Karrieresprungbrett Wirtschaftsinformatik

Werdet Profis für Wirtschaft und Digitalisierung

Coole Kombi aus Wirtschaft und Informatik gesucht? Mit Wirtschaftsinformatik habt ihr sie gefunden! Neben spitzenmäßigen Karrierechancen bietet die TU Darmstadt auch großartige Möglichkeiten, um innerhalb eures Studiums tolle Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Klingt genau richtig für euch? Hier erfahrt ihr mehr!

Felix Guski,
23, 3. Semester Wirtschaftsinformatik

Als Wirtschaftsinformatiker*in stehen euch viele Türen offen! In Zeiten, in denen Themen wie digitaler Wandel, Künstliche Intelligenz und Cyber Security immer wichtiger werden, sind Spezialist*innen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Informatik gefragt wie nie. Das Beste daran: Es macht auch noch unheimlich Spaß!

Picture: Leonie Treber

Wirtschaft und Informatik: Ein unschlagbares Team für euer Studium

Die beiden Bereiche Wirtschaft und Informatik sind einzeln schon spannend, aber glaubt mir, als Team sind sie einfach unschlagbar! Der Studiengang Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt bietet interessante Schnittstellen zwischen technischen und ökonomischen Bereichen. Für mich ganz klar die richtige Wahl, da ich mich selbst bei der Suche nach dem richtigen Studium weder in der puren Betriebswirtschaftslehre noch in der reinen Informatik gesehen habe.

Ihr hattet mit Informatik noch so gar keine Berührungspunkte? Schreibt Wirtschaftsinformatik nicht gleich ab! Man muss in der Schule nicht unbedingt Informatik belegt haben. Klar fallen einem die ersten Grundlagen etwas leichter, wenn man von der ein oder anderen Sache schon einmal gehört hat. Ich selbst hatte zwar Informatik als Wahlfach in der Schule, aber auch meine Kommiliton*innen ohne diese Vorkenntnisse sind super ins Studium rein gekommen. Das A und O sind aber immer das Interesse und der Spaß an der Sache!

Darmstadt überzeugt immer wieder

Während damals viele meiner Mitschüler*innen im Abschlussjahrgang noch nicht ganz wussten wohin, stand für mich schon fest, dass ich nach Darmstadt gehen werde, um Wirtschaftsinformatik zu studieren.

Und wieso Darmstadt, fragt ihr euch jetzt? Zunächst einmal hatte das einen sehr pragmatischen, aber dadurch nicht weniger wichtigen Grund: Die Lage ist und bleibt sehr attraktiv, da die Stadt von meiner Heimat so weit weg ist, dass ich ausziehen musste, aber auch noch nah genug, um sie gut mit der Bahn zu erreichen. Auch die Größe der Stadt ist perfekt, da ich alles bequem mit dem Fahrrad erledigen kann. Habt ihr außerdem gewusst, dass von 160.000 Einwohnern 45.000 Studierende sind? Wenn ich durch die Innenstadt laufe oder ich die ein oder andere Kneipe besuche, treffe ich immer wieder bekannte Gesichter, einfach klasse. Selbstverständlich besticht auch die TU Darmstadt mit ihrem guten Ruf durch Spitzenplatzierungen in diversen Hochschulrankings. Wenn ihr mehr über das hohe Ansehen der Uni erfahren wollt, kann ich den Blogbeitrag meiner Kommilitonin Judith wärmstens empfehlen.

Nach all diesen überzeugenden Argumenten für ein Studium in Darmstadt versteht ihr jetzt wahrscheinlich, wieso ich mich nach dem Bachelor ein zweites Mal für die TU Darmstadt entschieden habe. Ein Master in einer anderen Stadt stand nicht einmal zur Debatte, da ich mich schon super eingelebt habe und echt glücklich mit der Uni war und immer noch bin. Der Master setzt dazu auch einfach genau da an, wo der Bachelor aufhört, ich habe mich also schon total auf die Vertiefung in die Materie gefreut! Außerdem konnte ich so mein Auslandssemester im Master schnell und unkompliziert planen. Wo es mich hinverschlug? Ins eisige Norwegen! Davon erzähle ich euch gerne noch ein bisschen mehr.

Auf ins Abenteuer, auf ins Ausland!

Die TU Darmstadt legt großen Wert auf eine internationale Ausrichtung und ist praktisch mit der ganzen Welt vernetzt. Das kommt euch natürlich auch zu Gute: Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums wird nicht nur angeboten, sondern auch aktiv gefördert. Der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bietet eine große Palette an Möglichkeiten für ein Auslandssemester. Egal ob Zypern oder Brasilien – mit den verschiedensten Austauschprogrammen könnt ihr die Welt entdecken. Dies sind eure Optionen für ein aufregendes Abenteuer ins Ausland:

ERASMUS (+)

Möglichkeit zum Auslandssemester in über dreißig Ländern in Europa

Weltweiter Austausch

Möglichkeit zum Auslandssemester auf der ganzen Welt

Double Degree

Möglichkeit zum Erwerb zweier Abschlüsse: Einmal den Master of Science der TU Darmstadt und on top den entsprechenden Abschluss an einer Partneruniversität

Praktika im Ausland, Hessen-Programme, Future Leaders Scholarship

Lasst euch einen Auslandsaufenthalt nicht entgehen

Ihr plant einen Auslandsaufenthalt während eures Studiums? Ich kann euch sagen, ihr werdet es nicht bereuen! Auch ich habe dafür schon früh den Plan gefasst. Auslandsmöglichkeiten werden an der TU Darmstadt schon schnell und früh im Studium an die Studierenden herangetragen. Sowohl die TU als auch der Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bieten viele Informationsveranstaltungen dazu an, auf denen man sich über Bewerbung und Co. informieren kann. Meine Kommilitonin Judith berichtet ebenfalls sehr umfassend über das Thema Auslandssemester.

Gleich im ersten Semester meines Masterstudiums hieß es für mich dann: Tschüss Darmstadt, hei Trondheim! Für ein halbes Jahr habe ich die NTNU Trondheim besucht, mein Englisch aufgebessert und Freundschaften mit Kommiliton*innen verschiedenster Kulturen geschlossen. Die Stadt selbst ist sogar ein bisschen mit Darmstadt zu vergleichen: Es gibt eine renommierte Uni, vergleichsweise viele Studierende – nur das Klima ist ein bisschen anders. Tatsächlich war es, als ich im Januar dort ankam nur 4 ½ Stunden am Tag hell und es lag monatelang Schnee. Mal was anderes, oder? Schnee gehört für die Norweger natürlich zum Alltag: Der Langlauf ist ein echter Volkssport, der auch uns Studierende in den Bann gezogen hat. Abends nach der Uni auf die Skier und im Wald gemeinsam langlaufen gehen? In Norwegen ganz normal.

Natürlich habe ich auch interessante Vorlesungen besucht, die ich mir nach meiner Rückkehr nach Darmstadt auch ganz easy habe anerkennen lassen. Ein Auslandsstudium ist also keine verschenkte Zeit im Studium. Es lohnt sich sicher allein schon wegen der persönlichen Erfahrung, aber auch das eigene Fach an einer anderen Uni und in fremder Sprache zu studieren, macht echt Spaß. Und ganz nebenbei sieht es auch im Lebenslauf nicht schlecht aus.

Karrieresprungbretter am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Absolvent*innen aus dem Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der TU Darmstadt sind auf dem Arbeitsmarkt sehr beliebt. Neben den renommierten Studiengängen der Wirtschaftsinformatik und des Wirtschaftsingenieurwesens wird es ab dem Wintersemester 2020/21 auch zwei neue, englischsprachige Masterstudiengänge am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften geben. Mit den Master of Science Programmen „Entrepreneurship und Innovation Management“ sowie „Logisitics and Supply Chain Management“ kann man nun zwei rein betriebswirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge an der TU belegen. Mit einem dieser Studiengänge gelingt nach dem Studium oft der Berufseinstieg direkt und ohne Umwege, obwohl Traineeprogramme natürlich im Trend liegen. Euch erwartet eine Fülle an Berufsperspektiven, für die ihr mit eurem Abschluss bestens qualifiziert seid.

• Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Bauingenieurwesen

(Bachelor und Master of Science)

Branchen: öffentlicher Infrastrukturbereich (z. B. Gebietskörperschaften und Kommunen, Bahn), Immobilien- und Facilitymanagement, Bauwirtschaft, Bau- und Bodenbanken, Unternehmensberatung

• Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik

(Bachelor und Master of Science)

Branchen: Automobilindustrie und ihre Zulieferer, Elektrizitätswirtschaft und Elektroindustrie, Telekommunikation, Unternehmensberatung, erneuerbare Energien

• Wirtschaftsingenieurwesen – technische Fachrichtung Maschinenbau

(Bachelor und Master of Science)

Branchen: Maschinenbau, Supply Chain Management (z. B. Automobilindustrie, Maschinenbau, etc.), Transport- und Logistiksektor, Unternehmensberatung

• Wirtschaftsinformatik

(Bachelor und Master of Science)

Branchen: Software-, Automobil- und Medienindustrie, Finanzdienstleister, Unternehmensberatungen.

Entrepreneurship and Innovation Management

(Master of Science)

Englischsprachiger Masterstudiengang

Berufliche Perspektiven: Gründung und Führung eines (eigenen) Unternehmens, Industrie und Handel, Unternehmensberatung

Logisitics and Supply Chain Management

(Master of Science)

Englischsprachiger Masterstudiengang

Berufliche Perspektiven: Logistikplanung, Logistikcontrolling, Lieferantenmanagement, Bestandsmanagement, Produktionsplanung und -steuerung, modellbasierte Optimierung sowie Projekt- und Prozessmanagement

Branchen: Logistikdienstleistern, Industrie- und Handelsunternehmen, Unterneh-mensberatungen, Verbänden

Auch der gute Ruf der Uni und des Fachbereichs ist nicht zu unterschätzen und kann eure Chancen auf die große Karriere zweifellos erhöhen. Die Studiengänge des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften landen in den verschiedenen Rankings der letzten Jahre immer wieder auf den vordersten Plätzen.Im diesjährigen Ranking belegen die Studiengänge der Wirtschaftsinformatik und des Wirtschaftsingenieurwesens jeweils den zweiten und dritten Platz.

Wirtschaftsinformatiker*innen sind echte Jobmagneten

Wie es nach dem Studium weitergeht? Auf jeden Fall stehen euch als Wirtschaftsinformatiker*innen viele Türen offen! Durch die fortwährende Digitalisierung in vielen Unternehmen und Branchen sind Spezialist*innen wie wir gefragter denn je. Gerade die aktuelle Pandemiesituation zeigt doch, dass noch viel Bedarf an digitaler Transformation für Unternehmen besteht. Unter solchen Umständen sind eine digitale Datenbank und funktionierendes Home Office einfach unverzichtbar.

Zur bestmöglichen Vorbereitung für den Arbeitsmarkt werden die neusten Trends in der Informatik auch im Studium aufgegriffen. Teilweise wurden in Vorlesungen maschinelles Lernen und Blockchain behandelt sowie Anwendungszwecke und Möglichkeiten zur Umsetzung durchleuchtet. Spannend, oder? Innovative, zukunftsweisende Themen sind genau mein Geschmack. Deshalb beschäftige ich mich gerade intensiv mit Künstlicher Intelligenz und Cyber Security – zwei Bereiche, die gut mit Wirtschaft zusammengehen.

Weil auch die praktische Erfahrung eine enorme Rolle für eure berufliche Zukunft spielt, bietet euch das Studium der Wirtschaftsinformatik hierfür tolle Möglichkeiten. Während eures Studiums lernt ihr viele potenzielle Arbeitgeber*innen sowie spannende Unternehmen kennen. Natürlich habt ihr auch die Gelegenheit, ein betriebliches Praktikum in euren Studiumsverlauf zu integrieren. Eine tolle Chance, um sich bereits während dem Studieren mit dem Gelernten konkret in der Praxis auseinanderzusetzen und ins Arbeitsleben reinzuschnuppern. Auf diese Weise konnte ich für mich schon den Bereich finden, in dem ich später einmal Karriere machen möchte: in der IT-Beratung.

Ein Praktikum in dem richtigen Unternehmen kann euch vielerlei Erfahrungen bringen und auch mal so manche Türen öffnen. Mir war es beispielweise danach möglich, meine Tätigkeit dort als Werkstudent weiter auszuüben, was den Weg zu einer Übernahme nach dem Studium durchaus ebnen kann! Wie ihr also seht: Mit dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt seid ihr bestens fürs Arbeitsleben gerüstet!

Picture: Leonie Treber

Felix Guski, 23

Gude, ich bin Felix und studiere seit 5 Jahren an der TU Darmstadt Wirtschaftinformatik, mittlerweile im 3. Mastersemester. Nach Darmstadt bin ich nicht nur wegen des guten Rufs der TU Darmstadt gezogen, sondern weil sie mit ihren knapp 160.000 Einwohnern die perfekte Größe hat und damit auch eine ideale Studi-Stadt ist. Nach 5 Jahren sehe ich das immer noch genauso und habe auch die guten beruflichen Perspektiven schätzen gelernt, die einem das Studium eröffnet. Normalerweise könnt ihr mich am Campus Stadtmitte finden, aber ins Gespräch kommt man natürlich leichter auf einer WG-Party.