Scholars At Risk

Solidarität mit gefährdeten Studierenden und Forschenden

Weltweit werden Wissenschaftler*innen aufgrund ihrer Forschungen und Ideen bedroht und in ihrer akademischen Arbeit eingeschränkt. Diese Einschränkungen und Bedrohungen reichen von Reisebeschränkungen und ungerechtfertigten Entlassungen bis hin zu Inhaftierungen und Gewalt.

Das internationale Scholars at Risk (SAR) Netzwerk ist ein weltweiter Zusammenschluss von über 500 Hochschulen, Forschungsinstitutionen und anderen Wissenschaftsorganisationen, das sich für gefährdete Forschende und die Wahrung von wissenschaftlicher Freiheit einsetzt.

Die Technische Universität Darmstadt ist Gründungsmitglied der deutschen Sektion des Scholars at Risk Netzwerkes (SAR Germany Section).

Dieser Zusammenschluss hat zum Ziel, einen Erfahrungs- und Informationsaustausch zur Situation gefährdeter Forscherinnen und Forscher in Deutschland zu sichern, und darüber hinaus Unterstützung und Schutz für gefährdete Forschende an den Mitgliedsinstitutionen zu gewährleisten.

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SAR Germany-Section,
Founding Statement

"In joining Scholars at Risk, German academic leadership, faculty, students and staff send a strong message of solidarity with scholars and universities in situations where academic freedom is restricted and research, publication, teaching and learning are repressed".


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Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Bild: Felipe Fernandes

Förderung von Forschungsvorhaben von gefährdeten Forschenden

Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Forschende im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen.

Bewerbungen für die 7. Ausschreibungsrunde sind ab sofort möglich. Der interne Antragsschluss ist der 21. Februar 2020.

Bitte beachten Sie, dass Forscherinnen und Forscher sich in diesem Programm nicht direkt bewerben können.

Für eine Förderung von Forschungsvorhaben im Rahmen von Philipp Schwartz-Stipendien kommen nachweislich gefährdete Forschende aus allen Fachgebieten und allen Herkunftsländern in Betracht, die:

  • über eine Promotion oder einen vergleichbaren akademischen Grad (Ph.D., C.Sc. oder Äquivalent) verfügen
  • sich zum Zeitpunkt der Antragstellung grundsätzlich noch nicht bzw. nicht mehr als drei Jahre außerhalb des Heimatlandes aufhalten; „Bildungsinländer“ sind ausgeschlossen
  • über Sprachkenntnisse verfügen, die für die erfolgreiche Durchführung des Forschungsvorhabens erforderlich sind
  • die über wissenschaftliche Qualifikationen (z.B. Publikationen) verfügen
  • die Potenzial zur Integration in den (wissenschaftsbezogenen) Arbeitsmarkt besitzen
  • die noch nicht im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative gefördert wurden
  • Personen, die aufgrund einer doppelten Staatsbürgerschaft oder anderer Umstände Zugang zu einem sicheren Aufenthaltsland haben sowie deutsche Staatsangehörige sind von einer Nominierung ausgeschlossen.
  • Mehrfachnominierungen einer Person durch mehrere potenzielle Gasteinrichtungen sind ausgeschlossen.

Die überarbeiteten Programmunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Philipp Schwartz-Initiative.

Die Philipp Schwartz-Initiative wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen und ermöglicht Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland die Verleihung von Stipendien für Forschungsaufenthalte an gefährdete Forscherinnen und Forscher.

Finanziert wird diese Initiative durch das Auswärtige Amt, die Alfred Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Andrew W. Mellon Foundation, die Fritz Thyssen Stiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, den Stifterverband sowie die Stiftung Mercator.