Harald Rose-Preis

Mit dem Harald Rose-Preis werden hervorragende Masterarbeiten oder Dissertationen ausgezeichnet, die einen Bezug zur Elektronenmikroskopie haben.

Die Firma CEOS – Correlated Electron Optical Systems – GmbH hat 2015 anlässlich des achtzigsten Geburtstags von Herrn Professor Dr. Harald Rose und zu Ehren seiner wegweisenden Forschung bei der Entwicklung der Elektronenmikroskopie den Harald Rose-Preis gestiftet.

Mit dem Harald Rose-Preis werden herausragende Abschlussarbeiten aus den Bereichen Bildgebende oder Analytische Verfahren, Angewandte Physik, Materialwissenschaft oder Chemie, die einen Bezug zur Elektronenmikroskopie haben, ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird jährlich im Wechsel an der TU Darmstadt und der Universität Ulm, den früheren Wirkungsstätten von Professor Rose, vergeben.

Preisträger 2017

Masterarbeit von Herrn Maximilian Trapp
(Fachbereich Material- und Geowissenschaften)

Die Ausschreibung für den Harald-Rose-Preis 2021 wird im Frühjahr 2021 erfolgen.

Über Harald Rose

Der Harald Rose-Preis soll an das wissenschaftliche Werk von Harald Rose erinnern. Der Physiker schlug Ende der 1980er Jahre ein geniales Konzept vor, das es erlaubt, Atome für Elektronenmikroskopie sichtbar zu machen. Bis dahin waren die unvorstellbar winzigen Bausteine der Materie unsichtbar geblieben. Rose entwarf eine Art Brille für das Elektronenmikroskop, die jene fehlgeleiteten Elektronenstrahlen auf die richtige Bahn lenkten, die das Bild unscharf machten. Mit seinen Kollegen Maximilian Haider und Knut Urban verwirklichte Rose sein Konzept. Die drei Wissenschaftler bekamen 2011 für diese Leistung den Wolf-Preis, der unter Physikern ähnlich angesehen ist wie der Nobelpreis. 2020 erhielt Harald Rose gemeinsam mit seinen Maximilian Haider, Knut Urban und Ondrej Krivanek den renommierten Kavli-Preis.

Verleihungsjahr Preisträger/in Fachbereich Art der Arbeit
2017 Maximilian Trapp Material- und Geowissenschaften Masterarbeit
2015 Daniel Ohl de Mello Physik Masterarbeit