Respekt auf dem Campus

Für eine respektvolle und diskriminierungsfreie Umgangskultur

Die Gleichstellungsbeauftragte und das Gleichstellungsbüro wirken im Arbeitskreis Antisexismus/Antidiskriminierung der TU Darmstadt aktiv mit. 2016 ist die Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe in Kraft getreten. Die achTUng!-Kampagne umfasst verschiedene Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote, die Betroffene und Ratsuchende unterstützen. 2019 ist die Antidiskriminierungsrichtlinie veröffentlicht worden. Beide Richtlinien richten sich an Studierende, Auszubildende und Beschäftigte und sind eine wichtige Ergänzung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Sensibilisierungsvideo

Dieser Kurzfilm richtet sich insbesondere an Studierende und verdeutlicht die Haltung der TU Darmstadt zum Thema sexualisierte Diskriminierung. Desweiteren stellen sich Beratungsstellen vor und erläutern die achTUng-Kampagne.

Zum Video

Betroffene und Interessierte wenden sich an das achTUng!-Team. Dies ist die gemeinsame und vertrauliche Mailadresse der Beratungsstellen:

Darüber hinaus können sich alle Beschäftigten, Studierenden und Auszubildenden der TU Darmstadt an die Gleichstellungsbeauftragte wenden.

Geschlechtsbezogene Gewalt an europäischen Hochschulen

„Fast zwei von drei der Mitarbeitenden und Studierenden von 46 europäischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben im Rahmen der Unisafe-Umfrage berichtet, an ihrer Einrichtung mindestens eine Form von geschlechtsbezogener Gewalt erlebt zu haben. Die in 15 Ländern durchgeführte Umfrage hat sechs unterschiedliche Formen von geschlechtsbezogener Gewalterfahrungen erfasst: körperliche, sexuelle, psychologische und wirtschaftliche Gewalt, Gewalt im Internet sowie sexuelle Belästigung.

Insgesamt haben befragte Frauen und nicht-binäre Menschen (mit 66 und 74 Prozent) laut Pressemitteilung der Unisafe-Forschergruppe von Montag deutlich häufiger angegeben, dass sie geschlechtsbezogene Gewalt erlebt haben als die teilnehmenden Männer. Nur bei der Erfahrung körperlicher Gewalt seien mehr nicht-binäre Menschen und Männer unter denjenigen gewesen, die sich als Betroffene bezeichneten, als Frauen. Personen, die Teil der LGBTQ+-Community sind, hätten ebenfalls mit größerer Wahrscheinlichkeit davon berichtet, mindestens einen Vorfall geschlechtsbezogener Gewalt erlebt zu haben (68 Prozent) als Befragte, auf die dieses Merkmal nicht zutrifft. Ebenfalls sei die Wahrscheinlichkeit bei Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit (72 Prozent) und Angehörigen einer ethnischen Minderheit (69 Prozent) erhöht gewesen“.

Zum vollständigen Artikel und zur Studie