Integriertes Qualitätsmanagement

Das integrierte Qualitätsmanagement der TU Darmstadt hat durch den Autonomiestatus der Universität und seit der Systemakkreditierung (im März 2017) eine besondere Bedeutung bekommen. Es unterstützt die Entwicklung der Universität, indem die Ergebnisse von Qualitätssicherungsmaßnahmen für strategische Entscheidungen genutzt werden.

Professorin Dr. Tanja Brühl,
Präsidentin der TU Darmstadt

"Einem professionellen, integrierten Qualitätsmanagement kommt eine Schlüsselposition für die organisatorische und wissenschaftliche Entwicklung der Universität zu. Das integrierte Qualitätsmanagement an der TU Darmstadt verfolgt einem partizipativen Ansatz, der alle Bereiche, Einheiten und Statusgruppen der Universität einbezieht."

Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt
Bild: Katrin Binner

Das integrierte Qualitätsmanagement umfasst die Bereiche Forschung, Studium und Lehre, Early Career Researcher, Management sowie Verwaltung und bezieht Fachbereiche, zentrale Einrichtungen und die zentrale Verwaltung ein. Als autonome und systemakkreditierte Hochschule übernimmt die TU Darmstadt ein hohes Maß an Eigenverantwortung für die Qualitätsentwicklung insbesondere im Bereich Studium und Lehre.

Strategie-Qualitätskreislauf im integrierten Qualitätsmanagement
Strategie-Qualitätskreislauf im integrierten Qualitätsmanagement

Im Rahmen des integrierten Qualitätsmanagements schließt das Präsidium Zielvereinbarungen zwischen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen. Dadurch ist eine enge Kopplung von Qualitätssicherung und -entwicklung und Strategiebildung möglich. Ein Monitoring sichert die nachhaltige Umsetzung der Zielvereinbarungen.

Die Verbindung zwischen Qualitätssicherung und Strategie lässt sich anhand der vier Phasen des Strategie-Qualitätskreislaufs darstellen. Fragen einer Qualitätsbewertung ergeben sich aus der strategischen Analyse (1). Befunde und Empfehlungen der Bewertung werden in Handlungsziele überführt (2). Die Wirksamkeit der Qualitätssicherung ergibt sich mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen (3), deren Erfolg überprüft wird (4). Die Ergebnisse des Monitorings/Controllings fließen in eine erneute strategische Analyse ein (1).

Das integrierte Qualitätsmanagement an der TU Darmstadt:

  • nutzt die Autonomie der Universität verantwortlich, indem es Ergebnisse aus Qualitätssicherungsmaßnahmen für strategische Entscheidungen auf allen Ebenen einsetzt und somit die Entwicklung der Universität vorantreibt,
  • unterstützt damit die strategische Entwicklung von Fachbereichen und zentralen Einheiten,
  • sorgt für Transparenz über die Entwicklungen von Fachbereichen, zentralen Einheiten und der zentralen Verwaltung,
  • verfolgt einen partizipativen und deliberativen Ansatz, der alle Bereiche, IEnheiten und Statusgruppen der Universität einbezieht,
  • trägt maßgeblich dazu bei, auch Studiengänge in Einklang mit den strategischen Schwerpunkten der Fachbereiche zu entwickeln.

Partizipation und Transparenz sind zentrale Grundsätze des integrierten Qualitätsmanagements der TU Darmstadt.

Das integrierte Qualitätsmanagement versteht sich als partizipativ, indem es alle Bereiche, Einheiten und Statusgruppen der Universität in die Qualitätssicherungsprozesse einbezieht und im Sinne eines geteilten und gemeinsam getragenen Qualitätsverständnisses auf deliberative Aushandlungsprozesse setzt.

Die Universität hat Entscheidungsprozesse, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in ihrem Steuerungssystem und im internen Qualitätssicherungssystem klar und transparent definiert.

Die zentralen Akteure des integrierten Qualitätsmanagements sind:

2004
  • Einführung von Lehrveranstaltungsevaluationen
2008
  • Einführung der Alumnibefragung (über INCHER)
2009
  • Einführung der Institutionellen Evaluation
  • Verabschiedung der Grundsätze für Studium und Lehre
  • Einführung des Verfahrens zur Reakkredierung von Studiengängen, Freigabe von Studiengängen und zum Genehmigungsprozess
2010
  • Verabschiedung der Richtlinien für den Bereich der Lehrveranstaltungsevaluationen der TU Darmstadt
2012
  • Verabschiedung der Grundsätze für ein integriertes Qualitätsmanagement der TU Darmstadt
2014
  • Start der Vorbereitung auf eine Systemakkreditierung der TU Darmstadt
  • Verabschiedung der zweiten Richtlinien für den Bereich der Lehrveranstaltungsevaluation der TU Darmstadt
2015
  • Weiterentwicklung des integrierten Qualitätsmanagements mit universitätsweiter Beteiligung
2016
  • Start des zweiten Zyklus der institutionellen Evaluationen der Fachbereiche
  • Verabschiedung von TU-Kriterien für die Qualitätssicherung von Studiengängen
2017
  • Verleihung des Gütesiegels Systemakkreditierung an die TU Darmstadt
  • Einführung der TU-Studierendenbefragung
2021





  • Start der Vorbereitung auf eine Systemreakkreditierung der TU Darmstadt
  • Weiterentwicklung des integrierten Qualitätsmanagement
2022
  • Überarbeitung der TU-Kriterien zur Qualitätssicherung von Studiengängen
  • Aktualisierung der Grundsätze für Studium und Lehre im Rahmen des Strategieprozesses Studium und Lehre
  • Start des dritten Zyklus der institutionellen Evaluationen der Fachbereiche
2023
  • Start des zweiten Zyklus der institutionellen Evaluationen der zentralen Einrichtungen