Klausureinsicht

Das Recht zur Einsichtnahme regelt die APB (§ 29 Abs. 2 APB).
Jeder Prüfling hat einen Anspruch auf Klausureinsicht.

Die Klausureinsicht dient der Selbstüberprüfung und Kontrolle der Korrektur.

Wann und wie die Klausureinsicht stattfindet, ist Sache der Prüfenden, die dies nach eigenem Ermessen gestalten. Termin, Dauer, Ort und Ablauf der Einsichtnahme sind von den Prüfenden festzulegen.

Es gibt eine Ausschlussfrist, nachdem die Einsicht innerhalb eines Jahres zu beantragen ist.

Infos zum Ablauf der Einsicht

  • Bitte bringen Sie einen Lichtbildausweis mit.
  • Bitte bringen Sie auch Papier, Bleistift/farbige Stifte mit.
  • Taschen usw. dürfen nicht zum Platz der Einsichtnahme mitgenommen werden.
  • Studierende dürfen jeweils nur die eigenen Prüfungsunterlagen einsehen.
  • Mitnahme von Prüfungsunterlagen (Klausurstellungen, Musterlösungen oder Gutachten) durch Einsichtnehmende ist unzulässig.
  • Aus urheberrechtlichen Gründen ist das Abfotografieren oder Anfertigen von Kopien der Prüfungsunterlagen verboten.

Beanstandungen (Monita)

  • Die Klausureinsicht dient nicht zur Notenverhandlung. Direkt in der Einsicht werden keine Punkte- oder Ergebniskorrekturen vorgenommen.
  • Beanstandungen sind schriftlich zu dokumentieren und einzureichen; zur Geltendmachung von Beanstandungen sind Notizen auf (farbigem) Extrablatt erlaubt. Die Mitnahme der eigenen Stichpunkte für Beanstandungen ist zulässig.
  • Bei erneuter Korrektur der Prüfung kann sich aufgrund neuer Fehler die Note verschlechtern.
  • Bitte beachten Sie die vom Prüfer gesetzte Frist und Form zur Einreichung von Beanstandungen.

Verhinderung / Bevollmächtigung

Wenn der Einsichtnahmetermin durch den Prüfling nicht wahrgenommen wird, kann ein Ersatztermin angeboten werden. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht, es sei denn, der Prüfling konnte den Termin nicht wahrnehmen (Krankheit, wichtiger Termin, entfernter Aufenthalt im Ausland o.ä., andere gute Gründe).

Der Prüfling kann eine Vertretung berechtigen, die Einsichtnahme für ihn vorzunehmen. Dafür muss aus einer Vollmacht hervorgehen, wer bevollmächtigt wird, der bzw. die Bevollmächtigte muss sich ausweisen. Die Vollmacht muss schriftlich (Fax geht auch) vorliegen.