Masha
aus der Ukraine

Über mich

Hey! Mein Name ist Masha und ich mache meinen Master in Data and Discourse Studies. Es dauert immer lange, zu erklären, was genau ich studiere. Mein Studiengang ist ein Kaleidoskop von Disziplinen und Methoden, die auf eine seltsame und fruchtbare Weise miteinander verwoben sind. Für mich ist es eine Verschmelzung von Hobby und Beruf: Sprachen, Geschichte, Programmierung und Philosophie! Ich liebe es, wie wir Ansätze mischen und versuchen, dieses voluminöse Bild unserer Welt zu gewinnen.

Masha,
M.A. Data and Discourse Studies

Leben ist ein Experiment. Es gibt keine Anleitung, kein Rezept, wie man glücklich sein kann. Das Beste, was wir machen können, ist, Tag für Tag neue Dinge auszuprobieren und zu sehen, was daraus wird.

Portrait TU Darmstadt Ambassador Masha
Bild: Britta Hüning

Steckbrief

Nationalität:

Ukrainisch

Studiengang:

M.A. Data and Discourse Studies

Zuvorige Ausbildungen:

Bachelor und Master in Geschichte an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, Ukraine

Warum ich mich für TU Darmstadt entschieden habe:

Das Programm, das ich derzeit an der TU studiere, gibt es sonst nirgendwo. Es ist eine Kombination aus sehr unterschiedlichen Disziplinen, die man normalerweise nicht kombinieren würde. Ich wollte meinen geschichtlichen Background praktisch und in der modernen Welt anwendbar machen. Deshalb habe ich diesen neuen Studiengang M.A. Data and Discourse Studies gewählt, den die TU vor einem Jahr zum ersten Mal angeboten hat. Außerdem finde ich, dass die TU Darmstadt an einem sehr guten Ort liegt, wir sind mitten im Geschehen.

Was mir an Darmstadt gefällt:

In Darmstadt gibt es viele junge Leute, viele Sachen wurden hier bei ihnen gemacht. Diese Frische liegt in der Luft, zusammen mit dem Enthusiasmus und der unaufhaltsamen Fantasie der Wissenschaftsstadt. Wenn man in Darmstadt unterwegs ist, landet man in einem Wald, und irgendwie passiert das immer sehr plötzlich. Das mag ich sehr, das schafft eine Art fruchtbaren Ausgleich.

Wie ich den Start ins Digitale Semester empfunden habe:

Ehrlich gesagt, hatte ich am Anfang ziemlich Angst vor dem digitalen Studium, aber alles hat viel besser funktioniert, als ich es erwartet hatte. Obwohl die Kurse via Zoom stattfanden, waren sie sehr lebendig, die Menschen haben sich engagiert und hart gearbeitet. Da wir uns nicht persönlich treffen konnten, verlangten viele Sachen mehr Zeitinvestition sowie mehr Geduld, aber es gab auch das Gefühl der Unterstützung. Ich vermute, die Menschen versuchen mehr während dieses schwierigen Jahres aufeinander einzugehen. Das Einzige, woran ich mich noch zu gewöhnen versuche, ist, so viel Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen.

Was sind die Herausforderungen, denen ich mich im Studium stellen muss:

Für mich ist es nicht so einfach, konzentriert vor meinem Bildschirm zu bleiben. Ich denke, dass es im echten Hörsaal einfacher ist, fokussiert zu bleiben. In der Online Veranstaltung fällt mir das schwerer. Genau so ist es, wenn man mit seinen Kommilitonen Kontakt aufnehmen möchte. Im Online Modus muss man mutig genug sein, den ersten Schritt zu machen, um dann Leute kennen zu lernen. Ansonsten würde das vor Ort von ganz allein passieren. Dadurch, dass alles online ist, gibt es meistens keinen Grund sich viel zu bewegen oder nach draußen zu gehen. Ich denke das hat einen großen Effekt auf meine Produktivität und Motivation.

Funfact über mich:

Wenn ich nervös bin, spreche ich doppelt so viel und doppelt so schnell.

Mein Lieblingsmotto:

Leben ist ein Experiment. Niemand weiß Bescheid, wie man es leben soll. Es gibt keine Anleitung, kein Rezept, wie man glücklich sein kann. Das Beste, was wir machen können, ist, Tag für Tag neue Dinge auszuprobieren und zu sehen, was daraus wird. Ich glaube, wenn man das Leben aus dieser Perspektive betrachtet, erscheinen einem viele Sachen weniger beängstigend.

Das werde ich an meinem ersten Tag an der Universität vor Ort machen, sobald Corona vorbei ist:

An meinem ersten Tag würde ich auf Besichtigungstour gehen. Ich würde versuchen, so viel wie möglich von der Universität und dem Campus Gelände zu besuchen. Einfach um zu sehen wie alles von Innen aussieht und wie die Atmosphäre ist. Ich habe mein Studium erst dieses Semester angefangen und ich war tatsächlich noch nicht an der Universität haha. Ich bin so neugierig wie es ist, Unterricht live zu haben and ich hoffe dass ich immer noch die Möglichkeit habe, das zu erfahren.

Das macht mich glücklich:

Die einfachen Dinge machen mich glücklich: ein interessantes Buch, leckeres Essen, gute Unterhaltung, oder etwas neues zu lernen. Und genau, zu reisen!

Was ich meinem jüngeren Ich sagen würde:

Ich würde ihr sagen, dass sie sich nicht so viele Sorgen machen soll. Meistens gibt es keinen Grund dazu. Ich würde ihr empfehlen, es ruhig angehen zu lassen und vielleicht ein bisschen mehr zu schlafen.

Das wollte ich werden, als ich ein Kind war:

Als ich ein Kind war, wollte ich erst eine Polizistin werden und dann ein Eichhörnchen. Leider sind diese Träume nicht wahr geworden. Schade, ich wäre ein tolles Eichhörnchen.