TU Darmstadt – Kurz gemeldet

Medienschau: Die Sexualität von Pflanzen

03. April 2020

Das Liebesleben der Pflanzen ist voller rauschhafter Verführungskunst: GartenRadio.fm war im Februar zu Gast im Botanischen Garten der TU Darmstadt und sprach dort mit Direktor Dr. Stefan Schneckenburger über die Vermehrung und Sexualität von Pflanzen. Das Gespräch mit Dr. Schneckenburger ist nun in der aktuellen Sendung „Blümchensex“ auf GartenRadio.fm zu hören. pb

Bucheinsicht via Webcam

02. April 2020

Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (ULB) bietet einen neuen Service als Alternative zur im Moment nicht möglichen Mediennutzung vor Ort: Bestände der Historischen Sammlungen, die üblicherweise nur unter Aufsicht im Forschungslesesaal eingesehen werden können – wie zum Beispiel Handschriften oder Inkunabeln – werden für Forschungszwecke circa eine Stunde online zur Verfügung gestellt.

Besonderer Service: ein ULB-Beschäftigter beim „Vorblättern“.

Damit können Interessierte schnell und gezielt Einsicht in einzelne Abschnitte (zum Beispiel Titelseiten, Illustrationen, Textvarianten) nehmen, ohne persönlich in die ULB zu kommen. Sie benötigen lediglich einen PC oder Laptop mit Audio- und Videofunktion, einen Internetzugang und einen installierten Web-Browser.

Für diesen Service steht eine Webcam zur Verfügung, mit deren Hilfe Beschäftigte der ULB besonders schützenswerte und kostbare Werke nach Terminvereinbarung „vorblättern“ können. Diese und weitere digitale Dienstleistungen und Services werden nun unter erschwerten Bedingungen – denn die meisten der Beschäftigten der ULB befinden sich wie überall im Land im Home Office – Schritt für Schritt ausgebaut und über die Homepage der Bibliothek zugänglich gemacht.

So geht es: Per Mail an einen Termin vereinbaren, dabei Signatur und Titel des gewünschten Buches angeben. Der Service wird dienstags bis donnerstags von 10:00 bis 14:00 angeboten. ULB/bjb

Mobile Arbeit wird gut angenommen

30. März 2020

Seit der Zuspitzung der Corona-Pandemie in Deutschland und den damit verbundenen Vorsorge-Verordnungen arbeiten auch die Beschäftigten der TU Darmstadt größtenteils von zu Hause. Aktuelle Statistiken der man-da.de GmbH und des Hochschulrechenzentrums (HRZ) zeigen eine große Akzeptanz des mobilen Arbeitens bei den Beschäftigten der Universität. Lag bis vor dem 15. März der wöchentliche Zugriff auf das TU-Datennetz über VPN-Verbindungen bei rund 240 aktiven Nutzer-Sitzungen als Höchstwert pro Arbeitstag (davon etwa 25 Sitzungen aus der zentralen Verwaltung), so sind die Zahlen in den letzten zwei Wochen kontinuierlich angestiegen. In der vergangenen Woche stieg die Anzahl auf über 900 Sitzungen als Höchstwert an (davon etwa 200 Sitzungen aus der zentralen Verwaltung), in der Vorwoche waren es bereits rund 700 Sitzungen als Höchstwert von Montag bis Freitag. Das Präsidium der TU Darmstadt freut sich über die große Akzeptanz und die stabile Erreichbarkeit des TU-Datennetz von zu Hause.

Das „Metropolitan Area Network Darmstadt“ (MANDA) ist das regionale Hochgeschwindigkeitsnetzwerk der Wissenschaftseinrichtungen im Raum Darmstadt und wird vom Hochschulrechenzentrum der TU Darmstadt koordiniert. pb

Nachwuchspreis in Life Sciences

30. März 2020

Die Aventis Foundation vergibt in diesem Jahr mehrere mit jeweils 100.000 Euro dotierte Forschungspreise für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den Life Sciences. Diesmal ruft die Stiftung Forschende der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universität Heidelberg auf, sich zu bewerben. Die Stiftung will herausragende junge Leute, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben, mit der Auszeichnung individuell fördern, sie in der selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit unterstützen und sie in der Umsetzung auch unkonventioneller Ideen bestärken.

Die Ausschreibung richtet sich an promovierte oder bereits habilitierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Personen auf Junior- und Assistenzprofessuren oder in leitender Position in Forschungsgruppen. Die Stiftung zielt auf innovative Forschungsansätze in den Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik/Informatik). Die Bewerbungsphase läuft bis zum 31. Mai 2020. Infos zu den Teilnahmevoraussetzungen und -kriterien unter bridge.aventis-foundation.org.

Die Aventis Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie dient der Förderung von Kunst und Kultur sowie von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Sie ist mit einem Stiftungskapital von 53 Millionen Euro ausgestattet. feu

RMU-Initiativfonds Lehre ausgeschrieben

27. März 2020

Mit dem RMU-Initiativfonds Lehre unterstützen die Rhein-Main-Universitäten (RMU) Kooperationen zur Entwicklung neuer, gemeinsamer und attraktiver Studienangebote innerhalb der RMU. Die diesjährige Förderung legt ihren Schwerpunkt auf die Konzeption digitaler Module, die Gestaltung und Anerkennung von Prüfungsleistungen gemeinsamer Wahlpflichtmodule, sowie weiterhin auf die Planung gemeinsamer Studiengänge. Der RMU-Initiativfonds Lehre richtet sich an Kooperationen von Lehrenden von mindestens zwei der drei RMU. Beantragt werden kann eine Fördersumme bis zu 40.000 Euro für die Dauer von maximal einem Jahr.

Anträge sind bis zum 28. Juni 2020 einzureichen. Die Auswahlentscheidung über die Förderung der Projekte wird im RMU-Lenkungskreis auf Empfehlung der Vizepräsidenten für Studium und Lehre der RMU getroffen. Im Bewilligungsfall können die Kooperationsprojekte voraussichtlich zum Wintersemester 2020/2021 starten.

Mehr Informationen zu den Ausschreibungsschwerpunkten und zur Bewerbung auf den Seiten der Rhein-Main-Universitäten. Ansprechpartnerin ist RMU-Koordinatorin Anna Leßmeister. RMU/bjb

Medienschau: „Corona-Isolation führt zu Boreout-Gefahr“

27. März 2020

Auf FAZ.NET spricht TU-Professorin Ruth Stock-Homburg vom Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften über die in der Öffentlichkeit sehr selten diskutierten psychischen Sekundärschäden, die Krisenzeiten, wie wir sie gerade erleben, verursachen können. Die Rede ist von Boreout als Folge von sozialer Isolation. Wie es dazu kommt und wie man sich schützen kann, erläutert die Professorin für Marketing und Personalmanagement im Interview.

mho

Medienschau: „Mit Kreativität können wir Corona besiegen“

25. März 2020

In einem Gastbeitrag auf ZEIT ONLINE bezieht Alfred Nordmann, TU-Professor für Wissenschafts- und Technikphilosophie am Fachbereich Geistes- und Sozialwissenschaften, kritisch Stellung zu den derzeit geltenden Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. „Wir befinden uns in einem Realexperiment“, so Nordmann. Von diesem könne man viel lernen. Er plädiert für kreative Lösungen, die er auf drei Forderungen reduziert: Sie sollen wissensbasiert, aktiv solidarisch und technisch intelligent sein.

mho

Small: Benetzung steuert Funktionaliserung von Nanoporen

23. März 2020

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Smart Membranes um Professorin Annette Andrieu-Brunsen (Fachbereich Chemie) der TU Darmstadt haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der FAU Erlangen ein Paper in der renommierten Fachzeitschrift „small“ zu Benetzungseffekten und wie diese die Funktionalisierung von Nanoporen steuern, veröffentlicht. Dabei geht es darum, für Anwendungen im Bereich Sensorik und Stofftrennung funktionale Einheiten wie etwa Polymerketten räumlich exakt in die Poren einzubringen, um die Durchlässigkeit von Membranen zu regulieren. Es ist nun erstmals gelungen, Poren mit drei unterschiedlichen Funktionalitäten auszustatten.

mho

Medienschau: Prof. Schneider zum Thema Clearview und Datenschutz

19. März 2020

Die hr-info-Netzwelt widmet einen Beitrag dem Thema „Gesichtserkennung – wie das Unternehmen Clearview uns alle identifizierbar macht“. Als Experte kommt am Sendeminute 20'40'' Professor Dr. Thomas Schneider, Fachbereich Informatik, zu Wort. Problematisch im Sinne des Datenschutzes ist aus seiner Sicht der Umstand, dass Anfragen an die Clearview-Datenbank unverschlüsselt bearbeitet werden. Auch die für eine Abfrage hochgeladenen Bilder seien zu erkennen, und zwar sowohl für Clearview-Mitarbeiter als auch für externe Hacker. „Man weiß, wer zu welchem Zeitpunkt von wem gesucht wird“, so Schneider. Problematisch könne dies beispielsweise im Fall von polizeilichen Ermittlungen werden. sip

Physical Review Letters: Neue Einblicke in die Magie des Atomkerns

18. März 2020

Eine internationale Forschungskollaboration unter Beteiligung der TU Darmstadt konnte erstmals am europäischen Forschungszentrum CERN die Masse des instabilen Cadmiumisotops Cd-132 bestimmen. Daraus ermittelte das Forschungsteam, ob und wie sich die sogenannten magischen Zahlen auf die inneren Strukturen der Cadmiumisotope auswirken. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Physical Review Letters erschienen und bestätigen, dass sich die magischen Zahlen von Protonen und Neutronen verstärken. Die magischen Zahlen der Kernphysik sind ein wichtiges Merkmal der inneren Struktur von Atomkernen. cst

Projekt IUNO Insec gestartet

18. März 2020

Im nationalen Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in der Industrie 4.0 „IUNO“ haben Forschung und Wirtschaft Bedrohungen und Risiken für die intelligente Fabrik identifiziert und Schutzmaßnahmen entwickelt. Das Nachfolgeprojekt „IUNO Insec“ unter Beteiligung der TU Darmstadt bringt die gewonnenen Erkenntnisse jetzt bei mittelständischen Unternehmen zur Anwendung.

Insbesondere kleine und mittelständische Industrieunternehmen (KMU) haben beim Thema IT-Sicherheit Nachholbedarf. Es fehlt an Expertenwissen sowie technischen und finanziellen Kapazitäten. Die Unternehmen drohen bei Digitalisierung und Industrie 4.0 abgehängt zu werden.

Ein Konsortium aus Forschung und Wirtschaft arbeitet aus diesem Grund im Projekt IUNO Insec an Integrations- und Migrationsstrategien für industrielle IT-Sicherheit in KMU. Im Mittelpunkt stehen die Themen Bedrohungs- und Risikomodellierung, Anomalie-Erkennung und Maschinelles Lernen, sichere „Digitale Zwillinge“ sowie Schutz von Anlagen, Firmennetzen und technologischem Know-how. Beteiligt sind neben dem Institut Datenverarbeitung in der Konstruktion der TU Darmstadt die Fraunhofer-Institute für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC sowie für Sichere Informationstechnologie SIT, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie die beiden IT-Sicherheits-Berater accessec GmbH und axxessio GmbH.

IUNO Insec läuft bis Herbst 2021 und wird maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Es basiert auf den Erkenntnissen des Vorgängerprojekts IUNO, an dem die TU Darmstadt ebenfalls beteiligt war. Weitere Folgevorhaben von IUNO sind Projekte I4sec, IUNO-iSOC, IUNO2PAKT und PRAISE. sip

Medienschau: Prof. Bockrath über Bedeutung des Publikums beim Sport

17. März 2020

Ohne Zuschauer fehlt dem Spitzensport ein zentrales Element: Diese Meinung vertritt TU-Sportwissenschaftler Professor Dr. Franz Bockrath im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. „Die Kulisse ist sehr wichtig beim Sport“, so Bockrath. Beim Sport gehe es um mehr als um den Wettkampf der Akteure auf dem Platz. Emotionen, wie sie von Fans in der Arena getragen würden, spielten eine besondere Rolle, und Sportereignisse nähmen im Leben von Fans eine zentrale Bedeutung ein. Außerdem geht Bockrath im Interview auf Unterschiede in der Fankultur verschiedener Sportarten ein, auf Eventisierung und Kommerzialisierung im Sport und auf die aktive Beteiligung von Fans an Sportereignissen. sip

Zwei TU-Studierende mit Otto-Bartning-Preis geehrt

10. März 2020

Die Otto-Bartning-Stiftung hat die Förderpreise für 2017 und 2018 vergeben. Zu den vier Ausgezeichneten gehören zwei Architekturstudierende der TU. Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch ehrte Lilli Altrichter und Konstantin Martin Kirstein für ihre Arbeiten, die durch „intelligente und sensible architektonische Lösungen“ überzeugten und wegweisend seien im Hinblick auf die Herausforderungen, vor denen der Städtebau stehe. Zugleich seien die Auszeichnungen ein Leistungsbeweis für die gute Ausbildung in den Architekturfachbereichen. Neben Altrichter und Kirstein wurden auch zwei Studierende der h_da mit einem Otto-Bartning-Preis geehrt.

Konstantin Martin Kirstein stellte mit „Amatrice – Citta delle mille Finestre“ einen strategischen Rahmen für den Wiederaufbau der vom Erdbeben fast gänzlich zerstörten italienischen Stadt Amatrice vor. Lilli Altrichter entwickelte mit ihrem Entwurf „Wohnmaschine“ auf dem Gelände des Güterbahnhofs Darmstadt die Vision eines neuartigen Wohnraums für 200 Menschen.

Die Stadt Darmstadt hat im Jahre 1953 anlässlich des 70. Geburtstags des Architekten Bartning die Otto-Bartning-Stiftung errichtet, deren Schwerpunkt seit 1998 auf der jährlichen Auslobung des Otto-Bartning-Förderpreises für Studierende des Fachbereichs Architektur der Technischen Universität und der Hochschule Darmstadt liegt. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert, die jeweils hälftig an Studierende der TU und der h_da gehen.

Stadt Darmstadt/sip

Mercator Science-Policy Fellowship-Programm wird weiter gefördert

10. März 2020

Nach positiver Begutachtung durch eine externe Evaluierungskommission wird das Mercator Science-Policy Fellowship-Programm für weitere vier Jahre durch die Mercator Stiftung gefördert. Die Evaluierungskommission bewertete das Programm als „ausgesprochenes Erfolgsmodell für die so wichtige Brückenbildung zwischen Wissenschaft und Policy-Makern“.

Das seit 2016 geförderte Programm, das die Rhein-Main-Universitäten gemeinsam durchführen, hat eine neue Art des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Praxis zum Ziel. Seit dem Start des Programms haben über 100 Führungskräfte aus Bundes- und Landesministerien, der Europäischen Kommission, Medien und Nichtregierungsorganisationen knapp 1.200 Fachgespräche mit 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rhein-Main-Gebiet dazu geführt.

Angesichts ihrer auf Politik bezogenen Interessen fragten die Fellows vor allem Forschungsthemen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften und der Informatik nach. In Darmstadt findet eine nennenswerte Zahl der Gespräche auch in den Ingenieurs- und Naturwissenschaften statt.

Benz/mho/pb

Neubauprojekte auf dem Campus Lichtwiese

09. März 2020

Das Darmstädter Echo berichtet in der Ausgabe vom 9. März über die verschiedenen Bauprojekte auf dem Campus Lichtwiese, darunter die Neubauten CRA („Centre for Reliability Analytics“) und ICAM („Innovation Centre“). Das Zentrum für Glasforschung des Fachbereichs Bau-, Umwelt- und Ingenieurwissenschaften und die Maschinenakustikhalle des Fachbereichs Maschinenbau auf der Nordseite des Campus befinden sich derzeit im Bau. Der Baubeginn für eine Prozesslernfabrik der Maschinenbauer und ein Lehr- und Laborgebäude für Bau-, Umwelt- und Ingenieurwissenschaften ist für 2021 geplant.

mho

Bauvorhaben auf dem Campus Lichtwiese

Ingenieur- und Naturwissenschaften der TU international angesehen

04. März 2020

Wie schon in den letzten Jahren erreichen die Ingenieur- und Naturwissenschaften der TU Darmstadt wieder gute Platzierungen im heute veröffentlichten QS Fächerranking.

In den Fächern Materialwissenschaft und Maschinenbau gehört die TU Darmstadt danach zu den hundert führenden Universitäten weltweit und zu den besten zehn deutschlandweit. Zudem schaffte die TU es auch in den Fächern Informatik, Elektrotechnik und Physik unter die zehn besten deutschen Universitäten im Ranking.

Das Ranking, das jährlich vom britischen Unternehmen Quacquarelli Symonds (QS) veröffentlicht wird, zählt zu den bekanntesten internationalen Universitätsrankings und beruht zum großen Teil auf Reputationsumfragen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Unternehmensvertreterinnen und -vertretern. Außerdem fließen Publikationsdaten in die Bewertung mit ein.

bz

Förderung neuer Netzwerke in der RMU-Allianz

03. März 2020

Die erneute Ausschreibung des RMU-Initiativfonds Forschung, Förderlinie 2, stellt Forscherinnen und Forschern der Rhein-Main-Universitäten (RMU) im Bewilligungsfall substantielle Unterstützung für die Etablierung und Fortentwicklung von Kooperationen und Netzwerken an den drei Universitäten in Aussicht. Beantragt werden können bis zu 20.000 Euro pro Jahr für eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren.

In den vergangenen vier Jahren wurden zahlreiche kooperative Forschungsvorhaben der RMU durch den RMU-Initiativfonds gefördert. Mit seiner Förderlinie 2 zielt der RMU-Initiativfonds Forschung auf die Etablierung und Fortentwicklung von forschungsgetragenen Kooperationen und Netzwerken im RMU-Raum.

Die aktuelle Ausschreibung von Förderlinie 2 bietet Personal- und Sachmittel zur Finanzierung von Vernetzungsaktivitäten wie Konferenzen oder Workshops. Die Förderung zielt auf die Etablierung und den Ausbau von RMU-internen Kooperationen und Netzwerken. Voraussetzungen für eine Förderung sind erste gemeinsame Vorarbeiten sowie erkennbares Potential für eine nachhaltige, auf gemeinsame Verbundprojekte ausgerichtete Kooperation. Antragsvorhaben sind bis zum 29. Mai 2020 einzureichen.

Unabhängig von der laufenden Ausschreibung der Förderlinie 2 besteht die ganzjährige, nicht termingebundene Antragsmöglichkeit auf Förderung durch die Förderlinie 1 des RMU-Initiativfonds Forschung. Die Förderung durch die Förderlinien 1 und 2 des RMU-Initiativfonds Forschung ist fach- und themenoffen.

RMU

Ehrendoktorwürde für Hans Jürgen Prömel

02. März 2020

Die Polytechnische Universität Bukarest (Universitatea POLITEHNICA din București) hat dem ehemaligen Präsidenten der TU Darmstadt, Professor Hans Jürgen Prömel, am 26. Februar die Ehrendoktorwürde für seine herausragenden Verdienste in Wissenschaft und Wissenschaftsmanagement verliehen. Mit der POLITEHNICA verbindet die TU Darmstadt eine ihrer ältesten Hochschulpartnerschaften, 1974 unterzeichnete der damalige Präsident Helmut Böhme den Vertrag, mit dem eine fruchtbare Zusammenarbeit in Forschung und studentischem Austausch begann.

Der ehemalige TU-Präsident, Professor Prömel mit Vertretern der POLITEHNICA, Vizepräsident Professor TĂPUŞ (links), Rektor Professor Costoiu (zweiter von links) und Senats-Vizepräsident Professor HADĂR (rechts).

„Diese hohe Auszeichnung ehrt mich sehr, sie ist aber mindestens ebenso sehr eine Auszeichnung für die Technische Universität Darmstadt für eine fast 50-jährige enge und vertrauensvolle Kooperation mit der POLITEHNICA “, so Professor Prömel.

An der Zeremonie der Verleihung der Ehrendoktorwürde nahmen als Vertreter der TU Darmstadt der Vizepräsident für Transfer und Internationalisierung, Professor Jens Schneider, die Dekane der Fachbereiche Mathematik, Maschinenbau und Informatik, Professor Ulrich Kohlenbach, Professor Matthias Oechsner und Professor Stefan Roth sowie die Leiterin des Dezernats Internationales, Regina Sonntag-Krupp teil. So war es möglich, im Anschluss des Festakts Gespräche zur Planung und Weiterführung der Zusammenarbeit zu führen, die einen intensiveren Austausch von Promovierenden und Post-docs und die Anbahnung neuer wissenschaftlicher Kooperationen zum Thema hatte.

Regina Sonntag-Krupp/mho

Medienschau: „Traum vom Quantencomputer“

02. März 2020

Quantencomputer könnten heutige Supercomputer überflügeln und Berechnungen ausführen, zu denen diese nicht in der Lage sind. Kurz gesagt: Sie könnten die Welt der IT revolutionieren. Doch wie funktionieren Quantencomputer überhaupt? Was können sie, und wie ist der Stand der Entwicklung? Diesen Fragen zum „Traum vom Quantencomputer“ widmet sich die neue Folge der HR Info Netzwelt. Professor Gerhard Birkl vom Institut für Angewandte Physik der TU Darmstadt erläutert im Interview die quantenphysikalischen Grundlagen der neuen Technologie und die verschiedenen Ansätze und Herausforderungen bei der Entwicklung. Erforscht wird die neue Technologie auch an der TU Darmstadt. Bei einem Laborbesuch gibt Birkl den Zuhörerinnen und Zuhörern einen Überblick über den Stand der Forschung. Am Institut wird intensiv daran gearbeitet, auf Grundlage einer vorhandenen Architektur einen Quantencomputer zu bauen. Hier werden einzelne Atome mit Laser manipuliert und neu angeordnet.

Die Stärke von Quantencomputern hat jedoch auch eine Kehrseite: Datensicherheit. Leistungsfähige Quantenrechner könnten in Zukunft auch starke, heute noch sichere Verschlüsselungen knacken, wie Dr. Juliane Krämer, Athene Young Investigator in der Arbeitsgruppe Theoretische Informatik – Kryptographie und Computeralgebra am Fachbereich Informatik der TU, in der Sendung erläutert. Problematisch sei dies zum Beispiel, wenn heute vertrauliche Daten verschlüsselt gespeichert würden, die in Zukunft von Quantenrechnern wieder lesbar gemacht werden könnten. Dieser Herausforderung widmet sich Krämer. Ihr Forschungsgebiet ist die Post-Quantum-Kryptographie: Die Entwicklung von mathematisch basierten Verschlüsselungstechniken, die auch künftig nicht von Quantencomputern überwunden werden können.

sip

Vernetzungstreffen zu Tenure-Track

20. Februar 2020

Gemäß der Idee der Rhein-Main-Universitäten (RMU), dass enge Vernetzung und intensiver Austausch wesentlich zur Wissenschaft gehören, trafen sich am vergangenen Mittwoch erstmalig 17 Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren der RMU an der TU Darmstadt zu einem Vernetzungstreffen. Das Ziel des Treffens war es, sich gegenseitig kennenzulernen und zu Fragen rund um das Thema Tenure-Track im Rahmen der RMU-Allianz auszutauschen.

Das Vernetzungstreffen für Tenure-Track-Professorinnen und Professoren fand im Foyer des Wilhelm-Köhler-Saals statt.

Nach der Begrüßung durch die TU-Präsidentin Professorin Tanja Brühl berichteten zwei Professorinnen, die bereits erfolgreich ein Tenure-Verfahren absolviert haben, in Impulsvorträgen von Erfahrungen, die für sie prägend waren. Anschließend an eine Vorstellungsrunde der Teilnehmenden blieb noch Zeit für Diskussionen und zum Vernetzen. Auch erste gemeinsame Ideen für RMU-Forschungskooperationen wurden entwickelt.

Tenure-Track-Professuren sind sogenannte Qualifikationsprofessuren mit Entwicklungszusage. Berufen werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer frühen Karrierephase zunächst befristet auf sechs Jahre. In dieser Zeit sammeln sie notwendige Erfahrungen in Forschung und Lehre sowie persönliche Kompetenzen, um nach erfolgreichem Tenure-Verfahren auf eine unbefristete Professur berufen zu werden.

Ute Esch/Anna Leßmeister/mho

Darmstädter Energiekonferenz: Preise vergeben

20. Februar 2020

Im Rahmen der 12. Darmstädter Energiekonferenz wurden Preise für herausragende Studienarbeiten vergeben. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis für die beste Dissertation ging an Dr.-Ing. Niklas Panten für seine Arbeit „Deep Reinforcement Learning zur Betriebsoptimierung hybrider industrieller Energienetze“ am Fachbereich Maschinenbau.

Die Masterthesis am Fachbereich Maschinenbau zum Thema „Entwicklung einer Regelstrategie für den intelligenten Betrieb der Wärme- und Kälteversorgung am Campus Lichtwiese“ von Peter Warsow wurde mit 1.000 Euro als beste Abschlussarbeit ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der 12. Darmstädter Energiekonferenz

Der Sonderpreis ging in diesem Jahr mit je 500 Euro an eine Doktorandin und einen Doktoranden für ihr gemeinsames interdisziplinäres Projekt am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Ausgezeichnet wurden Dr.-Ing. Moritz Gießel für seine Dissertation „Elektrothermisches Verhalten von Hochspannungs-Metalloxid-Ableitern mit reduzierten Steuersystemen in Wechselspannungsnetzen” sowie Dr.-Ing. Yvonne Späck-Leigsnering für ihre Dissertation mit dem Titel “Electrothermal Modeling, Simulation and Optimization of Surge Arresters“.

Der mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis des House of Energy ging an Carolin Prössl für ihre Masterthesis „Stabilization of Fe-N-C catalysts for the Application in Proton Exchange Membrane Fuel Cells (PEMFC)“ am Fachbereich Material- und Geowissenschaften.

Die 12. Darmstädter Energiekonferenz mit dem Titel „Resilienz: Smarte Sicherung unserer Energieversorgung“ am 19. Februar 2020 widmete sich in Vorträgen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie wird jährlich ausgerichtet vom Profilbereich Energiesysteme der Zukunft an der TU Darmstadt und dem TU Darmstadt Energy Center.

Dana Lexa/mho

LOEWE-Urkundenübergabe für FLAME

18. Februar 2020

Am Dienstag (18.2.) überreichte Maya I.S. Gradenwitz, Referentin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Urkunde für den LOEWE-Schwerpunkt FLAME (Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren). Die wissenschaftlichen Koordinatoren Prof. Dr. Andreas Klein und Prof. Dr. Karsten Albe nahmen die Urkunde entgegen.

Bei einer Führung durch die Labore gewann Frau Gradenwitz einen Eindruck vom LOEWE-Vorhaben.

In dem von LOEWE-Mitteln finanzierten Projekt beschäftigen sich Forschende der TU Darmstadt mit der Frage, wie sich Eigenschaften von Funktionsmaterialien über deren elektronische Struktur einstellen lassen. Zwölf Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Material- und Geowissenschaften, Chemie sowie Elektrotechnik und Informationstechnik werden bleifreie Antiferroelektrika für Kondensatoren mit hoher Energie- und Leistungsdichte sowie für Hochspannungsisolatoren entwickeln. Diese ermöglichen eine effizientere Wandlung und Übertragung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen und in der Elektromobilität.

FLAME wird vom Land Hessen im Rahmen der 11ten Staffel der LOEWE Initiative von Januar 2019 bis Dezember 2022 gefördert.

Jessica Bagnoli

Urkundenübergabe für LOEWE-Schwerpunkt Nukleare Photonik

18. Februar 2020

Der LOEWE-Schwerpunkt Nukleare Photonik wird seit dem 01.01.2019 gefördert. Als äußeres Zeichen dieser Förderung erhielten die Koordinatoren des Schwerpunkts am Dienstag (18.2.) die offizielle Förderurkunde des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK).

Im bis Ende 2022 laufenden Förderprogramm werden auf intensiven Laserstrahlen basierende Photonen- und Neutronenstrahlen für Grundlagenforschung und Anwendungen in der Kernphysik und mit kernphysikalischen Methoden für z.B. die Materialforschung entwickelt, untersucht und eingesetzt.

Maya I.S. Gradenwitz, Prof. Markus Roth und Prof. Joachim Enders mit der LOEWE-Urkunde.
Bild: Joachim Enders
Der Wissenschaftliche Koordinator des LOEWE-Schwerpunkts Nukleare Photonik, Professor Markus Roth (Mitte) vom Fachbereich Physik nimmt die Förderurkunde des HMWK entgegen.

Neben Forschungsaktivitäten im In- und Ausland werden im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts Kooperationen mit den Großforschungseinrichtungen der Extreme Light Infrastructure (ELI) in der Tschechichen Republik und in Rumänien sowie mit mittelständischen Unternehmen ausgebaut.

Joachim Enders

Medienschau: Papier – Wunderstoff oder reif für die Tonne?

17. Februar 2020

Professor Samuel Schabel vom Fachbereich Maschinenbau war zu Gast in der Sendung planet wissen und sprach über die Bedeutung von Papier (ab Minute 28). Als Dokumentensicherung habe dieses noch immer die längste Lebenszeit. Der nachwachsende und sehr gut recycelbare Werkstoff lässt sich darüber hinaus sehr vielseitig anwenden. Als Leiter des Fachgebiets Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik forscht er dazu an der TU.

mho

Best Paper Award für TU-Forschende

13. Februar 2020

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt ist mit dem Best Paper Award 2019 der Zeitschrift „Measurement and Technology“ für den Bereich „Sensoren und Messsysteme“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde vergeben für das Paper “ Multiple scattering reduction in instantaneous gas phase phosphor thermometry: applications with dispersed seeding”, das sich mit der Messung von Strömungstemperaturen von Flüssigkeiten befasst. Von TU-Seite beteiligt waren Michael Stephan, Florian Zentgraf, Professorin Barbara Albert, Dr.-Ing. Benjamin Böhm und Professor Andreas Dreizler.

cst

Virtueller Rundgang durch den „Block Beuys“

13. Februar 2020

Anlässlich des 50. Jubiläum des „Block Beuys“ im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt beleuchtet die Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“ den Zusammenhang ausgewählter Werke und Beuys’ Aktionen. In sieben Räumen schuf Beuys ein faszinierendes Künstlermuseum im Museum. Um diese Bereiche auch Besuchern mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder Rollstühlen nahe zu bringen, erarbeitet das Fachgebiet Digitales Gestalten in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum einen virtuellen Rundgang.

Auf einem Touchscreen-Monitor können hierüber 360-Grad-Aufnahmen der Räume, welche im Museum nicht barrierefrei zugänglich sind, virtuell besucht werden. Ausgewählte Objekte sind mit Zusatzinformationen, Bild- oder Videomaterial versehen. Beispielsweise sind historische Filmaufnahmen des Künstlers an einzelnen Objekten abrufbar. Interviews erläutern zusätzlich ausgewählte Kunstwerke Beuys’. Das Projekt wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

In einem zweiten Schritt sollen die Räume auch mit Virtual-Reality-Brillen begehbar werden. Personen, die nicht nach Darmstadt kommen können oder Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten bietet dies die Chance, Raum und Kunstwerke in ihrer Original-Aufstellung zu erleben.

In dem Projekt soll darüber hinaus prototypisch gezeigt werden, wie Räume und Kunstwerke nach bestimmten Abfragekriterien, wie zum Beispiel Entstehungszeit oder dargestellter Inhalt, gefiltert und dementsprechend ausgegeben werden können. Das könnte dann auch weitere Beuys-Räume wie zum Beispiel die Neue Galerie Kassel oder herausragende Beuys-Sammlungen wie Krefeld, Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin einschließen. Die Vision ist, alle Beuys-Räume mit ihren Kunstwerken beliebig kombinierbar und virtuell besuchbar zu machen. Das Projekt soll diese Möglichkeiten prinzipiell illustrieren und die Potentiale einer neuen virtuellen Erfahrung musealer Objekte in ihrem räumlichen Kontext ausloten. Nach diesen Vorarbeiten besteht die Absicht, die oben skizzierte Vision in einem größeren, noch zu beantragenden Forschungsprojekt gemeinsam mit dem Landesmuseum und anderen Partnern zu realisieren.

Marc Grellert/sip

Bundesverdienstkreuz für Professor Rolf Isermann

13. Februar 2020

Professor Rolf Isermann vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik ist vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde wurde der emeritierte Professor als „echtes Vorbild unserer Gesellschaft“ gewürdigt.

„Professor Rolf Isermann ist ein Pionier der Mechatronik. Er hat dieses Studienfach an der TU Darmstadt sogar eingeführt. Darüber hinaus engagierte er sich, wohlgemerkt neben seiner Tätigkeit als Hochschulprofessor, für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Seine Verdienste für die Bundesrepublik sind bemerkenswert. Wir hier in Hessen sind stolz, dass wir ihn in unseren Reihen haben“, erklärte der Hessische Ministerpräsident. cst

Professor Rolf Isermann in der Hessischen Staatskanzlei.

Weitere Baumersatzpflanzung am Campus Lichtwiese

05. Februar 2020

Auf dem Campus Lichtwiese wird derzeit der dritte Bauabschnitt eines umfänglichen Baumersatzpflanzungsprojektes umgesetzt. Am südöstlichen Waldrand werden insgesamt 102 Waldbäume und Großsträucher gepflanzt – insbesondere Rotbuche, Bergahorn, Hainbuche, Feldahorn, Stieleiche und Winterlinde). Hiermit wird ein circa 20 Meter breiter, abgedachter und wegfreier Waldrand entwickelt, der so am Standort bisher noch nicht vorkommt.

Neue Bäume für die Lichtwiese.

„Damit sind wir noch nicht am Ende unserer Möglichkeiten“, sagt TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger. „In den nächsten drei Jahren sollen weitere 500 Bäume und Großsträucher auf dem Gelände der Universität gepflanzt werden.“

Vorausgegangen waren im Dezember letzten Jahres bereits Ersatzpflanzungen südlich des Architekturgebäudes in der El-Lissitzky-Straße. Die Auswahl der Gehölze sah neben den im bebauten Bereich gegenwärtigen Lichtbaumarten im südlichen Teil Waldbäume vor, die eine allmähliche Verschiebung von den Waldbäumen zu den Lichtbäumen in der Nähe des bebauten Gebiets zeigen. Gepflanzt wurden unter anderem Sandbirken, Waldkiefern, Walnussbäume und Linden mit einem Stammumfang ab 20 Zentimeter.

Unter Berücksichtigung der Pflanzaktion im ersten Bauabschnitt entlang der Eugen-Kogon-Straße ab Ende 2018 wurden am Standort Lichtwiese nun insgesamt 178 Gehölzpflanzungen vorgenommen.

Dezernat IV

Empfehlungen der TU Darmstadt zum Thema Corona-Virus

4. Februar 2020

Als internationale Technische Universität ist uns ein wertschätzender, vorurteilsfreier Umgang aller in der Wissenschaft Tätigen wichtig. Gleichzeitig tragen wir als Arbeitgeberin Sorge für die Sicherheit unserer Beschäftigten. Dies gilt im gleichen Maße für die Studierenden unserer Universität. Aufgrund der weltweiten Verbreitung des sogenannten Corona-Virus sehen wir uns veranlasst, in diesem Zusammenhang unseren TU-Mitgliedern rein vorsorglich folgende Handlungsempfehlungen zu geben:

Es wird erwartet, dass Führungskräfte der TU Darmstadt weder sich selbst, noch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlichen Risiken aussetzen. Von Dienstreisen in die Risikogebiete wird deshalb ausdrücklich abgeraten.
Aktuelle Risikogebiete, weitere Informationen, Adressen und Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf einer Informationsseite abrufbar.

Beschäftigte, die aus einem Risikogebiet nach einer Dienstreise oder einem privaten Aufenthalt ihren Dienst wieder aufnehmen, melden sich zuvor bei ihrer Führungskraft und klären mit dieser, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen vor Dienstantritt zur Sicherheit aller Beteiligten getroffen werden müssen.
Für eine Beratung stehen die Betriebsärzte und die Kolleginnen und Kollegen des Referats Sicherheit und Umweltschutz zur Verfügung.
Bis zu einer Klärung sind die Beschäftigten bei Bedarf von der Arbeitsleistung freizustellen. Die Kolleginnen und Kollegen des Dezernats Personal- und Rechtsangelegenheiten sind unverzüglich zu informieren.

Studierenden, die von einem Aufenthalt in China zurückkehren, rät die TU Darmstadt im Einklang mit den Empfehlungen des Hessischen Sozialministeriums: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, bereiten Sie Ihren Reiseverlauf nach (zeitlich und räumlich), bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie unnötige Kontakte.
Bevor Sie Ihren Hausarzt oder eine Notaufnahme aufsuchen, melden Sie sich unter Hinweis auf Ihre Reise und Ihre Beschwerden telefonisch an.

TU Darmstadt

Projekt zu rassismuskritischer Bildungsarbeit gestartet

4. Februar 2020

Am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik hat zum 1. Januar 2020 nach erfolgreicher Antragstellung im Rahmen des Bundesförderungsprogramms „Demokratie leben!“ das Projekt „Vielfalt bildet! Rassismuskritische Bildungsarbeit gemeinsam gestalten“ seine Arbeit aufgenommen. Die Fördersumme des Projekts umfasst eine Million Euro für einen Zeitraum von insgesamt fünf Jahren. Das Projekt unter der Leitung von Dr. Olga Zitzelsberger hat das Ziel, wissenschaftliche Bildungsarbeit zu Rassismus und Diskriminierung mit außeruniversitären und zivilgesellschaftlichen Perspektiven zu verbinden. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Projektteams sind Derman Aygün, Lisa Freieck und Tatjana Kasatschenko.

Im Sinne des Projektziels arbeitet das Team mit lokalen Vereinen und außeruniversitären Bildungseinrichtungen zusammen. Beteiligt sind die Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten „Die Brücke e.V“. und „Roza e.V.“, die Selbstorganisation „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V.“, die Bildungsstätte Anne Frank, der Verband deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen sowie die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt. Gemeinsam sollen nicht nur pädagogische Bildungsangebote konzipiert, sondern auch kulturelle Aktivitäten wie Ausstellungen, Exkursionen und Infoabende durchgeführt werden. Die Hauptzielgruppe des Projekts sind (angehendes) pädagogisches Fachpersonal, Schülerinnen und Schüler sowie Aktive der Selbstorganisationen für Migrantinnen und Migranten. Lisa Freieck/pb

#nofilter – Echt Du: hobit 2020 endet

30. Januar 2020

Die 24. Darmstädter Hochschul- und Berufsinformationstage gehen heute zu Ende. Rund 19.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich an drei Messetagen im darmstadtium zu Studium, Ausbildung und Berufseinstieg. Dabei zeigte sich: Auch in digitalen Zeiten ist das persönliche Gespräch vor Ort unverzichtbar.

Rund 19.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur hobit.

#nofilter – Echt Du war das Motto der diesjährigen hobit. Dies spiegelte sich auch an den mehr als 150 Messeständen wider: „Wir haben beobachtet, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern nach wie vor ungefilterte Informationen aus erster Hand sind. Die hobit gibt ihnen die Möglichkeit, vertiefende Fragen direkt zu stellen und umfassende Informationen zu erhalten“, bilanziert hobit-Projektleiter Uli Knoth.

Diese Erfahrung hat auch Fabienne Bardonner von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände gemacht. „Immer mehr Informationen über (duale) Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten stehen online zur Verfügung. Und dennoch zeigt die hobit auch in diesem Jahr, dass für die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung nach wie vor das persönliche Gespräch mit Ausbildenden, dualen Studierenden und Auszubildenden eine sehr große Rolle spielt.“

Dr. Christine Kapfenberger vom Fachbereich Chemie der TU Darmstadt hat sich mit vielen gut vorbereiteten Studieninteressierten unterhalten: „Mir ist dabei besonders aufgefallen, dass viele Interessierte, die ihre Allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife über den zweiten Bildungsweg erarbeitet haben, in diesem Jahr die hobit genutzt haben, um sich mit gezielten Fragen über die Studienmöglichkeiten in Darmstadt zu informieren.“

Informationen aus erster Hand erhielt das hobit-Publikum auch in gut 250 Vorträgen. Besonders gefragt waren jene, die sich mit den Themen Work and Travel, Business Management und Psychologie beschäftigten. Durch eine einmal mehr optimierte zeitliche Anordnung der Vorträge konnte erreicht werden, dass sich die Besucherinnen und Besucher der hobit noch gleichmäßiger auf die drei Messetage und die Vor- und Nachmittage verteilen, um allzu starken Andrang zu entzerren.

Hintergrund
Die hobit fand in diesem Jahr zum 24. Mal statt. Was 1997 in kleinem Rahmen im Luisencenter begann, hat sich zu einer riesigen Bildungsmesse entwickelt. Jährlich zieht es bis zu 20.000 Besucherinnen und Besucher aus Darmstadt, den Kreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße, dem Odenwaldkreis, Stadt und Kreis Offenbach sowie aus Städten wie Aschaffenburg, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Mannheim und Heidelberg an den drei hobit-Tagen ins darmstadtium.

Weitere Informationen
Die nächste „hobit“ findet statt vom 26. bis 28. Januar 2021 im darmstadtium, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt.

Simon Colin/mho

Nordamerikabüro der TU Darmstadt zieht nach San Antonio um

29. Januar 2020

Nach einem ersten erfolgreichen Jahr des Nordamerikabüros an der Virgina Tech, dem strategischen Partner der TU Darmstadt in den USA, zieht das Büro im Januar 2020 an die University of Texas in San Antonio (UTSA) um. Damit soll die noch junge, aber passfähige Partnerschaft mit der UTSA vertieft und ausgebaut werden. Zugleich wird das Nordamerikabüro, das wie bisher von Philina Wittke geleitet wird, weiterhin Anlaufstelle vor Ort für alle Partnerschaften der TU in Nordamerika sein.

Blick auf den Campus der University of Texas in San Antonio (UTSA)

Mit der UTSA wurden bereits verschiedene Handlungsfelder zur Vertiefung der Partnerschaft identifiziert. Vor allem durch Kooperationen in der Forschung können zukunftsweisende Entwicklungen weit über die Universitätslandschaften hinaus angestoßen werden – unter anderem in den Bereichen Artificial Intelligence, CyberSecurity, Energy Systems und Entrepreneurship.

Der Fokus auf die wissenschaftliche Kooperation im zweiten Jahr des Nordamerikabüros schließt sich an ein Jahr der Grundlagenarbeit im Bereich der Studierendenmobilität an. Durch die Nähe zu den Partneriuniversitäten war es möglich, die Studierendenmobilität zwischen der TU Darmstadt und den 20 nordamerikanischen Partnern ganzheitlicher zu denken, Austauschprozesse glattzuziehen und neue Austauschformate zu entwickeln.

Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres war die „Sciencemovesyou“-Tour im Rahmen des Deutschlandjahres USA. Die Kampagne des Auswärtigen Amtes lud dazu ein, Partnerschaften in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zwischen den USA und Deutschland der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die TU Darmstadt hat dazu in neun Partnerregionen einen Dialog über Deutsch als Wissenschafts- und Wirtschaftssprache sowie Deutschland als Technologie- und Innovationsstandort gestaltet. In Präsentationen, Workshops und Interkulturellen Trainings ging es darum, die deutsche Sprache und die deutsche Wissenschaft erlebbar zu machen. 284 Schülerinnen und Schüler, Studierende und Universitätsbeschäftigte folgten der Einladung der TU Darmstadt und lernten die transatlantische Bildung der Zukunft besser kennen.

Philina Wittke / bjb

Medienschau: Professor Sadeghi zu Hackerangriffen auf Smartphones

24. Januar 2020

Die Vermutung, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman am Hackerangriff auf das Smartphone von Amazon-Gründer Jeff Bezos beteiligt war, hat in den Medien hohe Wellen geschlagen. Im Handelsblatt äußert sich Ahmad-Reza Sadeghi, Informatikprofessor an der TU Darmstadt und Principal Investigator am TU-Profilbereich Cybersicherheit (CYSEC), zu dem Fall und wie Sicherheitslücken die Daten auf Smartphones gefährden. pb

Medienschau: TU-Mediator Wolf Hertlein im HR-Interview

23. Januar 2020

In der Sendung „Die Ratgeber“ des Hessischen Rundfunks spricht Mediator Wolf Hertlein vom Beschwerde- und Verbesserungsmanagement an der TU Darmstadt über Strategien, die Kommunikation in Streitsituationen zu verbessern. Er sagt: „Wir reagieren auf Konflikte wie alle anderen Säugetiere auch: mit Angriff, mit Flucht, mit Erstarrung.“ Eine Konfliktlösung durch Diskussionen sei evolutionär noch vergleichsweise neu.

Das Interview startet in Minute 24:30. bjb

Erste Doktorandenstellen für neue Graduiertenschule ausgeschrieben

16. Januar 2020

Die neu gegründete englischsprachige und interdisziplinäre Graduate School Life Science Engineering ist online und hat erste Doktorandenstellen in verschiedenen Fachbereichen zu besetzen. Das Ziel der Graduiertenschule ist die Verknüpfung der Lebenswissenschaften mit den Ingenieurwissenschaften, um neue Synergien zu etablieren und darauf basierend innovative Potenziale zu fördern.

Für die zukünftigen Promovierenden wird innerhalb der Graduate School ein Rahmenprogramm für die wissenschaftliche Förderung (u.a. Forschungsaufenthalte im Ausland), die interdisziplinäre Vernetzung und Kooperationen sowie maßgeschneiderte Workshops und Kurse angeboten. Aktuell sind sechs offene Doktorandenstellen in den Fachbereichen Chemie, Physik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und Elektrotechnik und Informationstechnik ausgeschrieben. Graduate School LSE/pb

Posterausstellung der Rhein-Main-Universitäten

15. Januar 2020

Vier Jahre nach Gründung der Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) zeigt eine Posterausstellung im karo 5 und im Hörsaal- und Medienzentrum (HMZ) die zahlreichen gewachsenen Kooperationen der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Poster, auch präsentiert beim „Tag der Rhein-Main-Universitäten“ am 6. September 2019 in Frankfurt, verdeutlichen die enge Vernetzung der drei Universitäten in Forschung, Lehre und Verwaltung. Anhand der einzelnen konkreten Projekte zeigt sich anschaulich, wie vielfältig die Kooperation in allen Leistungsbereichen der RMU gelebt wird.

Posterausstellung der RMU im Foyer des karo 5.

Die Ausstellung ist vom 15. bis 28. Januar im Foyer des karo 5 auf dem Campus Stadtmitte und vom 29. Januar bis 11. Februar im Eingangsbereich des Hörsaal- und Medienzentrums (HMZ) auf dem Campus Lichtwiese zu sehen. Anna Leßmeister

Start-ups der TU erhalten Hessen Ideen Stipendium

15. Januar 2020

Zwei Gründerteams der TU Darmstadt werden für sechs Monate mit einem Hessen Ideen Stipendium des Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Die Stipendien wurden zum vierten Mal vergeben und bieten den Gründerinnen und Gründern einen Zuschuss zum Lebensunterhalt sowie ein Coaching- und Qualifizierungsprogramm. Die TU-Teams stellen sich vor:

BIOVOX

Das BIOVOX-Team arbeitet daran, patientenindividuelle Medizintechnikprodukte wie Endoprothesen aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen. Dazu haben sie ein 3D-Druck-Verfahren entwickelt. Die verwendeten Materialien weisen viele nützliche Eigenschaften auf — sie sind antibakteriell, biokompatibel, biologisch abbaubar und stören nicht beim MRT. Das kann gegenüber heutigen Lösungen Folgeoperationen ersparen und Komplikationsraten senken.

Carmen Rommel und Julian Lotz von der TU Darmstadt.

FloorplanMatch

Wer schon einmal auf der Suche nach dem richtigen Fertighaus war, kennt das Problem. Die Auswahl ist riesig und es fällt schwer, zu beurteilen, ob der Zuschnitt des Hauses den eigenen Wünschen entspricht. Mit FloorplanMatch möchten wir dieses Problem beheben. Ähnlich wie bei einer Partnervermittlung fragt die App intuitiv die persönlichen Vorstellungen ab und durchsucht dann die auf dem Markt verfügbaren Fertighausmodelle nach dem passenden Haus. cst

Roger Winkler und Anton Savov von der TU Darmstadt (v.l.).

Medienschau: Der Trick mit dem Insektenparfüm

15. Januar 2020

In der aktuellen Folge des Podcasts von „Hessen schafft Wissen“ ist Professor Dr. Heribert Warzecha von der TU Darmstadt zu Gast. Warzecha ist Professor für Pflanzenbiotechnologie und seit dem 1. Januar 2020 TU-Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Diversität. Er spricht in dem Podcast über einige spannende Forschungsprojekte im Bereich der Pflanzenbiotechnologie, z.B. die Frage, wie Insekten-Sexuallockstoffe beim Pflanzenschutz helfen können. pb

Physical Review Letters: Experiment wirft Licht auf das Schicksal von Sternen mittlerer Masse

13. Januar 2020

Eine internationale Kollaboration unter Beteiligung von TU Darmstadt und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung war erfolgreich, experimentell die Bedingungen von Kernprozessen in Materie, die zehn Millionen Mal dichter und 25-mal heißer ist als im Mittelpunkt unserer Sonne, zu bestimmen. Die Messungen zeigten unter anderem, dass Sterne mittlerer Masse mit hoher Wahrscheinlichkeit explodieren und nicht kollabieren, wie bisher angenommen. Die Ergebnisse sind nun im Fachmagazin Physical Review Letters veröffentlicht worden. GSI/mho

Untersuchungskommission eingesetzt: Prüfung des Vorwurfs wissenschaftlichen Fehlverhaltens

6. Januar 2020

Im Rahmen des förmlichen Prüfverfahrens eines möglichen Verstoßes gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis – dieser Vorwurf ist gegen eine Soziologie-Professorin der TU Darmstadt erhoben worden – hat die Universität eine Untersuchungskommission eingesetzt.

Deren Mitglieder sind:

  • Prof. Dr. Petra Gehring (Philosophie), Ethikkommission der TU Darmstadt, sie führt den Kommissionsvorsitz
  • Dekanin des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften
  • Studiendekan des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften
  • Dezernent für Studium, Lehre und Hochschulrecht der TU Darmstadt
  • Ombudsperson für Wissenschaftliches Fehlverhalten der TU Darmstadt
  • externes fachwissenschaftliches Mitglied (Soziologie)

Die Kontaktaufnahme mit der Kommission ist über die Vorsitzende möglich, dies gilt insbesondere für Betroffene eines eventuellen Plagiats. Die TU Darmstadt wird die Öffentlichkeit informieren, wenn das Verfahren abgeschlossen ist.