LOEWE

Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz

Das Forschungsförderprogramm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) ist das Exzellenzprogramm des Landes Hessen. An der TU Darmstadt sind sechs LOEWE-Schwerpunkte beheimatet. Außerdem sind Forscherinnen und Forscher der TU an zwei weiteren Schwerpunkten beteiligt.

Mit dem LOEWE-Programm wird das Ziel verfolgt, die Differenzierung und Profilbildung der wissenschaftlichen Einrichtungen in Hessen zu unterstützen und ihre nationale wie internationale Wettbewerbsfähigkeit durch bessere Vernetzung und gezielte Stärkung bereits vorhandener Forschungsschwerpunkte zu steigern.

Daneben soll die Innovationskraft der wissenschaftlichen Einrichtungen für die Entwicklung der hessischen Wirtschaft genutzt werden. Die LOEWE-Förderung ist als Anschubfinanzierung angelegt, mit deren Hilfe die wissenschaftlichen Einrichtungen in Hessen in verstärktem Umfang Drittmittel einwerben und erfolgreich an größeren nationalen und internationalen Verbundprojekten teilnehmen sollen.

LOEWE beinhaltet drei Förderlinien (Zentren, Schwerpunkte, KMU-Verbundvorhaben). Die institutionellen Programmlinien (Zentren, Schwerpunkte) werden ausgeschrieben, Schwerpunkte in jährlichem Turnus, Zentren hingegen unregelmäßig.

Mehr Informationen zum LOEWE-Programm und den drei Förderlinien finden Sie auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Da die Anzahl der Anträge pro Hochschule begrenzt ist, geht der zweistufigen Antragstellung ein weiteres Auswahlverfahren innerhalb der Universität voraus.

Im folgenden finden Sie eine Übersicht der von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Darmstadt eingeworbenen LOEWE-Förderprojekte. Die LOEWE-Zentren werden in der Regel gemeinsam mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und/oder anderen Hochschulen betrieben.

Exzellente Vorhaben – eine Auswahl

Bild: Sandra Junker

BAMP! - LOEWE-Schwerpunkt

Innovative Perspektiven, uralter Werkstoff: Ziel des Schwerpunktes „BAMP!“ ist es, wissenschaftliche und technische Grundlagen für die Nutzung von Papier in Bauanwendungen zu schaffen.

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Bild: Hessen schafft Wissen / Jan Michael Hosan

iNAPO - LOEWE-Schwerpunkt

Eignen sich biologische Vorbilder, um Sensoren im Nano-Maßstab zu bauen? iNAPO versucht die Funktionsprinzipien biologischer Sensoren, die ein Produkt der Evolution sind, zu verstehen und nachzuahmen.

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Titel Koordination
Nukleare Photonik Prof. Dr. Markus Roth, Prof. Dr. Joachim Enders (beide Fachbereich Physik)
FLAME – Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren Prof. Dr. Andreas Klein (Fachbereich Material- und Geowissenschaften)
Software-Factory 4.0 (SF 4.0) Prof. Dr.-Ing. Heiko Mantel (Fachbereich Informatik)
Uniformisierte Strukturen in Arithmetik und Geometrie Prof. Dr. Jan-Hendrik Bruinier (Fachbereich Mathematik)
BAMP! – Bauen mit Papier
Prof. Dr.-Ing. Samuel Schabel (Fachbereich Maschinenbau)
CompuGene – Computer-gestützte Verfahren zur Generierung komplexer genetischer Schaltkreise Prof. Dr. Beatrix Süß (Fachbereich Biologie), Prof. Dr. Heinz Koeppl (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik)
iNAPO – Ionenleitenden Nanoporen Prof. Dr. Wolfgang Ensinger (Materialwissenschaften), Prof. Dr. Bodo Laube (Biologie)
Titel Koordination
Infrastruktur – Design – Gesellschaft (Designforschung in Mobilitätssystemen zur Entwicklung multimodaler, umweltfreundlicher Mobilität im Ballungsraum Rhein-Main) Hochschule für Gestaltung
Ansprechpartner an der TU Darmstadt. Prof. Dr. Annette Rudolph-Cleff (Fachbereich Architektur)
Allegro (Hochleistungskomponenten aus Aluminiumlegierungen durch ressourcenoptimierte Prozesstechnologien) Universität Kassel
Ansprechpartner an der TU Darmstadt: Prof. Dr.-Ing. Peter Groche (Fachbereich Maschinenbau)

LOEWE-Zentren

CASED – Center for Advanced Security Research Darmstadt

Koordination: Prof. Dr. Michael Waidner (Fachbereich Informatik und Fraunhofer SIT)


LOEWE-Schwerpunkte

NiCER – Vernetzte infrastrukturlose Kooperation zur Krisenbewältigung

Prof. Dr.-Ing. Matthias Hollick (Fachbereich Informatik)

Soft Control – Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen effektiv schalten

Sprecher: Prof. Dr. Markus Biesalski (Fachbereich Chemie)

Cocoon – Kooperative Sensorkommunikation

Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Abdelhak M. Zoubir (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik)

Dynamo PLV

Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele (Fachbereich Maschinenbau)

RESPONSE – Ressourcenschonende Permanentmagnete durch optimierte Nutzung seltener Erden

Koordination: Prof. Dr. Oliver Gutfleisch (Fachbereich Material- und Geowissenschaften)

Sensors Towards Terahertz – Neuartige Technologien für Life Sciences, Prozess- und Umweltmonitoring

Koordination: Prof. Dr.-Ing. Rolf Jakoby (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik)

Eigenlogik der Städte

Sprecherin: Prof. Dr. Martina Löw (ehem. Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften)


Beteiligungen der TU Darmstadt an LOEWE-Zentren

AdRIA – Zentrum Adaptronik – Research, Innovation, Application

Koordination: Fraunhofer LBF, Darmstadt
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Tobias Melz (Fachbereich Maschinenbau und Fraunhofer LBF)

HIC for FAIR – Helmholtz-International Center for FAIR

Koordination: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Ansprechpartner TU Darmstadt: Prof. Dr. Norbert Pietralla (Fachbereich Physik und GSI Helmholtzzentrum)


Ansprechpartner TU Darmstadt: Prof. Dr.-Ing. Ralf Steinmetz (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik)


Beteiligungen der TU Darmstadt an LOEWE-Schwerpunkten

Digital Humanities

Koordination: Goethe-Universität Frankfurt am Main
Ansprechpartnerin TU Darmstadt: Prof. Dr. Iryna Gurevych (Fachbereich Informatik)

Elektronendynamik chiraler Systeme (ELCH)

Koordination: Universität Kassel

Always online? (Social Link)

Koordination: Universität Kassel
Ansprechpartner TU Darmstadt: Prof. Dr. Robert Berger (ehem. Fachbereich Chemie)

Hinweise für die Antragstellung

Aktuelle Ausschreibung, Antragsunterlagen

Zeitplan für die aktuelle Förderstaffel

Bitte kontaktieren Sie das Dezernat Forschung und Transfer, wenn Sie eine Antragstellung planen.