Gestresst? Kümmere dich um deine mentale Gesundheit

Du fühlst dich überlastet und gestresst? Dir fehlt die Motivation und Energie, um den Stress zu bewältigen? Falls du hierzu Ja sagen würdest: Du bist nicht alleine! Wir fühlen genau so. Wir, die #studentsofTUDarmstadt, möchten ein Auge auf dieses wichtige Thema werfen, das gerade in Zeiten der Pandemie viele Menschen vergessen, dass mentale Gesundheit ganz genau so wichtig ist, wie physische Gesundheit. Dafür haben wir ein paar Tipps und Erfahrungen gesammelt, die wir mit dir teilen möchten.

Masha,
Data and Discourse Studies M.A.

Damit ich mich gut fühle, brauche ich einen gut strukturierten und organisierten Tag.

Bild: Sophia Steinmetz

Strukturiere deinen Tag

Damit ich mich gut fühle, brauche ich einen gut strukturierten und organisierten Tag. Ich habe letztes Semester realisiert, selbst wenn ich den ganzen Tag lerne, habe ich am Abend das Gefühl, ich habe nichts erreicht. Das war sehr unbefriedigend und ich fühlte mich unproduktiv. Da das Studium aktuell meine größte Aufgabe ist, hatte das Gefühl nicht genug zu sein, einen großen Einfluss auf meine mentale Gesundheit.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Erfolg unsere Laune beeinflusst. Erfolgreich sein gibt einer Person das Gefühl von Bestätigung und Befriedigung, oder nicht?

Also haben wir uns gefragt, was wir in den folgenden Semestern besser machen könnten. Hier zeige ich euch unsere eigenen Erfahrungen, die uns bis jetzt weitergeholfen haben.

Zunächst hilft es, Routinen in den Alltag zu integrieren. Das reduziert das Gefühl von Stress. Die Macht von Gewohnheiten ist unfassbar. Selbst wenn es nur ist: Ich gehe jeden Tag 10 Minuten raus, an die frischen Luft spazieren. Xenia sagt: „Du wirst dich jeden Tag bereits auf dieses bestimmte Event freuen, dass zu deiner Routine zählt. Patrick findet es auch wichtig, Prioritäten zu setzen. Dies hilft, den Fokus auf wichtige Dinge zu legen. Ich persönlich schreibe jeden Abend eine To-do-Liste, die ganz genaue Ziele für den nächsten Tag enthält. Am nächsten Tag setze ich Haken hinter jedes erledigte Ziel und fühle mich gut und produktiv.

Auch wenn es seltsam klingt, eine organisierte und ordentliche Arbeitsatmosphäre kann auch den Fokus und die Konzentration sehr steigern. Teile große Aufgaben in kleine Etappen. Das Studium ist kein „Ein-Tages-Programm“. Wenn du das Gefühl hast, dir wird alles zu viel, gehe einen Schritt zurück und überlege, was genau gerade wichtig ist und ansteht.

Bunte Klebezettel mit Fragezeichen und Ausrufezeichen auf einer Pinnwand.
Bild: Natalie Wocko
Patrick empfiehlt, Prioritäten zu setzen.

Persönliche Entwicklung

Weiterhin habe ich das Gefühl, die eigene Entwicklung und der Fortschritt dabei sind wichtige Aspekte, wenn es um mentale Gesundheit geht. Schau mal zurück, auf dich selbst vor 5 Jahren. Was waren deine größten Ziele? Worin warst du am meisten interessiert? Was dachtest du, wo du heute sein wirst? Da sind viele weitere Fragen, die du dir stellen kannst, um deinen Weg der Entwicklung zu reflektieren. Manchmal ist es hilfreich zurückzuschauen, um zu sehen was man erreicht hat. Genauso wichtig ist es natürlich, nach vorne zu schauen. Das erinnert mich immer daran, warum ich so viel Zeit investiere und nicht aufgebe. Der Grund ist: Ich habe eine Vision und Ziele.

Patrick sagt, er versucht, sich immer mit seinem künftigen Selbst anzufreunden, da es ihm hilft, mit der Prokrastination aufzuhören und wieder einen Fokus zu haben. Erinnere dich selbst daran oder wäge ab, was wirklich wichtig ist für dich und was einen positiven Effekt haben könnte.

Bevor ich etwas beginne, überlege ich oftmals, was es mir bringt und ob ich etwas verpasse, wenn ich es nicht tue. Beispielsweise: zu viel Zeit am Handy! Wer kennt es nicht? Oder Menschen, die nichts außer negative Gefühle verursachen? Ich habe angefangen zu reflektieren und das zu hinterfragen.Das ist ein Prozess, aber ich kann nur garantieren, es wird deine Laune und Gelassenheit sofort steigern.

Du wirst dich wesentlich freier und ungebunden fühlen. Ich habe mich oft abhängig von meinem Handy gefühlt oder Menschen, die eigentlich toxisch für mich waren.Du wächst und entwickelst dich jeden Tag weiter. Also versuche, immer das Beste daraus zu machen.

Frage dich ähnliche Dinge, wie zu Beginn des Absatzes, aber schaue zu deinem künftigen Selbst.Wo möchtest du später mal hin? Was wirst du tun? Wo wirst du leben? Wer wird immer noch mit und bei dir sein? Würdest du später eventuell etwas bereuen? Das sind nur Beispiele.

Natürlich geht es auch um die Gegenwart. Du kannst dich jeden Tag fragen, was gut lief und was hätte besser sein können. Setze dir wöchentliche Ziele. Sport machen, gesunde Ernährung, mehr auf die Umwelt achten und so weiter. Wenn du dir Ziele setzt und diese erreichst, bist du stolz auf dich.

Es wird bald einen zweiten Teil geben, also bleib dran und besuche unsere Social-Media-Accounts!