Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

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Hessische Abgeordnete besuchen Teilchenbeschnleuniger

Hessische Landtagsabgeordnete besuchen den Teilchenbeschleuniger im Fachbereich Physik (v.l.): Prof. Norbert Pietralla, Prof. Hans Jürgen Prömel, Dr. Alexandre Obertelli, Karin Wolff, Daniel May, Hildegard Förster-Heldmann, Irmgard Klaff-Isselmann. Foto: Claus Völker
Prof. Norbert Pietralla, Prof. Hans Jürgen Prömel, Dr. Alexandre Obertelli, Karin Wolff, Daniel May, Hildegard Förster-Heldmann, Irmgard Klaff-Isselmann (v.l.). Bild: Claus Völker

17. Juli 2018

Am 13. Juli 2018 bot die TU Darmstadt Abgeordneten des Hessischen Landtags zum dritten Mal die Möglichkeit, einen der sechs Profilbereiche der TU auch in der Praxis zu erleben. Nach Besuchen in den Profilbereichen Energiesysteme der Zukunft und Cybersecurity in den vergangenen beiden Jahren, gewährte in diesem Jahr der Profilbereich Teilchenstrahlen und Materie den Gästen exklusive Einblicke.

TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und Professor Norbert Pietralla, Sprecher des Profilbereichs, begrüßten die Gäste an der TU Darmstadt und führten in die Arbeit des Profilbereichs Teilchenstrahlen und Materie ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Besichtigung des Teilchenbeschleunigers S-DALINAC. Diese stieß auf großes Interesse bei den Landtagsabgeordneten Irmgard Klaff-Isselmann, Karin Wolff (beide CDU), Hildegard Förster-Heldmann und Daniel May (beide Bündnis 90/Die Grünen) sowie beim Vorsitzenden des FDP-Kreisverbands Darmstadt, Leif Blum, und bei Daniel Köfer als Vertreter des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Nach einer umfangreichen Erweiterung der Teilchenbeschleuniger-Anlage ist der S-DALINAC der erste energierückgewinnende Teilchenbeschleuniger in Deutschland. Zum Abschluss des Rundgangs wurde er durch einen Knopfdruck offiziell in Betrieb genommen. Tanja Klein

Presseschau: Uni-Challenge 2018

Bild: Sarka Bruns
Checküberhabe in Darmstadt mit Vizepräsident Prof. Ralph Bruder. Bild: Sarka Bruns

05. Juli 2018

Die TU Darmstadt verteidigte erneut den Titel der sportlichsten Universität: Wie im Vorjahr gewinnt sie die Sportabzeichen-Uni-Challenge vor den Universitäten Hannover und Leipzig, der Technischen Universität Braunschweig, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Paderborn. 3.416 Punkte hatten die TU-Studierenden, Alumni und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem spannenden dreistündigen Wettkampf geholt.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sichtlich Spaß; viele erhielten am Ende ein Deutsches Sportabzeichen und jede Hochschule bekam eine Finanzspritze: Die BKK24 verlieh für die Platzierungen im Wettbewerb Preise an alle teilnehmenden Unis in Höhe von 1.500 bis 500 Euro. Auch den zusätzlich ausgeschriebenen Engagementpreis der BKK24 ging an die TU Darmstadt, bei dem die erreichte Punktzahl in Bezug zur Anzahl der Studierenden an den Unis gesetzt wurde. Dazu Jonas Naumann, Student der Mechatronik in Darmstadt, der schon letztes Jahr mitgemacht hat: „Klar bin ich wieder mit dabei, das war super. Es ist toll, wie alle hier zusammenhalten, um sportliche Höchstleistungen zu bringen“, fasste der Student den gelungenen Nachmittag zusammen.

Auch das Darmstädter Echo hat der Challenge in seiner Ausgabe vom 5. Juli 2018 einen Artikel gewidmet. Ebenfalls ausführlich berichtet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) über die Challenge. map

Darmstadt – die „Digitalstadt“

04. Juli 2018

Am 18. Juli 2018 veranstaltet das Forum interdisziplinäre Forschung (FiF) der TU Darmstadt in Kooperation mit der Stadt Darmstadt die Tagung „Digitalstadt“. Im Jahr 2017 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Wettbewerb des IT-Branchenverbands BitKom und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes zur digitalen Stadt der Zukunft gewonnen. Seitdem ist Darmstadt bestrebt, in vielen Bereichen den Prozess der Digitalisierung umzusetzen und voranzubringen.

Das Forum interdisziplinäre Forschung will mit der Tagung die Diskussion um Herausforderungen, Chancen und Probleme dieses Prozesses anregen: Was ist der Status quo? Welches sind die Perspektiven einer „smart city“? Wie kann es gelingen, Formate der Teilhabe von Bürgern in den Prozessen der Digitalisierung und Automatisierung mitzudenken und zu etablieren? Und inwiefern ist auch Entschleunigung im Sinne des Konzepts einer „slow city“ als Möglichkeit für die Stadtentwicklung zu verstehen und im Rahmen einer Digitalstrategie zu bedenken?

Diese und andere Fragen erörtern Wissenschaftler der TU Darmstadt und der TU Berlin im Gespräch mit städtischen Akteuren. Die Tagung findet im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus von 9.00 bis 16.30 Uhr statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter erforderlich (Betreff: Digitalstadt). Die (begrenzten) Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. FiF/map

App reserviert Parkplatz

03. Juli 2018

Einfacher Parken per Smartphone: Das Startup „Smart Parking“ an der TU Darmstadt hat intelligente Parkbügel entwickelt, die man mit einer App steuern und herunterklappen kann. Damit werden Reservierungen und das Parken enorm vereinfacht. Zur Reservierung eines Parkplatzes braucht man lediglich ein Smartphone mit Internetzugang, das die Steuerung des elektronischen Parkbügels vor Ort übernimmt. Wie das Ganze funktioniert, erklären die Gründer in einem anschaulichen Video. Das Team von „Smart Parking“ besteht aus Torsten Uhlig, derzeit als Projektleiter bei der Einführung der Parkbügel auf den Besucherparkplätzen der TU Darmstadt tätig, Mathias Hornjak und Michael Schaab, zuständig für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Unternehmensorganisation. „Smart Parking“ ist eine Ausgründung des Fachgebiets Multimedia Kommunikation (KOM), Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt, und wird mit einem EXIST-Gründerstipendium gefördert. sip

Presseschau: Prof. Schiereck für Ausweitung des Dax

29. Juni 2018

Der Deutsche Aktienindex Dax wird 30. Am 1. Juli 1988 wurde er erstmals berechnet, als einheitlicher Börsenindex für den Finanzplatz Deutschland. Auf der „Deutschen Welle“ zieht Professor Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU, kritisch Bilanz. Maschinenbau und Bauwirtschaft seien im Dax bislang nur unzureichend vertreten. Schiereck plädiert für eine Ausweitung des 30 Werte umfassenden Dax auf 50 Werte, um die besondere Struktur und Zusammensetzung der deutschen Wirtschaft besser abzubilden – „keine Revolution, sondern eine langsame Anpassung“. sip

Video bewirbt neuen Studiengang

Vorschaubild

28. Juni 2018

Zum Wintersemester startet der gemeinsame Kooperationsstudiengang Medizintechnik der TU Darmstadt und der Goethe-Universität Frankfurt. Unter dem Claim „20 Prozent Medizin – 80 Prozent Technik – 100 Prozent mein Studium“ wirbt der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der TU seit heute in einem humoristischen Video für das neue Angebot. Und zeigt: Es braucht künftig Expertinnen und Experten, die die „Sprachen“ beider Fachdisziplinen sprechen, um zwischen Medizin und Elektrotechnik zu vermitteln und das hoch innovative und zunehmend gefragte Feld der Medizintechnik zu bedienen. Für diese Anforderungen macht der neue interuniversitäre und interdisziplinäre Studiengang ab Herbst fit. sip

Nobelpreisträger-Autograph für das Universitätsarchiv

Georg Wickop (rechts) übergibt TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger das Autograph. Bild: Patrick Bal
Achim Wickop (rechts) übergibt TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger das Autograph. Bild: Patrick Bal

28. Juni 2018

Achim Wickop, Enkel des bekannten Professors und Hochschularchitekten Georg Wickop, hat der TU Darmstadt ein Autograph aus dem Briefwechsel zwischen dem Darmstädter Professor der Chemie Hermann Finger (1854 – 1940) und dem Nobelpreisträger Emil Fischer (1852 – 1919) übergeben.

In dem 1901 verfassten Brief ermutigte Professor Fischer den Freund seine Forschungsergebnisse bald zu veröffentlichen bevor es jemand anderes täte. Das Schriftstück wurde über die mit Finger befreundete Familie Ernst Hueters, der bis 1954 Professor für Elektrotechnik an der damaligen TH Darmstadt war, an die Familie Wickop weitervererbt und wird nun im Universitätsarchiv aufbewahrt. Sarah Pancyzk

Würdigung für Filmkreis an der TU

Mitglieder des Filmkreises freuen sich über die Würdigung im Wettbewerb "Nachhaltiges Kino". Bild: Filmkreis
Mitglieder des Filmkreises freuen sich über die Würdigung im Wettbewerb „Nachhaltiges Kino“. Bild: Filmkreis

27. Juni 2018

Der studentische Filmkreis an der TU Darmstadt e.V. hat gestern eine von fünf Würdigungen im Wettbewerb „Nachhaltiges Kino“ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) erhalten. In der Pressemitteilung des HMWK heißt es zur Begründung: „Der studentische Filmkreis an der TU Darmstadt setzt auf basisdemokratische Organisation, Foodsharing und fährt mit Lastenrad und öffentlichen Verkehrsmitteln zum Einkaufen für die Filmpräsentationen.“

Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielten die BALI Kinos in Kassel. Für den Preis „Nachhaltiges Kino“ bewertete eine Jury die eingereichten Vorschläge zum Beispiel danach, ob fair gehandelte Speisen und Getränke verkauft werden, es Mitarbeiterfortbildungen gibt oder das Programm die Auseinandersetzung mit umweltpolitischen Themen fördert. Sie setzt sich aus Fachleuten der Kinobranche sowie Vertretern des Film- und Kinobüros Hessen e.V. und der Lust auf besser leben gGmbH zusammen, die Unternehmen in Nachhaltigkeitsstrategien berät. HMWK / bjb

Wahl zum Studierendenparlament

18. Juni 2018

Die Listen „Campusgrüne“ und „Fachwerk“ bleiben die stärksten Gruppierungen im 31 Sitze zählenden Studierendenparlament der TU Darmstadt. Bei den diesjährigen Hochschulwahlen erhielten die „Campusgrünen“ neun Sitze – sie büßten damit im Vergleich zum Vorjahr zwei Mandate ein. Ihr Vorjahresergebnis halten konnte die Liste „Fachwerk“, die ebenfalls auf neun Sitze kommt. Im neuen Studierendenparlament sind außerdem „Jusos und Unabhängige“ mit drei Sitzen vertreten – das entspricht einem Verlust von zwei Sitzen im Vergleich zum Vorjahr. Die „Linke Liste – SDS“ und die „DU: Die Unabhängigen“ wiederholten ihr Vorjahresergebnis – beide ziehen mit jeweils zwei Mandaten ins Parlament ein. Neu vertreten sind die „Liberale Hochschulgruppe“ und „Die Partei Hochschulgruppe“, die jeweils drei Mandate erzielten. Die Wahlbeteiligung lag mit 14,7 Prozent rund anderthalb Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Die Wahlen zur Universitätsversammlung, in der die Studierenden 15 der 61 Sitze stellen, ergaben im Vergleich zu 2017 keine Veränderungen: Jeweils fünf Mandate entfallen auf „Campusgrüne“ und „Fachwerk“. „Jusos und Unabhängige“ entsenden zwei Gremienmitglieder, ebenso wie die Liste „Die Unabhängigen“. Die „Linke Liste – SDS“ erringt erneut ein Mandat. feu

TU beim „Tag der Architektur“ dabei

Keller-Klub im Darmstädter Residenzschloss. Bild: Claudia Witte
Keller-Klub im Darmstädter Residenzschloss. Bild: Claudia Witte

18. Juni 2018

Die TU Darmstadt stellt im Rahmen des bundesweiten „Tag der Architektur“ am 23. und 24. Juni drei ausgezeichnete Projekte der Öffentlichkeit vor: Am Samstag, 23. Juni, besteht um 11.00 und um 13.00 Uhr Gelegenheit, sich den Neubau des Gerhard-Pahl-Zentrums auf dem Campus Lichtwiese bei Führungen anzuschauen. Das Multifunktionsgebäude des Fachbereichs Maschinenbau mit Computer-Pool und drei Hallen für Forschung und Lehre wurde im Juni vergangenen Jahres feierlich eröffnet (Gebäude L1|10, Jovanka-Bontschits-Straße 7). Der Neubau bietet beste Infrastruktur für die Forschung und ermöglicht das Schaffen neuer Versuchseinrichtungen. Zudem fügt er sich durch seine Höhe und seine vorgehängte Sichtbetonplatten-Fassade in die überwiegend denkmalgeschützte Umgebung der 1970er Jahre ein.

Das Karl-Plagge-Haus (Gebäude S1|22, Alexanderstraße 2) auf dem Campus Stadtmitte öffnet am Samstag, 23. Juni, von 11.00 bis 15.00 Uhr. Jeweils um 12.00 Uhr und um 13.30 Uhr finden Führungen durch den 2017 fertiggestellten Bau statt, der Büroräume, ein Lernzentrum, ein vom Allgemeinen Studierendenausschuss betriebenes Café und einen Veranstaltungsbereich des studentischen Kulturbetriebs beherbergt. Erd- und Untergeschoss wurden als geschlossener Sockel ausgebildet und heben sich von den oberen Bürogeschossen ab, die ein klares Raster aus Fenstern und bronzefarbenen Metallelementen aufweisen. Über eine Brücke, die die Abfahrt in die Tiefgarage überspannt, ist das Karl-Plagge-Haus mit dem zentralen Bereich zwischen Universitätszentrum, Mensa und Bibliothek verbunden.

Der frisch renovierte und erst kürzlich wiedereröffnete Keller-Klub im Darmstädter Residenzschloss öffnet beim diesjährigen „Tag der Architektur“ ebenfalls seine Pforte. Am Sonntag, 24. Juni, erläutern die für den Umbau Verantwortlichen von 15.00 bis 18.00 Uhr Einzelheiten der Arbeiten (Gebäude S3|12, Zugang über die Brücke am Friedensplatz). Bei Innenausbau und Sanierung, die die TU Darmstadt als Bauherrin beauftragte, wurden die Räume behutsam und baudenkmalgerecht revitalisiert und an die Anforderungen einer Gastronomie angepasst.Das alte Gewölbe kommt nun besser zur Geltung – ein Eindruck, der durch ein neues Lichtkonzept unterstrichen wird.

Zum jährlichen „Tag der Architektur“ wählt ein Fachgremium aus berufsständischen Organisationen mustergültig realisierte öffentliche und private Bauten aus. Architekten und Bauherren erläutern vor Ort ihre Projekte, seien es neue oder erneuerte Gebäude, Quartiere und Grünanlagen, und laden zum Austausch über Architektur und Stadtplanung ein. Hessenweit stehen dieses Mal 87 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen. sip/feu

Japanische Generalkonsulin zu Gast an der TU

Japanische Generalkonsulin Setsuko Kawahara zu Besuch an der TU Darmstadt bei TU-Präsident Hans Jürgen Prömel. Bild: TU Darmstadt
Generalkonsulin Setsuko Kawahara und TU-Präsident Hans Jürgen Prömel. Bild: TU Darmstadt

15. Juni 2018

Die japanische Generalkonsulin in Frankfurt am Main, Setsuko Kawahara, hat sich anlässlich ihres Antrittsbesuchs an der TU Darmstadt mit TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel über die aktuellen Beziehungen der Universität zu japanischen Partnerhochschulen und Forschungsinstitutionen ausgetauscht. In dem Gespräch hob Präsident Prömel hervor, die TU Darmstadt sei daran interessiert, mehr Studierende aus Japan anzuziehen. Derzeit ist die Gesamtzahl der an Hochschulen in Deutschland eingeschrieben japanischen Studierenden mit rund 2.000 recht gering. Aktuell kommen nur vereinzelt Studierende aus dem asiatischen Land nach Darmstadt, umgekehrt reisen jährlich rund ein Dutzend TU-Studierende zum Gastaufenthalt an eine japanische Partner-Uni. Inzwischen hat die TU Darmstadt ihre Austausch- und Kurzaufenthalts-Programme mit japanischen Partneruniversitäten um ein besonderes Angebot zur Teilnahme an der Summerschool „German Engineering and Language“ erweitert.

Seit diesem Jahr zählen auch die Osaka University (mit besonderem Kooperations-Fokus auf Computational Engineering und Intelligent Autonomous Systems) sowie die Kobe University zum Partner-Netzwerk der TU Darmstadt mit Japan. Damit unterhält die TU nunmehr Beziehungen mit elf Universitäten in dem Land, darunter sind die University of Tokyo und die Tohoku University. Etliche herausragende japanische Universitäten zählen zur Weltspitze in der Forschung. Die von Japan offiziell verfolgte Strategie zur Entwicklung von Innovationen in den Informationstechnologien, in Künstlicher Intelligenz und Robotik passt gut zum Forschungsprofil der TU Darmstadt.

Die Konsulin wurde bei ihrem Besuch begleitet von Vizekonsul Ryo Kogurē. feu

TU-Präsident berichtet im Hessischen Landtag

14. Juni 2018

TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel und die Vorsitzende des Hochschulrats, Professorin Heidi Wunderli-Allenspach, haben heute (14. Juni) im Wissenschaftsausschuss des hessischen Landtags die Fortschritte der Universität in den zurückliegenden Monaten bilanziert. Schwerpunktthema ihres diesjährigen Berichts war die Internationalisierung der TU Darmstadt. Präsident Prömel berichtete über Ziele, Maßnahmen und Ergebnisse der 2013 verabschiedeten Internationalisierungsstrategie und über deren aktuell laufende Fortschreibung.

Die Abgeordneten diskutierten ausführlich die Zielsetzungen der TU Darmstadt, das Angebot an englischsprachigen Masterstudiengängen deutlich auszubauen und die Universität mittelfristig durchgängig zweisprachig auszurichten. Prömel und Wunderli verwiesen dazu auf entsprechende Anforderungen an Absolventinnen und Absolventen in Wissenschaft wie Wirtschaft, und betonten die Chancen für die Gewinnung geeigneter Studierender und Forschender.

Zu den weiteren Themen der Diskussion zählten die strategische Kooperation der TU Darmstadt mit Hessenmetall sowie – angesichts eines neuen TU-Programms für Gastprofessorinnen aus der Industrie – die weitere Förderung der Gleichstellung in den Ingenieurwissenschaften. Matthias Adam

TU-Preis für Auszubildende

13. Juni 2018

Alissa Krause und Jan Heller haben in diesem Jahr den Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung erhalten. Beide Auszubildende arbeiten am Institut für Kernphysik im Ausbildungsberuf Elektroniker/in Geräte und Systeme. Sie erhalten die Auszeichnung für das Projekt „Planung und Bau eines LED-Cubes“. Mit dem Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung ehrt die TU Darmstadt ihre außergewöhnlichen Leistungen und ihr Engagement. Der Preis wird jährlich vom Präsidium der TU Darmstadt für besondere Leistungen während der Ausbildung verliehen. Mit dem Preis soll die Bedeutung der Ausbildung an der TU Darmstadt unterstrichen und ein Anreiz geschaffen werden, im Rahmen der Ausbildung Eigeninitiative und besonderes Engagement zu zeigen. Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld von 1.500 Euro. map

TU-Vizepräsidentin für Forschung in Brüssel

Prof. Dr. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner

11. Juni 2018

Professorin Mira Mezini, Vizepräsidentin der TU Darmstadt für Forschung und Innovation, hat sich in Brüssel mit hochrangigen Vertretern der Europäischen Kommission über das neue mehrjährige Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ ausgetauscht. Das Treffen war Teil einer Informationsreise, zu der der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Patrick Burghardt, die hessischen Hochschulleitungen eingeladen hatte.

Begrüßt wurden die Teilnehmer in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU durch deren Leiter, Friedrich von Heusinger. Die Delegation diskutierte ferner mit den Repräsentanten der Europäischen Kommission über zukünftige (Forschungs-)Missionen und Arbeitsprogramme und stellte die Forschungsleistungen der hessischen Hochschulen vor. feu

Presseschau: Prof. Buchmann als Experte in Ausschuss

08. Juni 2018

Professor Johannes Buchmann, Fachbereich Informatik sowie Sprecher von CRISP und des Profilbereichs CYSEC, hat als Experte dem Bundestags-Ausschuss „Digitale Agenda“ Auskunft gegeben. Gemeinsam mit sechs weiteren geladenen Expertinnen und Experten diskutierte er in der Sitzung am vergangenen Mittwoch (6. 6.) mit den Politikerinnen und Politikern. Dabei wurde deutlich, dass derzeit noch nicht absehbar ist, wann es den ersten leistungsfähigen Quantencomputer geben wird, der statt mit Bits mit sogenannten Qubits arbeitet. Buchmann ging in seinem Beitrag vor allem auf das Thema IT-Sicherheit ein und wies darauf hin, dass Quantenkryptographie einen wichtigen Beitrag leisten könne, langfristig sichere Systeme zu entwickeln. Die komplette Sitzung findet sich im Youtube-Kanal des Bundestags (Buchmann-Beitrag: ab 23‘00‘‘), eine Zusammenfassung bietet die Internet-Plattform Secupedia. sip

TU beim „Tag der Geodäsie“: Fußball von oben

08. Juni 2018

Das Institut für Geodäsie der TU, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, beteiligt sich mit einem Informationsstand auf dem Darmstädter Ludwigsplatz an den Aktionen zum deutschlandweiten „Tag der Geodäsie“ am 9. Juni. TU-Die Expertinnen und -Experten widmen sich in diesem Jahr dem Thema „Galileo – ein Vermessungssystem revolutioniert den Alltag“. Aus aktuellem Anlass geht es zudem um „Die Fußball-WM in Satellitenbildern“. Daneben werden allgemeine Informationen zu Ausbildung, Studium und Beruf im Bereich Geodäsie und zu laufenden Forschungsprojekten geboten. Der Informationsstand ist von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Der bundesweite Tag der Geodäsie will die breite Öffentlichkeit über Aufgaben und Berufsfelder der Geodäsie und Geoinformation informieren und Schülerinnen und Schüler für diese Themen begeistern. Initiiert wird der Tag von den Universitäts- und Hochschulstandorten mit den Studiengängen Geodäsie und Geoinformation in Deutschland, die im Ausschuss Geodäsie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften oder im Fachbereichstag Geoinformation, Vermessung und Kartographie organisiert sind. sip

TU-Exponate auf der Achema

07. Juni 2018

Die Technische Universität Darmstadt ist auf der diesjährigen Achema vom 11. bis 15. Juni 2018 mit drei Projekten vertreten. Die TU-Projekte SprayPatternator, ein Messgerät, das Düsen und Sprayprozesse überwacht, FibrinoQuick, ein Schnelltest für das Blutungsmanagement, und THzBIOVision, eine miniaturisierte GaN-Terahertz-Bauelement, sind auf der Achema 2018 am Stand der Hessischen Hochschulen (Stand C74) in der Halle 9.2, Messegelände Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage1, zu finden. map

LOEWE-Schwerpunkt „BAMP!“ bei Hessentag und hellwach!

06. Juni 2018

Der LOEWE Schwerpunkt „BAMP! – Bauen mit Papier“ unter Federführung der TU Darmstadt hat einen Messestand für den diesjährigen Hessentag in Korbach realisiert. Begleitet durch das Team von ProLOEWE konnten die Darmstädter Forscherinnen und Forscher einen bestehenden Messestand komplett mit einem Standkonzept aus Papierwerkstoffen beplanen. Der Aufbau erfolgte in Eigenregie durch das Team BAMP! des Fachgebiets Plastisches Gestalten, Fachbereich Architektur. Innerhalb weniger Stunden stellte das Team den Messestand vor Ort handwerklich her und installierte ihn.

So war das Thema „Bauen mit Papier“ optisch wie inhaltlich beim 58. Hessentag vertreten und stieß auf großes Interesse von Besucherinnen und Besuchern aus ganz Hessen sowie der Medien (ab 1‘50‘‘). Das BAMP!-Team begleitete den Stand während der Ausstellungstage mit Aktionen und Vorführungen. Der Einsatz von Papier wurde in Form von Fügungs- und Verbindungsmodellen, Raum-Strukturen und Experimentalbauten gezeigt. Kleinere Bastelmodelle für die Jüngeren regten zum Mitmachen und Mitdenken an.

Wer den Hessentag verpasst hat, hat schon bald beim Wissenschaftstag „hellwach!“ der TU am 10. Juni die Gelegenheit, sich die Forschungsarbeiten rund um das Thema Papier als Bauwerkstoff in Führungen ausführlich anzuschauen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Fabian Luttropp/sip

Startup „FeetBack“ erreicht Finale im Gründerwettbewerb „Global Challenge“

05. Juni 2018

Beim jährlichen internationalen Gründungswettbewerb „Global Challenge“ der Virginia Tech hat das Team „FeetBack“ der TU Darmstadt die erste Hürde genommen und sich für die Teilnahme an der Endrunde qualifiziert. In der Vorrunde stellten studentische Teams aus aller Welt online ihre Geschäftsidee vor. “Feetback" konnte überzeugen und gewann den Vorrundenpreis. Zwölf weitere Teams wurden ausgewählt und eingeladen, um im August in Blacksburg, Virginia, vor großem Publikum ihre Projekte zu präsentieren. Der Gewinner der Hauptrunde erhält einen Preis, der mit 30.000 Dollar dotiert ist.

Im Team „FeetBack” arbeiten die Studenten Lukas Braisz (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik), Simon Staffa und Patrick Scholl (beide Fachbereich Maschinenbau) an einer Schuhorthese, die mittels Sensoren und Smartphone Parkinson-Patienten helfen soll, ihr Gangbild zu stabilisieren und zu verbessern. cst

Experimentierfeld „Altstadtwiesen“: Gemeinsames Projekt von Stadt und TU

05. Juni 2018

Durch das Stadtumbaugebiet Darmstadt Ost führt eine Kette verschiedener Grünflächen inklusive der Rudolf-Müller-Anlage und dem Woog. Diese Freiflächen sollen zukünftig stärker vernetzt und belebt werden. Dazu arbeitet die Stadt mit Studierenden der Architektur zusammen. „Aus der Fußgängerperspektive, sind die einzelnen Perlen dieser Kette bisher wenig untereinander vernetzt“, erklärt Professor Martin Knöll von der Forschungsgruppe Urban Health Games. Beobachtungen im Forschungsprojekt PREHealth hätten gezeigt, dass der Flow von Fußgängern, Radfahrern oder Joggern immer wieder aufgehalten werde, etwa durch stark befahrene Straßen, oder durch weniger attraktive Abschnitte. „Die Ideen der Studierenden zeigen Perspektiven auf, wie man die Altstadtanlage weiter qualifizieren könnte, zum Beispiel als Auftakt einer grünen Bewegungs-Route, die aus der Innenstadt heraus in die stadtnahen Naherholungsgebiete führt“, so Knöll.

„Studierende des Fachbereichs Architektur haben dort die Möglichkeit, ihre Vorstellungen zu öffentlichen Räumen einmal nicht nur als Konzept zu entwickeln, sondern auch umzusetzen“, erklärt Bau- und Planungsdezernentin Barbara Boczek. Vom 7. bis zum 9. Juni sollen sich die Grünflächen in die „Altstadtwiesen“ verwandeln – ein Experimentierfeld für Nutzung urbaner Freiräume durch Sport, Fitness und Erholung. Gezeigt werden die Ergebnisse des Stadtgestaltungsseminars „Stimulate!“ am TU-Fachgebiet Urban Health Games. cst

Mira Mezini als herausragende Persönlichkeit mit Migrationshintergrund geehrt

Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr. Mira Mezini. Bild: Katrin Binner

05. Juni 2018

Am 05. Juni 2018 wird die Vizepräsidentin der TU, Professorin Dr. Mira Mezini, als herausragende Persönlichkeit mit Migrationshintergrund durch den Hessischen Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, im Schloss Biebrich in Wiesbaden geehrt. Die Initiative zur Veranstaltung geht von Jumas Medoff aus, dem Vorsitzenden der Kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung der Stadt Frankfurt am Main (KAV). Die KAV vergibt diese Würdigung seit dem Jahr 2016 an herausragende Persönlichkeiten mit Migrationshintergrund aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung. Ziel ist, insbesondere die Erfolge von Migrantinnen und Migranten in Hessen hervorzuheben und damit vor allem der jungen Generation erfolgreiche Vorbilder aufzuzeigen. Esther Berghoff

Fortschrittsbericht 2017 der TU Darmstadt erschienen

Fortschrittsbericht 2017. Bild: Jan-Christoph Hartung
Fortschrittsbericht 2017. Bild: Jan-Christoph Hartung

30. Mai 2018

Mit dem soeben erschienenen Fortschrittsbericht 2017 gibt die TU Darmstadt erneut einen umfassenden Einblick in ihre Entwicklung und ihre Leistungen. Im Jahr 2017 hat die TU in den Bereichen Studium, Lehre, Forschung und Transfer vielfältige Erfolge erzielt und ihre Reputation national wie international ausgebaut.

Der aktuelle Fortschrittsbericht zeigt diese fachbereichsübergreifende Entwicklung und Leistungen der Universität anhand von Reportagen und Nachrichten, Interviews und Bilderstrecken. Das Sonderkapitel „Die junge Generation“ beleuchtet die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf allen Qualifikationsstufen. Hierzu hat die Universität im vorigen Jahr ein klares Strategieprogramm vorgestellt, das auch bundesweit hohe Aufmerksamkeit findet.

Der Fortschrittsbericht 2017 ist unter dem Titel „Progress Report“ auch auf Englisch erhältlich. pb

Neu: Sprechstunde für Erfinderinnen und Erfinder

29. Mai 2018

Das Referat Forschungstransfer bietet ab Juni allen Mitgliedern der TU Darmstadt, vor allem wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden, eine Sprechstunde zu den Themen geistiges Eigentum (englisch: intellectual property, kurz IP), Erfindungen, Patentanmeldungen sowie Schutzrechte und Verwertungsstrategien an. Die Sprechstunde findet an jedem ersten Donnerstag des Monats von 15:00 – 16:30 Uhr in der Schleiermacherstraße 10-12 statt. An diesen Nachmittagen kann unkompliziert, vertraulich und unabhängig die Gelegenheit genutzt werden, um Fragen aller Art zu besprechen, wie zum Beispiel:

  • Ich habe eine Idee – ist sie überhaupt erfinderisch und was kann ich tun?
  • Wie kann ich die Erfindung schützen lassen und worauf ist zu achten?
  • Wie ist der Weg von der Erfindung zum Patent an der TU Darmstadt?
  • Was muss ich bei Gesprächen über meine Idee/Erfindung beachten?
  • Welche Verwertungsmöglichkeiten habe ich?

Interessierte erhalten Feedback zu ihrer Idee oder Erfindung und zum IP-Prozess sowie einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, zum Beispiel des Innovations- und Gründungszentrums HIGHEST und Förderprogrammen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Robert Heitzmann

Presseschau: Streit um neue Stromtrassen

22. Mai 2018

Mit dem Thema „Streit um neue Stromtrassen“ beschäftigt sich das ZDF ausführlich in der neuesten Folge von „planet e.“ Die Autoren waren unter anderem zu Besuch am Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU bei Professor Dr. Ingo Sass und seinem Team (ab 16'26'' im Film). Im Labor und auf dem Erdkabeltestfeld in Griesheim gehen die Forschenden den komplexen Prozessen nach, die beim Hochspannungs-Gleichstromtransport unter der Erde in Gang kommen. Die zentrale Frage, der sich auch die ZDF-Dokumentation widmet: Wie gefährlich sind die Stromflüsse für Menschen, Tiere und Pflanzen? sip

 
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