Der Lichtenberg-Hochleistungsrechner an der TU Darmstadt
Der der TU Darmstadt ermöglicht Spitzenforschung und hoch interdisziplinäre Herangehensweisen an ingenieur- und naturwissenschaftliche Fragestellungen, beispielsweise im Bereich Computational Engineering. Der Hochleistungsrechner wurde aus dem Bund-Länder-Programm Forschungsbauten und Großgeräte mit rund 30 Millionen Euro gefördert. Hochleistungsrechner „Lichtenberg II“
In der Gauß-Allianz
Die TU Darmstadt ist Mitglied , einem Zusammenschluss von Rechenzentren mit hoher Kompetenz im Hochleistungsrechnen. Die Allianz möchte das Hochleistungsrechnen (High Performance Computing, HPC) als eigenständige strategische Forschungsaktivität fördern und international sichtbar machen. der Gauß-Allianz
Lernfabriken
ETA-Fabrik – Energieeffizienz-, Technologie- und Anwendungszentrum
In wird an Energiekonzepten für die Produktion der Zukunft geforscht – es geht um Energieeffizienz, Energieflexibilität und Ressourceneffizienz, damit Unternehmen ökologischer und wirtschaftlicher agieren können. der ETA-Fabrik
Prozesslernfabrik CiP – Center für industrielle Produktivität
bietet Weiterbildung für Unternehmen zu Prozessorientierung und Lean Management – anhand einer praxisnahen Produktionsumgebung mit realen Produkten. Die Prozesslernfabrik
S-DALINAC
Der (S-DALINAC) zählt seit 1991 zur Großforschungsinfrastruktur der TU Darmstadt und des Instituts für Kernphysik und erlaubt hochpräzise Messungen. Die Anlage ist ein zentrales Forschungsinstrument des DFG- Graduiertenkollegs 2128 sowie eine Versuchseinrichtung für den DFG-Sonderforschungsbereich 1245. Von 2003 bis 2015 waren die Experimente am S-DALINAC unverzichtbarer Teil der wissenschaftlichen Arbeit im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs 634. Der Beschleuniger wird ständig weiterentwickelt. supraleitende Darmstädter Elektronenlinearbeschleuniger
Forschungs- und Laborzentrum – Magnete, Moleküle, Materialien
Das Forschungs- und Laborzentrum M³ ist mit modernsten Geräten zur Charakterisierung von Substanzen und Materialien ausgestattet und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Materialwissenschaft und der Chemie beste Arbeitsbedingungen. Das Zentrum vereint auf rund 2.500 Quadratmeter Nutzfläche modernste NMR-(Nuclear Magnetic Resonance = Kernspinresonanz)-Spektrometer, gegen kleinste Erschütterungen gesicherte Magnetometer, supraleitende Magnete und Labore für innovative Syntheseverfahren.
Ein wichtiges Forschungsziel ist die Entwicklung neuer permanentmagnetischer Materialien, wie sie im Bereich der erneuerbaren Energien zum Beispiel in Windrädern und der Elektromobilität eingesetzt werden. Teams aus der Chemie untersuchen Wege zu leistungsfähigeren homogenen und heterogenen Katalysatoren.
Labor für Transmissionselektronenmikroskopie (TEM)
Mehrere hochempfindliche und leistungsstarke elektronenmikroskopische Geräte zählen zur Ausstattung der Material- und Geowissenschaften lokalisiert. Mit ihnen werden wichtige Forschungsprojekte bearbeitet, so etwa:
Spinell-Keramiken – dieses Material lässt Infrarotstrahlung passieren und kann daher beispielsweise als Schutzschicht für Infrarotsensoren, wie sie sich in Bewegungsmeldern finden, eingesetzt werden.
Neuartige keramische Funktionswerkstoffe – Analyse von Keramiken, die aus einem Verbund kleinster Körner bestehen, zwischen denen extrem dünne Schichten auftreten können. Ist die Zusammensetzung und Struktur dieser nanometerdünnen Grenzflächenfilme bekannt, lässt sich der Herstellungsprozess der Keramiken anpassen, um gewünschte Eigenschaften gezielt einzustellen.
Entwicklung von Knochenersatzmaterialien, die mit Poren bestimmter Größe ausgestattet sind, damit Blutgefäße in sie hineinwachsen können.
Digitale Forschungsdaten
alle Mitglieder der Universität im Auftrag des Präsidiums bei der Sicherung, Archivierung, Veröffentlichung und Nachnutzung von Forschungsdaten. Das Team vereint Expertise der Universitäts- und Landesbibliothek, des Hochschulrechenzentrums und des Dezernats Forschung. Das Team „TUdata“ unterstützt
Nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Ingenieurwissenschaften
Die TU Darmstadt gehört . Die Allianz möchte die für die Weiterentwicklung der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen notwendigen Infrastrukturen schaffen, Vernetzung forcieren und die Zusammenarbeit mit der Industrie im Kontext Industrie 4.0 unterstützen. Weitere Mitglieder des Konsortiums sind die RWTH Aachen und TU Braunschweig, das Karlsruher Institut für Technologie und Forschungszentrum Jülich, die Universität Stuttgart und TIB Hannover. dem Konsortium NFDI4Ing an
Im Rahmen des Projekts „NFDI4Ing“ wurde das ins Leben gerufen. Journal ing.grid
Vorsitzende des Rates für Informationsinfrastrukturen
Petra Gehring, Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt, ist Co-Vorsitzende . Das Sachverständigengremium berät Politik und Wissenschaft. In einem Gastbeitrag in der FAZ ( des Rates für Informationsinfrastrukturen) beleuchtet Petra Gehring die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), ein Projekt, das von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern beschlossen wurde und ein bundesweites Forschungsdatenmanagement-Netzwerk auf den Weg bringen soll. „Ein Flussbett für die Datenströme“