Zielbild TU 2030

Zielbild TU Darmstadt 2030

Mit dem „Zielbild TU Darmstadt 2030“ arbeitet die TU Darmstadt an den Zielen für ihre Entwicklung bis 2030. Das Zielbild ist Grundlage für die Vorbereitung eines Antrags in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten und Kompass für strategische Entscheidungen.

Der Zielbild-Prozess startete im März 2016 und umfasste bislang folgende Schritte:

• Arbeitsgruppe mit Mitgliedern der Universität

• Workshop mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

• Universitätsöffentliche Online-Kommentierung des Zielbild-Entwurfs

• Zwei universitätsweite Workshops

• Regelmäßige Berichte und Diskussionen in Senat und Hochschulrat

Der Zielbild-Prozess in Bildern

 

Aktueller Stand

Den aktuellen Stand des Zielbilds 2030 hat der Senat am 20.12.2017 diskutiert (Zugriff auf das PDF nur für TU-Mitglieder möglich). Derzeit bereitet die TU Darmstadt einen Antrag als Exzellenzuniversität vor. Impulse aus dem Prozess der Antragstellung sollen nach den Förderentscheidungen in der Exzellenzstrategie in das endgültige Zielbild 2030 einfließen.

 

Vier Fragen an Präsident Hans Jürgen Prömel

Porträt von Hans Jürgen Prömel. Bild: Katrin Binner
Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel. Bild: Katrin Binner

Herr Professor Prömel, wozu braucht die TU Darmstadt ein „Zielbild TU Darmstadt 2030“?

Eine Universität muss sich von Zeit zu Zeit Gedanken über ihre eigenen Ziele macht, denn sie braucht eine langfristige Strategie. Das tun wir mit dem Prozess Zielbild TU 2030. Dazu kommt als konkreter Anlass die Exzellenzstrategie. Wir erarbeiten ein Zielbild TU 2030, um eine gute Grundlage für einen möglichen Antrag als Exzellenzuniversität zu haben.

Wie haben Sie den Prozess bislang wahrgenommen?

Ich nehme ein sehr breites Interesse wahr – alleine 500 Mitglieder der Universität haben sich an der Online-Kommentierung beteiligt, und wir hatten zwei große und produktive TU-weite Workshops. In inhaltlicher Hinsicht sind in dem Prozess aus meiner Sicht die ganz entscheidenden Fragen gestellt worden. Etwa: Wie schaffen wir optimale wissenschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten für die Mitglieder der Universität? Wie finden wir als eine mittelgroße technische Universität die Balance zwischen Profilbildung und Breite, und bleiben dabei in beiden Dimensionen dynamisch? Wie verknüpfen wir die Chancen der Digitalisierung in Forschung und Lehre mit einem lebendigen, inspirierenden Campus? Diese Fragen aufzuwerfen und in der Universität zu diskutieren ist von großem Wert, denn auf den verschiedensten Ebenen der Universität ist es wichtig, die zentralen Herausforderungen und Möglichkeiten im Blick zu haben.

Was sind weitere Schwerpunkte des Zielbilds TU 2030?

Auch wenn das Zielbild bewusst breit angelegt ist und viele Bereiche der Universität umfasst, stehen für mich einige Werte ganz im Zentrum der bisherigen Ergebnisse. So will die TU Darmstadt Zukunft gestalten, indem sie auf die Transformationskraft wissenschaftlicher Erkenntnis setzt. Wir sehen damit die Chancen von Wissenschaft, sind uns aber auch der Verantwortung bewusst. Zudem wird die Vielfalt in der Universität in ganz verschiedenen Dimensionen zunehmen, von Sprache über Bildungshintergründe bis zu Le-bensentwürfen. Die künftige Identität der TU Darmstadt speist sich daher für mich ganz stark aus unserer Fähigkeit, Respekt und Weltoffenheit zu leben und damit Vielfalt zur Normalität zu machen.

Wie geht es mit dem Zielbild TU 2030 weiter?

Wir bereiten uns im Verlauf des Jahres 2018 auf die Förderlinie Exzellenzuniversitäten vor. Dafür ist der erreichte Stand des Zielbilds eine wichtige Grundlage. Wenn die Entscheidungen dort gefallen sind, werden wir das Zielbild finalisieren. Dazu werden wir auch neue Ideen aufgreifen, die wir in Vorbereitung auf die Exzellenzuniversität entwickeln.