Das Extra Quäntchen Erfolg für die Karriere

Das Masterstudium an der TU Darmstadt

Ihr überlegt, euer Masterstudium an der TU Darmstadt zu absolvieren? Eine gute Idee! Neben super spannenden Masterstudiengängen sind es auch die Top-Rankings und viele interessante Unternehmen und Forschungsinstitute, die Darmstadt wahnsinnig attraktiv machen. Ihr denkt jetzt schon über ein eigenes Unternehmen nach? Auch da seid ihr an der TU Darmstadt genau richtig. Wieso das so ist und wie euch die Uni auf dem Weg zum Start-up unterstützt, erfahrt ihr hier.

Patrick Peeck,
27, 6. Semester M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen - MB

Ich finde das Angebot der TU Darmstadt, das weit über das Studium hinausgeht, einfach spitze und bin super dankbar, dass meine Uni hier so zukunftsorientiert ist und ihren Studierenden tatkräftig bei der Karriereplanung unter die Arme greift.

Bild: Britta Hüning

Auf dem Weg zum Traumjob

Jeder von uns möchte ja gerne an einer Uni studieren, die einem alle Türen zum Traumjob öffnen kann – und das am besten auch international. Für mich war das einer der Gründe, warum ich mich für die TU Darmstadt entschieden habe. Bei der Suche nach der passenden Uni habe ich natürlich jede Menge im Internet recherchiert, mir verschiedene Studienratgeber angesehen und alle wichtigen Rankings gescannt. Und irgendwie kam ich immer wieder auf die TU Darmstadt. Auch euch sind Rankings wichtig und ihr möchtet an einer topbewerteten Universität studieren? Dann werft mal einen Blick in die bekannten internationalen Hochschulrankings, wie das Times Higher Education Subject Ranking (THE) und das QS Graduate Employability Ranking.

Das globale Karriere- und Ausbildungs-Netzwerk QS veröffentlicht jährlich verschiedene Bestenlisten, darunter auch das Graduate Employability Ranking. Es zeigt an, wie gut die Chancen der Absolvent*innen einer Uni auf dem Arbeitsmarkt im In- und Ausland sind. Hier fließen ganz unterschiedliche Kriterien in die Bewertung ein: Die Angaben von Arbeitgeber*innen, von welchen Hochschulen die innovativsten Mitarbeiter*innen kommen, eine Auswertung, an welchen Hochschulen besonders erfolgreiche Menschen studiert haben, Partnerschaften zwischen Universitäten und Wirtschaftsunternehmen sowie die Präsenz von Unternehmen auf dem Campus. Nicht zuletzt geht der Anteil der Absolvent*innen, die nach einem Jahr einen Job haben, in das Ranking mit ein. Raus kommt dabei eine Liste von den weltweit 500 besten Universitäten. Und – Trommelwirbel – ratet mal, wer dabei ist? Na klaro, die TU Darmstadt ist unter den Top 100 der internationalen Universitäten und national sogar unter den Top 5 der deutschen Universitäten zu finden. Beeindruckend, oder?!

Beim THE-Ranking ist die TU Darmstadt vor allem mit einer Fächergruppe vorne mit dabei: International rangiert die TU Darmstadt im Bereich Computer Science unter den Top 100 Unis weltweit. Und im Vergleich zu den deutschen Unis befindet sich die TU Darmstadt im Bereich Computer Science in der Spitzengruppe der besten zehn Universitäten. Auch QS bietet ein Ranking auf Fächerebene an. Hier schneiden insbesondere die Fächer Maschinenbau und Materialwissenschaft sehr gut ab. Sie liegen international in den Top 100. Schaut man sich nur deutsche Universitäten in diesem Ranking an, findet man die TU Darmstadt mit beiden Fächern in den Top 10.

Die Metropolregion Rhein-Main zieht nicht nur Studierende an

Nachdem ich meinen Bachelor in Paderborn gemacht habe und danach erstmal ins Ausland gegangen bin, wollte ich danach zum Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen gerne an die TU Darmstadt wechseln. Hat übrigens auch wunderbar geklappt! Vielleicht stellt ihr euch die Frage: Warum denn jetzt eigentlich Darmstadt? Neben super spannenden Masterstudiengängen sind es auch die Top-Rankings und die vielen interessanten Unternehmen und Forschungsinstitute, die Darmstadt wahnsinnig attraktiv machen. So haben z. B, die Software AG, das Pharma- und Chemieunternehmen Merck, das Europäische Raumflugkontrollzentrum ESOC oder die DeutschenTelekom sowie auch einige Fraunhofer Institute und das Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung (GSI) Darmstadt als Standort gewählt, denn die Stadt ist ein super funktionierender Wirtschafts-Hub. Ihr wollt mehr über Darmstadt und seine Unternehmen erfahren? Dann lest doch mal den Bericht meines Kommilitonen Diego.

Also, die großen Namen habe ich ja jetzt schon mal fallen lassen, aber ich möchte euch unbedingt ein kleines Darmstädter Unternehmen vorstellen: COMPREDICT! Das Unternehmen wurde nämlich von zwei Absolventen der TU Darmstadt gegründet und für mich ist das ein absolutes Vorbild. Dr. Stéphane Foulard und Dr. Rafael Fietzek haben sich mit einer Spitzen-Idee und der Unterstützung der TU Darmstadt selbständig gemacht. Und weil es mich so interessiert hat, habe ich den Kontakt gesucht und mir von Dr. Foulard einfach mal erklären lassen, wie man mit Hilfe der TU Darmstadt erfolgreich in die Selbstständigkeit starten kann .

Feierliche Urkundenübergabe an Herrn Dr.-Ing. Foulard

Dr.-Ing. Stéphane Foulard, Gründer von COMPREDICT

2007 – 2011: Double Degree Masterstudium an der École Centrale de Lyon (Frankreich) und der TU Darmstadt, Thema der Master-Thesis: „Erstellung und experimentelle Verifizierung eines Antriebsstrangmodells eines BMW M3 E92 mit Doppelkupplungsgetriebe“. Abschluss: M. Sc. Mechanical and Process Engineering

2011 – 2015: Doktorand innerhalb einer Deutsch-Französischen Doppelpromotion zwischen der TU Darmstadt/Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau (IMS) und der Ecole Centrale de Lyon/Fachgebiet Laboratoire de Tribolgie et de Dynamicque des Systèmes (LTDS) / Dynamique des Structures et des Systèmes (D2S).

2015 – 2016: Post Doc an der TU Darmstadt am Institut für Mechatronische Systeme im Maschinenbau (IMS)

2016: Gründung Start-up COMPREDICT

Vom TU Darmstadt-Absolvent zum erfolgreichen Start-up Gründer

Im Rahmen des Double Degree Masterstudiums ist Stéphane nach dem ersten Teil seines Studiums in allgemeiner Ingenieurwissenschaft an der École Centrale de Lyon (Frankreich) an die TU Darmstadt für ein Maschinenbau-Studium gekommen. Das war für ihn aber noch nicht genug, denn ihm wurde nach seinem Abschluss die Möglichkeit geboten, im Rahmen eines Deutsch-Französischen Doktorandenrogramms eine Doppelpromotion zu machen. Und da hat er natürlich zugeschlagen! Genau das hat übrigens seine Karriere immer wieder begleitet: Er hat die Chancen, die sich ihm geboten haben, ergriffen und genutzt. Ohne Angst vor Veränderung oder neuen Herausforderungen. Und eine solch spannende Möglichkeit bot sich Stéphane dann auch nach seiner Promotion: Rafael und er hatten eine richtig interessante Idee für ein Start-up und haben das Ganze mit Hilfe der TU Darmstadt umgesetzt.

Aber, welche Idee hatten nun die beiden? Wäre es nicht ziemlich entspannt, wenn man wüsste, was beim Auto als nächstes kaputt geht und dadurch bares Geld spart? Tja, das dachten sich die beiden auch und entwickelten eine Software, die genau das voraussagen kann. Die von COMPREDICT entwickelten virtuellen Sensoren ergänzen die bereits im Fahrzeug vorhandenen Sensoren und erheben während der Autofahrt Informationen zur Belastung der Fahrzeugteile. Aus den Infos berechnet dann die COMPREDICT Plattform den aktuellen Zustand und die jeweilige Restlebensdauer der belasteten Fahrzeugkomponenten. Für die Automobilindustrie wichtige Informationen, um Fahrzeugdimensionierung zu optimieren, ausfallgefährdete Komponenten zu identifizieren und die Wartungsintervalle präziser planen zu können.

Ich spiele auch immer mal wieder mit dem Gedanken, mich nach meinem Abschluss selbständig zu machen. Und ich muss sagen, dass mich das Gespräch mit Stéphane darin bestärkt hat. Denn er sagt ganz klar: Ohne die TU Darmstadt im Rücken gäbe es sein Unternehmen vielleicht gar nicht. So waren Stéphane und Rafael zu Zeiten ihrer Gründung bei den Anfängen von HIGHEST, dem Innvovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt, dabei und haben hier unheimlich viel Rat bekommen. Z.B. fanden sie bei HIGHEST Unterstützung bei der Finanzierung, indem das Beratungsteam beim Erstellen und Einreichen der Anträge für das EXIST Gründer-Stipendium half. Durch seine Studien- und Forschungserfahrung sowohl in Darmstadt als auch in Lyon hat er unheimlich wertvolle Fachkenntnisse aus beiden Hochschulen gesammelt: Die Breite der Ingenenieurausbildung in Frankreich und die Spezialisierung in Darmstadt!

Auch heute noch hat COMPREDICT einen sehr engen Draht zur Uni und profitiert von aktuellen Forschungsergebnissen und dem direkten Austausch mit den Wissenschaftler*innen. Stéphane ist sich sicher: Ohne die TU Darmstadt gäbe es die florierende Darmstädter Start-up Szene gar nicht.

Ihr habt auch eine brilliante Idee in der Schublade und denkt darüber nach, euch selbständig zu machen? Dann kann ich nur empfehlen: Wendet euch an das Team von HIGHEST und lasst euch beraten. Ich hab meinen Termin schon vereinbart.

COMPREDICT – ein Start-up aus der Innovationsschmiede der TU Darmstadt

Wenn man wüsste, was beim Auto als nächstes kaputt geht, könnten Fahrzeughalter*innen und Hersteller*innen einiges sparen. Dr.-Ing. Stéphane Foulard und Dr.-Ing. Rafael Fietzek, beide Absolventen der TU Darmstadt, haben eine Software entwickelt, die das voraussagen kann. Die von COMPREDICT entwickelten virtuellen Sensoren kombinieren die bereits im Fahrzeug vorhandenen Sensoren und erheben während der Autofahrt Informationen zur Belastung der Fahrzeugteile. Aus den Informationen erstellt dann die cloud-basierte COMPREDICT Plattform ein Nutzungsprofil und berechnet den aktuellen Zustand sowie die jeweilige Restlebensdauer der belasteten Fahrzeugkomponenten. Autohersteller*innen und -zulieferer können mit COMPREDICT erkennen, wie eingesetzte Fahrzeugkomponenten in der Praxis tatsächlich beansprucht werden und demenstsprechend die Fahrzeugauslegung optimieren. Autobesitzer*innen erkennen mit COMPREDICT ausfallgefährdete Fahrzeugteile und können prädiktive Wartungsmaßnahmen durchführen..

Für die Softwarelösung zeichnete das Bundeswirtschaftsministerium COMPREDICT im Jahr 2017 beim Gründerwettbewerb als einziges Start-up mit einem Hauptpreis und dem Sonderpreis für Big Data aus. Im Jahr 2018 belegte das Unternehmen den zweiten Platz beim Wettbewerb „Digitales Startup des Jahres 2018“. COMPREDICT arbeitet bereits weltweit mit Autohersteller*innen und -zulieferern und beschäftigt derzeit ca. 20 Personen. Vor zwei Monaten hat das Unternehmen die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Team sucht nach Verstärkung!

Herr Dr.-Ing. Foulard anlässlich einer Gesprächsrunde zur 50-Jahre-Feier der TU Darmstadt und EC Lyon

Eine starke Partnerin an der Seite

Für mich ist es ein tolles Gefühl, mit meiner Uni nicht nur eine starke Partnerin während meines Studiums zu haben, sondern auch darüber hinaus. Und damit scheine ich absolut richtig zu liegen, denn auch Stéphane sagt heute als erfolgreicher Unternehmer: „Die TU hat mir alles, was ich erreicht habe, ermöglicht. Keine Ahnung, wo mich dieses Abenteuer hinführt, aber ich bin sehr dankbar, durch die TU so viel Erfahrung gesammelt zu haben.“ Nicht nur in Forschungsprojekten ist COMPREDICT immer noch eng mit der TU Darmstadt verbunden. Das Unternehmen rekrutiert auch fast alle Mitarbeiter*innen direkt von der TU Darmstadt: Von den aktuell zehn Angestellten haben sechs ihren Abschluss an der TU gemacht und die sieben Werkstudierenden kommen natürlich auch von dort! Eine ziemliche Win-Win-Situation für alle: Die Studierenden lernen viel Praktisches und für das Unternehmen sind das auch gleich die potenziellen Mitarbeiter*innen von morgen.

Jeder, der darüber nachdenkt, sein eigenes Unternehmen zu gründen, sollte auf jeden Fall die kostenlose Beratung des Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST in Anspruch nehmen. Das Team hilft euch – natürlich vertraulich – bei der Erstellung von Ideenpapieren, Geschäftsmodellen, Unternehmenskonzepten und Businessmodellen. Ihr braucht finanzielle Unterstützung für die Realisierung eures Businessmodells? Auch hier seid ihr bei HIGHEST richtig: Denn ihr bekommt Hilfe bei der Suche und Auswahl von Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Ich finde das Angebot einfach spitze und bin extrem dankbar, dass meine Uni hier so zukunftsorientiert ist und ihren Studierenden tatkräftig unter die Arme greift.

Bild: Britta Hüning

Patrick Peeck, 27

Hallo zusammen, mein Name ist Patrick und ich studiere im 6. Semester Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der TU Darmstadt. Meine Entscheidung für diese Universität war eine Kombination aus vor allem zwei Faktoren: Die sehr guten Rankings und die persönliche Empfehlung einiger Diplom-Ingenieur*innen aus meinem Umfeld. Heute, kurz vor Ende meines Studiums, bin ich sehr glücklich, mit der TU Darmstadt eine starke Partnerin an meiner Seite zu haben, die mich auch in der Karriereplanung unterstützt. Vielleicht laufen wir uns ja bald mal an der TU Darmstadt oder in einer der vielen Hochschulgruppen über den Weg.