Preis der Dr. Hans Messer Stiftung

Der Preis der Dr. Hans Messer Stiftung wird jährlich zur Förderung von Forschung und Lehre für Nachwuchwissenschaftler/innen mit hervorragenden Leistungen auf den Gebieten der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften vergeben und ist mit 50.000,-- Euro dotiert.

Verleihungsjahr Preisträger/in Auszeichnung Fachbereich
2019 Dr. Bianca Prietl für ihre Forschungsarbeit zur
Digitalisierung, Wissensproduktion und Gesellschaft
Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften
2018 Jun. Prof. Dr. Ulrike Kramm für ihre Forschungsarbeit zur
Nicht-Konventionelle Synthese edelmetallfreier Katalysatoren
Material und Geowissenschaften
2017 Dr.-Ing. Florian Kummer für seine Forschungsarbeiten zu zu prädiktiven Simulationswerkzeugen Maschinenbau
2016 Dr. Julia Weigand für Ihre Forschungsarbeiten zur Untersuchungen von Änderungen des Spleißmusters unter Hypoxie und deren Beitrag zur Krebsentstehung Biologie
2015 Jun.-Prof. Bai-Xiang Xu für ihre Forschungsarbeit zur Modellierung und Optimierung nanostrukturierter Elektroden für lang haltbare Lithium-Ionen-Batterien Material- und Geowissenschaften
2014 Jun.-Prof. Dr. Annette Andrieu-Brunsen für ihr Forschungsprojekt zu nanoskaliger Kontrolle von chemischen Reaktionen an keramischen Membranen Chemie
2013 Prof. Dr. Chris Biemann für sein Forschungsprogramm „Semantische Selbststrukturierung von Sprache“ Informatik
2012 Dr. Stefan Breuer für seine grundlagenorientierte Forschung zu nanostruktur-basierten Halbleiterlaserquellen und deren Anwendungen Physik
2011 Jun.-Prof. Stefan Roth für sein Forschungsprogramm „Verbindungen generativer und diskriminativer Modelle in der Low-Level Vision“ Informatik
2010 Dr. rer. nat. Tobias Meckel für sein Forschungsprogramm „Einzelmolekül-Mikroskopie zur Untersuchung von Prozessen mit hoher raumzeitlicher Heterogenität“ Biologie
2009 Dr. Christina Roth für ihre Arbeit an einer Variante der
Röntgenabsorptionsspektroskopie zur Untersuchung der Wirkmechanismen eines Katalysators während des Betriebs
Material- und Geowissenschaften
2008 Dr. Christina Thiele für ihre Arbeiten zur Strukturbestimmung organischer Verbindungen mit residualen dipolaren Kopplungen Chemie
2007 Dr. Ulrich Brose für seine richtungsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet Komplexer ökologischer Netzwerke Biologie
2006 Dr. Martin Ebert für seine richtungweisenden Arbeiten der atmosphärischen Aerosole und ihre Bedeutung für Klima und Gesundheit Material- und Geowissenschaften
2005 Dr.-Ing. Matthias Hollick für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der verlässlichen Kommunikation in selbstorganisierenden Netzen Elektrotechnik und Informationstechnik
2004 Dr. Andreas Zerr für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Ultrahochdruck-Materialsynthese Material- und Geowissenschaften
Sonderpreis Dr.-Ing. Herbert De Gersem für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der „Simulation of field-circuit coupled motional eddy current problems by Krylov subspace methods and multilevel techniques“ Elektrotechnik und Informationstechnik
2003 PD Dr.-Ing. Stefan M. Kast für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Modellierung von Komplexbildungsphänomenen Chemie
2002 Dr. Andreas Dreizler für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der technischen Verbrennungsprozesse Maschinenbau
2002 Dr. Marc-Thorsten Hütt für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der interdiziplinären Forschung zwischen Biologie und theoretischer Physik zur Bioinfomatik komplexer Systeme Biologie
2001 Dr. Helmut Ehrenberg für seine herausragenden interdisziplinären Forschungsleistungen in Physik und Materialwissenschaft Material- und Geowissenschaften
2000 Dr. Ingo B. Fischer für seine Untersuchungen zur Synchronisation chaotischer Halbleiter – Ein neues Konzept für dir Informationsübertragung Physik
1999 Dr. Cornelia Denz für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Nichtlinearen Optik und der optischen Informationsverarbeitung Physik
1998 Dr. Elisabeth Wallhäußer-Franke für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung zur zentralnervösen Tinnitusgenese Biologie
1997 Dr. rer.nat Andrea Robitzki für ihre wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Analyse der entwicklungsspezifischen Genaktivierung der Cholinesterasen in embryonalen Retinazellen Chemie
1996 Dr. Christoph Geibel für seine Forschungen auf dem Gebiet der elektronisch hochkorrelierten Materialien und seinem Engagement in der Ausbildung vom Diplomanden und Doktoranden. Physik
1995 Dr. Christoph Maximilian Sebastian Kreitz Prize for Exellence in Teaching an Research – Zudem wurde mit dem 100 000 Mark dotierten Adolf-Messer-Preis für Privatdozent Dr. Christoph Kreitz eine halbe wissenschaftliche Mitarbeiterstelle finanziert, die mit Jens Otten besetzt wurde. Informatik
1994 Dr. Jürgen Eichenauer-Herrmann für Forschung auf dem Gebiet der Pseudo-Zufallszahlen Mathematik
1994 Dr. Gerd Klock für Forschung auf dem Gebiet der molekularen Virologie Physik

Dr. Hans Messer Stiftung

Die Dr. Hans Messer Stiftung fördert bundesweit Aus- und Weiterbildung sowie Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung wurde von Dr. Hans Messer, 25 Jahre nach dem Tod seines Vaters Adolf Messer (1878-1954), im Jahr 1978 ins Leben gerufen und ist seit 1979 als gemeinnützige Stiftung anerkannt. Unter dem Vorsitz von Dr. Hans Messer wurde auch der Stiftungspreis an der TU Darmstadt ins Leben gerufen.

Die Stiftung fördert Forschungsprojekte, unterstützt wissenschaftliche und schulische Einrichtungen und vergibt kontinuierlich Bildungs- und Forschungsstipendien. Einer der jährlichen Höhepunkte ist aber stets die Vergabe von Stiftungspreisen an junge herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Die Stiftung verleiht ihren Stiftungspreis an der TU Darmstadt regelmäßig seit 1994. In Gedenken an Dr. Hans Messers unermüdliches gesellschaftliches Engagement wird der Stiftungspreis auch 2019 vergeben. Er ist der derzeit höchstdotiertesten Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an der TU Darmstadt.