Kurz gemeldet

TU Darmstadt – Kurz gemeldet

Zurück: Neues aus der TU Darmstadt Zum Archiv: Kurz gemeldet – vergangene Monate
 

Prömel bei Konferenz europäischer TU-Präsidenten

18. September 2017

Bei der diesjährigen Conference of Rectors and Presidents of European Universities of Technology hat TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel die Internationalisierungsstrategie der TU Darmstadt vorgestellt, die zentral und dezentral erfolgreich an der TU implementiert ist und verschiedene Handlungsfelder abdeckt: Partnerschaften und Studierendenaustausch, internationale Studierende, Nachwuchswissenschaftler sowie internationale Zusammenarbeit und Kommunikation. In seinem Vortrag ging Prömel zudem auf die drei Strategischen Partnerschaften ein, die die TU zur Tongji Universität Shanghai, zur Virginia Tech und zur TU Graz unterhält.

Die TU Graz ist dabei die jüngste Strategische Partnerin der TU. Den Vertrag über die langfristige Partnerschaft hatten die beiden Universitäten Mitte Juli unterzeichnet. Damit werden die seit 1985 bestehenden Beziehungen, die viele Fachbereiche und alle Ebenen der Universitäten umfassen, weiter aufgewertet.

Die 36. Conference of Rectors and Presidents of European Universities of Technology fand am vergangenen Wochenende (15./16. September) an der TU Graz statt. Die Konferenz versteht sich seit 1980 als informeller „Think Tank“, der die Entwicklung der Technischen Universitäten in Europa im Blick hat und ein Forum für den Austausch zu Herausforderungen und neuen Ideen bieten will. sip

Projekt REGINA arbeitet an Herstellung von „grünen Magneten“

15. September 2017

Ein Konsortium aus acht deutschen wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen inklusive der TU Darmstadt wird unter der Leitung der Fraunhofer-Projektgruppe IWKS gemeinsam mit brasilianischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft daran arbeiten, eine industrielle Prozesskette zur Herstellung und Vermarktung von Hochleistungspermanentmagneten aus brasilianischen Ressourcen aufzubauen: ausgehend von gemischten Seltenerdoxiden aus brasilianischen Minen über die Seltenerdaufbereitung bis hin zum fertigen Nd-Fe-B-Magneten.

Der Aufbau einer brasilianischen Nd-Fe-B-Magnetproduktion soll Brasilien als strategischen und verlässlichen Lieferanten von Seltenen Erden in Deutschland etablieren. Diese Magnete sollen den auf chinesischen Seltenen Erden basierenden Magneten leistungsmäßig vergleichbar, jedoch im Hinblick auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit überlegen sein und das Prädikat „grüner Magnet“ für den Einsatz in grünen Technologien verdienen.

Die TU Darmstadt unter der Leitung von Professor Oliver Gutfleisch (Fachgebiet Funktionale Materialien, Fachbereich Material- und Geowissenschaften) wird sich innerhalb dieses Konsortiums mit der Optimierung der Legierungen sowie der Synthese und hochauflösenden Charakterisierung der Magnete beschäftigen und diese Entwicklung vorantreiben.

Das Forschungsvorhaben ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit ca. 2,9 Mio. Euro im Rahmen des Förderschwerpunktes „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ im Rahmenprogramm „FONA – Forschung für nachhaltige Entwicklung“ gefördert. Der TU stehen davon rund 570.000 Euro zur Verfügung. Projektstart war im August 2017. Fraunhofer IWKS / sip

Vietnamesisches Bildungsministerium ehrt Professor Boltze

14. September 2017

Prof. Dr.-Ing. Manfred Boltze, Leiter des Fachgebiets Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften der TU, ist vom vietnamesischen Bildungsminister mit dem Ehrenpreis „For The Cause of Education“ ausgezeichnet worden. Die Ehrung erfolgte auf Vorschlag der University of Transport and Communications (UTC) in Hanoi.

Der Preis trage zur Entwicklung der Zusammenarbeit beider Universitäten bei, so Prof. Dr. Nguyen Ngoc Long, Rektor der UTC. Bereits 2014 war Boltze vom vietnamesischen Verkehrsminister die Medaille „For Significant Contributions to the Transport Development of Vietnam“ verliehen worden. sip

QS-Ranking: TU-Absolventinnen und -Absolventen international begehrt

12. September 2017

Absolventinnen und Absolventen der TU Darmstadt werden von Arbeitgebern in Deutschland und im Ausland als besonders qualifiziert und „beschäftigungsfähig“ geschätzt: Im soeben veröffentlichten QS Graduate Employability Ranking 2018, das international 495 Universitäten berücksichtigt, rangiert die TU Darmstadt weltweit auf Platz 68. Im Vergleich der 27 einbezogenen deutschen Universitäten belegt die TU Darmstadt Platz 2. Von den gerankten deutschen Universitäten liegt damit nur das KIT vor der TU, die sich vor der TU München platzierte.

QS ist nach eigenen Angaben das führende globale Karriere- und Ausbildungs-Netzwerk und veröffentlicht jährlich verschiedene Bestenlisten. Das Graduate Employability Ranking wird anhand verschiedener Kriterien erstellt: den Angaben von Arbeitgebern, von welchen Hochschulen die innovativsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen, einer Auswertung, an welchen Hochschulen besonders erfolgreiche Menschen studiert haben, Partnerschaften zwischen Universitäten und Wirtschaftsunternehmen sowie die Präsenz von Unternehmen auf dem Campus. Nicht zuletzt geht der Anteil der Absolventinnen und Absolventen, die nach einem Jahr einen Job haben, in das Ranking mit ein.

Im vergangenen Jahr waren international nur 200 Universitäten berücksichtigt worden. Seinerzeit belegte die TU Platz 30. sip

Bundeswirtschaftsministerin besucht Start-up Sulfotools

11. September 2017

Am Freitag, 8. September 2017, besuchte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Sulfotools GmbH, um sich ein Bild von den gegenwärtigen Start-up-Initiativen der Technischen Universität Darmstadt zu machen. In Anwesenheit des Teams und der Vizepräsidentin für Forschung und Innovation, Prof. Dr. Mira Mezini, stellte Dr. Christina Uth das Unternehmenskonzept vor. Die Ausgründung der TU Darmstadt hat einen ressourcenschonenderen, umweltfreundlicheren Prozess für die Herstellung von Peptiden entwickelt, mit Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent verglichen mit dem Stand der Technik. Peptide sind aktive Biomoleküle, die als Wirkstoffe in einem breiten Spektrum von Produkten eingesetzt werden, z.B. als Therapeutika, in Kosmetika oder Nahrungsergänzungsmitteln. Die Sulfotools Clean Peptide Technology erlaubt es dem Anwender, umweltschädliche organische Lösungsmittel während des Herstellungsprozesses durch Wasser zu ersetzen und somit Nachhaltigkeit mit Kostenoptimierung zu verbinden.

Das Unternehmen wurde im März 2016 gegründet und wird seit Anfang September 2017 über das Programm EXIST-Forschungstransfer II des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Nach der kurzen Vorstellung folgten eine angeregte Diskussion über die Herausforderungen universitärer Ausgründungen und eine Führung durch das Labor des Start-ups. Sulfotools GmbH / bjb

Deutschlands einflussreichste Ökonomen: Prof. Schiereck in FAZ-Ranking aufgenommen

Prof. Dr. Dirk Schiereck, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Bild: Jan Ehlers
Professor Dirk Schiereck belegt im aktuellen FAZ-Ökonomenranking den 77 Platz. Bild: Jan Ehlers

08. September 2017

Professor Dr. Dirk Schiereck, Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, ist in die FAZ-Liste der hundert einflussreichsten Ökonomen Deutschlands aufgenommen worden. Als Neueinsteiger und eigentlich Fachfremder wird der Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung dort auf Platz 77 geführt. Er ist damit einer der ganz wenigen deutschen Wirtschaftswissenschaftler, die sowohl zu den hundert forschungsstärksten Betriebswirten (Handelsblatt-Ranking) als auch zu den einflussreichsten Ökonomen zählen, und verstärkt als einziger Darmstädter die Gruppe der jetzt fünf Hessen im Ökonomen-Ranking. pb

Rotary-Förderpreis 2017 geht an etit-Studentin

Magdalene Wache, Preisträgerin Rotary-Preises 2017 in Taiwan. Bild: privat
Magadelana Wache ist bereits in Taiwan und beginnt dort im September ihr Studium. Bild: privat

07. September 2017

Magdalena Wache, Studentin am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik erhält den mit 10.000 Euro dotierten Rotary-Förderpreis 2017. Seit 1986 wird von den drei Darmstädter Rotary-Clubs alle zwei Jahre ein Förderpreis für herausragende Studierende der TU Darmstadt vergeben. Bestimmt ist der mit 10.000 Euro dotierte Preis für ein selbstorganisiertes Auslandsstudium. In diesem Jahr konnte Magdalena Wache den Förderpreis gewinnen und finanziert damit ihr Masterstudium in Taiwan. has/map

Bundestagswahl 2017: TU-Student deckt Sicherheitsmängel in Wahlsoftware auf

07. September 2017

Martin Tschirsich, Masterstudent am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt, ging der Frage nach, ob die Bundestagswahl 2017 manipuliert werden könnte und nahm daher die Software für die Wahl genauer unter die Lupe. Wie Zeit Online heute berichtet, decken Tschirsichs Untersuchungen schwere Sicherheitsmängel in der Wahlsoftware auf, durch die Hacker die Bundestagswahl erheblich manipulieren könnten. pb

Ausstellung zur Esskultur an der TU Darmstadt

Essensausgabe in einer Mensa der TU Darmstadt (historisches Bild). Bild: Klaus Mack
Die Ausstellung des Universitätsarchiv zeigt Esskultur an der TU Darmstadt. Bild: Klaus Mack

04. September 2017

Am Tag der offenen Tür im Haus der Geschichte (Karolinenplatz 3) präsentieren Studierende und Mitarbeitende des Universitätsarchivs der TU Darmstadt am 10. September von 11 bis 18 Uhr eine Ausstellung zur TU-Mensageschichte.

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte des Studierendenwerks, der baulichen Entwicklung der Mensen und dem täglichen Mensabetrieb. Themen wie der tägliche Betriebsablauf, das Bezahlsystem oder der Koch- und Spülbetrieb erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Großküchen. Auch der Wandel des Essensangebots oder Konfliktsituationen wie Mensa-Boykotts der Siebzigerjahre sind Teil der Ausstellung. se

BMWi-Gründerpreis für Startup „Meshcloud“

Die Gründer des Startups „Meshcloud“: Christina Kraus, Dr. Jörg Gottschlich und Johannes Rudolph (v.l.n.r.). Bild: Alexandra Repp
Die Gründer des Startups „Meshcloud“: Christina Kraus, Dr. Jörg Gottschlich und Johannes Rudolph (v.l.n.r.). Bild: Alexandra Repp

01. September 2017

Das TU-Startup „Meshcloud“ ist heute in Berlin mit dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 32.000 Euro dotiert.

Das Startup „Meshcloud“ wird durch das Programm EXIST gefördert und wurde gegründet von Christina Kraus, Dr. Jörg Gottschlich und Johannes Rudolph. Es ist die zweite Gründung der TU Darmstadt, der es in Folge gelingt, den in der Informations- und Kommunikationstechnik-Branche (IKT) heiß begehrten Hauptpreis des Gründerwettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu gewinnen: Im März hatte das Startup „Compredict“ auf der CEBIT den Hauptpreis und den Nebenpreis Big Data in Höhe von insgesamt 40.000 Euro bekommen. Heute wurde „Meshcloud“ auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin geehrt.

Immer mehr Unternehmen nutzen Cloud-Angebote, um Daten zu verarbeiten. Die Herausforderung liegt darin, einen externen Cloud-Anbieter zu finden, der zu günstigen Konditionen leistungsstarke IT-Kapazitäten anbietet, aber auch die erforderliche Flexibilität garantiert. Meshcloud verbindet Rechenzentren zur Meshcloud Federation und betreibt Open-Source-Cloud-Angebote an diesen Standorten. Die Cloud-Standorte befinden sich ausschließlich in Deutschland und unterliegen so dem deutschen Datenschutzrecht.

Über die Meshcloud-Plattform können alle Projekte und Daten konsolidiert verwaltet und abgerechnet werden. Meshcloud beteiligt sich an der Initiative „Cloud Services Made in Germany“.

Am 13. November richtet das Projektteam des Gründerwettbewerbs mit dem Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST einen Workshop an der TU Darmstadt für Interessierte am Wettbewerb aus. Sabine Remmert / sip

450 Jahre Residenzstadt Darmstadt

Historische Modenschau. BIld: Schlossmuseum Darmstadt
Historische Modenschau. Bild: Schlossmuseum Darmstadt

30. August 2017

Mit der von Landgraf Philipp dem Großmütigen testamentarisch verfügten hessischen Landesteilung erbte sein jüngster Sohn Georg im Jahre 1567 die als Landgrafschaft Hessen-Darmstadt bezeichnete Obergrafschaft Katzenelnbogen – ein vernachlässigtes und weitgehend unterentwickeltes Gebiet, das der neue Landesfürst in nur wenigen Jahrzehnten mit viel Geschick und reger Bautätigkeit in ein blühendes Territorium verwandelte. Den kleinen Ort Darmstadt, der zu dieser Zeit rund 1500 Einwohner zählte, erhob Landgraf Georg I. zur Residenz.

Unterstützt von der Wissenschaftsstadt Darmstadt haben sich verschiedene, in und um das Residenzschloss angesiedelte Darmstädter Kulturinstitutionen zusammengetan, um mit einem die unterschiedlichsten Sparten berührenden Programm das Jubiläum „450 Jahre Residenzstadt Darmstadt“ zu feiern. Dabei sind Ausstellungen, Buchpräsentationen, Musikveranstaltungen und Führungen. Beteiligt sind neben dem Landesmuseum, dem Jagdschloss Kranichstein, dem Schlossmuseum, der Großherzoglich-Hessischen Porzellansammlung und dem Hessischen Staatsarchiv auch das Deutsche Polen-Institut, die ULB, die evangelische Stadtkirche und die Residenzfestspiele Darmstadt. Das Jubiläumsprogramm endet am 30. November mit dem offiziellen Festakt der Stadt Darmstadt in der Centralstation.

Um das Residenzschloss als Mittelpunkt der Stadt und der ehemaligen Residenz in das Bewusstsein der Bürger zu rufen, findet als feierlicher Höhepunkt des Jahresprogramms am 3. September 2017, ab 11 Uhr, ein Sommerfest auf der Bastion und im Schlossgraben des Darmstädter Residenzschlosses statt.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Jochen Partsch und Donatus Landgraf von Hessen erwartet die Besucher ein buntes Programm mit Straßenkünstlern, Puppenspielern und Jongleuren, das zu einer Zeitreise durch die Jahrhunderte einlädt. Bei einer historischen Modenschau werden Kostüme aus der Zeit der Renaissance bis zum Jugendstil präsentiert, und das Schlossmuseum bietet Führungen zum Darmstädter Glockenspiel und durch die aktuelle Fabergé-Ausstellung an. Den Festtag beschließt um 17 Uhr ein Glockenspielkonzert. Schlossmuseum/cst

Delegationsreise nach San Francisco

22. August 2017

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein reist am Mittwoch, den 23. August 2017, mit einer Delegation in die USA nach San Francisco und wirbt dort vor rund 400 deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf der 17. German Academic International Network (GAIN) Jahrestagung für den Wissenschaftsstandort Hessen. Begleitet wird er dabei von TU-Präsident Hans Jürgen Prömel und weiteren Präsidiumsmitgliedern hessischer Hochschulen.

Wissenschafts- und Kunstminister Boris Rhein: „Wir möchten die GAIN-Jahrestagung nutzen, um vor hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für die hervorragenden Forschungs- und Wissenschaftsinstitutionen in Hessen zu werben. So garantieren wir mit dem Hessischen Hochschulpakt 2016 – 2020 den hessischen Hochschulen eine finanzielle Ausstattung von neun Milliarden Euro. Das ist die größte Summe, über die die Hochschulen jemals verfügen konnten. Das Bauprogramm ‚Heureka‘ stellt den Hochschulen insgesamt vier Milliarden Euro für Ausbau und Sanierung bis 2025 zur Verfügung. Und unser bundesweit einzigartiges Forschungsförderungsprogramm LOEWE, von dem die Hochschulen des Landes, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen profitieren, ist ein zentrales Element der Forschungsförderung.“ se

7.5 Millionen Euro für TU Start-up für Smarte-Satellitenantennenproduktion

21. August 2017

Das von ehemaligen Mitarbeitern der TU Darmstadt gegründete Start-up ALCAN Systems GmbH hat erfolgreich eine erste Finanzierung in Höhe von 7.5 Millionen Euro von einem Konsortium aus führenden Weltkonzernen, darunter auch Merck, erhalten.

ALCAN Systems baut „Smarte“ Satellitenantennen basierend auf Flüssigkristallen (eine etablierte Technologie bei Flachbildfernsehern), die sich automatisch in Richtung des Satelliten ausrichten können, um besten Empfang zu gewährleisten. Gleichzeitig sind die Antennen durch ihre flache Bauform ästhetisch ansprechender sowie besser zu integrieren als bisherige Lösungen, wie die allseits bekannte Satellitenschüssel.

Dadurch wird auch in Fahrzeugen wie Schiffen, Fernbussen oder Zügen insbesondere auch bei hohen Geschwindigkeiten ein flächendeckend stabiler Internetzugang möglich. Auch für stationäre Anwendungen bietet das System Vorteile: So entfällt das zeitaufwändige Ausrichten der Antennen und die Lebensdauer erhöht sich, da keine beweglichen Teile vorhanden sind.

Die Technologie entspringt einer mehrjährig andauernden intensiven Forschungsarbeit am Fachgebiet Elektrotechnik und Informationstechnik. Dort haben die Gründer die innovative Technologie erfunden und weiterentwickelt. Die TU Darmstadt hat weltweit Patente dafür angemeldet und das Gründerteam auf dem Weg vom Wissenschaftler zum Unternehmer intensiv unterstützt. HIGHEST, das Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt, hat hier einen entscheidenden Beitrag geleistet. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern wurde für die Gründungsförderung die EXIST-Forschungstransferförderung der Bundesregierung eingeworben, welche den Anfang von ALCAN ermöglicht hat. HIGHEST/pg

TU Darmstadt zur Primetime bei ARTE

Dreharbeiten am Fachbereich Architektur. Bild: Digital Design Unit
Dreharbeiten am Fachbereich Architektur. Bild: Digital Design Unit

17. August 2017

In einem Dokumentationsfilm zum Thema Renaissance werden Arbeiten und Protagonisten des Fachgebietes Digitales Gestalten am Fachbereich Architektur vorgestellt. Ein Schwerpunkt der Dokumentation sind Bauwerke und Baumeister der Renaissance wie Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Brunelleschi. Virtuelle Rekonstruktionen der Baustelle des Petersdoms zu Zeiten Michelangelos oder der Kuppel des Florentiner Doms von Brunelleschi, die am Forschungsbereich Digitale Rekonstruktion des Fachgebietes Digitales Gestalten unter der Leitung von Dr.-Ing. Marc Grellert und Dr.-Ing. Mieke Pfarr-Harfst entstanden sind, werden gezeigt.

Der Blick in die Geschichte ist seit über 25 Jahren hier Schwerpunkt der Forschung. Mit Prof. Dr.-Ing. Oliver Tessmann, der dem Fachgebiet seit 2015 vorsteht, entstand ein neuer Schwerpunkt: digitale Prozessketten beim Planen und Bauen. Der Forschungsbereich umfasst die Bandbreite von den digitalen Entwurfsmethoden bis hin zur computergestützten Fabrikation. Dieser Blick nach vorn ist auch in der ARTE-Dokumentation Thema. Wie die damaligen Baumeister mit innovativen Baumethoden experimentieren, so werden die Arbeiten mit Robotern am Fachgebiet gezeigt. Interviews mit Marc Grellert und Oliver Tessmann ergänzen die virtuellen Rekonstruktionen und Filmaufnahmen im Fachgebiet.

Der Film wurde am Samstag 4. August um 20.15 Uhr ausgestrahlt und ist bis 3. November in der Mediathek abrufbar. Die Digital Design Unit des Fachbereichs Architektur hat einen Film über die Dreharbeiten erstellt. DDU – Digital Design Unit – Digitales Gestalten / bjb

 
Zurück: Neues aus der TU Darmstadt Zum Archiv: Kurz gemeldet – vergangene Monate