Architektur

Master of Science

Inhalt des Studiengangs

Der Studiengang M.Sc. Architektur vertieft und erweitert die Kenntnisse und Fähigkeiten zu Planung, Entwurf, Gestaltung und Bauausführung von Gebäuden. Die Ausrichtung des Studiums ist gekennzeichnet durch die spezifische Verknüpfung der beiden Themenbereiche Hochbau und Städtebau (dem sog. Darmstädter Modell), die zugleich auch die Vertiefungsschwerpunkte darstellen. Ein weiteres Kernelement des Studiengangs macht die Studien- und Prüfungsform „Entwurf mit Kolloquium“ aus. In individueller und kooperativer Form wird dabei die kreativ-planerische Tätigkeit eingeübt. Die Pläne und Modelle der Entwurfsarbeit werden außerdem vom Entwurfsverfasser präsentiert und anschließend im Kolloquium diskutiert. Ein 12-wöchiges Büropraktikum ist Teil des Studiengangs und als Immatrikulationsvoraussetzung bis spätestens zum Ende des zweiten Fachsemesters nachzuweisen.

Modulhandbuch (wird in neuem Tab geöffnet)

Ordnung des Studiengangs mit Studien- und Prüfungsplan

Vorlesungsverzeichnis

Fachbereich Architektur

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Semester 4
Sprache Deutsch, in einzelnen Veranstaltungen Englisch.
Es ist davon auszugehen, dass wissenschaftliche Literatur in Englisch zu lesen und zu bearbeiten ist.
Je nach Themenstellung kann in Wahlfächern auch die Auseinandersetzung mit Literatur in anderen
modernen Sprachen erforderlich sein
Studienbeginn Wintersemester, Sommersemester
Praktikum Ein mindestens zwölfwöchiges Fachpraktikum, nachzuweisen spätestens bis zum Ende des zweiten Fachsemesters.
Zulassung Immatrikulationsvoraussetzungen:

1. Abschluss des B.Sc. Architektur der TU Darmstadt (Referenzstudiengang) oder ein gleichwertiger Abschluss.;

2. Abgabe einer Mappe (wird in neuem Tab geöffnet);

3. Zwölfwöchiges Fachpraktikum:
muss bis spätestens ein Jahr nach der Immatrikulation in den M.Sc. nachgewiesen werden (gilt auch für Immatrikulation unter Vorbehalt, also ohne bereits abgeschlossenen B.Sc.);

4. Weitere Zugangsvoraussetzungen:
Ordnung des Studiengangs
Kompetenzbeschreibungen;

5. Formale und sprachliche Anforderungen für Studieninteressierte mit ausländischen Zeugnissen.

Allgemeine Informationen zum Master-Studium .
Zulassungsverfahren Sofern die Zugangsvoraussetzungen (Eingangsprüfung) erfüllt sind, gibt es keine zahlenmäßige Zulassungsbeschränkung.
Bewerbung Bewerbungsfrist und Online-Bewerbung
Gut zu wissen Semesterbeitrag
einfachsTUdieren : Informationen zum Studienstart
Studienvorbereitung für internationale Studierende
Doppelabschlussprogramm
Auslandsaufenthalte im Studium
Teilzeitstudium
Promotion
TU Darmstadt Career Service
Berufswege von Absolvent:innen

Architektinnen und Architekten beschäftigen sich mit der Planung, dem Entwurf, der Gestaltung und der Bauausführung von Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und Industriebauten. Des weiteren zählen zu ihren Aufgaben der Entwurf komplexer städtebaulicher Anlagen im In- und Ausland sowie die Übernahme von Sanierungen. Zu berücksichtigen sind dabei technisch-konstruktive Belange ebenso wie z.B. gestalterische, wirtschaftliche, kulturell-soziale, ökologische und rechtliche Aspekte und Vorgaben. Im Idealfall gehen in der Arbeit der Architekten Funktionalität, Ästhetik und Umfeld-/Zielgruppenbezug eine enge Verbindung ein.

Der Berufseinstieg ist für Architektinnen und Architekten leider nicht immer ganz einfach, da in den letzten Jahren bereits eine große Zahl Architekten ausgebildet wurden, die Stellenangebote bzw. die Bautätigkeit damit jedoch nicht Schritt gehalten haben. So sind Architekten mittlerweile auf vielen Gebieten tätig. Sehr häufig machen sich Architekten als „Generalisten“ mit eigenem Büro selbständig. Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, als angestellter Architekt in großen Büros mitzuarbeiten, dann ggf. in der Spezialisierung auf nur einen oder wenige Bereiche (z.B. Ausschreibungen). Weitere Felder, auf denen Architekten tätig sein können, sind kommunale und andere Behörden (z.B. Bauämter), Ingenieur- und Konstruktionsbüros, die Immobilienwirtschaft, Beratungs- und Gutachertätigkeiten (selbständig oder z.B. für Versicherungen) und die Bauindustrie/Bauträgerunternehmen. Als „Facility Manager“ optimieren Architektinnen und Architekten die Wirtschaftlichkeit von Gebäuden. Manche Architekten spezialisieren sich auf bestimmte Bereiche wie Sanierung und/oder energieeffizientes Bauen o.ä. Aufgrund der ästhetisch-künstlerischen Seite des Architektur-Studiums ergeben sich Schnittstellen zu Berufsfeldern wie Fotografie, Design, Werbung und Grafik. Und schließlich können Architektinnen auch bei Denkmalschutzämtern, in Museen, im Journalismus, im Kunsthandel oder in der (geistes-)wissenschaftlichen Forschung (z.B. Kunstgeschichte) beschäftigt sein.

Wichtig ist es deshalb, neben dem Studium frühzeitig in Architekturbüros oder anderen einschlägigen Einrichtungen eigene praktische Erfahrungen zu sammeln, seine allgemeine Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Aussicht auf eine gute Stellung wird durch die Bereitschaft zu beruflicher Mobilität, auch ins Ausland, erhöht. Insbesondere bei einer internationalen Ausrichtung sind sichere englische Sprachkenntnisse sehr zu empfehlen.

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