Archiv Aktuelles Details breit

12.10.2016

„Sprachrohr der Technikwissenschaften“

Allianz führender Technischer Universitäten (TU9) feiert 10-jähriges Bestehen

2006 haben sich neun führende Technische Universitäten unter dem Dach von TU9 zusammengeschlossen. Damals wie heute leisten die TU9-Universitäten mit ihrer Forschung, Lehre und Transferleistung einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschland. Zugleich markieren sie immer wieder Positionen der Technikwissenschaften gegenüber Politik und Gesellschaft. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens richtet TU9 ein Symposium mit hochrangigen Vertretern und Vertreterinnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zur Zukunft des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschlands aus.

Die TU9 feiert ihr 10-jähriges Bestehen: TU9-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel im Gespräch mit Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka (rechts). Bild: : TU9 German Institutes of Technology
Die TU9 feiert ihr 10-jähriges Bestehen: TU9-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel im Gespräch mit Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka (rechts). Bild: TU9 German Institutes of Technology

Im Januar 2006 schlossen sich neun führende Technische Universitäten als TU9 – German Institutes of Technology zusammen. Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses wurde TU9 mit dem Ziel gegründet, die spezifischen Interessen der deutschen Technischen Universitäten im Diskurs mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich TU9 zu wissenschaftspolitischen Themen wie beispielsweise zum Bologna-Prozess (2006) oder zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (2015) positioniert und so die Perspektive der Technischen Universitäten sichtbar in wissenschaftspolitische Diskussionen eingebracht. Durch gemeinsame Auftritte auf internationalen Studierendenmessen und durch die Kooperation mit Deutschen Auslandsschulen hat sich TU9 auch weltweit einen Namen gemacht. Mit dieser Kampagne, die 2011 mit dem Preis für Hochschulkommunikation und 2012 als Bundessieger Bildung der Standortinitiative „365 Orte im Land der Ideen“ prämiert wurde, wie auch auf Konferenzen und Delegationsreisen wirbt TU9 erfolgreich für den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident von TU9, resümiert: „National ist TU9 das Sprachrohr und Ansprechpartner der Technikwissenschaften gegenüber Politik und Gesellschaft in Deutschland. Unter dem Label ‚German Engineering‘ wirbt TU9 zudem international für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Und innerhalb des Verbundes lernen wir viel voneinander und stimmen uns ab, beispielsweise aktuell im Rahmen des gemeinsamen Projekts mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech, in dem wir Studienabbruchquoten in den Ingenieurwissenschaften analysieren.“

Festrede der Bundesforschungsministerin

Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Bild: TU9 German Institutes of Technology
Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Bild: TU9

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens richtete die TU9 am 11. Oktober 2016 ein Symposium zur Zukunft des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschlands aus. In den Festvorträgen der Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Wanka und des acatech-Präsidenten Prof. Dr. Kagermann und der anschließenden Podiumsdiskussion mit herausragenden Entscheidern und Entscheiderinnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft erläuterten die Teilnehmer Ihre Ideen zur Zukunft des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Deutschlands und gingen der Frage nach, was die TU9 Universitäten zur Umsetzung dieser beitragen können.

„Technische Universitäten sind die Verbindung von erstklassiger Ingenieursausbildung mit herausragender Forschung, ambitioniertem Nachwuchs und intensiver Kooperation mit kleinen und großen Unternehmen. Dort schließt sich der Kreis von der guten Idee zu einem neuen Produkt in den Technikwissenschaften. Hier ist die TU9 führend, seit zehn Jahren zeigen sie in besonderem Maß ihre Leistung und ihr Engagement in der Forschung“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Johanna Wanka.

„Die digitale Transformation stellt unser Innovationssystem und die universitäre Ausbildung vor große Herausforderungen. Gefragt sind Agilität und Anpassungsfähigkeit, denn es gilt, auch im digitalen Zeitalter den Ruf der Marke „Made in Germany zu sichern. Die TU9 und ihre Absolventen leisten dazu einen entscheidenden Beitrag und ich wünsche der TU9 dafür auch in Zukunft viel Erfolg“, ergänzte der Präsident der Akademie für Technikwissenschaften, Prof. Henning Kagermann.

zur Liste