Die TU Darmstadt betreibt intensiv den Transfer von Wissen und Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie pflegt enge Kooperationen mit ausgewählten Unternehmen sowie vielfältige Beziehungen mit der Öffentlichkeit. Die TU Darmstadt ist eine der dynamischsten Gründerhochschulen in Deutschland und von einer Start-up-Kultur geprägt. Ihr Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST ist ein Inkubator für innovationsstarke, kreative und unternehmerisch denkende Persönlichkeiten. Übrigens: Viele erfolgreiche Unternehmen haben ihre Wurzeln in der TU Darmstadt – etwa die Software AG (IT), Brain AG (Biotech), ISRA Vision (Robotik und Automation) und Akasol (Batteriesysteme).

Bild: Felipe Fernandes

Strategische Partnerschaften

Mit fünf Unternehmen – Bosch, Continental, Deutsche Bahn, Merck und Siemens – ist die TU Darmstadt strategische und thematisch breit gefächerte Partnerschaften eingegangen. Dazu zählen gemeinsame Forschungsprojekte – etwa zu maschinell lernenden Assistenzsystemen für Autos.

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Freuen sich auf die künftige Kooperation: Wolf Matthias Mang, Vorstandsvorsitzender von HESSENMETALL, und TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel. Bild: Patrick Bal
Bild: Patrick Bal

Kooperation mit Hessenmetall

Die TU Darmstadt und der Arbeitgeberverband Hessenmetall, der 580 Betriebe mit 130.000 Beschäftigten in Hessen vertritt, arbeiten eng zusammen. Die Kooperation mit soll die Innovationskraft von mittelständischen Unternehmen der hessischen Metall- und Elektroindustrie stärken.

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Gefördert vom „Pioneer Fund“: Das Team von Professor Felix Hausch entwickelt im Projekt „Painstop“ neue Wirkstoffe zur Therapie von chronischem Schmerz. Bild: Katrin Binner
Bild: Katrin Binner

Innovationsförderprogramm Pioneer Fund

Die TU Darmstadt hat gemeinsam mit dem ENTEGA NATURpur Institut das Innovationsförderprogramm „Pioneer Fund“ aufgelegt. Es unterstützt mit jährlich 600.00 Euro den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung – etwa die Entwicklung eines Wirkstoffs gegen chronische Schmerzen oder ein Modell zur Vorhersage von Strompreisen.

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Professorin Mira Mezini,
Vizepräsidentin für Forschung und Innovation der TU Darmstadt

Der Pioneer Fund ist Teil des lebendigen Innovationsumfelds an der TU Darmstadt. Er setzt als Maßnahme nicht erst an, wenn anwendungsnahe Ergebnisse bereits vorliegen. Vielmehr trägt er dazu bei, die oftmals als ›Valley of Death‹ bezeichnete Hürde zwischen Grundlagenforschung und der Anwendung zu überwinden.

Bild: Katrin Binner

Ausgezeichnete Start-ups

Junge Start-ups aus dem Umfeld der TU Darmstadt sorgen für Aufsehen: So etwa Alcan (Satelliten-Antennen für stabiles WLAN in Fahrzeugen), Wingcopter (Transport-Drohne mit Flugzeug-Eigenschaften), Tracktics (Intelligentes Management von Leistungsdaten im Profi-Sport), IT-Seal (Awareness in Unternehmen für Cyberkriminalität) oder Xelera (Highspeed-Software für Big Data und Internet der Dinge).

Das Start-up „NanoWired GmbH“ revolutioniert industrielle Produktionsprozesse und hat den mit 100.000 Euro dotierten Hermes Award 2019 erhalten. Die junge Firmen-Generation holt immer wieder Hauptpreise bei Gründerwettbewerben des Bundeswirtschaftsministeriums – so wie Compredict, das Sensortechnologien zur Zustandsanalyse von Fahrzeugteilen im laufenden Betrieb bereitstellt.


Mithilfe der sensorintegrierten Rohre des Gründungsvorhabens Core Sensing Technologies werden aus mechanischen Strukturen digitale Schnittstellen, die zur Überwachung der Komponenten und Prozesse dienen. Bild: Angelika Philipp
Bild: Angelika Philipp

Erfolgreich bei EXIST

Mit dem Förderprogramm „EXIST-Forschungstransfer“ werden besonders anspruchsvolle technologieorientierte Unternehmensgründungen aus Hochschulen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. Die TU Darmstadt ist bundesweit unter den TOP 5 der antragsstärksten Universitäten für EXIST-Gründerstipendien und EXIST-Forschungstransfer Bewilligungen.

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