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23.05.2014

„Ein anziehender, ein lebendiger Ort der Wissenschaften“

Präsidium der TU Darmstadt stellt sein Programm bis 2019 vor

Seit Jahresanfang ist das neue Präsidium der TU Darmstadt im Amt, nun hat es dem Senat und insgesamt der Universität sein Programm bis 2019 vorgestellt.

Die Präsidiumsmitglieder schauen in die Kamera. Bild: Katrin Binner
Das Präsidium der Technischen Universität Darmstadt. Bild: Katrin Binner

Das Programm definiert die Entwicklungsziele des Präsidiums für die TU Darmstadt in Studium, Forschung, Transfer und Management. Präsident Hans Jürgen Prömel: „Bei der Formulierung des Programms haben wir uns von einem konkreten Zielbild für die TU Darmstadt leiten lassen: Für uns ist die Universität ein anziehender, ein lebendiger Ort der Wissenschaften, an dem drängende Zukunftsfragen bearbeitet werden.“

Besonderes Augenmerk legt das Programm auf die „Köpfe“, die die TU Darmstadt ausmachen: auf die Studierenden, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die administrativen und technischen Beschäftigten. Auf das Gewinnen und Fördern dieser Mitglieder der Universität will das Präsidium ein noch stärkeres Gewicht legen. Auf allen Stufen – vom Studieneinstieg bis zur Berufung von Professorinnen und Professoren – will die TU Darmstadt attraktiv und offen sein, die hohe Qualifikation sicherstellen, für reibungslose Übergänge sorgen und gute Entwicklungschancen bieten. Die TU Darmstadt will international erfolgreich rekrutieren und mehr Frauen für die Ingenieur- und Naturwissenschaften gewinnen. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen mit ihrer Neugier und hohen Mobilität noch prägender für die wissenschaftliche Dynamik und internationale Vernetzung der Universität werden.

Profilbildung weiter vorantreiben

Die Profilbildung der TU Darmstadt will das Präsidium weiter vorantreiben. Das breite Spektrum an Fächern und Methoden der TU Darmstadt und die gute Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit bieten die Voraussetzungen für Schwerpunkte mit hoher internationaler Sichtbarkeit. Die Profilbereiche in der Forschung sollen künftig sich noch deutlicher in entsprechenden Masterstudiengängen niederschlagen.

Den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis versteht das Präsidium als eine Kernaufgabe der TU Darmstadt, die weiter intensiviert werden soll. Die Vernetzung in Wissenschaft und Wirtschaft will das Präsidium durch strategische Partnerschaften auf den verschiedenen Ebenen – von der Region bis zu internationalen Universitäten – verstärken.

„Die Technische Universität Darmstadt stellt sich den vielfältigen Herausfor-derungen, sei es die voranschreitende Profilbildung unter den Hochschulen oder der wachsende internationale Wettbewerb“, so Präsident Prömel. „Wir müssen als Universität wandlungsfähig bleiben und erforderliche Veränderungen verantwortlich angehen. Dank der hohen Qualität in Studium, Forschung und Dienstleistung, aber auch dank der etablierten und sich klar bewährenden Autonomie haben wir eine gute Ausgangsposition.“

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