Linguistic and Literary Computing

Master of Arts, Sprache: Deutsch & Englisch

Eine Einschreibung in das erste oder ein höheres Fachsemester des Studiengangs ist letztmalig zum Sommersemester 2027 möglich. Der Studiengang kann regulär studiert werden. Auf Wunsch wird ab Wintersemester 2027/28 ein Wechsel in den Nachfolgestudiengang Digital Philology (M.A.) ermöglicht.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie die Fachstudienberatung.

Inhalt des Studiengangs

Der bilinguale (Deutsch und Englisch) Studiengang M.A. Linguistic and Literary Computing vermittelt Kenntnisse digitaler Ressourcen, Infrastrukturen und Verfahren in Verbindung mit philologischen Theorien und Ansätzen. Der Studiengang ist sowohl philologisch-linguistisch wie auch literaturwissenschaftlich ausgerichtet.

Schwerpunktbereiche des Studiengangs sind die corpusbasierte und computergestützte Linguistik sowie die Computerphilologie.

Zum Studiengang gehören ferner das Erlernen eigenständigen Programmierens sowie ein Sprachkurs zur Festigung der englischsprachigen Kompetenz (Niveau C1 bis C2 GER).

Aufbau des Studiengangs

Der Studiengang ist inhaltlich in fünf Themenkomplexe untergliedert:

•Digital Humanities: Einführung

•Linguistic and Literary Computing

•Corpus- und Computerlinguistik

•Computerphilologie

•Englische Sprachkompetenz

•Informatik

Zu den Schwerpunkten:

Die Computerphilologie beschäftigt sich mit Fragen der medialen und digitalen Repräsentation von Texten aus der Literatur- und Kulturgeschichte. Hierbei geht es zum einen um Fragen der medialen Verfasstheit von Texten und deren digitale Aufbereitung in Editionen sowie die Sichtungs- und Untersuchungsmöglichkeiten, die vor allem das digitale Medium bereitstellt.

Die Corpus- und Computerlinguistik beschäftigt sich mit der computergestützten Analyse digitaler linguistischer Datensammlungen, sog. linguistischen Corpora, und Archiven sprachlich verfasster Daten. Die Studierenden lernen dabei, linguistische Fragestellungen so zu operationalisieren, das sich sich systematisch und reproduzierbar analysieren lassen.

Der Studiengang wird mit der Master-Thesis abgeschlossen.

Semester 4
Sprache Deutsch und Englisch. Es ist davon auszugehen, dass wissenschaftliche Literatur in Englisch oder anderen Fremdsprachen zu lesen und zu bearbeiten ist.
Studienbeginn Wintersemester empfohlen; Sommersemester ohne Studiengarantie möglich
Praktikum Das Absolvieren von Praktika im Verlauf des Studiums wird insbesondere mit Blick auf die berufliche Orientierung ausdrücklich empfohlen
Zulassungsvoraussetzungen 1. Abschluss des B.A. Digital Philology oder J.B.A. Digital Philology der TU Darmstadt (Referenzstudiengänge) oder ein gleichwertiger Abschluss
2. Sprachkenntnisse: Englisch auf dem Niveau C1 (GER). Der Nachweis erfolgt über Schulzeugnisse oder Äquivalente/Deutsch (für internationale Bewerber).
3. Bestandene Eingangsprüfung gemäß der Kompetenzbeschreibungen
Zulassungsverfahren Sofern die Zugangsvoraussetzungen (Eingangsprüfung) erfüllt sind, gibt es keine zahlenmäßige Zulassungsbeschränkung.
Bewerbung Online-Bewerbung
Nachweis des Bachelor-Abschlusses
Formale und sprachliche Anforderungen für Studieninteressierte mit ausländischen Zeugnissen
Gut zu wissen Vorkurse & Orientierungswoche
Studienstart
Studienvorbereitung für internationale Studierende
Studieren von A bis Z

Der Studiengang Master of Arts Linguistic and Literary Computing ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen den Zugang zu Berufsfeldern, die eine fundierte linguistische und corpuslinguistische und/oder computerphilologische Qualifikation erfordern.

Grundsätzlich sind die beruflichen Einsatzfelder für Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler weit gestreut. Vorwiegend ergeben sich Anstellungsmöglichkeiten an Hochschulen, in der literatur- oder sprachwissenschaftlichen Lehre und Forschung sowie im Sprachunterricht des privaten Schulwesens. Weitere Tätigkeitsbereiche finden sich in Schul- oder Fachbuchredaktionen, in Verlagen (z. B. im Lektorat), in Redaktionen von Hörfunk, Fernsehen und Zeitungen, in PR- und Werbeagenturen, in Bibliotheken und Archiven, bei internationalen Organisationen, Goethe-Instituten sowie im kulturellen Bereich (z. B. als Dramaturgin oder Dramaturg am Theater). Mit betriebswirtschaftlichen Zusatzqualifikationen können sie zudem in Wirtschaftsunternehmen tätig werden (z. B. in Vertrieb und Marketing oder im Personalwesen).

Wichtig ist es deshalb, neben dem Studium frühzeitig in einschlägigen Einrichtungen eigene praktische Erfahrungen zu sammeln, seine allgemeine Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Aussicht auf eine gute Stellung wird durch die Bereitschaft zu beruflicher Mobilität, auch ins Ausland, erhöht. Insbesondere bei einer internationalen Ausrichtung sind sichere englische Sprachkenntnisse sehr zu empfehlen.

TU Darmstadt Career Service