TU Darmstadt – Kurz gemeldet

Medienschau: Prof. Hasse und Prof. Dreizler bei hr-INFO

1. März 2021

Forschende der TU arbeiten daran, dass chemische Energiespeicher wie Wasserstoff und das bisher wenig beachtete Element Eisen ihren Beitrag zur Energiegewinnung leisten können. In einem Radio-Beitrag von hr-iNFO berichten Prof. Christian Hasse und Prof. Andreas Dreizler zu aktuellen Forschungsbemühungen und Perspektiven im Bereich chemischer Energiespeichersysteme. Der komplette Beitrag ist auf den Webseiten des Fachbereichs Maschinenbau zu hören. pg

Medienschau: Professor Peters zu „Go-Explore“

26. Februar 2021

Das neu vorgestellte KI-System „Go-Explore“ machte jüngst in einer Veröffentlichung der Fachzeitschrift „Nature“ von sich reden. Es erkundet seine Umgebung nicht rein zufällig, sondern merkt sich, welche Wege es in der Vergangenheit schon ausprobiert hat und ob diese es seinem Ziel nähergebracht haben. Die Entwickler schreiben, ihr System schneide auf diese Weise besser in den ikonischen Atari-Spielen, wie zum Beispiel „Montezuma’s Revenge“ oder „Pitfall“, ab als Menschen und andere Algorithmen. Diese Spiele seien für Algorithmen, die auf Reinforcement Learning basierten, schwierig zu bewältigen. Belohnungen, anhand derer die Algorithmen lernen könnten, seien hier selten und oft irreführend.

Professor Jan Peters, Leiter des Fachgebiets Intelligente Autonome Systeme am Fachbereich Informatik der TU, kommentiert die Ergebnisse als „methodisch inkrementell und doch ein Durchbruch: Menschliche Experten in so vielen Problemen zu schlagen, ist ein eindrucksvoller Erfolg!“ Große Impulse für die Entwicklung der Robotik erwartet Peters, anders als die Autoren der Studie, nicht. Er sieht das Potenzial des Systems in anderen Bereichen: „Wenn ‚Domain Knowledge‘ (das heißt: menschliches Vorwissen) einbezogen wird, kann ,Go-Explore‘ den menschlichen Weltrekord schlagen. Sollte diese Aussage sich als verallgemeinerbar herausstellen, dann kann dies ein Zeitenwechsel in der KI sein, wo die beiden KI-Familien der statistisch-neuronalen Verfahren und des ‚Domain Knowledge‘-Engineering sich endlich vereinen. Für viele KI-Forscher wäre dies ein fast 70 Jahre alter Traum! Persönlich vermute ich, dass eine derartige Kombination von statistisch-neuronalen Verfahren und des ‚Domain Knowledge‘-Engineering der KI den Durchbruch in der Medizin, im autonomen Fahren und in anderen sicherheitskritischen Anwendungen ermöglichen wird.

Peters ist einer von zwei Experten, die das Science Media Center dazu angehört hatte. Die vollständigen Experten-Statements sind auf der Webseite des Science Media Centers veröffentlicht. sip

Medienschau: „grüne“ Katalysatoren

25. Februar 2021

Katalysatoren sind unverzichtbare Helfer in der modernen Industriegesellschaft. Sie ermöglichen es, Rohstoffe selektiv in Wertprodukte umzuwandeln. Bislang kommen häufig Metalle als Katalysatoren zum Einsatz, deren Abbau oft unter umweltschädlichen und ethisch bedenklichen Bedingungen läuft. Eine Alternative können Kohlenstoffkatalysatoren sein. Eine Arbeitsgruppe am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt forscht an einer vielversprechenden neuen Generation von Kohlenstoffkatalysatoren.

Rheinmaintv hat Professor Dr.-Ing. Bastian J. M. Etzold und den Doktoranden Felix Herold am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt besucht und sich ihre Forschung erklären lassen (ab Minute 13:15). sip/bjb

Medienschau: ARD zeigt „Museums-Projekt“ des Fachgebiets Digitales Gestalten

Virtuelle Kamerafahrt des FG Digitiales Gestalten durch das mittelalterliche jüdische Viertel in Köln.

22. Februar 2021

Am vergangenen Sonntag (21. Februar) startete das Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. In der ARD wurde ein einstündiger Festakt ausgestrahlt, in dem auch die virtuelle Rekonstruktion des mittelalterlichen jüdischen Viertels in Köln gezeigt wurde – erstellt vom Fachgebiet Digitales Gestalten. Die Rekonstruktion ist Resultat einer mehrjährigen Forschungsarbeit mit dem Team des Museums MiQua und der Stadtarchäologie in Köln. Das Museum entsteht zurzeit direkt am Kölner Rathausplatz und beherbergt die archäologischen Reste von 2000 Jahre Stadtgeschichte, darunter auch der Statthalterpalast und das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge.

Auch die Tagesschau um 20 Uhr brachte einen Bericht mit den virtuellen Kamerafahrten der TU Darmstadt. Neben der Rekonstruktion wurde auch eine Simulation der zukünftigen Ausstellung im Museum MiQua gezeigt – eine gemeinsame Arbeit und der am Fachgebiet ansässigen Architectura Virtualis, Kooperationspartner der TU Darmstadt.

Marc Grellert/pb

Prof. Christian Hasse zum Combustion Institute Fellow ernannt

Prof. Dr.-Ing. Christian Hasse

19. Februar 2021

Das international tätige Combustion Institute hat kürzlich die in diesem Jahr ausgewählten Fellows bekannt gegeben. Herr Prof. Dr.-Ing. Christian Hasse, seit 2017 Leiter des Fachgebiets Simulation reaktiver Thermo-Fluid Systeme der TU Darmstadt, wurde für seine wissenschaftlich exzellenten Beiträge in der Simulation von Mehrphasenströmungen, der Modellierung turbulenter Verbrennungsprozesse und der Rußbildung ausgezeichnet. Damit wird die internationale Sichtbarkeit des Fachbereichs Maschinenbau in der Erforschung von sauberen CO2-neutralen und CO2-freien Energiewandlungsprozessen weiter gestärkt. ad/pg

TU Darmstadt würdigt Freiheitskämpfer Friedrich Ludwig Weidig

Kanzler Dr. Manfred Efinger enthüllt die Plakete, die zur Würdigung von Friedrich Ludwig Weidig am Saal angebracht ist.

19. Februar 2021

Am 15. Februar 2021 jährte sich der Geburtstag von Friedrich Ludwig Weidig zum 230. Mal. Dies nahm die TU Darmstadt zum Anlass, einen ihrer großen Besprechungsräume nach ihm zu benennen. Auch die Wahl des Raumes fiel nicht schwer: Er liegt in der Rundeturmstraße 10, dieser Ort ist eng mit Friedrich Ludwig Weidigs Geschichte verknüpft.

Weidig war im frühen 19. Jahrhundert ein Kämpfer für mehr Bürger- und Freiheitsrechte und für mehr Liberalität im damals sehr rückständigen Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Zusammen mit Georg Büchner (1813-1837) verfasste, druckte und verbreitete er den „Hessischen Landboten“ im Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Für seinen Kampf wurde Weidig verhaftet und im Juni 1835 ins Arresthaus nach Darmstadt verlegt. Während der Haft wurde er vom Untersuchungsrichter Konrad Georgi schwer misshandelt. Am 23. Februar 1837 nahm Weidig – vermutlich auch durch die Nachricht über den Tod seines Freundes Georg Büchner ausgelöst – sich das Leben.

Das zwischen 1832 und 1834 von Franz Heger beim „Runden Turm“ (das war das historisch ältere Gefängnis der Stadt) neu erbaute Arresthaus in Darmstadt befand sich auf dem Gelände, wo heute die Gebäude Rundeturmstraße 10 und 12 sowie das Fraunhofer IGD stehen. Teile des später erbauten Frauengefängnisses befanden sich an der Stelle, wo heute das Gebäude Rundeturmstrasse 10 steht. Direkt nebenan finden sich noch heute Reste der Gefängnismauer, welche die TU Darmstadt derzeit saniert und im Anschluss auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte.

Eine Würdigung Friedrich Ludwig Weidigs an dieser Stelle ist übrigens nicht neu: Ein Teilabschnitt der heutigen Erich-Ollenhauer-Promenade hieß in den frühen 1960iger Jahren kurzzeitig Weidigweg. Sch/K/pb

Medienschau: Professor Hollick über Cybersicherheit

17. Februar 2021

Immer mehr Menschen leben weltweit in Städten und werden dabei immer abhängiger von digitalen Systemen. Wie können diese in Extremsituationen und Krisen aber geschützt werden? Matthias Hollick ist Professor am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt und Sprecher des LOEWE-Zentrums emergenCITY. Als Experte für Cybersicherheit spricht er in der neuesten Ausgabe des „Hessen schafft Wissen“-Podcasts über die Resilienz digitaler Städte, also wie die Funktionsfähigkeit von Städten mit digital vernetzten Infrastrukturen in Extremsituationen, Krisen und Katastrophen sichergestellt werden kann. mho

Medienschau: Professorin Behnke verteidigt den Föderalismus

15. Februar 2021

Im Gespräch mit Liane von Billerbeck vom Deutschlandfunk verteidigt Professorin Nathalie Behnke vom Institut für Politikwissenschaft der TU Darmstadt den Föderalismus, der während der Corona-Pandemie immer mehr in die Kritik gerät. Der Föderalismus sei aus vielerlei Gründen gut, zum Beispiel für die Bürger, weil er deren individuelle Freiheit sichere, indem er politische Macht begrenze und Checks und Balances etabliere und weil der Föderalismus zum Policy-Lernen beitrage. Vor allem aber stelle der Föderalismus einen breiten gesellschaftlichen Konsens in Deutschland her, der dringend benötigt werde. Behnke postuliert außerdem: Komplexität erfordert komplexe Institutionen. mho

Medienschau: Professor Hofmann zum Chipmangel

15. Februar 2021

Professor Klaus Hofmann, Leiter vom Fachgebiet Integrierte Elektronische Systeme der TU Darmstadt, gibt bei hr-iNFO Netzwelt Antwort auf die Frage nach den Gründen des derzeit herrschenden Chipmangels. Ein Grund sei, dass es sich bei der Produktion von Chips um einen hoch komplizierten Prozess handele. Für diesen brauche es modernste Anlagen, sogenannte Fabs (Halbleiterwerke oder Chipfabriken) mit entsprechender Technologie, um für die Präzisionsarbeit die nötigen kleinen Strukturen bereitzustellen: Auf einem herkömmlichen Chip, wie man ihn in Mobiltelefonen oder Spielekonsolen nutzt, befinden sich 1 Milliarde Transistoren. Außerdem sind geschultes Personal, Reinräume und weitestgehend automatische Prozesse nötig, um die Siliziumscheiben abwechselnd chemischen, technischen und thermischen Behandlungen u.v.a.m. zu unterziehen. Dieser Prozesse dauere bei kleineren Chips etwa zwei bis drei, bei komplexeren Chips sogar zehn bis zwölf Wochen. mho

Kabinetts-Novelle autonomes Fahren

12. Februar 2021

Die Bundesregierung hat ein Gesetzespaket zum autonomen Fahren beschlossen. Darin wird unter anderem geregelt, wie der Betrieb autonomer Fahrzeuge erfolgen soll. So soll automatisches Fahren auf „festgelegten Betriebsbereichen“ unter „Technischer Aufsicht“ erlaubt werden. Außerdem sollen die Halter verpflichtet werden, die während der Fahrten im Fahrzeug anfallenden Daten zu speichern, um sie Forschenden zur Verfügung zu stellen.TU-Professor Hermann Winner vom Fachgebiet Fahrzeugtechnik (FZD) kommentiert das:

„Dieses Gesetz adressiert das autonome, fahrerlose Fahren für Anwendungsfälle wie Robo-Taxis oder Robo-Shuttles. Diese Ansätze werden schon seit vielen Jahren in Prototypen erprobt und gewinnen eine immer höhere technische Reife, sodass ein Regelbetrieb im öffentlichen Verkehr bald möglich erscheint. Allerdings wird dieser noch auf ausgesuchte Einsatzbereiche eingeschränkt bleiben, was dieser Gesetzentwurf als ‚festgelegte Betriebsbereiche‘ umschreibt, die von den Bundesländern zu genehmigen sind. Damit sind die Haupteinschränkungsmöglichkeiten festgelegt. Hiermit kann mit angemessener Vorsicht der Einsatz autonomer Fahrzeuge hochgefahren werden. Aber die Landeshoheit kann zu einem Öffnungswettbewerb führen, aber auch zu unsinnigen Beschränkungen an den Ländergrenzen.“

Winner gehörte zu einem Kreis von Experten, den das Science Media Center dazu angehört hatte. Die verschiedenen Experten-Statements sind auf der Webseite des Science Media Centers veröffentlicht. cst

Professor Hans Jürgen Prömel wird Präsident der TU Nürnberg

Bild: Katrin Binner

11. Februar 2021

Professor Hans Jürgen Prömel, von 2007 bis 2019 Präsident der TU Darmstadt, ist zum Gründungspräsidenten der im Aufbau befindlichen Technischen Universität Nürnberg berufen worden. Dies gab heute der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler bekannt. „Prof. Dr. Prömel bringt umfassende Erfahrungen mit, um eine internationale, interdisziplinäre und digitale Universität von Grund auf zu errichten.“

Die Präsidentin der TU Darmstadt, Professorin Tanja Brühl, gratulierte ihrem Amtsvorgänger herzlich zu der Berufung: „Sie haben eine spannende und außergewöhnliche Herausforderung angenommen. Ich freue mich auf das gemeinsame Wirken in der Hochschulrektorenkonferenz und anderen nationalen wie internationalen wissenschaftlichen und Netzwerken.“

Prömel (67) war von 1988 bis 1994 Professor für Diskrete Mathematik an der Universität Bonn, anschließend bis 2007 Professor für Theoretische Informatik an der Humboldt-Universität (HU) Berlin. Von 2000 bis 2007 amtierte er als hauptamtlicher Vizepräsident der IU, 2005 leitete er die HU kommissarisch.

Während seiner Amtszeit an der TU Darmstadt war Prömel zugleich vier Jahre lang (2008 bis 2012) Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz sowie von 2014 bis 2017 Präsident der TU9, des Verbandes neun führender Technischer Universitäten in Deutschland. feu

„Start-up-Metropole“ Darmstadt

11. Februar 2021

Im Ranking der Berliner Plattform „Top-50-Start-ups“ wurden elf Start-ups aus Darmstadt ausgezeichnet. Alle elf ausgezeichneten Start-ups (Nova pace, Etalytics, Nakt, Core Sensing, Xelera, Magnotherm, Freemotion Systems, COMPREDICT, Quanticor, Wingcopter und Meshcloud) sind Ausgründungen aus der TU Darmstadt und wurden oder werden vom Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST der TU begleitet.

Darmstadt rangiert damit hinter den Millionenstädten München, Berlin und Hamburg auf einem bemerkenswerten vierten Platz im Städteranking der Städte mit den meisten Top-50-Start-ups.

Mehr Informationen zum Ranking und zu den ausgezeichneten Start-ups auf der Webseite von HIGHEST.

Die TU Darmstadt ist als Gründerhochschule auch weiter erfolgreich: So steht sie mit sieben Bewilligungen unter den Top 3 bei der Vergabe von EXIST-Gründerstipendien des Bundeswirtschaftsministeriums im Jahr 2020. bjb

Digital die Welt der Elektrotechnik kennenlernen

09. Februar 2021

Mit den Schülerinnen-Projekttagen will der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt Mädchen frühzeitig für Ingenieursstudiengänge begeistern. Für dieses Engagement erhielt die Initiative 2020 den Franziska-Braun-Preis für innovative Gleichstellungsansätze durch die Carlo und Karin Giersch-Stiftung an der TU Darmstadt. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie musste der Fachbereich in diesem Jahr neue Wege gehen und lud Schülerinnen der Klassenstufe sieben bis zehn zu virtuellen Workshops ein. Via Zoom bastelten die Mädchen Spektrometer, programmierten „Arduino Boards“, um damit LED-Lampen in einer bestimmten Reihenfolge zum Blinken zu bringen und bauten Elektromotoren. mho

Medienschau: Prof. Hanson über Blackout-Prävention

08. Februar 2021

Wie fein abgestimmt und wie sensibel das europäische Stromnetz ist, beleuchtet spektrum.de anhand eines Beinahe-Blackouts, der sich Anfang Januar dieses Jahres ereignete. Zu Wort kommt als Expertin auch TU-Professorin Jutta Hanson, die Leiterin des Fachgebiets Elektrische Energieversorgung unter Einsatz Erneuerbarer Energien am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Zur Sicherung der Energieversorgung braucht es Kraftwerksreserven und Batterien. Doch auch die Netze selbst müssten erheblich erweitert werden, um mit der steigenden Zahl an Einspeisern und Verbrauchern mithalten zu können, so Hanson. „Vereinfacht gesagt: Es nützt nichts, wenn ich eine Solaranlage auf dem Dach habe, aber die Batterie beim Nachbarn steht, denn dann muss ich das Netz trotzdem belasten.“ Jedes Kabel könne nur eine bestimmte Menge an Energie transportieren, daher müsse ausgebaut werden – auf allen Ebenen, vom Höchstspannungsnetz bis zu den regionalen Verteilnetzen. sip

Medienschau: Abwasser als Corona-Frühwarnsystem

08. Februar 2021

Coronaviren lassen sich im Abwasser nachweisen. Forschungsteams aus mehreren Ländern haben dies im vergangenen Jahr untersucht und gezeigt, dass sich über das Monitoring von Abwasserproben schon frühzeitig das Infektionsgeschehen abbilden lässt. Dieser Zeitvorsprung vor den offiziell ermittelten Zahlen an Corona-Infizierten beträgt in etwa zehn Tage und könnte wesentlich dazu beitragen, das Infektionsgeschehen einzudämmen. An einem solchen Frühwarnsystem forscht TU-Professorin Susanne Lackner vom Fachgebiet Abwasserwirtschaft zusammen mit der Stadt Frankfurt. Ihr Ansatz wurde in mehreren Medien vorgestellt, unter anderem bei zdfheute und nano (ab Minute 22:00). cst

Medienschau: Professorin Rudolph-Cleff zu Wassernotstand

05. Februar 2021

Mit den steigenden Temperaturen des Klimawandels, der Urbanisierung und dem Wachstum der Weltbevölkerung wird Trinkwasser in vielen Regionen zu einem raren Gut – sogar in Deutschland. Wassernot ist das Thema der neuen Folge des Podcasts BDA-Denklabor des Bundes Deutscher Architekten. Zu Gast ist auch Annette Rudolph-Cleff, TU-Professorin für Entwerfen und Stadtentwicklung am Fachbereich Architektur. Sie spricht darüber, wie Städte ihren Umgang mit der Ressource Wasser ändern müssen. pb/bjb

TU-Alumnus erhält wichtigsten Promotionspreis für IT-Sicherheit

04. Februar 2021

Dr.-Ing. Daniel Demmler, ehemaliger Doktorand und Post-Doc der Cryptography and Privacy Engineering Group ENCRYPTO am Fachbereich Informatik der TU Darmstadt, wurde für seine Doktorarbeit „Towards Practical Privacy-Preserving Protocols“ mit dem CAST/GI Promotionspreis IT-Sicherheit 2020/21 ausgezeichnet. Der Preis gilt als wichtigster nationaler Preis für Promotionen im Bereich der IT-Sicherheit. Verliehen wurde er Anfang Februar bei einer virtuellen Veranstaltung im Rahmen des 17. Deutschen IT-Sicherheitskongresses.

Demmler befasste sich in seiner Dissertation mit Privatsphäre-schützenden Protokollen. Die mit Auszeichnung bestandene Arbeit schrieb er am Fachgebiet ENCRYPTO bei Professor Thomas Schneider, der auch Mitglied im Sonderforschungsbereich CROSSING ist. Seit November 2019 ist Daniel Demmler als Post-Doc an der Universität Hamburg in der Arbeitsgruppe „Security in Distributed Systems“ tätig. CROSSING/sip

Medienschau: Professorin Karentzos in Haar-Podcast

03. Februar 2021

Professorin Dr. phil. Alexandra Karentzos, Leiterin des Arbeitsbereichs Mode und Ästhetik an der TU Darmstadt, war zu Gast beim radioeins-Podcast „Robi, Volli und viele Freunde“. In der aktuellen Folge „Total haarig“ sprechen die rbb-Moderatoren Robert Skuppin und Volker Wieprecht mit ihren Gästen über die identitätsstiftende Kraft und kulturelle Bedeutung von Haaren und Frisur. Das Interview mir Professorin Karentzos beginnt in Minute 16:35. bjb

Medienschau: Professor Kersting zu falschen Vorstellungen von KI

01. Februar 2021

Im Gastbeitrag „Wie Etikettenschwindler unseren Fortschritt riskieren“, zu lesen auf welt.de, schreibt Kristian Kersting, Professor für KI und maschinelles Lernen an der TU Darmstadt und Co-Direktor des hessischen Zentrums für KI (hessian.ai), über die Problematik, dass viele falsche Vorstellungen über Künstliche Intelligenz im Umlauf sind. Im Artikel erläutert Kersting nachvollziehbar und leicht verständlich, was KI bedeutet und stellt die Frage, ob „KI-Experte“ und „KI-Expertin“ nicht geschützte Berufsbezeichnungen sein sollten, um den Wildwuchs unwissenschaftlicher Definitionen und Etiketten von KI einen Riegel vorzuschieben. bjb

Medienschau: TU-Professor unterstützt geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

28. Januar 2021

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) berichtet über die Arbeit von Professor Hussain Al Towaie, der geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem Web-Seminar auf die Herausforderungen des deutschen Arbeitsmarktes vorbereitet. Er selbst flüchtete im Alter von 60 Jahren aus dem Jemen. Heute forscht und lehrt er im Fachgebiet Wasserversorgung und Grundwasserschutz an der TU Darmstadt und gehört damit zu den zwei Prozent der Geflüchteten, die auch nach der Flucht wieder eine Führungsposition einnehmen.

„CARe Online Talk Germany“ heißt das Web-Seminar, in dem Professor Hussain Al Towaie den Teilnehmenden praktische Ratschläge gibt: „Seien Sie pünktlich, gehen Sie planvoll vor und rechtfertigen Sie Misserfolge nicht vor sich selbst mit Ihren vielen Problemen, sondern machen Sie den nächsten Versuch.“

Mit insgesamt elf Web-Seminaren unterstützt der DAAD im Rahmen des Programms „Career Advancement for Refugee Researchers in Europe“ Geflüchtete mit akademischer Vorbildung auf der Suche nach einer Anstellung in Europa. mho

Medienschau: Forschung zu chemischen Energiespeichern

27. Januar 2021

Chemische Energiespeicher wie zum Beispiel Wasserstoff sind eine Schlüsseltechnologie bei der Verwirklichung der Energiewende. Die TU Darmstadt forscht führend auf diesem Gebiet und setzt zum Beispiel auf Eisen als Basis, um einen sauberen, CO2-freien Energiekreislauf zu realisieren. Über die Forschungsarbeiten berichtet HR Info in einem aktuellen Beitrag (ab Minute 6‘50‘‘). Die Maschinenbau-Professoren Christian Hasse (Fachgebiet Simulation reaktiver Thermo-Fluid Systeme) und Andreas Dreizler (Fachgebiet Reaktive Strömungen und Messtechnik) berichten über den Stand der Entwicklung, Herausforderungen und offene Forschungsfragen. „Unsere Aufgabe als Wissenschaftler ist es, Technologiepfade zu ermöglichen“, so Dreizler im Gespräch mit dem HR. Der Beitrag greift in diesem Zusammenhang auch ein einschlägiges Positionspapier auf, an dem Forschende der TU beteiligt sind. sip

Medienschau: 18 Millionen Euro für Wingcopter

25. Januar 2021

Mit Lieferdrohnen könnten auch entlegene Regionen der Welt mit Impfstoffen versorgt werden. Die TU-Ausgründung Wingcopter hat im Rahmen eines Pilotprojekts bereits Erfahrungen mit dem Medikamentenversand in schwer zugänglichen Gebieten in Malawi und im Südpazifik gesammelt. Genutzt wird dabei der Wingcopter, eine senkrecht startende Drohne mit Flügeln. Eine verbesserte Version des Fluggeräts soll nun industriell hergestellt werden. Dafür hat das Unternehmen rund 18 Millionen Euro Risikokapital eingesammelt. Das Thema wurde in vielen Medien aufgegriffen, unter anderem von Zeit online und dem Handelsblatt.

Das Startup Wingcopter wird von Highest betreut, dem Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt. cst

Medienschau: Projekt VERENA für chemisches Recycling

22. Januar 2021

Im Forschungsprojekt VERENA ((Vergasungsprozesse mit integrierter Überschussstromeinbindung zur flexiblen Stromerzeugung und Herstellung synthetischer Energieträger aus Reststoffen)) untersuchen unter der Leitung der TU Darmstadt 13 Partner, wie aus problematischen Reststoffen neue Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen werden können. In der Sendung „RheinMain im Blick“ von RheinMainTV (ab Minute 21:00) erklärt Professor Dr.-Ing. Bernd Epple, Leiter des Fachgebiets Energiesysteme und Energietechnik an der TU Darmstadt, wie nicht recycelbare Abfälle besser nutzbar gemacht werden können – ein weiterer Schritt in eine nachhaltige Zukunft, wie es im Beitrag heißt. bjb

Medienschau: Kalte Tresore für den Impfstoff

20. Januar 2021

FAZ.NET berichtet über die TU-Ausgründung Tec4med. Das Start-up entwickelt Behälter, die Medikamente und Impfseren mehrere Tage konstant gefroren halten können. Besonders gefragt ist das Unternehmen derzeit, weil dazu auch der Covid-19-Impfstoff von Biontech gehört. Für dessen Transport ist die „NelumBox“ besonders geeignet. Diese ist unkompliziert zu bedienen, mit 48-Stunden-Akkus ausgestattet und kann mithilfe von Software und Sensoren permanent überwacht werden. Neben Anfragen aus Landkreisen in Deutschland und mehreren europäischen Ländern, habe sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO in den vergangenen Wochen Interesse an der Darmstädter Technik gezeigt.

Die Gründer Nico Höler, Martin Voigt und Julian Poths haben an der TU Darmstadt Maschinenbau und Informationssystemtechnik studiert und 2017 Tec4med gegründet. mho

Prof. Waidner neues Mitglied der acatech

19. Januar 2021

Professor Michael Waidner, Leiter des Fachgebiets Sicherheit in der Informationstechnik am Fachbereich Informatik der TU, ist als Ordentliches Mitglied in die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) aufgenommen worden. Waidner ist zudem Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und Direktor des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE.

Die acatech erweiterte den Kreis ihrer Mitglieder jüngst um 36 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit der Wahl würdigt acatech deren wissenschaftliche Arbeit. Die Mitglieder aus Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften engagieren sich in interdisziplinären Arbeitsgruppen. Mit ihrer Expertise beraten sie Politik und Gesellschaft unabhängig in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Außerdem unterstützen sie den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und fördern den technikwissenschaftlichen Nachwuchs.

Mit Waidner sind nunmehr 18 amtierende und emeritierte Professorinnen und Professoren der TU Darmstadt Mitglieder der acatech.sip

Medienschau: Transportapparatur für Antimaterie

18. Januar 2021

Dr. Frank Wienholtz, Mitarbeiter im Forschungsprojekt PUMA (antiProton Unstable Antimatter Annihilation) um Professor Alexandre Obertelli am Institut für Kernphysik der TU Darmstadt, berichtet in einem ausführlichen Artikel in der Frankfurter Rundschau davon, wie Antimaterie mithilfe der Darmstädter Forschung künftig von einer Forschungseinrichtung zur nächsten transportiert werden kann: „Antimaterie zu speichern, auch über viele Tage und Monate, geht schon lange und wird am CERN auch gemacht“, sagt Wienholtz. Die jetzige Herausforderung liege darin, eine große Anzahl von Antiprotonen zu transportieren.

PUMA basiert auf einer neuen Apparatur: ein transportabler supraleitender Magnet, in den nun an der TU Darmstadt eine Ionenfalle eingebaut wird. Der so präparierte Magnet kommt anschließend bei den eigentlichen Experimenten am CERN in Genf zum Einsatz. Erste Versuche sind dort für das Jahr 2022 geplant. PUMA wird vom Europäischen Forschungsrat (2018-2022) finanziert und von der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt. bjb/cst

Jakob-Wilhelm-Mengler-Preise 2020 verliehen

15. Januar 2021

Die Mengler-Stiftung zeichnet jedes Jahr Arbeiten von Architektur-Studierenden der TU Darmstadt aus, „die sich durch ihre Anwendungsorientiertheit, die Durchgängigkeit der Lösung bis ins letzte Detail und ein eigenes Profil in besonderem Maße auszeichnen.“ Der Jury wurden in diesem Jahr 29 Arbeiten zur Begutachtung vorgelegt. Es wurden drei Preise sowie zwei Anerkennungen vergeben.

Preise gingen an Leonie Ott für den Entwurf „Gropius Stadt Wohnen“, die Studentinnen Carolina Richter, Nadja Rupp und Maren Schroeder für den Entwurf „STADTWILDNIS“ sowie an Katharina Sell für den Entwurf „Die Arche des Weines“. Eine Anerkennung erhielten Katja Heilingbrunner für ihre Entwurfsidee „Blättern unter Blättern“ und Jasmin Moor für den Entwurf „Max und Moritz“.

Die ausgezeichneten Arbeiten werden auch im Rahmen der Ausstellung „Sichten 24“ gezeigt, die von den Studierenden des Fachbereichs Architektur organisiert wird und in diesem Jahr zum ersten Mal online zu sehen ist.

Fachbereich Architektur/pb

Projektlaufzeit des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums verlängert

15. Januar 2021

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum unterstützt mittelständische Unternehmen in Hessen bei der Digitalisierung. Das Projekt, das vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert wird, wurde nun für sechs Monate bis August 2021 verlängert.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass digital unterstützte Geschäftsprozesse in manchen Fällen den Unterschied zwischen komplettem Stillstand und einem erfolgreichen Geschäftsjahr ausmachen konnten. Wer in der Vergangenheit bereits den Ausbau digitaler Plattformen gerade im Vertrieb vorangetrieben hat, steht heute glänzend da“, sagt Professor Dr.-Ing. Joachim Metternich, Sprecher des Kompetenzzentrums und Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt.

Im Kompetenzzentrum bündeln acht Partner aus Wissenschaft und Praxis ihr Digitalisierungs-Know-how. Vertreten sind vier Institute der Technischen Universität Darmstadt (PTW, PtU, DiK und IAD), zwei Fraunhofer Institute sowie die Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. cst

Dr. Zieschang mit Promotionspreis der Familie Bottling-Stiftung ausgezeichnet

12. Januar 2021

Die Familie Bottling-Stiftung hat am 6. Januar 2021 den mit 3.500 Euro dotierten Preis für eine herausragende Doktorarbeit im Fachbereich Chemie der TU Darmstadt verliehen. Diesjährige Preisträgerin ist Dr.-Ing. Anne-Marie Zieschang, die im Fachgebiet Anorganische Chemie in der Arbeitsgruppe von TU-Vizepräsidentin Professorin Barbara Albert mit Auszeichnung promovierte.

Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Nanopartikuläre 3d-Übergangsmetallnitride aus flüssigem Ammoniak“ zeichnet sich durch den Einsatz anspruchsvoller präparativer Methoden für die Synthese von hochreinen nanoskaligen Übergangsmetallen, Übergangsmetallnitriden und –boriden aus, die eine Untersuchung insbesondere magnetischer Größeneffekte und katalytischer Eigenschaften dieser Stoffe ermöglichten.

Der Promotionspreis der Familie Bottling-Stiftung wird seit 2008 jährlich im Rahmen der traditionellen Absolventenfeier des Fachbereichs Chemie vergeben, zu der die Absolventinnen und Absolventen des letzten halben Jahres feierlich ihre Urkunde überreicht bekommen. Bedingt durch die Corona-Pandemie erfolgte die Preisverleihung dieses Mal nachträglich und ausnahmsweise in Form einer Videokonferenz.

FB Chemie/mho

UNITE!-Generalsekretär Andreas Winkler im Podcast

12. Januar 2021

Wie verändert die Zugehörigkeit zu einer Europäischen Hochschulallianz die beteiligten Partnerhochschulen – in Verwaltung, Lehre und Forschung? Welche konkreten Kooperationen und Projekte wurden angestoßen? Und was hat es mit dem Ausrufezeichen im Namen UNITE! auf sich? Diese und noch viele weitere Fragen beantwortet Dr. Andreas Winkler von der TU Darmstadt, Generalsekretär der europäischen Universitätsallianz UNITE!, in der aktuellen Folge des Podcasts Campus Europa des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD).

Zu UNITE! (University Network for Innovation, Technology and Engineering) gehören neben der TU Darmstadt als Koordinatorin die Aalto University (Finnland), das KTH Royal Institute of Technology (Schweden), Grenoble INP graduate school of engineering and management, University Grenoble Alpes (Frankreich), Poltecnico di Torino (Italien), Universitat Politecnica de Catalunya Barcelona Tech (Spanien) und die Universidade des Lisboa (Portugal). Die sieben Partner haben zusammen 167.000 Studierende und jährlich 36.700 Absolventinnen und Absolventen. In mehr als 80 EU-Projekten arbeiten sie bereits eng zusammen und haben in den vergangenen fünf Jahren über 2.000 Studierende ausgetauscht. bjb

Medienschau: TU-Präsidentin Brühl über Wissenschaft in Pandemiezeiten

12. Januar 2021

Professorin Dr. Tanja Brühl, TU-Präsidentin und Vorsitzende der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien, spricht mit Pitt von Bebenburg von der Frankfurter Rundschau über die veränderte Aufmerksamkeit, die der Wissenschaft in Pandemiezeiten zuteil wird und wie sie damit umgehen sollte. Außerdem geht es im ausführlichen Interview unter anderem um internationale Kooperationen wie die europäische Universitätsallianz UNITE!, um Interdisziplinarität und den besonderen „TU-Darmstadt-Spirit“. bjb

Professorin Dr. Tanja Brühl

Forschungszentrum ATHENE stellt sich vor

11. Januar 2021

Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE unterstützt mit seiner anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsarbeit die digitale Transformation von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Die TU Darmstadt ist mit mehr als 30 Fachgebieten aus acht Fachbereichen in ATHENE eingebunden, darunter Informatik, Elektro- und Informationstechnik, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, Biologie, Humanwissenschaften, Maschinenbau, sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.

Eine nun veröffentlichte Broschüre informiert über die spannenden Forschungsthemen von ATHENE, über die Notwendigkeit und Bedeutung von Cybersicherheitsforschung und über das besondere Forschungsumfeld in Darmstadt sowie die hervorragenden Bedingungen und Entwicklungschancen, die ATHENE gerade für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bietet.

ATHENE/pb

Medienschau: Prof. Sonnicksen zur Polarisierung in den USA

11. Januar 2021

In einem Interview mit zdfheute hat sich Professor Jared Sonnicksen zur derzeitigen zugespitzten Lage in den USA geäußert. Er legt dar, dass die Stürmung des Kapitols nur ein trauriger Höhepunkt einer Radikalisierung sei, die sich seit vielen Jahrzehnten in der Politik und der Gesellschaft abgezeichnet habe – mit Donald Trump als Extrembeispiel. Sonnicksen ist im Wintersemester 2020/21 Gastprofessor am Institut für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt. cst

TU-Ideenwettbewerb: Rekord an Ideen-Einreichungen

8. Januar 2021

Für den aktuell laufenden TU-Ideenwettbewerb wurden 144 Ideen eingereicht – ein Rekord, denn in der vierzehnjährigen Geschichte des Wettbewerbs wurden noch nie so viele verschiedene Ideen vorgebracht.

Der TU-Ideenwettbewerb wird seit 2007 ausgerichtet und befördert seitdem außergewöhnliche Ideen der Universitätsmitglieder ans Tageslicht. Dieser vom Innovations- und Gründungszentrum HIGHEST organisierte Wettbewerb bietet Mitgliedern der TU Darmstadt die Chance, eigene innovative Produkt- oder Geschäftsideen oder auch Forschungsergebnisse mit Verwertungspotential zu präsentieren und voranzubringen. In einem geschützten Rahmen werden die Einreichungen auf ihr Vermarktungs- bzw. Innovationspotential von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung getestet. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren werden die besten Ideen prämiert und in einem entsprechenden Rahmen vor Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik präsentiert.

Die besten drei Ideen der Kategorien Studierende und Wissenschaftler*innen/Absolvent*innen/Mitarbeiter*innen werden am 25. März 2021 ausgezeichnet. Frist verpasst? Der nächste TU-Ideenwettbewerb 2021 startet am 10. Juni 2021. Jetzt vormerken!

bjb/HIGHEST

Energiespeicherung: TU liefert Expertise für KMU

5. Januar 2021

Das Institut für Mechatronische Systeme (IMS) am Fachbereich Maschinenbau der TU beteiligt sich als Wissenspartner an einem neuen, internationalen Business-Support-Programm für Unternehmen, die Energiespeicherlösungen entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem House of Energy in Kassel wird das IMS kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beraten. Schwerpunktmäßig geht es darum, den Reifegrad der jeweiligen Technologien durch Praxiserprobung zu erhöhen und sich mit potenziellen Endnutzern auszutauschen. Das Programm ist Teil des Projekts „Interreg North-West Europe Storage of Energy and Power Systems“ (STEPS), an dem Partner aus fünf Ländern beteiligt sind und das darauf abzielt, die Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Nordwesteuropa zu stärken und sie zu führenden Innovatoren im Bereich Energiespeicherung zu machen.

Das STEPS-Programm unterstützt 40 Unternehmen und ermöglicht ihnen eine Beratung im Wert von 12.500 Euro durch führende Universitäten. Darüber hinaus erhalten 20 dieser Unternehmen Beratung und technische Unterstützung, um ihre Technologien bei regionalen Endnutzern zu demonstrieren. Ab dem 11. Januar können sich kleine und mittlere Unternehmen um die Teilnahme am Programm bewerben. sip

TU-IT-Sicherheitsforscherin Classen im Podcast „She Likes Tech“

4. Januar 2021

Sicherheitslücken in der Firmware von populären Tech-Produkten sind die Spezialität von Dr. Jiska Classen, IT-Sicherheitsforscherin im Secure Mobile Networking Lab am Fachbereich Informatik der TU. Fitbit-Fitnesstracker hat sie ebenso gehackt wie Samsungs Galaxy-Smartphones oder den Staubsaugerroboter von Vorwerk. In der aktuellen Folge des Technik-Podcasts „She Likes Tech“ von NDR Info und N-Joy erzählt Classen von ihrer Forschung, ihrer Motivation, davon, was eine gute Hackerin oder einen guten Hacker ausmacht – Geduld und die Bereitschaft, sich tief in alle Systemkomponenten einzuarbeiten – und über ihren Werdegang in einer noch überwiegend von Männern besetzten Disziplin. Ihre Arbeit stellte sie auch beim diesjährigen Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs vor, der virtuell stattfindenden Remote Chaos Experience. sip