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06.09.2013

Präsident besucht amerikanische Partneruniversitäten

Im Fokus: Studierendenaustausch und neue Karrierewege

Eine Woche war Präsident Prömel in den USA unterwegs. Er besuchte die University of California in Berkeley und die Virginia Tech in Blacksburg. Und er nahm an der 13. GAIN-Jahrestagung in San Fransisco zu dem Thema „Karrierewege und Zukunftsperspektiven in der Wissenschaft“ teil.

Vertragsbereinbarung an der Virginia Tech zwischen Prof. Prömel und Prof. Steger. Foto: Cunningham
Vertragsbereinbarung an der Virginia Tech zwischen Prof. Prömel und Prof. Steger. Foto: Cunningham

Seit 25 Jahren ist die University of California in Berkeley Partneruniversität der TU Darmstadt. Im Rahmen eines gemeinsamen Austauschprogramms hatten seit 1992 über 100 Maschinenbaustudierende der TU Darmstadt die Möglichkeit an der UC Berkeley zu studieren. Die aktuellen Gespräche zwischen Prof. Prömel und dem Vice Chancellor for Research Prof. Fleming sowie dem Executive Vice Chancellor and Provost Prof. Breslauer hatten nun das Ziel, die bestehende Kooperation zu vertiefen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der Forschung zu erarbeiten.

Anschließend war der Präsident zu Gast an der Virginia Tech in Blacksburg. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur 10-jährigen Partnerschaft zwischen der TU Darmstadt und Virginia Tech unterzeichnete er gemeinsam mit dem Präsidenten Steger einen Dual-Bachelor Degree Vertrag in Mechanical Engineering. Fokus des Vertrages ist der Erwerb eines Bachelorabschlusses beider Universitäten in der Regelstudienzeit. Die TU Darmstadt sieht in diesem Vertrag eine Erweiterung der strategischen Partnerschaft mit der Virginia Tech. Darüber hinaus führte Prömel Gespräche mit Präsident Steger und dem Vice-President International über die Möglichkeiten einer Erweiterung des Studierenden- und Dozentenaustauschs und über zukünftige gemeinsame Forschungsaktivitäten.

Auf der 13. GAIN-Jahrestagung (German Academic International Network) in San Francisco diskutierte Prömel mit führenden amerikanischen Vertretern über mögliche Marktentwicklungen für "Massive Open Online Courses“ (MOOCs). Insbesondere führende US-Universitäten haben in letzter Zeit ihre Online-Bildungsangebote mittels meist kostenloser, weltweit frei zugänglicher MOOCs in signifikantem Umfang und mit großem Tempo ausgebaut. Die GAIN-Tagung, zu der rund 400 Teilnehmer sowie hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik teilnahmen, richtet sich an Wissenschaftler aus Deutschland, die zur Zeit in den USA und Kanada tätig sind. Im Fokus der Konferenz standen erneut Karrierewege und Zukunftsperspektiven in Deutschland und Europa. An einem gemeinsamen Informationsstand mit der TU9 erhielten junge Wissenschaftler auch einen direkten Einblick in die Karrieremöglichkeiten an der TU Darmstadt.

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