Respekt auf dem Campus

Für eine diskriminierungsfreie Umgangskultur

Die Gleichstellungsbeauftragte und das Gleichstellungsbüro wirken im Arbeitskreis Antisexismus der TU Darmstadt aktiv mit. 2016 ist die Richtlinie gegen sexualisierte Diskriminierung und Übergriffe in Kraft getreten. Die achTUng!-Kampagne umfasst verschiedene Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote, die Betroffene und Ratsuchende unterstützen. 2019 ist die Antidiskriminierungsrichtlinie veröffentlicht worden. Beide Richtlinien richten sich an Studierende, Auszubildende und Beschäftigte und sind eine wichtige Ergänzung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Sensibilisierungsvideo

Dieser Kurzfilm richtet sich insbesondere an Studierende und verdeutlicht die Haltung der TU Darmstadt zum Thema sexualisierte Diskriminierung. Desweiteren stellen sich Beratungsstellen vor und erläutern die achTUng-Kampagne.

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Betroffene und Interessierte wenden sich an das achTUng!-Team. Dies ist die gemeinsame und vertrauliche Mailadresse der Beratungsstellen:

Darüber hinaus können sich alle Beschäftigten, Studierenden und Auszubildenden der TU Darmstadt an die Gleichstellungsbeauftragte wenden.

Antidiskriminierungsrichtlinie

2019 ist die Antidiskriminierungsrichtlinie in Kraft getreten.

Die TU Darmstadt fördert die gleichberechtigte Zusammenarbeit ihrer Mitglieder und Angehörigen auf allen Funktionsebenen in Dienstleistung, Studium, Lehre und Forschung. Sie legt Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang.

Sie setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Universitätslebens keine Person insbesondere aus Gründen rassistischer Zuschreibung oder wegen der ethnischen oder nationalen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters, der sexuellen Identität oder des äußeren Erscheinungsbilds benachteiligt wird.

Mit dieser Richtlinie sollen die Diskriminierungsverbote des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) insbesondere auch gegenüber und zugunsten aller Mitglieder und Angehörige der TU Darmstadt angewendet werden, die arbeits- oder dienstrechtlich nicht an die TU Darmstadt gebunden und daher vom AGG nicht erfasst sind.

Die Richtlinie eröffnet den betroffenen Personen ein Beschwerderecht. Sie verpflichtet die TU Darmstadt zu präventiven, strukturellen und kompensatorischen Maßnahmen und ermöglicht Sanktionen.

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