TU Darmstadt – Kurz gemeldet

Vernetzungstreffen zu Tenure-Track

20. Februar 2020

Gemäß der Idee der Rhein-Main-Universitäten (RMU), dass enge Vernetzung und intensiver Austausch wesentlich zur Wissenschaft gehören, trafen sich am vergangenen Mittwoch erstmalig 17 Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren der RMU an der TU Darmstadt zu einem Vernetzungstreffen. Das Ziel des Treffens war es, sich gegenseitig kennenzulernen und zu Fragen rund um das Thema Tenure-Track im Rahmen der RMU-Allianz auszutauschen.

Das Vernetzungstreffen für Tenure-Track-Professorinnen und Professoren fand im Foyer des Wilhelm-Köhler-Saals statt.

Nach der Begrüßung durch die TU-Präsidentin Professorin Tanja Brühl berichteten zwei Professorinnen, die bereits erfolgreich ein Tenure-Verfahren absolviert haben, in Impulsvorträgen von Erfahrungen, die für sie prägend waren. Anschließend an eine Vorstellungsrunde der Teilnehmenden blieb noch Zeit für Diskussionen und zum Vernetzen. Auch erste gemeinsame Ideen für RMU-Forschungskooperationen wurden entwickelt.

Tenure-Track-Professuren sind sogenannte Qualifikationsprofessuren mit Entwicklungszusage. Berufen werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer frühen Karrierephase zunächst befristet auf sechs Jahre. In dieser Zeit sammeln sie notwendige Erfahrungen in Forschung und Lehre sowie persönliche Kompetenzen, um nach erfolgreichem Tenure-Verfahren auf eine unbefristete Professur berufen zu werden.

Ute Esch/Anna Leßmeister/mho

Darmstädter Energiekonferenz: Preise vergeben

20. Februar 2020

Im Rahmen der 12. Darmstädter Energiekonferenz wurden Preise für herausragende Studienarbeiten vergeben. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis für die beste Dissertation ging an Dr.-Ing. Niklas Panten für seine Arbeit „Deep Reinforcement Learning zur Betriebsoptimierung hybrider industrieller Energienetze“ am Fachbereich Maschinenbau.

Die Masterthesis am Fachbereich Maschinenbau zum Thema „Entwicklung einer Regelstrategie für den intelligenten Betrieb der Wärme- und Kälteversorgung am Campus Lichtwiese“ von Peter Warsow wurde mit 1.000 Euro als beste Abschlussarbeit ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der 12. Darmstädter Energiekonferenz

Der Sonderpreis ging in diesem Jahr mit je 500 Euro an eine Doktorandin und einen Doktoranden für ihr gemeinsames interdisziplinäres Projekt am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Ausgezeichnet wurden Dr.-Ing. Moritz Gießel für seine Dissertation „Elektrothermisches Verhalten von Hochspannungs-Metalloxid-Ableitern mit reduzierten Steuersystemen in Wechselspannungsnetzen” sowie Dr.-Ing. Yvonne Späck-Leigsnering für ihre Dissertation mit dem Titel “Electrothermal Modeling, Simulation and Optimization of Surge Arresters“.

Der mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis des House of Energy ging an Carolin Prössl für ihre Masterthesis „Stabilization of Fe-N-C catalysts for the Application in Proton Exchange Membrane Fuel Cells (PEMFC)“ am Fachbereich Material- und Geowissenschaften.

Die 12. Darmstädter Energiekonferenz mit dem Titel „Resilienz: Smarte Sicherung unserer Energieversorgung“ am 19. Februar 2020 widmete sich in Vorträgen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie wird jährlich ausgerichtet vom Profilbereich Energiesysteme der Zukunft an der TU Darmstadt und dem TU Darmstadt Energy Center.

Dana Lexa/mho

LOEWE-Urkundenübergabe für FLAME

18. Februar 2020

Am Dienstag (18.2.) überreichte Maya I.S. Gradenwitz, Referentin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Urkunde für den LOEWE-Schwerpunkt FLAME (Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren). Die wissenschaftlichen Koordinatoren Prof. Dr. Andreas Klein und Prof. Dr. Karsten Albe nahmen die Urkunde entgegen.

Bei einer Führung durch die Labore gewann Frau Gradenwitz einen Eindruck vom LOEWE-Vorhaben.

In dem von LOEWE-Mitteln finanzierten Projekt beschäftigen sich Forschende der TU Darmstadt mit der Frage, wie sich Eigenschaften von Funktionsmaterialien über deren elektronische Struktur einstellen lassen. Zwölf Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Material- und Geowissenschaften, Chemie sowie Elektrotechnik und Informationstechnik werden bleifreie Antiferroelektrika für Kondensatoren mit hoher Energie- und Leistungsdichte sowie für Hochspannungsisolatoren entwickeln. Diese ermöglichen eine effizientere Wandlung und Übertragung elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen und in der Elektromobilität.

FLAME wird vom Land Hessen im Rahmen der 11ten Staffel der LOEWE Initiative von Januar 2019 bis Dezember 2022 gefördert.

Jessica Bagnoli

Urkundenübergabe für LOEWE-Schwerpunkt Nukleare Photonik

18. Februar 2020

Der LOEWE-Schwerpunkt Nukleare Photonik wird seit dem 01.01.2019 gefördert. Als äußeres Zeichen dieser Förderung erhielten die Koordinatoren des Schwerpunkts am Dienstag (18.2.) die offizielle Förderurkunde des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK).

Im bis Ende 2022 laufenden Förderprogramm werden auf intensiven Laserstrahlen basierende Photonen- und Neutronenstrahlen für Grundlagenforschung und Anwendungen in der Kernphysik und mit kernphysikalischen Methoden für z.B. die Materialforschung entwickelt, untersucht und eingesetzt.

Maya I.S. Gradenwitz, Prof. Markus Roth und Prof. Joachim Enders mit der LOEWE-Urkunde.
Bild: Joachim Enders
Der Wissenschaftliche Koordinator des LOEWE-Schwerpunkts Nukleare Photonik, Professor Markus Roth (Mitte) vom Fachbereich Physik nimmt die Förderurkunde des HMWK entgegen.

Neben Forschungsaktivitäten im In- und Ausland werden im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts Kooperationen mit den Großforschungseinrichtungen der Extreme Light Infrastructure (ELI) in der Tschechichen Republik und in Rumänien sowie mit mittelständischen Unternehmen ausgebaut.

Joachim Enders

Medienschau: Papier – Wunderstoff oder reif für die Tonne?

17. Februar 2020

Professor Samuel Schabel vom Fachbereich Maschinenbau war zu Gast in der Sendung planet wissen und sprach über die Bedeutung von Papier (ab Minute 28). Als Dokumentensicherung habe dieses noch immer die längste Lebenszeit. Der nachwachsende und sehr gut recycelbare Werkstoff lässt sich darüber hinaus sehr vielseitig anwenden. Als Leiter des Fachgebiets Papierfabrikation und Mechanische Verfahrenstechnik forscht er dazu an der TU.

mho

Best Paper Award für TU-Forschende

13. Februar 2020

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt ist mit dem Best Paper Award 2019 der Zeitschrift „Measurement and Technology“ für den Bereich „Sensoren und Messsysteme“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde vergeben für das Paper “ Multiple scattering reduction in instantaneous gas phase phosphor thermometry: applications with dispersed seeding”, das sich mit der Messung von Strömungstemperaturen von Flüssigkeiten befasst. Von TU-Seite beteiligt waren Michael Stephan, Florian Zentgraf, Professorin Barbara Albert, Dr.-Ing. Benjamin Böhm und Professor Andreas Dreizler.

cst

Virtueller Rundgang durch den „Block Beuys“

13. Februar 2020

Anlässlich des 50. Jubiläum des „Block Beuys“ im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt beleuchtet die Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“ den Zusammenhang ausgewählter Werke und Beuys’ Aktionen. In sieben Räumen schuf Beuys ein faszinierendes Künstlermuseum im Museum. Um diese Bereiche auch Besuchern mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder Rollstühlen nahe zu bringen, erarbeitet das Fachgebiet Digitales Gestalten in Kooperation mit dem Hessischen Landesmuseum einen virtuellen Rundgang.

Auf einem Touchscreen-Monitor können hierüber 360-Grad-Aufnahmen der Räume, welche im Museum nicht barrierefrei zugänglich sind, virtuell besucht werden. Ausgewählte Objekte sind mit Zusatzinformationen, Bild- oder Videomaterial versehen. Beispielsweise sind historische Filmaufnahmen des Künstlers an einzelnen Objekten abrufbar. Interviews erläutern zusätzlich ausgewählte Kunstwerke Beuys’. Das Projekt wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

In einem zweiten Schritt sollen die Räume auch mit Virtual-Reality-Brillen begehbar werden. Personen, die nicht nach Darmstadt kommen können oder Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten bietet dies die Chance, Raum und Kunstwerke in ihrer Original-Aufstellung zu erleben.

In dem Projekt soll darüber hinaus prototypisch gezeigt werden, wie Räume und Kunstwerke nach bestimmten Abfragekriterien, wie zum Beispiel Entstehungszeit oder dargestellter Inhalt, gefiltert und dementsprechend ausgegeben werden können. Das könnte dann auch weitere Beuys-Räume wie zum Beispiel die Neue Galerie Kassel oder herausragende Beuys-Sammlungen wie Krefeld, Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin einschließen. Die Vision ist, alle Beuys-Räume mit ihren Kunstwerken beliebig kombinierbar und virtuell besuchbar zu machen. Das Projekt soll diese Möglichkeiten prinzipiell illustrieren und die Potentiale einer neuen virtuellen Erfahrung musealer Objekte in ihrem räumlichen Kontext ausloten. Nach diesen Vorarbeiten besteht die Absicht, die oben skizzierte Vision in einem größeren, noch zu beantragenden Forschungsprojekt gemeinsam mit dem Landesmuseum und anderen Partnern zu realisieren.

Marc Grellert/sip

Bundesverdienstkreuz für Professor Rolf Isermann

13. Februar 2020

Professor Rolf Isermann vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik ist vom Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. In einer Feierstunde wurde der emeritierte Professor als „echtes Vorbild unserer Gesellschaft“ gewürdigt.

„Professor Rolf Isermann ist ein Pionier der Mechatronik. Er hat dieses Studienfach an der TU Darmstadt sogar eingeführt. Darüber hinaus engagierte er sich, wohlgemerkt neben seiner Tätigkeit als Hochschulprofessor, für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Seine Verdienste für die Bundesrepublik sind bemerkenswert. Wir hier in Hessen sind stolz, dass wir ihn in unseren Reihen haben“, erklärte der Hessische Ministerpräsident. cst

Professor Rolf Isermann in der Hessischen Staatskanzlei.

Weitere Baumersatzpflanzung am Campus Lichtwiese

05. Februar 2020

Auf dem Campus Lichtwiese wird derzeit der dritte Bauabschnitt eines umfänglichen Baumersatzpflanzungsprojektes umgesetzt. Am südöstlichen Waldrand werden insgesamt 102 Waldbäume und Großsträucher gepflanzt – insbesondere Rotbuche, Bergahorn, Hainbuche, Feldahorn, Stieleiche und Winterlinde). Hiermit wird ein circa 20 Meter breiter, abgedachter und wegfreier Waldrand entwickelt, der so am Standort bisher noch nicht vorkommt.

Neue Bäume für die Lichtwiese.

„Damit sind wir noch nicht am Ende unserer Möglichkeiten“, sagt TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger. „In den nächsten drei Jahren sollen weitere 500 Bäume und Großsträucher auf dem Gelände der Universität gepflanzt werden.“

Vorausgegangen waren im Dezember letzten Jahres bereits Ersatzpflanzungen südlich des Architekturgebäudes in der El-Lissitzky-Straße. Die Auswahl der Gehölze sah neben den im bebauten Bereich gegenwärtigen Lichtbaumarten im südlichen Teil Waldbäume vor, die eine allmähliche Verschiebung von den Waldbäumen zu den Lichtbäumen in der Nähe des bebauten Gebiets zeigen. Gepflanzt wurden unter anderem Sandbirken, Waldkiefern, Walnussbäume und Linden mit einem Stammumfang ab 20 Zentimeter.

Unter Berücksichtigung der Pflanzaktion im ersten Bauabschnitt entlang der Eugen-Kogon-Straße ab Ende 2018 wurden am Standort Lichtwiese nun insgesamt 178 Gehölzpflanzungen vorgenommen.

Dezernat IV

Empfehlungen der TU Darmstadt zum Thema Corona-Virus

4. Februar 2020

Als internationale Technische Universität ist uns ein wertschätzender, vorurteilsfreier Umgang aller in der Wissenschaft Tätigen wichtig. Gleichzeitig tragen wir als Arbeitgeberin Sorge für die Sicherheit unserer Beschäftigten. Dies gilt im gleichen Maße für die Studierenden unserer Universität. Aufgrund der weltweiten Verbreitung des sogenannten Corona-Virus sehen wir uns veranlasst, in diesem Zusammenhang unseren TU-Mitgliedern rein vorsorglich folgende Handlungsempfehlungen zu geben:

Es wird erwartet, dass Führungskräfte der TU Darmstadt weder sich selbst, noch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesundheitlichen Risiken aussetzen. Von Dienstreisen in die Risikogebiete wird deshalb ausdrücklich abgeraten.
Aktuelle Risikogebiete, weitere Informationen, Adressen und Ansprechpartnerinnen und -partner sind auf einer Informationsseite abrufbar.

Beschäftigte, die aus einem Risikogebiet nach einer Dienstreise oder einem privaten Aufenthalt ihren Dienst wieder aufnehmen, melden sich zuvor bei ihrer Führungskraft und klären mit dieser, ob und gegebenenfalls welche Maßnahmen vor Dienstantritt zur Sicherheit aller Beteiligten getroffen werden müssen.
Für eine Beratung stehen die Betriebsärzte und die Kolleginnen und Kollegen des Referats Sicherheit und Umweltschutz zur Verfügung.
Bis zu einer Klärung sind die Beschäftigten bei Bedarf von der Arbeitsleistung freizustellen. Die Kolleginnen und Kollegen des Dezernats Personal- und Rechtsangelegenheiten sind unverzüglich zu informieren.

Studierenden, die von einem Aufenthalt in China zurückkehren, rät die TU Darmstadt im Einklang mit den Empfehlungen des Hessischen Sozialministeriums: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, bereiten Sie Ihren Reiseverlauf nach (zeitlich und räumlich), bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie unnötige Kontakte.
Bevor Sie Ihren Hausarzt oder eine Notaufnahme aufsuchen, melden Sie sich unter Hinweis auf Ihre Reise und Ihre Beschwerden telefonisch an.

TU Darmstadt

Projekt zu rassismuskritischer Bildungsarbeit gestartet

4. Februar 2020

Am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik hat zum 1. Januar 2020 nach erfolgreicher Antragstellung im Rahmen des Bundesförderungsprogramms „Demokratie leben!“ das Projekt „Vielfalt bildet! Rassismuskritische Bildungsarbeit gemeinsam gestalten“ seine Arbeit aufgenommen. Die Fördersumme des Projekts umfasst eine Million Euro für einen Zeitraum von insgesamt fünf Jahren. Das Projekt unter der Leitung von Dr. Olga Zitzelsberger hat das Ziel, wissenschaftliche Bildungsarbeit zu Rassismus und Diskriminierung mit außeruniversitären und zivilgesellschaftlichen Perspektiven zu verbinden. Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Projektteams sind Derman Aygün, Lisa Freieck und Tatjana Kasatschenko.

Im Sinne des Projektziels arbeitet das Team mit lokalen Vereinen und außeruniversitären Bildungseinrichtungen zusammen. Beteiligt sind die Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten „Die Brücke e.V“. und „Roza e.V.“, die Selbstorganisation „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V.“, die Bildungsstätte Anne Frank, der Verband deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen sowie die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt. Gemeinsam sollen nicht nur pädagogische Bildungsangebote konzipiert, sondern auch kulturelle Aktivitäten wie Ausstellungen, Exkursionen und Infoabende durchgeführt werden. Die Hauptzielgruppe des Projekts sind (angehendes) pädagogisches Fachpersonal, Schülerinnen und Schüler sowie Aktive der Selbstorganisationen für Migrantinnen und Migranten. Lisa Freieck/pb

#nofilter – Echt Du: hobit 2020 endet

30. Januar 2020

Die 24. Darmstädter Hochschul- und Berufsinformationstage gehen heute zu Ende. Rund 19.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich an drei Messetagen im darmstadtium zu Studium, Ausbildung und Berufseinstieg. Dabei zeigte sich: Auch in digitalen Zeiten ist das persönliche Gespräch vor Ort unverzichtbar.

Rund 19.000 Besucherinnen und Besucher kamen zur hobit.

#nofilter – Echt Du war das Motto der diesjährigen hobit. Dies spiegelte sich auch an den mehr als 150 Messeständen wider: „Wir haben beobachtet, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern nach wie vor ungefilterte Informationen aus erster Hand sind. Die hobit gibt ihnen die Möglichkeit, vertiefende Fragen direkt zu stellen und umfassende Informationen zu erhalten“, bilanziert hobit-Projektleiter Uli Knoth.

Diese Erfahrung hat auch Fabienne Bardonner von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände gemacht. „Immer mehr Informationen über (duale) Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten stehen online zur Verfügung. Und dennoch zeigt die hobit auch in diesem Jahr, dass für die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung nach wie vor das persönliche Gespräch mit Ausbildenden, dualen Studierenden und Auszubildenden eine sehr große Rolle spielt.“

Dr. Christine Kapfenberger vom Fachbereich Chemie der TU Darmstadt hat sich mit vielen gut vorbereiteten Studieninteressierten unterhalten: „Mir ist dabei besonders aufgefallen, dass viele Interessierte, die ihre Allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife über den zweiten Bildungsweg erarbeitet haben, in diesem Jahr die hobit genutzt haben, um sich mit gezielten Fragen über die Studienmöglichkeiten in Darmstadt zu informieren.“

Informationen aus erster Hand erhielt das hobit-Publikum auch in gut 250 Vorträgen. Besonders gefragt waren jene, die sich mit den Themen Work and Travel, Business Management und Psychologie beschäftigten. Durch eine einmal mehr optimierte zeitliche Anordnung der Vorträge konnte erreicht werden, dass sich die Besucherinnen und Besucher der hobit noch gleichmäßiger auf die drei Messetage und die Vor- und Nachmittage verteilen, um allzu starken Andrang zu entzerren.

Hintergrund
Die hobit fand in diesem Jahr zum 24. Mal statt. Was 1997 in kleinem Rahmen im Luisencenter begann, hat sich zu einer riesigen Bildungsmesse entwickelt. Jährlich zieht es bis zu 20.000 Besucherinnen und Besucher aus Darmstadt, den Kreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße, dem Odenwaldkreis, Stadt und Kreis Offenbach sowie aus Städten wie Aschaffenburg, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Mannheim und Heidelberg an den drei hobit-Tagen ins darmstadtium.

Weitere Informationen
Die nächste „hobit“ findet statt vom 26. bis 28. Januar 2021 im darmstadtium, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt.

Simon Colin/mho

Nordamerikabüro der TU Darmstadt zieht nach San Antonio um

29. Januar 2020

Nach einem ersten erfolgreichen Jahr des Nordamerikabüros an der Virgina Tech, dem strategischen Partner der TU Darmstadt in den USA, zieht das Büro im Januar 2020 an die University of Texas in San Antonio (UTSA) um. Damit soll die noch junge, aber passfähige Partnerschaft mit der UTSA vertieft und ausgebaut werden. Zugleich wird das Nordamerikabüro, das wie bisher von Philina Wittke geleitet wird, weiterhin Anlaufstelle vor Ort für alle Partnerschaften der TU in Nordamerika sein.

Blick auf den Campus der University of Texas in San Antonio (UTSA)

Mit der UTSA wurden bereits verschiedene Handlungsfelder zur Vertiefung der Partnerschaft identifiziert. Vor allem durch Kooperationen in der Forschung können zukunftsweisende Entwicklungen weit über die Universitätslandschaften hinaus angestoßen werden – unter anderem in den Bereichen Artificial Intelligence, CyberSecurity, Energy Systems und Entrepreneurship.

Der Fokus auf die wissenschaftliche Kooperation im zweiten Jahr des Nordamerikabüros schließt sich an ein Jahr der Grundlagenarbeit im Bereich der Studierendenmobilität an. Durch die Nähe zu den Partneriuniversitäten war es möglich, die Studierendenmobilität zwischen der TU Darmstadt und den 20 nordamerikanischen Partnern ganzheitlicher zu denken, Austauschprozesse glattzuziehen und neue Austauschformate zu entwickeln.

Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres war die „Sciencemovesyou“-Tour im Rahmen des Deutschlandjahres USA. Die Kampagne des Auswärtigen Amtes lud dazu ein, Partnerschaften in Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zwischen den USA und Deutschland der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die TU Darmstadt hat dazu in neun Partnerregionen einen Dialog über Deutsch als Wissenschafts- und Wirtschaftssprache sowie Deutschland als Technologie- und Innovationsstandort gestaltet. In Präsentationen, Workshops und Interkulturellen Trainings ging es darum, die deutsche Sprache und die deutsche Wissenschaft erlebbar zu machen. 284 Schülerinnen und Schüler, Studierende und Universitätsbeschäftigte folgten der Einladung der TU Darmstadt und lernten die transatlantische Bildung der Zukunft besser kennen.

Philina Wittke / bjb

Medienschau: Professor Sadeghi zu Hackerangriffen auf Smartphones

24. Januar 2020

Die Vermutung, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman am Hackerangriff auf das Smartphone von Amazon-Gründer Jeff Bezos beteiligt war, hat in den Medien hohe Wellen geschlagen. Im Handelsblatt äußert sich Ahmad-Reza Sadeghi, Informatikprofessor an der TU Darmstadt und Principal Investigator am TU-Profilbereich Cybersicherheit (CYSEC), zu dem Fall und wie Sicherheitslücken die Daten auf Smartphones gefährden. pb

Medienschau: TU-Mediator Wolf Hertlein im HR-Interview

23. Januar 2020

In der Sendung „Die Ratgeber“ des Hessischen Rundfunks spricht Mediator Wolf Hertlein vom Beschwerde- und Verbesserungsmanagement an der TU Darmstadt über Strategien, die Kommunikation in Streitsituationen zu verbessern. Er sagt: „Wir reagieren auf Konflikte wie alle anderen Säugetiere auch: mit Angriff, mit Flucht, mit Erstarrung.“ Eine Konfliktlösung durch Diskussionen sei evolutionär noch vergleichsweise neu.

Das Interview startet in Minute 24:30. bjb

Erste Doktorandenstellen für neue Graduiertenschule ausgeschrieben

16. Januar 2020

Die neu gegründete englischsprachige und interdisziplinäre Graduate School Life Science Engineering ist online und hat erste Doktorandenstellen in verschiedenen Fachbereichen zu besetzen. Das Ziel der Graduiertenschule ist die Verknüpfung der Lebenswissenschaften mit den Ingenieurwissenschaften, um neue Synergien zu etablieren und darauf basierend innovative Potenziale zu fördern.

Für die zukünftigen Promovierenden wird innerhalb der Graduate School ein Rahmenprogramm für die wissenschaftliche Förderung (u.a. Forschungsaufenthalte im Ausland), die interdisziplinäre Vernetzung und Kooperationen sowie maßgeschneiderte Workshops und Kurse angeboten. Aktuell sind sechs offene Doktorandenstellen in den Fachbereichen Chemie, Physik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und Elektrotechnik und Informationstechnik ausgeschrieben. Graduate School LSE/pb

Posterausstellung der Rhein-Main-Universitäten

15. Januar 2020

Vier Jahre nach Gründung der Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) zeigt eine Posterausstellung im karo 5 und im Hörsaal- und Medienzentrum (HMZ) die zahlreichen gewachsenen Kooperationen der Technischen Universität Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Poster, auch präsentiert beim „Tag der Rhein-Main-Universitäten“ am 6. September 2019 in Frankfurt, verdeutlichen die enge Vernetzung der drei Universitäten in Forschung, Lehre und Verwaltung. Anhand der einzelnen konkreten Projekte zeigt sich anschaulich, wie vielfältig die Kooperation in allen Leistungsbereichen der RMU gelebt wird.

Posterausstellung der RMU im Foyer des karo 5.

Die Ausstellung ist vom 15. bis 28. Januar im Foyer des karo 5 auf dem Campus Stadtmitte und vom 29. Januar bis 11. Februar im Eingangsbereich des Hörsaal- und Medienzentrums (HMZ) auf dem Campus Lichtwiese zu sehen. Anna Leßmeister

Start-ups der TU erhalten Hessen Ideen Stipendium

15. Januar 2020

Zwei Gründerteams der TU Darmstadt werden für sechs Monate mit einem Hessen Ideen Stipendium des Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Die Stipendien wurden zum vierten Mal vergeben und bieten den Gründerinnen und Gründern einen Zuschuss zum Lebensunterhalt sowie ein Coaching- und Qualifizierungsprogramm. Die TU-Teams stellen sich vor:

BIOVOX

Das BIOVOX-Team arbeitet daran, patientenindividuelle Medizintechnikprodukte wie Endoprothesen aus nachwachsenden Rohstoffen herzustellen. Dazu haben sie ein 3D-Druck-Verfahren entwickelt. Die verwendeten Materialien weisen viele nützliche Eigenschaften auf — sie sind antibakteriell, biokompatibel, biologisch abbaubar und stören nicht beim MRT. Das kann gegenüber heutigen Lösungen Folgeoperationen ersparen und Komplikationsraten senken.

Carmen Rommel und Julian Lotz von der TU Darmstadt.

FloorplanMatch

Wer schon einmal auf der Suche nach dem richtigen Fertighaus war, kennt das Problem. Die Auswahl ist riesig und es fällt schwer, zu beurteilen, ob der Zuschnitt des Hauses den eigenen Wünschen entspricht. Mit FloorplanMatch möchten wir dieses Problem beheben. Ähnlich wie bei einer Partnervermittlung fragt die App intuitiv die persönlichen Vorstellungen ab und durchsucht dann die auf dem Markt verfügbaren Fertighausmodelle nach dem passenden Haus. cst

Roger Winkler und Anton Savov von der TU Darmstadt (v.l.).

Medienschau: Der Trick mit dem Insektenparfüm

15. Januar 2020

In der aktuellen Folge des Podcasts von „Hessen schafft Wissen“ ist Professor Dr. Heribert Warzecha von der TU Darmstadt zu Gast. Warzecha ist Professor für Pflanzenbiotechnologie und seit dem 1. Januar 2020 TU-Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Diversität. Er spricht in dem Podcast über einige spannende Forschungsprojekte im Bereich der Pflanzenbiotechnologie, z.B. die Frage, wie Insekten-Sexuallockstoffe beim Pflanzenschutz helfen können. pb

Physical Review Letters: Experiment wirft Licht auf das Schicksal von Sternen mittlerer Masse

13. Januar 2020

Eine internationale Kollaboration unter Beteiligung von TU Darmstadt und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung war erfolgreich, experimentell die Bedingungen von Kernprozessen in Materie, die zehn Millionen Mal dichter und 25-mal heißer ist als im Mittelpunkt unserer Sonne, zu bestimmen. Die Messungen zeigten unter anderem, dass Sterne mittlerer Masse mit hoher Wahrscheinlichkeit explodieren und nicht kollabieren, wie bisher angenommen. Die Ergebnisse sind nun im Fachmagazin Physical Review Letters veröffentlicht worden. GSI/mho

Untersuchungskommission eingesetzt: Prüfung des Vorwurfs wissenschaftlichen Fehlverhaltens

6. Januar 2020

Im Rahmen des förmlichen Prüfverfahrens eines möglichen Verstoßes gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis – dieser Vorwurf ist gegen eine Soziologie-Professorin der TU Darmstadt erhoben worden – hat die Universität eine Untersuchungskommission eingesetzt.

Deren Mitglieder sind:

  • Prof. Dr. Petra Gehring (Philosophie), Ethikkommission der TU Darmstadt, sie führt den Kommissionsvorsitz
  • Dekanin des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften
  • Studiendekan des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften
  • Dezernent für Studium, Lehre und Hochschulrecht der TU Darmstadt
  • Ombudsperson für Wissenschaftliches Fehlverhalten der TU Darmstadt
  • externes fachwissenschaftliches Mitglied (Soziologie)

Die Kontaktaufnahme mit der Kommission ist über die Vorsitzende möglich, dies gilt insbesondere für Betroffene eines eventuellen Plagiats. Die TU Darmstadt wird die Öffentlichkeit informieren, wenn das Verfahren abgeschlossen ist.