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24.05.2012

Ausgezeichneter Empfang

Empfang für diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger Prof. Dr. Stefan Roth

Prof. Dr. Stefan Roth vom Fachgebiet Informatik wurde in Berlin mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2012 ausgezeichnet. Zu Ehren des Preisträgers veranstaltete die TU Darmstadt einen Empfang im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus.

Bild: DFG / David Ausserhofer
Stefan Roth mit Bundesministerin Annette Schavan und DFG-Präsident Matthias Kleiner. Bild: DFG / David Ausserhofer

Für seine Arbeit auf dem Gebiet der Computer Vision (maschinelles Sehen) wurde Stefan Roth, Juniorprofessor der Informatik, in Berlin von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2012 geehrt – der wichtigsten Auszeichnung für den Forschungsnachwuchs in Deutschland.

Der 34-jährige Roth nutzt statistische Modelle, um digitale Bilder und Videos zu analysieren, rekonstruieren und unbewegte Objekte von anderen bewegten Objekten wie Menschen oder Tieren zu unterscheiden.

Der „Rising Star“ der Bildverarbeitung

Bei der Preisverleihung in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen betonte DFG-Vizepräsidentin Dorothea Wagner in Anwesenheit von Bundesministerin Annette Schavan und DFG-Präsident Matthias Kleiner die bemerkenswerte Arbeit Roths auf dem Gebiet des „optischen Flusses“ in der Bildverarbeitung sowie die Entwicklung des Modells „Fields of Experts“ bei der Interpretation von Bilddaten.

Bild: DFG / David Ausserhofer
Die Preisträger des Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2012 (v.l.n.r.): Denis Gebauer, Lisa Kaltenegger, Katrin Peaschke, Stefan Roth, Pieter Samyn und Yee Lee Shing. Bild: DFG / David Ausserhofer

„Stefan Roth ist ganz klar einer der „Rising Stars“ der Bildverarbeitung weltweit“, so Wagner. „Auch für die Zukunft können wir von ihm sicherlich noch viele innovative und grundlegende Beiträge auf höchstem wissenschaftlichem Niveau erwarten.“

Um den Preisträger an seiner Forschungsstätte in Empfang zu nehmen, veranstaltete die TU Darmstadt am 24. Mai einen Empfang zu Ehren des Juniorprofessors im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus.

Neben der Begrüßung durch TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel und einem Grußwort durch Prof. Dr. Oskar von Stryk – Dekan des Fachbereichs Informatik – kam auch der Preisträger selbst zu Wort. Mit einem Vortrag zu seinem Projekt „Visuelle Inferenz mit graphischen Modellen“ gab Roth Einblicke in seine Forschungsarbeit und bewies, warum er ein würdiger Preisträger des Heinz Maier-Leibnitz-Preises 2012 ist.

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