Mathematik

Lehramt an Gymnasien – Erste Staatsprüfung

Im Studiengang Lehramt an Gymnasien werden zwei Unterrichtsfächer einschließlich ihrer Didaktik und die sog. Grundwissenschaften studiert. Hinzu kommt ein MINT-orientierter interdisziplinärer Vernetzungsbereich (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Von Anfang an ist auch eine starke Praxisorientierung dabei: Orientierungs- und Betriebspraktikum, schulische wie außerschulische Praxisphasen.

Hinzu tritt die Möglichkeit eines zusätzlichen Ergänzungsstudiengangs Lehramt. Dieser kann entweder parallel zum Studium oder aber auch im Anschluss an das Erste Staatsexamen absolviert werden.

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Inhalt des Studiengangs Mathematik – Lehramt an Gymnasien

Fachwissenschaft
Neben der Vermittlung von mathematischem Grundwissen (Lineare Algebra, Analysis, Stochastik, Geometrie) bietet das Studium die Möglichkeit, im Rahmen des Kombinationsmoduls fortgeschrittene Mathematikvorlesungen zu belegen.

Fachdidaktik
Im Modul Grundlagen des Lehrens und Lernens werden über mehrere Semester hinweg kontinuierlich die fachdidaktischen Grundlagen guten Mathematikunterrichts entwickelt. Diese Kenntnisse finden in den Praxisphasen unmittelbar Anwendung und werden in den weiteren fachdidaktischen Bestandteilen des Studiums vertieft. Im bereits erwähnten Kombinationsmodul werden Brücken zwischen fortgeschrittener Mathematik und der Vermittlung in der Schule geschlagen.

Modulhandbuch (wird in neuem Tab geöffnet)

Ordnung des Studiengangs mit Studien- und Prüfungsplan

Ordnung der Praxisphasen

Satzung zum Eignungsfeststellungsverfahren (2016)

Vorlesungsverzeichnis

Fachbereich Mathematik

Zentrum für Lehrerbildung

Prüfungsstelle Darmstadt der Hessischen Lehrkräfteakademie: Zuständig für die Anerkennung und Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen, z.B. bei Studiengangwechsel

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Die Grundwissenschaften umfassen Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft sowie die Praxisphase I.

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Der Vernetzungsbereich kombiniert naturwissenschaftliche, technische und geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fächer. Je nachdem, ob die Fächerkombination im Studiengang Lehramt an Gymnasien mindestens ein MINT-Fach oder aber kein MINT-Fach enthält, unterscheidet sich der Vernetzungsbereich in seinem Pflicht- und Wahlpflichtbereich.

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Abschluss Erstes Staatsexamen
Dauer 9 Semester (für zwei Studienfächer)
Studienbeginn
Sprache Deutsch
Praktikum Für den erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Lehramt an Gymnasien müssen absolviert werden:
  • ein Orientierungspraktikum von mindestens vier Wochen Dauer, das vor Beginn des Studiums abgeleistet sein soll (keine Einschreibvoraussetzung) und spätestens vor Beginn der Praxisphase I nachgewiesen werden muss. Zuständig für die Anerkennung ist das Zentrum für Lehrerbildung der TU Darmstadt.
  • ein Betriebspraktikum von mindestens acht Wochen Dauer in einem Produktions-, Weiterverarbeitungs-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb. Es ist spätestens bei der Meldung zur Ersten Staatsprüfung nachzuweisen. Zuständig für die Anerkennung ist die Hessische Lehrkräfteakademie Darmstadt.
  • Zusätzliche Praxisphasen (siehe untenstehendend „Struktur des Studiengangs“).
Zulassung Allgemeine Hochschulreife, vergleichbare ausländische Zeugnisse; weitere Informationen
Verfahren Eignungsfeststellungsverfahren
Bewerbungsfrist und Online-Bewerbung Bewerbungsfrist
Online Bewerbung
Teilzeitstudium nein
Besonderheiten Online-Hilfe zur Studienwahl
Empfehlung: Machen Sie sich mit Mathematik auf dem Abiturniveau vertraut. Dafür gibt es einen Vorkurs.

Informieren und Studierende kennenlernen

Voraussetzungen für das Ergänzungsstudium Lehramt sind insbesondere eine bereits erworbene Erste Staatsprüfung oder ein gleichwertiger Abschluss wie Master of Education oder die Einschreibung in einen Lehramtsstudiengang (Lehramt an Gymnasien, Bachelor of Education, Master of Education).

Ergänzungsstudiengänge Lehramt

Verwandte Bachelor-Studiengänge

Mathematik, B.Sc.

Verwandte Master-Studiengänge

Mathematik, M.Ed.

Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer erteilen Unterricht in den Klassen 5 bis 9 (Sekundarstufe I) sowie in der Einführungs- und Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II). Zur Vermittlung der fachspezifischen Inhalte gehören auch erzieherische und organisatorische Aufgaben innerhalb des gesetzlich festgelegten Rahmens.

Für den gymnasialen Schuldienst ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer sind an Gymnasien, Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe sowie in Internaten und Schülerheimen tätig. Darüber hinaus können sie an Abendgymnasien, Kollegstufen und Volkshochschulen Beschäftigung finden.

Prognosen über den zukünftigen Bedarf an Lehrkräften bzw. deren Einstellungschancen im Schuldienst sind schwierig zu treffen, da sie von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren abhängen. Dazu zählen z.B. die demographische Entwicklung, die gewählte Fächerkombination bzw. Schulform, politische Rahmenbedingungen u.a. mehr.

TU Darmstadt Career Services