Pädagogik

Bachelor of Arts

Studiengangsbeschreibung

Der Studiengang Bachelor of Arts Pädagogik gliedert sich in einen Pflichtbereich und einen Wahlpflichtbereich.

Der Pflichtbereich ist unterteilt in einen Grundlagenbereich, einen Erweiterungsbereich und einen Profilbereich.

Der Grundlagenbereich umfasst Einführungen in die allgemeine Pädagogik sowie in die Berufspädagogik und eine Einführung in die grundlegenden Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens. Hinzu kommen ein verpflichtendes berufsorientierendes Praktikum sowie ein Modul „Berufsfeldorientierung“.

Der Erweiterungsbereich befasst sich mit Bildungssystemen, -theorien und -konzepten.

Neben vertiefenden Studien zu allgemeiner Pädagogik thematisiert der Profilbereich u.a. Theorien und Prozesse der allgemeinen Bildung und Theorien beruflicher Bildung.

Der breit aufgestellte Wahlpflichtbereich bietet die Möglichkeit zu fachübergreifenden Vertiefungen oder Akzentsetzungen.

Modulhandbuch

Studien- und Prüfungsplan

Vorlesungsverzeichnis

Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik

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Abschluss Bachelor of Arts
Dauer 6 Semester
Sprache Deutsch
Praktikum Pflichtpraktikum (10 CP, 300 Stunden). Es wird empfohlen, das Praktikum in den ersten beiden Studiensemestern zu absolvieren. Darüber hinaus wird das Absolvieren eines Praktikums oder auch mehrerer Praktika (freiwillig) im Verlauf des Studiums insbesondere mit Blick auf die berufliche Orientierung ausdrücklich empfohlen. Die Anerkennung eines bereits absolvierten Praktikums ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Zulassung Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife, vergleichbare ausländische Zeugnisse; weitere Informationen
Verfahren Aufnahmebeschränkung; Verfahrensergebnisse (NC-Werte)
Bewerbungsfrist und Studienbeginn Bewerbungsfristen Bachelor-Studiengänge
Bewerbung Online-Bewerbung
Teilzeitstudium unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Besonderheiten ---

Im Studium der Pädagogik oder Erziehungswissenschaft werden grundlegende Fragen von Erziehung und Bildung thematisiert. Pädagoginnen und Pädagogen sind mit Widersprüchen konfrontiert, etwa dem, dass Bildung zwar das Ziel pädagogischer Bemühungen ist, man sie aber nicht von außen herstellen kann. Bildung erfolgt in Auseinandersetzung mit der Umwelt, mit den Mitmenschen und mit sich selbst. Um die Komplexität dieser menschlichen Bezüge zur materiellen und sozialen Welt, zur Gesellschaft und zu sich selbst erfassen zu können, nutzt die Erziehungswissenschaft neben ihren eigenen Theorien und Forschungen auch Erkenntnisse verschiedener Nachbarwissenschaften, etwa der Soziologie, Psychologie oder Philosophie. Pädagogikstudierenden sollten ein Interesse am Menschen und an komplexen Fragestellungen zu gesellschaftlichen Zusammenhängen mitbringen.

Gut vorbereitet studiert es sich besser. Nutzen Sie insbesondere diese Möglichkeiten zur Vorbereitung auf das Studium:

hobit, TUDay

Online Self-Assessment

Orientierungswoche (OWO) zu Beginn des ersten Semesters.

Allgemeiner Hinweis: Mit dem Bachelor of Arts erlangen die Studierenden einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Allerdings gilt an der TU Darmstadt der Master of Arts als Regelabschluss. Das Absolvieren eines Master-Studiengangs wird daher empfohlen.

Bitte beachten Sie, dass die Zulassung zu einem Master-Studiengang an zusätzliche inhaltliche Anforderungen geknüpft sein kann. Dies gilt insbesondere für nicht-konsekutive Studienverläufe (also mit Bachelor-Abschluss in einem anderen Fachgebiet oder einer anderen Studienrichtung als dem gewünschten Master) bzw. für Bewerber von anderen Hochschulen. Bitte wenden Sie sich in Zweifelsfragen an die Fachstudienberatung des jeweiligen Fachbereiches.

Bildungswissenschaft – Bildung in globalen Technisierungsprozessen (M.A.)

Nach dem Studium eröffnen sich unterschiedliche Berufsmöglichkeiten. Oftmals spielen beim Berufseinstieg bereits gemachte Erfahrungen durch Praktika und entsprechende Referenzen eine wichtige Rolle, da durch sie ein spezielles fachliches Profil vorgewiesen werden kann.

Mögliche Tätigkeitsfelder für Pädagoginnen und Pädagogen liegen zum Beispiel im außerschulischen Bildungs- und Erziehungswesen, z.B. Erwachsenenbildung (etwa an Volkshochschulen), Parteien/Verbände, Jugendhifeeinrichtungen u.dgl. Weitere Tätigkeitsfelder können in der Personalentwicklung, in der Schule im Rahmen der Ganztagsschule und in berufsvorbereitenden Maßnahmen für Jugendliche gesehen werden. Anstellung finden Pädagogen auch im Bereich der Beratung (z.B. Erziehungsberatung, Eheberatung, Beratungszentren z.B. von Ämtern). Grundsätzlich ist bei Eignung und Interesse immer auch eine Tätigkeit in der Bildungsforschung oder an einer Universität denkbar.

Information über Berufsverläufe von Pädagogik-Absolventen der TU Darmstadt vermittelt die jährlich stattfindende Vortragsreihe EX-PÄDs im Beruf.

Wichtig ist es, neben dem Studium frühzeitig in einschlägigen Einrichtungen eigene praktische Erfahrungen zu sammeln, seine allgemeine Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Aussicht auf eine gute Stellung wird durch die Bereitschaft zu beruflicher Mobilität, auch ins Ausland, erhöht. Insbesondere bei einer internationalen Ausrichtung sind sichere englische Sprachkenntnisse sehr zu empfehlen. Das Institut für Allgemeine Pädagogik und Berusfspädagogik empfiehlt darüber hinaus im Anschluss an den Bachelor-Studiengang auch das Masterstudium zu absolvieren, weil sich dadurch mehr potenzielle Berufsfelder eröffnen.

Ordnung des Studiengangs

Allgemeine Prüfungsbestimmungen der TU Darmstadt

Ältere Studienordnungen finden Sie in den Satzungsbeilagen der TU Darmstadt oder auf den Webseiten Ihres Studienbüros.