Grundlagen der Hochschuldidaktik – Teil 3 (21.1.2020)

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Dienstag 9:00 – 17:00 Uhr

Eine gute Lehrende oder ein guter Lehrender zu sein, dafür ist man geboren, oder eben nicht – so eine landläufige Meinung. Gutes Lehren ist aber nichts, das vom Himmel fällt. Es erfordert konkrete Kompetenzen, die erlernt werden können. In diesem hochschuldiaktischen Grundlagenworkshop arbeiten die Teilnehmenden an den wichtigsten Basiskompetenzen und sie werden unterstützt, positive Lehrerfahrungen zu sammeln.

Ziel: Die Teilnehmenden

  • können Lehrveranstaltungen auf Grundlage aktueller Lernforschung gestalten und systematisch planen,
  • können Studierende zum aktiven Lernen anregen und motivieren,
  • können wertschätzend kommunizieren und konstruktives Feedback geben,
  • können mit unterschiedlichem Vorwissen adäquat in Lehrveranstaltungen umgehen,
  • können produktiv schwierige Lehrsituationen bewältigen,
  • haben ihr eigenes Selbstverständnis als Lehrende reflektiert und erweitert.

Der Workshop gliedert sich in drei Präsenztage, die nur zusammen gebucht werden können und die ergänzt werden durch Aufgaben zur eigenständigen Bearbeitung und Reflektion. Die Selbstlerneinheiten ergeben insgesamt einen zusätzlichen Workshoptag und werden entsprechend angerechnet.

In den ersten Einheiten werden Forschungsergebnisse aus der Lern- und Motivationspsychologie genutzt, um lernwirksame Veranstaltungen am konkreten Lehrbeispiel zu planen. Im Erproben von didaktischen Methoden werden die eigenen Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten erweitert.

Inhalte 1 (Präsenz- und Selbstlernphase):

  • Was ist gute Lehre? / Kriterien guter Lehre
  • Lern- und Lehrpsychologie: Wie können wir Lernen unterstützen?
  • Einsatz von didaktischen Methoden in der Hochschullehre
  • (Präsenz- und Online-) Aktivphasen einbinden und anleiten
  • Konsistenz von Zielen, Methoden und Prüfung / Schritte der Lehrveranstaltungsplanung
  • Planung oder Weiterentwicklung einer Einzelsitzung aus der eigenen Lehre

In den folgenden Einheiten geht es – basierend auf den erarbeiteten Erkenntnissen – darum, Sicherheit in der Interaktion mit Studierenden und den eigenen Lehrrollen zu gewinnen. Auch Studierenden Feedback geben zu können, gehört zu einer professionellen Lehrtätigkeit, ebenso wie der Umgang mit Diversität in Lehrveranstaltungen (wie z.B. das heterogene Vorwissen Studierender). Schließlich werden sich die Teilnehmenden damit beschäftigen, wie sie durch Evaluation ihre Lehrveranstaltung kontinuierlich verbessern können.

Inhalte 2 (Präsenz- und Selbstlernphase):

  • Motivierung
  • Kurzevaluation: Die Wirkung der eigenen Lehre erfahren
  • Feedback geben zu studentischen Lernprozessen und -ergebnissen
  • Umgang mit Diversität: Heterogenes Vorwissen

Inhalte 3 (Präsenz):

  • Schwierige Situation in der Lehre
  • Meine Rolle als Lehrende_r
  • Offene Fragen der Teilnehmenden

Dem Seminar angeschlossen ist eine Praxisphase mit kollegialem Feedback zur eigenen Lehrveranstaltung und Praxisberatung in Kleingruppen (2-3 Mal à 3 Stunden, Termine werden im Seminar vereinbart). Diese Praxisphase ist obligatorisch, wenn Sie das Zertifikat Hochschullehre erwerben wollen.

Vorbereitung:In Vorbereitung auf die Veranstaltung bitten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum, Reflexionsfragen, die Sie ca. 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn zugeschickt bekommen, zu beantworten und zum Workshop mitzubringen.

Anmerkung: Wir benötigen nur ein Formular zur Anmeldung für alle drei Präsenztage: Wenn Sie sich für einen der Teile anmelden, sind Sie automatisch auch für die anderen Teile angemeldet.

Zielgruppe: Promovierende und Postdocs aller Fachrichtungen. Erste Lehrerfahrung von Vorteil, aber nicht Voraussetzung

Referent: Dr. Stefan Scheiner | Hochschuldidaktische Arbeitsstelle, TU Darmstadt

Termine/Zeit:

  • Teil 1 (192_LK0101a):
    • Dienstag, 29. Oktober 2019 | 9:00 – 17:00 Uhr
  • Teil 2 (192_LK0101b):
    • Dienstag, 10. Dezember 2019 | 9:00 – 17:00 Uhr
  • Teil 3 (192_LK0101c):
    • Dienstag, 21. Januar 2020 | 9:00 – 17:00 Uhr

Ort: S1|21 (Magdalenenstraße 25), Raum A 105

Bitte füllen Sie das Ingenium-Anmeldeformular aus und senden dieses unterschrieben per E-Mail an:

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Wichtige Hinweise zur Anmeldung

Für die Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig.

Die Veranstaltungen sind für Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler der TU Darmstadt gebührenfrei.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Anmeldung:

  • Durch das Einreichen eines Anmeldeformulars ist Ihre Anmeldung verbindlich.
  • Bitte füllen Sie für jede Veranstaltung ein separates Formular aus.
  • Bis spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie von uns eine Information über den Status Ihrer Anmeldung.
  • Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
  • Eine Veranstaltung findet nur statt, wenn genügend Anmeldungen vorliegen.
  • Bei Verhinderung bitte umgehend absagen, damit Interessierte von der Warteliste nachrücken können.
  • Bei unentschuldigtem Fehlen behalten wir uns vor, Ihre zukünftigen Anmeldungen nachrangig zu behandeln.
  • Bei Ausschreibungen auf Deutsch ist die Sprache der Veranstaltung Deutsch, bei englischsprachigen Ausschreibungen wird die Veranstaltung in englischer Sprache durchgeführt.

Für Veranstaltungen im Rahmen des Qualifikationsprogramms gilt außerdem:

  • Die Anmeldung muss vom Vorgesetzten bzw. Ihrer Betreuungsperson unterschrieben werden.
  • Sie können sich für max. fünf Veranstaltungen pro Programmdurchlauf (Semester) anmelden.
  • Bitte senden Sie uns Ihre vollständig ausgefüllte Anmeldung eingescannt per E-Mail. Alternativ können Sie Ihre Anmeldung auch per Hauspost schicken.

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Kinderbetreuung bei Veranstaltungen

Möchten Sie eine Weiterbildung besuchen, aber Ihre Kinderbetreuung deckt die erforderlichen Zeiten nicht ab? Hier finden Sie mehr Informationen über die Angebote der TU zur Ad-hoc-Betreuung für Kinder.