner (Otto Group), Prof. Dr. Oliver Hinz, Dr. Michael Krings (Douglas). Bild: EHI/GS1/Hauser
Christoph Brenner (Otto Group), Prof. Dr. Oliver Hinz, Dr. Michael Krings (Douglas). Bild: EHI/GS1/Hauser

16. März 2017

Prof. Dr. Oliver Hinz, Fachgebiet Electronic Markets am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU Darmstadt, hat für seine Kooperation in Zusammenarbeit mit der Otto Group und der Juniorprofessur für E-Commerce der Universität Passau den mit 20.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis 2017 erhalten.

Der Preis wird jährlich von der EHI-Stiftung und GS1 Germany vergeben. Ausgezeichnet wurde das Team rund um Oliver Hinz für die Entwicklung eines neuen Ansatzes, um Suchmaschinenwerbung (SEA-Kampagnen) von der Keyword-Recherche bis zum Startgebot zu automatisieren. Und das mit Erfolg: Bei Shopping24, einer Konzernfirma der Otto Group, konnten so die Zahl der Seitenaufrufe mehr als verdreifacht und der Deckungsbeitrag der Kunden, die über diesen Kanal akquiriert wurden, um das Fünffache gesteigert werden. Leonie Treber

 
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