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10.12.2014

Aktuelle Senatsmitteilungen des Präsidenten

Senatssitzung vom 10. Dezemer 2014

Im Senat berichtet der Präsident regelmäßig über relevante Punkte aus dem aktuellen Universitätsgeschehen und diskutiert strategische Themen aus Hochschulpolitik, Lehre und Forschung.

Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. Bild: Katrin Binner
Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel. Bild: Katrin Binner

Präsident Hans Jürgen Prömel berichtete über den Verlauf mehrerer Tagungen der hessischen Hochschulleitungen mit dem Wissenschaftsministerium. Als „kritischen Punkt“ hob der Präsident die vom Land bis Ende 2019 im Zusammenhang mit der „Schuldenbremse“ beabsichtigten Stellenkürzungen hervor – an den hessischen Hochschulen sollen schrittweise 367 Stellen entfallen. Die TU Darmstadt wäre mit rund 40 bis 50 Stellen betroffen. Kontrovers, so der Präsident, sei auch das Thema Forschungsneubauten. Hier gebe es Signale, dass sich das Land aus der Praxis der hälftigen Mitfinanzierung zurückziehen wolle.

Vor den Senatorinnen und Senatoren erinnerte Präsident Prömel an die Verabschiedung des Autonomiegesetzes für die TU Darmstadt vor zehn Jahren im hessischen Landtag. Anlässlich des Jahrestages hat die TU eine ausführliche Medieninformation verbreitet.

Aus den Gremien und Arbeitsgruppen der Universität gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Die fünfköpfige AG Systemakkreditierung unter Leitung des Vizepräsidenten für Lehre hat sich konstituiert. Ferner sind vier neue Fellows für das Forum Interdisziplinäre Forschung (FiF) berufen worden: Professorin Iryna Gurevych (Informatik), Professor Christoph Hubig (Philosophie), Professor Stephan Rinderknecht (Maschinenbau) und Professor Boris Schmidt (Chemie).

Im Rahmen des Gleichstellungskonzepts der TU kann der Erfolg beim Professorinnen-Förderprogramm nun konkret umgesetzt werden: Die Anschubfinanzierung von bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren ist möglich. Außerdem laufen Initiativen zum Gewinnen von Frauen für MINT-Fächer und wissenschaftliche Karrieren weiter. Schließlich hat das Präsidium beschlossen, Wissenschaftlerinnen in den Phasen von Mutterschutz und anfänglicher Elternzeit von Lehrverpflichtungen zu entlasten.

Gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die TU Darmstadt aktuell mit mehreren Anträgen überzeugen können: Der SFB/Transregio 150 mit Sprecherschaft im Maschinenbau ist ebenso bewilligt worden wie das Graduiertenkolleg 1994 unter Federführung der Informatik. Die DFG forderte außerdem diese Initiativen auf, Vollanträge für zwei Sonderforschungsbereiche zu stellen: „Wechselseitige Beeinflussung von Transport- und Benetzungsvorgängen“ (Sprecher: Professor Peter Stephan, beteiligt sind sechs Fachbereiche); „Mechanisch einstellbare Leitfähigkeit“ (Sprecher: Professor Karsten Albe, beteiligt sind drei Fachbereiche). Schließlich ist ein Vollantrag gefordert für das Graduiertenkolleg „Accelerator Science and Technology for Energy Recovery Linacs” (Sprecher: Professor Norbert Pietralla).

Die offizielle Studierendenstatistik weist für das Wintersemester 2014/15 insgesamt 26.774 Studierende aus (+810 im Vergleich zum Vorjahr). Davon absolvieren 15.016 Männer und Frauen ein Bachelor-Studium, 7.790 sind in Master-Studiengängen immatrikuliert, 1.026 studieren Lehramt, 1.489 sind als Promovoierende eingeschrieben.

Aktueller Senats-Bericht des Präsidenten

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