Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Die TU Darmstadt legt höchsten Wert auf die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und hat sich mit Senatsbeschluss vom 13. Juli 2022 zur Umsetzung des Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entsprechende Regeln gegeben, die in zwei Satzungen formuliert sind.

Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Die Satzung verpflichtet die TU Darmstadt zu den allgemeinen Prinzipien für gute wissenschaftliche Praxis. Zu diesen gehört es insbesondere, lege artis, also methodengerecht, zu arbeiten, strikte Ehrlichkeit im Hinblick auf die eigenen und die Beiträge Dritter zu wahren, alle Ergebnisse konsequent selbst zu hinterfragen sowie einen kritischen Diskurs in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zuzulassen und zu fördern.

Die Satzung definiert darüber hinaus die Organisationsverantwortung für die Umsetzung, die Einsetzung von Ombudspersonen, den Umgang mit Fällen des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Sie macht Aussagen zu wissenschaftlichen Methoden und Dokumentationsnotwendigkeiten, Publikationen und Autorschaft sowie Datenmanagement und Archivierung.

Satzung – Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Technischen Universität Darmstadt (wird in neuem Tab geöffnet)

Orientierungshilfe bei Verdacht auf wissenschaftliches bzw. prüfungsrechtliches Fehlverhalten an der TU Darmstadt (wird in neuem Tab geöffnet)

Verfahren der TU Darmstadt bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten

Für den Fall eines Verdachts auf wissenschaftliches Fehlverhalten legt die TU Darmstadt in einer eigenen Satzung die Verfahrensregeln fest. Innerhalb dieses Verfahrens haben die Ombudspersonen eine besondere Rolle. Die unabhängigen Ombudspersonen beraten alle Mitglieder oder Angehörige der Universität in Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis und in Fragen vermuteten wissenschaftlichen Fehlverhaltens und tragen, soweit möglich, zur lösungsorientierten Konfliktvermittlung bei. Die Beratung erfolgt streng vertraulich.

Auf Wunsch können Sie mit einer der Vertrauenspersonen zuerst ein informelles, vertrauliches Beratungsgespräch führen, das noch nicht Teil des Vorprüfungsverfahrens ist.

Satzung – Verfahren bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten an der Technischen Universität Darmstadt (wird in neuem Tab geöffnet)

Handreichung für den Umgang mit Verdachtsfällen auf wissenschaftliches Fehlverhalten in Prüfungsarbeiten (wird in neuem Tab geöffnet)

Ombudspersonen an der TU Darmstadt

Ombudsperson gute wissenschaftliche Praxis Prof. Dr. Gerhard Thiel

Stellvertretung Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl

Beratungsgremium und Informationen der DFG

Hier finden Sie den offiziellen Kodex und weitere Informationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema.

Hier finden Sie den „Ombudsman für die Wissenschaft“, das Beratungsgremium der DFG für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Fragen der guten wissenschaftlichen Praxis bzw. wissenschaftlichem Fehlverhalten.