Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Bio-Olympioniken zu Gast an der TU

23. Januar 2019

Zehn Landessiegerinnen und Landessieger des Schülerwettbewerbs „Internationale Biologie-Olympiade“ treffen sich von heute (23.) bis Samstag (26.) zu einem Forschungsseminar an der TU Darmstadt. Der wissenschaftliche Nachwuchs ist zu Gast am Fachbereich Biologie und wird betreut von PD Dr. Arnulf Kletzin.

Vier Tage lang werden die Oberstufenschülerinnen und -schüler unter anderem Bakterien züchten und untersuchen, anspruchsvolle biochemische Experimente ausführen und Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten und die aktuelle Forschung gewinnen. Eingebunden ist zudem das Merck livfe BioLab an der TU Darmstadt.

Die Internationale Biologieolympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb unter 50 Nationen, der besonders begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Fach Biologie fördert. In diesem Jahr beteiligten sich 166 Schülerinnen und Schüler aus Hessen. Auf nationaler Ebene wird die vierköpfige „Olympiamannschaft“ ermittelt, die bei der Internationalen Olympiade – in diesem Jahr in Shiraz, Iran – antritt. sip

Medienschau: Erfolgreiches Juniorlabor Chemie

22. Januar 2019

Seit zehn Jahren betreiben die TU Darmstadt und der Pharma- und Chemiekonzern Merck auf dem Campus Lichtwiese ein gemeinsames Juniorlabor. Mehr als 28.000 Schülerinnen und Schüler haben dort seither chemische Experimente und ihr naturwissenschaftliches Wissen vertiefen können. Das Darmstädter Echo berichtet anlässlich des Jubiläums über die erfolgreiche Kooperation und gibt in einem Video Einblicke in das Juniorlabor. pb

Ökonomen-Ranking: Forschungsstarke Betriebswirtschaft

18. Januar 2019

Die Betriebswirtinnen und Betriebswirte der TU Darmstadt zählen nach einem kürzlich erschienenen Ranking der Zeitschrift WirtschaftsWoche zu den besten im deutschsprachigen Raum.

Sechs Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften erreichten Platzierungen unter den Top 50 der mit „Die Überflieger der BWL“ überschriebenen Liste der 100 forschungsstärksten Betriebswirte. Dabei handelt es sich um Alexander Benlian (Rang 5), Christoph Glock (Rang 11), Dirk Schiereck (Rang 18), Simon Emde (Rang 26), Ruth Stock-Homburg (Rang 34) und Peter Buxmann (Rang 47).

Auch in den parallel erschienenen Top 25 der forschungsstärksten Betriebswirte unter 40 Jahren sind mit Christoph Glock (Platz 3) und Simon Emde (Platz 11) zwei Mitglieder der TU Darmstadt sehr gut platziert. Alexander Benlian ist zudem in der Kategorie Lebenswerk auf Platz 11 unter den Top 25 gelistet.

Neben diesen hervorragenden Platzierungen in den personenbezogenen Listen schneidet die TU Darmstadt auch im zugehörigen Fakultätenranking mit Rang 11 sehr gut ab. Setzt man die Zahl der berücksichtigten Publikationen zur zugehörigen Zahl der Professoren ins Verhältnis, liegt die TU Darmstadt sogar an der Spitze der 25 veröffentlichten Hochschulen.

Das Ranking wurde vom Forschungsinstitut KOF der ETH Zürich sowie dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) erstellt und basiert auf der Auswertung von Publikationen in renommierten Journalen. Birgitta Zielbauer

Meistzitierte Publikationen der Plasmaphysik

17. Januar 2019

Das renommierte Journal „Physics of Plasmas“ feiert sein 25-jähriges Bestehen in diesem Jahr und stellt aus diesem Anlass die 25 meistzitierten Artikel seiner Geschichte noch einmal frei zur Verfügung. Gleich zwei Mal findet sich Professor Markus Roth, AG Laser- und Plasmaphysik am Institut für Kernphysik der TU, in dieser internationalen Zusammenstellung. Die Beiträge „Energetic proton generation in ultra-intense laser-solid interactions“ (2001) und „Electron, photon, and ion beams from the relativistic interaction of Petawatt laser pulses with solid targets“ (2000), an denen Roth beteiligt war, kamen auf die Bestenliste.

„Physics of Plasmas“ wird seit 1994 vom American Institute of Physics (AIP) herausgegeben und ist nach eigenen Angaben die größte, meistzitierte und umfassendste Publikation im Bereich der Plasmaphysik.sip

Delegation der thailändischen Partner-Universität besucht die TU

Die thailändischen Gäste wurden im Senatssaal der TU empfangen. Bild: Babette Chabilan – © Babette Chabilan
Die thailändischen Gäste wurden im Senatssaal der TU empfangen. Bild: Babette Chabilan

16. Januar 2019

Eine Besuchergruppe des Sirindhorn International Institute of Technology (SIIT) war am 15. Januar zu Gast an der TU. Die 10-köpfige Delegation wurde von TU-Vizepräsident Professor Ralph Bruder begrüßt und diskutierte gemeinsam mit Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachbereiche mögliche Kooperationen in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Chemie. Mit dem SIIT, das 1992 als teilautonome Einrichtung der zweitältesten Universität Thailands, der Thammasat University, gegründet wurde, verbindet die TU Darmstadt eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft. Zuletzt waren TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und Regina Sonntag-Krupp, die Leiterin des Dezernats Internationales, 2017 in Bangkok zu Gesprächen eingeladen. Pia Schmitt/cst

Medienschau: Suche nach Daten-Sicherheit

14. Januar 2019

Seit dem Bekanntwerden des Diebstahls von Politikern- und Prominenten-Daten durch einen hessischen Schüler ist das Thema Datensicherheit wieder in aller Munde. Die Sendung 17:30 SAT1 Live war am 11. Januar zu Gast am Fachbereich Informatik und dem Sonderforschungsbereich CROSSING und sprach mit Professor Johannes Buchmann über neue Sicherheitstechnologien wie Post-Quanten-Verfahren, die an der TU Darmstadt entwickelt werden. pb

Medienschau: Geschichte der Straßenbahn

11. Januar 2019

Das SWR-Fernsehen hat in der neuesten Folge seiner „Technikgeschichten“ die Historie der Trambahn nachgezeichnet – und den langen Weg von der Pferdebahn bis hin zu modernen Großraum-Waggons. Professor Dieter Schott, Fachgebiet Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Stadt- und Umweltgeschichte an der TU Darmstadt, ordnet die revolutionäre Neuerung der „Elektrisch“ historisch ein. Er spricht über Nutzung, Akzeptanz und soziale wie räumliche Folgen der elektrischen Straßenbahn in den ersten Jahren ihrer Einführung um 1900. So bot die Tram – als für die breite Bevölkerung gut erreichbares und bezahlbares Verkehrsmittel – unbegleiteten Frauen ein respektables Beförderungsmittel und damit größere Unabhängigkeit und Mobilität. Auch in der Arbeitswelt hinterließ die Tram ihre Spuren, denn nun konnten größere Massen von Arbeitern erstmals über längere Strecken zum Arbeitsplatz pendeln. Das Stadtbild veränderte sich ebenfalls: Kaufhäuser ließen sich in den Innenstädten vorzugsweise an den Kreuzungspunkten von Straßenbahnen nieder, Oberleitungen hielten Einzug. sip

TU Darmstadt und Universitätsbibliothek trauern um Dr. Yorck A. Haase

Dr. Yorck A. Haase (rechts) im Gespräch mit den nachfolgenden ULB-Direktoren Prof. Dr. Thomas Stäcker (links) und Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer (Mitte). Bild: Jakob Nonnen
Dr. Yorck A. Haase (rechts) im Gespräch mit den beiden nachfolgenden ULB-Direktoren Prof. Dr. Thomas Stäcker (links) und Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer (Mitte). Bild: Jakob Nonnen

7. Januar 2019

An Silvester ist Dr. Yorck Alexander Haase im Alter von 84 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Haase leitete die damals noch eigenständige Hessische Landes- und Hochschulbibliothek bis zum Jahr 1999. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften, der Kunstgeschichte und Geschichte absolvierte er an der Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel die bibliothekarische Ausbildung und blieb dort, bis er 1977 die Leitung in Darmstadt übernahm. Daneben engagierte Haase sich für den wissenschaftlichen Bibliotheksnachwuchs als stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses für die Staatsprüfung an der inzwischen aufgelösten Bibliotheksschule in Frankfurt.

In Haases Amtszeit fallen unter anderem die Erweiterung der Bibliothek im Residenzschloss, die Einführung der Datenverarbeitung, die erste „Corporate Identitiy“ der Bibliothek mit eigenem Logo und die Vorbereitung der Integration in die Technische Universität.

Auch nach seiner Pensionierung bis kurz vor seinem Tod blieb Hasse der ULB und seiner großen Leidenschaft, dem Theater, verbunden. Ehrenamtlich kam er wenigstens einmal wöchentlich in die Historischen Sammlungen, um die von ihm mitbegründete Theatersammlung zu betreuen und Nutzerwünsche und -anfragen zu bearbeiten. Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt trauert um einen feinsinnigen, warmherzigen Menschen.

Nachruf von Johannes Breckner im Darmstädter Echo vom 04. Januar 2019.ULB / pb

TU Darmstadt-Bot gewinnt gegen Schachprofi

JannLee im Schachduell mit dem TU-Bot CrazyAra.
JannLee im Schachduell mit dem TU-Bot CrazyAra.

3. Januar 2019

Studierende des Fachbereichs Informatik haben einen auf neuronale Netze basierten Bot entwickelt, der gegen Menschen beim Schachspielen antritt. CrazyAra, benannt nach der Papageienart Ara, die für ihre Imitationsgabe bekannt ist, wurde von drei Studierenden des Masterstudiengangs Visual Computing ins Leben gerufen. Johannes Czech, Moritz Willig und Alena Beyer entwickelten den Bot im Rahmen eines Semesterprojekts für den von den Professoren Kristian Kersting und Johannes Fürnkranz gehaltenen Kurs „Deep Learning: Architectures & Methods“.

Der Anspruch des Trios lag nicht nur darin, einen Bot zu entwickeln, der das menschliche Spielverhalten erlernt und generalisiert, er sollte auch außerhalb des Trainingsbereichs funktionieren und vorausschauend Entscheidungen treffen können. Dazu trainierten sie CrazyAra mit rund 650.000 heruntergeladenen Schachspielen. Diese ambitionierte Vorgehensweise zahlte sich nun aus, denn so konnte CrazyAra Ende Dezember seine Fähigkeiten erfolgreich unter Beweis stellen. Justin Tan, mehrfacher World-Champion, aktueller Vize-Champion in der populären Schachvariante „Crazhouse“ und in der Schach-Community als JannLee bekannt, erklärte sich bereit, öffentlich gegen CrazyAra anzutreten.

Insgesamt wurden fünf Partien gespielt, die CrazyAra 4:1 gegen JannLee gewann. Der australische Schachprofi zeigte sich beeindruckt von den Fähigkeiten des Darmstädter Bots und teilte nach den Spielen mit, dass er über das Spielverhalten sehr überrascht war, da er das Gefühl hatte gegen einen Menschen und nicht gegen eine Maschine angetreten zu sein.

Crazyhouse ist eine populäre Schachvariante, bei der zwei Spieler gegeneinander antreten. Schlägt ein Spieler die gegnerische Figur, wird ihm diese in seiner Farbe ausgehändigt und kann dann gegen den Gegner eingesetzt werden. Tan kommentierte die Partien über einen Livestream. Jessica Bagnoli

HRZ und ULB beteiligen sich an offenem WLAN

20. Dezember 2018

Das Projekt „Darmstadt WiFi“ der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der ENTEGA und des Verkehrsunternehmens HEAG mobilo setzt im Rahmen der „Digitalstadt Darmstadt“ öffentlich-zugängliche Hotspots in der Innenstadt um. Seit Mitte Dezember beteiligen sich auch das Hochschulrechenzentrum (HRZ) der TU Darmstadt und die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Darmstadt an diesem Projekt. Über die vorhandene WLAN-Infrastruktur wird seitdem an den ULB-Standorten Stadtmitte und Lichtwiese das offene WLAN „WiFi Darmstadt“ ausgestrahlt.

Das offene WLAN steht allen Nutzerinnen und Nutzern mit WLAN-fähigem Gerät zur Verfügung, insbesondere externen Gästen, die über keinen Eduroam-Zugang verfügen. Sobald man sein Endgerät mit dem WLAN verbunden hat, öffnet sich im Browser automatisch eine Login-Seite (http://service.thecloud.eu/service-platform/home). Durch Klicken/Tippen auf „Online gehen“ kann man anschließend für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei surfen. Eventuell verweigern die Geräte das automatische Aufrufen der Login-Seite, so dass man die Seite eigenhändig aufrufen muss.

Zu beachten ist, dass die Nutzung des offenen WLAN zeitlich begrenzt ist und ein Zugriff auf zugangsbeschränkte lizenzierte E-Medien der ULB über dieses offene WLAN nicht möglich ist. Für Universitätsangehörige und Angehörige anderer Hochschulen ist daher auch weiterhin die Nutzung des Eduroam-WLAN erste Wahl. Simon Streib/bjb

Presseschau: Professorin Petra Gehring zu Forschungsdateninfrastruktur

20. Dezember 2018

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet Professorin Petra Gehring über die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), ein Projekt, das jüngst von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern beschlossen wurde und ein bundesweites Forschungsdatenmanagement-Netzwerk auf den Weg bringen soll. Der umfangreiche Gastbeitrag „Ein Flussbett für die Datenströme“ gibt einen Einblick, welche Chancen und Herausforderungen sich aus der vernetzen Bereitstellung von Forschungsdaten für die Wissenschaft ergeben.

Petra Gehring ist Philosophie-Professorin an der TU Darmstadt und Vorsitzende des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII). bjb

Neuer Sonderforschungsbereich der Rhein-Main-Universitäten

18. Dezember 2018

Als erster Sonderforschungsbereich (SFB), an dem alle drei Rhein-Main-Universitäten (RMU) maßgeblich beteiligt sind, richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum 1. Januar 2019 den neuen SFB 1361 „Regulation von DNA-Reparatur und Genomstabilität“ ein.

Neben den drei RMU TU Darmstadt, Goethe-Universität Frankfurt und Johannes Gutenberg-Universität Mainz sind daran das Institut für Molekulare Biologie gGmbH Mainz (IMB) und die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt. Der interdisziplinäre Verbund wird Expertinnen und Experten in Strukturbiologie, Organischer Chemie und Biochemie, Zell- und Molekularbiologie sowie genetischer Toxikologie zusammenführen. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) übernimmt die Sprecherschaft, die TU Darmstadt ist mit drei Teilprojekten beteiligt, denen Professor Markus Löbrich, Professorin Cristina Cardoso und Professor Alexander Löwer vorstehen.

Ziel des SFBs ist es zu erforschen, welche Quellen der Genominstabilität es gibt und was ihre biologischen Auswirkungen sind, über welche Signalwege DNA-Schäden detektiert werden und mit welchen Mechanismen Zellen sich gegen sie schützen. RMU / bjb

TU-Beschäftigte unterstützen #4GenderStudies

18. Dezember 2018

Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, administrativ-technischen Beschäftigten sowie Studierenden der TU Darmstadt unterstützt die heutige bundesweite Aktion #4GenderStudies. Hier ihre Erklärung im Wortlaut:

„Vielfalt ist eine soziale Tatsache. Sie ist aber auch eine Herausforderung und Aufforderung an uns alle, über das Verhältnis zu uns selbst und zur Welt immer wieder neu zu reflektieren. Wie Forschung und Lehre im Allgemeinen nehmen Gender und Queer Studies die Aufgabe wahr, eine kritische Reflexion von sozialen und geschlechtlichen Unterscheidungen zu fördern und damit zu einem hierarchiefreien und wertschätzenden Umgang mit Differenz und deren Anerkennung beizutragen.

Beschäftigte und Studierende der TU Darmstadt unterstützen daher den bundesweiten Aktionstag #4GenderStudies. Wir sehen in den Gender und Queer Studies eine leidenschaftliche Haltung innerhalb kritisch engagierter Wissenschaft mit steter Bereitschaft zu neuerlichem Nachdenken, einschließlich der sich daraus ergebenden Revisionen traditioneller Vorstellungen sexueller und geschlechtlicher ‚Richtigkeiten‘.

Denn Geschlecht und Sexualität stellen individuell, gesellschaftlich und global noch immer Erfahrungskontexte dar, die Leiden schaffen. Mit der Anerkennung dessen, der Wahrnehmung und Untersuchung von Gewalt und ihrer Ursachen kann eine widerständige Perspektive eingenommen werden. Diese zielt auf ein umfassendes Verständnis von Gerechtigkeit ab, das geschlechtliche und sexuelle Gerechtigkeit und Freiheit inkludiert.“ Studierende und Beschäftigte der TU Darmstadt / bjb

„ArgumenText“ begleitet hessische Delegation ins Silicon Valley

17. Dezember 2018

Dr. Johannes Daxenberger vom Validierungsprojekt ArgumenText hat im Dezember eine von Hessen Trade & Invest (HTAI) durchgeführte „Company Mission“ nach San Francisco begleitet. ArgumenText extrahiert Pro- und Kontraargumente aus großen Datenmengen (bspw. Webseiten) mittels Deep Learning. Die Technologie unterstützt Entscheiderinnen und Entscheider unterschiedlicher Branchen bei der Innovationsbewertung und Trenderkennung. Das VIP+ Validierungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert mit dem Ziel, den wirtschaftlichen Mehrwert der Technologie zu bewerten.

Unter den Teilnehmern der Delegation waren u.a. hessische Startups und Transfer-orientiere Forschungsprojekte. Ziel der Reise war die Bekanntschaft mit dem amerikanischen Markt, der Fokus lag dabei auf der Tech-Szene im Silicon Valley. Auf dem Programm standen Unternehmensbesuche bei kleineren und größeren Tech-Companies in und um San Francisco (u.a. LinkedIn und SAP), Pitch-Trainings, Networking Events und ein Besuch an der Stanford University.

Die Marktbedingungen für Startups und Tech-Unternehmen in den USA und insbesondere im Silicon Valley unterscheiden sich massiv von denen hiesigen, nicht nur aufgrund der wesentlich höheren Dichte an Startups und der damit verbundenen Menge an Risikokapital. Für ArgumenText waren neben dem Knüpfen von ersten Kontakten im amerikanischen Markt insbesondere auch innovative Geschäftsmodelle im Softwarebereich von Interesse. ArgumenText/pg

Presseschau: Aktien als Altersvorsorge

14. Dezember 2018

Ist es sinnvoll, die Rente mit Aktien abzusichern und dafür Steuervorteile zu erhalten? Seit der CDU-Politiker Friedrich Merz diesen Vorschlag unterbreitet hat, wird wieder vermehrt über Aktien diskutiert. In einem Interview mit dem Darmstädter Echo erklärt Dirk Schiereck, Professor am Fachgebiet Unternehmensfinanzierung, für wen und wie sich Sparen mit Aktien lohnt, und warum Aktienbesitz auch eine Demokratisierung des Kapitalismus bedeutet.

TU Darmstadt am Aufbau des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums beteiligt

Auftaktveranstaltung mit den beteilgten Partnern am 06. Dezember in Dortmund. Bild: SIM
Auftaktveranstaltung mit den beteilgten Partnern am 06. Dezember in Dortmund. Bild: SIM

10. Dezember 2018

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Einrichtung eines neuen Kompetenzzentrums für Robotersysteme in menschenfeindlichen Umgebungen in Millionenhöhe. Am „Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum“ (DRZ), dessen Aufbau ab Oktober begonnen hat, ist die TU Darmstadt mit dem Teilvorhaben „Autonome Assistenzfunktionen für Bodenroboter“ beteiligt, das mit rund 600.000 Euro gefördert wird.

Das Fachgebiet Simulation, Systemoptimierung und Robotik (SIM) von Professor Oskar von Stryk forscht hier an der Entwicklung von teilautonomen Bodenrobotern für die schnelle Lageerkundung zur Unterstützung der Rettungskräfte in Bereichen, die für Menschen unübersichtlich und gefährlich sind, beispielsweise nach einem Brand in einem einsturzgefährdeten Gebäude. Die Entwicklungen werden in praxisnahen Szenarien erprobt.

Das Verbundprojekt wird vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Stadt Dortmund (IFR) koordiniert. Trägerverein ist der gemeinnützige Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum e.V., bei dem die TU Darmstadt Gründungsmitglied und durch Professor von Stryk im Vorstand vertreten ist. Beteiligt sind außerdem zehn weitere Verbundpartner aus Forschung und Anwendung.

Das Fachgebiet SIM verfügt bereits über eine umfangreiche Expertise zu intelligenten (teil-)autonomen Robotersystemen in menschenfeindlichen Umgebungen, die durch Erfolge in zahlreichen internationalen Wettbeweben dokumentiert ist. In der RoboCup Rescue Robot League wurde vier Jahre in Folge der „Best in Class Autonomy Award“ und 2014 der gesamte Wettbewerb zum ersten Mal überhaupt mit einem autonomen Roboter gewonnen. Zu den dabei entwickelten Algorithmen gehört Hector SLAM, einer der weltweit am meisten verbreiteten SLAM-Algorithmen. 2017 wurde die ARGOS Challenge und 2018 die Plant Disaster Prevention Challenge des World Robot Summits gewonnen. SIM

Physikprofessoren der TU zu Gast bei den Nobelpreis-Feierlichkeiten

Professoren Norbert Pietralla (links) und Prof. Markus Roth (rechts) mit Nobelpreisträger Gérard Mourou in Stockholm. Bild: privat
Professoren Norbert Pietralla (links) und Markus Roth (rechts) mit Nobelpreisträger Gérard Mourou in Stockholm. Bild: privat

10. Dezember 2018

Norbert Pietralla und Markus Roth, Professoren am Institut für Kernphysik, nehmen auf Einladung von Gérard Mourou an den Nobelpreis-Feierlichkeiten in Stockholm teil. Mourou erhält dort heute gemeinsam mit Donna Strickland für deren bahnbrechenden Beiträge zur Nuklearen Photonik den Nobelpreis für Physik 2018 verliehen. Roth und Pietralla waren bereits vergangenen Samstag (8. Dezember) anwesend, als Mourou seinen Nobelpreis-Vortrag an der Universität Stockholm hielt.

Im Rahmen der Feierlichkeiten richtete Mourou über seine beiden Darmstädter Kollegen Grüße an die TU Darmstadt aus und unterstrich, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit freue. In einem Gastbeitrag schrieb Professor Markus Roth kürzlich über die Bedeutung der wissenschaftlichen Beiträge Mourous für die Laser- und Plasma-Physik sowie die besonderen Beziehungen zwischen Mourou und der TU Darmstadt. pb

TU Darmstadt an „Made in Europe“ beteiligt

10. Dezember 2018

Das European Institute of Innovation and Technology (EIT) hat am 5. Dezember mit „Made by Europe“ das Gewinnerteam verkündet, welches das EIT Manufacturing aufbauen wird. Diese paneuropäische Partnerschaft bringt führende Unternehmen, Universitäten und Forschungsreinrichtungen zusammen, um Herausforderungen durch Innovationen anzugehen und dadurch zu nachhaltigem Wachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen in ganz Europa beizutragen.

„Made by Europe“ besteht aus einem Konsortium von 50 Partnern aus 17 Ländern, darunter auch die TU Darmstadt unter der Federführung des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW). Das EIT Manufacturing wird von einem Hauptsitz in Paris und fünf „EIT Manufacturing Innovation Hubs“, eines davon mit Sitz in Darmstadt, koordiniert.

Die Professoren Eberhard Abele und Joachim Metternich vom Institut PTW bedanken sich bei allen beteiligten Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit während der Antragsstellung und freuen sich auf zukünftige Herausforderungen. PTW / pb

Architektur verleiht Stillger-Preis

Die Preisträgerinnen Sandra Rohrdrommel, Olivia Lorscheid, Ann-Kathrin Speicher (v. l. n. r.). Bild: Hella Wagner
Die Preisträgerinnen Sandra Rohrdrommel, Olivia Lorscheid, Ann-Kathrin Speicher (v. l. n. r.). Bild: Hella Wagner

7. Dezember 2018

Im Rahmen des „Tages der Forschung“ ist der Heinz-Stillger-Preis an Studierende des Fachbereichs Architektur der Technischen Universität Darmstadt verliehen worden. Mit dem Preis werden seit dem vergangenen Jahr herausragende studentische Forschungsarbeiten im Bereich der Architektur ausgezeichnet. Ziel des Preises ist eine Stärkung des Stellenwerts der Forschung in der Lehre und eine Förderung der Durchgängigkeit vom Bachelor über den Master in die Forschung und Promotion.

Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert, die auf die drei Preisträgerinnen aufgeteilt wurden. Den ersten Preis erhielt Sandra Rohrdrommel für ihre Arbeit „Museum – Architektur – Orientierung. Eine wissenschaftliche Evaluation der Besucherbewegungen im Kunstmuseum Stuttgart, Solomon R. Guggenheim Museum New York und Museum Georg Schäfer Schweinfurt“. Der zweite Preis ging an Olivia Lorscheid für ihre Untersuchung zum Thema „Tendenzen der Diskriminierung bei sozialer Wohnbauarchitektur“. Den dritten Preis gewann Ann-Kathrin Speicher für ihre Arbeit „Richard J. Neutras Haus Kemper in Wuppertal (1961-1967)“.

Gestiftet wird der Preis von der in Wiesbaden ansässigen Heinz-Stillger-Stiftung. Er wurde 2017 erstmals an der TU Darmstadt verliehen. Zweck der 1995 gegründeten Stiftung ist unter anderem „die Finanzierung von Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Architektur“ und „die Unterstützung begabter und förderungswürdiger Studierender der Architektur“. Ihr Stifter ist der freie Architekt und TU-Alumnus Dr.-Ing. Heinz Stillger (1922–2008). Stillger studierte von 1947 bis 1951 am Fachbereich Architektur der Technischen Hochschule Darmstadt. sip

Professor Buchmann im GDNÄ-Vorstand

7. Dezember 2018

Professor Johannes Buchmann ist als Vertreter der Fächergruppe Informatik und Mathematik bis 2022 in den Vorstandsrat der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) gewählt worden. Die Amtszeit beginnt am 1. Januar. Buchmann leitet das Fachgebiet Theoretische Informatik – Kryptographie und Computeralgebra am Fachbereich Informatik der TU, ist Sprecher des Sonderforschungsbereichs CROSSING und des Profilbereichs Cybersicherheit (CYSEC).

Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) ist nach eigenen Angaben die einzige wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland, die breit über die naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fachdisziplinen hinweg allen an ihrer Zielsetzung Interessierten, auch Schülern, Studenten und naturwissenschaftlichen Laien für eine Mitgliedschaft offensteht. Sie fördert den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch und zielt darauf, die Faszination wissenschaftlicher Erkenntnis der interessierten Öffentlichkeit und insbesondere jungen Menschen zu vermitteln. sip

Brasilianische Schülergruppe zu Gast an der TU Darmstadt

Campusführung auf der Lichtwiese. Bild: Katharina Dehn
Campusführung auf der Lichtwiese. Bild: Katharina Dehn

6. Dezember 2018

Bereits zum zweiten Mal waren Schülerinnen und Schüler der Escola Alemã Corcovado – Deutschen Schule Rio de Janeiro zu Gast an der TU Darmstadt und am Studienkolleg. Im Rahmen der Kooperation des Studienkollegs mit der Deutschen Schule in Rio besuchten 16 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse am 29. November den Fachbereich Architektur. Sie bekamen auf einem Rundgang von zwei Studierenden aus erster Hand Informationen rund ums Architekturstudium.

Bei einer Campusführung auf der Lichtwiese und am Standort Stadtmitte konnte die Gruppe einen sehr guten Eindruck vom Studienstandort Darmstadt gewinnen. Das Dezernat International begrüßte die Gruppe im Rahmen der Führung und klärte über die Zulassungsvoraussetzungen auf. Im Anschluss an die Campusführungen konnte die angehenden Studienkollegiaten ihre Fragen zu den vielfältigen Studienmöglichkeiten an der TU an die Zentrale Studienberatung richten und sich umfassend informieren. Eine Studentin der TU und Alumna der Schule stand der Gruppe den ganzen Tag bei Fragen zum Studierendenleben zur Seite.

Die Deutsche Schule Rio de Janeiro erhielt 2014 zum zweiten Mal das Gütesiegel „Exzellente Deutsche Auslandsschule“ und gehört zu den renommiertesten Schulen Brasiliens. Sie führt ihre Schüler zum brasilianischen Schulabschluss oder zum Abitur. Durch die Schulbesuche hat sich die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutschen Schule Rio de Janeiro vertieft. Katharina Dehn

Gastbeitrag zur Künstlichen Intelligenz

5. Dezember 2018

In einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung online schreibt Professor Peter Buxmann, Fachgebiet Wirtschaftsinformatik am Fachereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU, zum Thema Künstliche Intelligenz. Es bringe nichts, KI-Forschung als Basistechnologie des 21. Jahrhunderts in Dystopien zu verteufeln. Allerdings müsse die Politik nun die Entwicklung der neuen Technologie begleiten und Rahmenbedingungen für die Forschung schaffen. Zugleich müsse auch die Gesellschaft sensibler werden für kritische Aspekte der neuen Technologie und entscheiden, welchen Werten deren Einsatz künftig unterliegen solle. sip

 
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