Wissenstransfer

Wissenstransfer

Bild: Gregor Rynkowski – © Gregor Rynkowski
Bild: Gregor Rynkowski

Die TU Darmstadt betreibt intensiv den Transfer von Wissen und Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie pflegt enge Kooperationen mit ausgewählten Unternehmen sowie vielfältige Beziehungen mit der Öffentlichkeit. Die TU Darmstadt ist eine der dynamischsten Gründerhochschulen in Deutschland und von einer Start-up-Kultur geprägt. Ihr Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST ist ein Inkubator für innovationsstarke, kreative und unternehmerisch denkende Persönlichkeiten. Übrigens: Viele erfolgreiche Unternehmen haben ihre Wurzeln in der TU Darmstadt – etwa die Software AG (IT), Brain AG (Biotech), ISRA Vision (Robotik und Automation) und Akasol (Batteriesysteme).

 

Kooperation mit Unternehmen

© Stefan Weigelt


Gemeinsam Ideen umsetzen, individuell angepasste Lösungen finden, langfristige Programme entwickeln, wechselseitige Vorteile erzielen. Die TU Darmstadt bietet eine Fülle von Kooperationsmodellen mit Unternehmen an.

Mehr erfahren

 

Strategische Partnerschaften

Mit 5 Unternehmen – Bosch, Continental, Deutsche Bahn, Merck und Siemens – ist die TU Darmstadt strategische und thematisch breit gefächerte Partnerschaften eingegangen. Dazu zählen gemeinsame Forschungsprojekte – etwa zu maschinell lernenden Assistenzsystemen für Autos.

Die TU Darmstadt und der Arbeitgeberverband Hessenmetall, der 580 Betriebe mit 130.000 Beschäftigten in Hessen vertritt, arbeiten eng zusammen. Die Kooperation mit Hessenmetall soll die Innovationskraft von mittelständischen Unternehmen der hessischen Metall- und Elektroindustrie stärken. Schwerpunkte sind die Themen IT-Sicherheit, Industrie 4.0, Digitalisierung, Energieeffizienz, Antriebssysteme, autonomes Fahren sowie intelligente Materialien und Werkstoffe.



“Die Kooperation mit Hessenmetall passt perfekt in unser regionales Umfeld, das hinsichtlich Wirtschaftsstärke, Innovationskraft, Qualifikationsniveau und Internationalität zu den Top-Metropolregionen zählt.“

__________

Professor Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt

 
 

Innovationsförderung

© Katrin Binner


Innovationen müssen sich bewähren, bevor sie die Marktreife erreichen; in den frühen Phasen benötigen sie besondere Förderung. Die TU Darmstadt bietet ein gut abgestimmtes Unterstützungs-Portfolio.

Mehr erfahren

 

Innovationsförderprogramm „Pioneer Fund“

Die TU Darmstadt hat gemeinsam mit dem ENTEGA NATURpur Institut das Innovationsförderprogramm „Pioneer Fund“ aufgelegt. Es unterstützt mit jährlich 600.00 Euro den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung – etwa die Entwicklung eines Wirkstoffs gegen chronische Schmerzen, ein Modell zur Vorhersage von Strompreisen oder die alternativen Herstellung von Magneten aus neuartigen Legierungen.

 



“Der Pioneer Fund ist Teil des lebendigen Innovationsumfelds an der TU Darmstadt. Er setzt als Maßnahme nicht erst an, wenn anwendungsnahe Ergebnisse bereits vorliegen. Vielmehr trägt er dazu bei, die oftmals als ›Valley of Death‹ bezeichnete Hürde zwischen Grundlagenforschung und der Anwendung zu überwinden.“

__________

Professorin Mira Mezini, Vizepräsidentin für Forschung und Innovation der TU Darmstadt

 

© Katrin Binner
© Felipe Fernandes

Intellectual Property-Management

Das Patentportfolio der TU Darmstadt umfasst inzwischen mehr als 450 Patente (davon 259 Patentfamilien). Im Jahr 2018 verzeichnete die Universität über 70 Erfindungsmeldungen.

Mehr erfahren

Gründungszentrum „HIGHEST“

Das Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST inspiriert den Start-up-Nachwuchs und fördert Produkt- und Geschäftsideen. Viele erfolgreiche Unternehmen haben ihre Wurzeln in der TU.

Mehr erfahren

 

Ausgezeichnete Start-ups

Junge Start-ups aus dem Umfeld der TU Darmstadt sorgen für Aufsehen: So etwa Alcan (Satelliten-Antennen für stabiles WLAN in Fahrzeugen), Wingcopter (Transport-Drohne mit Flugzeug-Eigenschaften), Tracktics (Intelligentes Management von Leistungsdaten im Profi-Sport), IT-Seal (Awareness in Unternehmen für Cyberkriminalität) oder Xelera (Highspeed-Software für Big Data und Internet der Dinge). Die junge Firmen-Generation holt immer wieder Hauptpreise bei Gründerwettbewerben des Bundeswirtschaftsministeriums – so wie Compredict, das Sensortechnologien zur Zustandsanalyse von Fahrzeugteilen im laufenden Betrieb bereitstellt.

Erfolgreich bei EXIST

Mit dem Förderprogramm „EXIST-Forschungstransfer“ werden besonders anspruchsvolle technologieorientierte Unternehmensgründungen aus Hochschulen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt. Die TU Darmstadt ist bundesweit unter den TOP 5 der antragsstärksten Universitäten für EXIST-Gründerstipendien und EXIST-Forschungstransfer Bewilligungen.